Ihr Unternehmen?

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SHIELDTEC 
AG
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Tiefgreifende Probleme in Führung, Kultur und Organisation

1,1
Nicht empfohlen
Ex-FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Administration / Verwaltung in Sevelen SG gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Positiv hervorzuheben ist, dass die Kolleginnen und Kollegen, die das Unternehmen verlassen haben, offenbar bessere Perspektiven gefunden haben und sich nicht länger mit diesen schwierigen Umständen auseinandersetzen müssen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Aus externer Sicht gibt es bereits vieles, was verbessert werden könnte. Betrachtet man die Situation jedoch intern, wird deutlich, dass nahezu alles optimierbar ist.

Verbesserungsvorschläge

Es besteht dringender Handlungsbedarf in der Führungsebene – entweder durch ein grundlegendes Umdenken oder durch einen Austausch der gesamten oberen Führung. Zusätzlich sollte auch die Rolle langjähriger Fachkräfte kritisch hinterfragt werden, insbesondere wenn deren Verhalten oder Einfluss weiterhin negativ zum Image des Unternehmens beiträgt.

Arbeitsatmosphäre

Die Mitarbeitenden arbeiten bereits am Limit, dennoch wird der Personalbestand weiterhin bewusst reduziert. In der Folge sind engagierte Mitarbeitende gezwungen, zusätzlich die Aufgaben ihrer Kollegen zu übernehmen. Erschwerend kommt hinzu, dass sie nach erledigter Mehrarbeit teilweise von Führungskräften dafür kritisiert oder sogar verspottet werden, warum sie diese Unterstützung überhaupt geleistet haben.

Kommunikation

Informationen werden sowohl von Führungskräften als auch von Mitarbeitenden bewusst zurückgehalten, um sie zu einem späteren Zeitpunkt gezielt einzusetzen und sich dadurch selbst zu profilieren. Dabei handelt es sich oft um wesentliche Informationen, die für die jeweilige Position dringend erforderlich wären. Häufig erfährt man wichtige Inhalte erst während Sitzungen, teilweise nur, damit sich einzelne Personen vor Kunden oder Vorgesetzten in ein besseres Licht rücken können. Dieses Verhalten stört den Arbeitsfluss erheblich, führt zu grosser Unzufriedenheit im Team und trägt langfristig dazu bei, dass der Informationsaustausch vollständig zum Erliegen kommt. Transparenz scheint hier kaum vorhanden zu sein.

Kollegenzusammenhalt

Es herrscht eine „Jeder-gegen-jeden“-Mentalität. Einige Mitarbeitende geben vor, freundlich oder hilfsbereit zu sein, verfolgen dabei jedoch eigene Interessen, indem sie gezielt Informationen sammeln. Diese werden anschliessend genutzt, um einzelne Personen oder ganze Abteilungen in Sitzungen negativ darzustellen und so von eigenen Schwächen oder Fehlern abzulenken. Dies passiert täglich und wird unerfahrenen Mitarbeitern zum Verhängnis.

Work-Life-Balance

Leider gibt es hier in jeglicher Art keine Balance. Entweder geht alles ins Extreme und man muss schuften bis tief in die Nacht, oder die Kurzarbeit tritt ein und man hat nichts zu tun. Bald hat die Firma mehr Langzeitkranke Mitarbeiter als gesunde Angestellte.

Vorgesetztenverhalten

Die kompetenten Führungskräfte haben das Unternehmen bereits verlassen, da sie keine Perspektive mehr gesehen haben. Zurückgeblieben sind überwiegend Personen, die sich durch Anpassung statt durch eigene Meinung oder Erfahrung auszeichnen. Dadurch entsteht häufig ein Verhalten, das von übertriebener Selbstsicherheit geprägt ist und sich teilweise in einem wenig konstruktiven Umgangston äussert. Gegenüber der GL wird der Eindruck vermittelt, dass man die Situation im Griff habe und die Mitarbeitenden angemessen unterstütze. In der Praxis zeigt sich jedoch ein deutlicher Mangel an echter Führungskompetenz sowie an fachlicher Expertise.

Interessante Aufgaben

Interessant ist, dass Führungskräfte hauptsächlich bei Kundeneskalationen in Erscheinung treten und erst dann aktiv werden. In ruhigeren Phasen hingegen entsteht häufig der Eindruck, dass wenig substanziell gearbeitet wird. Stattdessen wird Aktivität durch das Erstellen von Auswertungen simuliert, die jedoch keinen erkennbaren Mehrwert liefern. Besonders Interessant ist, wie weit es manche Personen trotz geringer tatsächlicher Leistung und wenig fundiertem Fachwissen bringen. Unfähigkeit wird hier stark belohnt.

Gleichberechtigung

Gleichberechtigt werden Personen, die keine eigene Meinung haben. Denn davon gibt es sehr viele. Rückgrat wird hier von der GL nicht erwünscht. Nur ja Chef es ist machbar (wobei genau das Gegenteil der Fall ist).

Umgang mit älteren Kollegen

Leider sind viele ältere Mitarbeiter gezwungen, hier zu arbeiten. Im Pensionsalter ist es aktuell schwierig, etwas Geeignetes zu finden. Junge Mitarbeiter kommen und gehen auch schnell von sich selbst.

Arbeitsbedingungen

Auf einfache IT-Themen/Hilfen wartet man ewig. Laptops und Firmenhandys sind Mangelware. Work-Flow der einzelnen Abteilungen ist nicht gegeben. Es hat den Anschein, als ob alle Abteilungen gerne so weit weg wie möglich voneinander platziert worden sind, um möglichst nicht miteinander zu arbeiten. Kein Zusammenahlt nur Hetze.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Auffällig ist die hohe Anzahl an langzeitkranken Mitarbeitenden. Zudem gibt es zahlreiche Kündigungen, wobei einige das System offenbar bewusst ausnutzen und ebenfalls langfristig ausfallen und ihre Kündigungsfrist verlängern. Diese Entwicklungen werfen ein deutliches Licht auf die Unternehmenssituation und deuten darauf hin, in welchem Zustand sich sowohl die Organisation als auch das Wohlbefinden der Mitarbeitenden befinden. Umweltbewusstsein gibt es keines. Verölte Werkzeuge sind draussen auf dem Platz, wobei das ÖL in den Bach fliessen könnte.

Gehalt/Benefits

Zusätzliche Benefits sind kaum vorhanden; es werden im Wesentlichen nur die grundlegenden Anforderungen erfüllt. Dazu gehören unter anderem der Zugang zu Trinkwasser und sanitären Einrichtungen, wobei letztere teilweise in einem unzureichenden Zustand sind. Der Lohn ist zwar grundsätzlich in Ordnung, steht jedoch in keinem angemessenen Verhältnis zu den täglichen Herausforderungen und Belastungen im Unternehmen.

Image

Der Namenswechsel von ElringKlinger zu Shieldtec hat dem Unternehmen keinen Vorteil gebracht. Im Gegenteil, das Image hat sich eher noch verschlechtert. Insbesondere durch den Wechsel in der obersten Führungsebene wurde jede Hoffnung auf eine Verbesserung zunichtegemacht.

Karriere/Weiterbildung

Eher keine. Man bemüht sich jedoch jedem etwas zu bieten.

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.