Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Februar 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 20.1.2026
Die SIX Group erhält von Mitarbeiter:innen insgesamt eine durchschnittliche Bewertung. Besonders negativ wird das Vorgesetztenverhalten eingeschätzt, wobei Führungskräfte für willkürliche Bewertungen, fehlendes Verantwortungsbewusstsein und Eigeninteressen kritisiert werden. Auch die Kommunikation innerhalb des Unternehmens wird bemängelt - Informationen fließen hauptsächlich von oben nach unten, werden manipuliert und wichtige Details zurückgehalten, was zu einer Gerüchtekultur führt. Die Arbeitsatmosphäre leidet unter politischem Taktieren, Intrigen und mangelndem Teamgeist zwischen Abteilungen, während der Kollegenzusammenhalt innerhalb einzelner Teams zwar teilweise positiv, aber insgesamt uneinheitlich bewertet wird. Ältere Mitarbeiter:innen fühlen sich oft diskriminiert, und die Karrieremöglichkeiten hängen ...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Führungsqualitäten bei der SIX Group werden von den Mitarbeiter:innen überwiegend negativ bewertet. Besonders kritisch wird die Objektivität des Managements gesehen, wobei einige Nutzer:innen von willkürlichen Beurteilungen, unfairen Bonusanpassungen und mangelnder Transparenz berichten. Ein gravierendes Problem scheint die Tendenz der Führungskräfte zu sein, Verantwortung abzuwälzen und eigene Positionen über das Teamwohl zu stellen. Zudem wird bemängelt, dass mit steigender Hierarchieebene die Führungsqualität abnimmt, wobei veraltete Führungsansätze aus den 90er Jahren vorherrschen. Die Mitarbeiter:innen beklagen auch ungerechtfertigtes Misstrauen, Bevorzugung einzelner Personen und Vernachlässigung der Mitarbeiterentwicklung.
Die Führungsstruktur wird als problematisch beschrieben, wobei insbesondere das mittlere Management als ineffektiv angesehen wird. Nach dem Abbau alter Hierarchien hat sich laut einigen Bewertungen ein Umfeld entwickelt, in dem ein starker Konkurrenzkampf herrscht. Fürsorgliche und visionäre Manager:innen scheinen selten zu sein, da viele Führungskräfte primär mit der Sicherung ihrer eigenen Position beschäftigt sind. Es gibt jedoch auch Hinweise darauf, dass die Führungsqualität je nach Team variiert, was auf einzelne positive Beispiele hindeutet.
Die Arbeitsatmosphäre bei der SIX Group wird von den Mitarbeiter:innen insgesamt neutral bewertet, wobei die schriftlichen Bewertungen eine überwiegend negative Tendenz zeigen. Einige Bewertungen beschreiben ein stark politisch geprägtes Umfeld mit Intrigen und gegenseitigem Behindern trotz einer nach außen harmonischen Fassade. Besonders problematisch erscheint die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Teams, während die Atmosphäre innerhalb der Teams teilweise als besser empfunden wird.
Als weitere Kritikpunkte werden eine fehlende Teamkultur, übermäßiger Fokus auf Zahlen sowie mangelnde Führungskompetenzen höherer Führungskräfte genannt. Einige Mitarbeiter:innen berichten von einer Atmosphäre der Angst vor Jobverlust, was zu unkooperativem Verhalten führe. Auch wird kritisiert, dass das Management Verantwortung vermeide und Kosteneinsparungen fälschlicherweise als Erfolg darstelle, was zu einer schlechten Stimmung und pessimistischen Zukunftsaussichten beitrage.
Die Kommunikation bei SIX Group wird von den Mitarbeiter:innen überwiegend kritisch bewertet. Besonders problematisch erscheint die mangelhafte Informationsweitergabe, wobei Entscheidungen häufig hinter verschlossenen Türen getroffen werden und wichtige Informationen für die tägliche Arbeit fehlen. Die Mitarbeiter:innen berichten, dass sie oftmals auf Gerüchte angewiesen sind, um an relevante Informationen zu gelangen. Der Führungsstil des CEO wird dabei besonders bemängelt, dem es an Empathie und Klarheit in der Kommunikation mangelt, was zu einem Klima der Unsicherheit beiträgt. Zudem wird die Art der Kommunikation als kontrollierend und manipulativ wahrgenommen, wobei wichtige Details zurückgehalten und stattdessen irrelevante Informationen verbreitet werden.
Der Kollegenzusammenhalt bei der SIX Group wird in den Bewertungen als durchwachsen dargestellt. Einerseits berichten einige Mitarbeiter:innen von einem großartigen Team mit Wissensaustausch und starker Zusammenarbeit, die sich mit der Zeit entwickelt hat. Andererseits beschreiben mehrere Nutzer:innen eine eher individualistische Arbeitskultur, in der "jeder zuerst an sich selbst denkt" und Teamarbeit durch Kostendruck und Managementfehler beeinträchtigt wird. Die Teamdynamik variiert offenbar stark zwischen verschiedenen Abteilungen - während manche Teams gut funktionieren, leiden andere unter unkollegialem Verhalten, hierarchischem Denken und einer "das macht schon jemand anderes"-Mentalität, was zu einer ungleichen Verteilung der Arbeitslast führt. Persönliche Beziehungen werden als wichtig für das Durchhalten im Arbeitsumfeld beschrieben, wobei Loyalität als selten wahrgenommen wird.
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