Nur noch ein Schatten ihrer selbst
Gut am Arbeitgeber finde ich
Equipment, Arbeitsplatz, gewisse Teams und MA sind echte Superstars welche es wert waren am Montag gut gelaunt aufzutauchen. Die Parties waren eigentlich auch immer ganz ok.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Siehe vorherigen Punkte
Verbesserungsvorschläge
GL: Nehmt eure Köpfe aus dem Sand und hört auf die Mitarbeiter. Hört auf das blaue vom Himmel zu versprechen und KRIEGT ENDLICH EURE PROZESSE IN DEN GRIFF. Skan ist kein Selbstbedienungsladen sondern da arbeiten echte Menschen mit echten Ideen. Hättet ihr das verstanden wäre die Firma noch viel, viel weiter. Kehrt zurück zu den Werten und Tugenden die diese Bude so geil machten. Oh, und wenn dies Zuviel verlangt ist liebe GL, dann nehmt den Hut und tschüss. Ich würde dem ehemaligen CEO kein Wort mehr glauben.
Arbeitsatmosphäre
Also, vor ein paar Jahren war das eine absolute Traumbude um hier zu arbeiten. Es hatte damals einen Zusammenhalt den ich selten gesehen hatte zuvor bei anderen Firmen. Leider ist das alles Vergangenheit. Heute ist ist sich jeder selbst am nächsten und seit die Firma im März mit der grossen Entlassungswelle für noch mehr Verunsicherung sorgte, ist die Stimmung wohl komplett im Keller. Da nützen auch die Beschwichtigungen des neuen CEO nichts. Klar, wenn die Firma in den roten Zahlen steckt, ist es immer schwierig, das ist nachvollziehbar. Der alte CEO hat dem neuen auch einen absoluten Chaosladen hinterlassen. Die Mitarbeiter sind nett untereinander, aber von einer angenehmen Arbeitsatmosphäre kann hier keine Rede (mehr) sein. Tja, alles so gewollt von der GL.
Image
Ohne Worte. Was die GL (und der VR) seit dem Börsengang angerichtet haben kann nicht beschrieben werden. Ich kenne leider niemanden mehr, der die Firma irgendjemandem weiterempfehlen würde. Auf jeden Fall nicht jemandem den man mag.
Work-Life-Balance
Ist eigentlich ok, aber nur 2 Sterne da dies keinesfalls für alle MA zutrifft. Kommt, wie so oft in der SKAN, voll auf den VG an. Flächendeckend ist das leider eher schlecht. Beispiel: Erst letztes Jahr wurden die Arbeitszeiten, Ferien oder sogar Spesenreglemente über die ganze Gruppe harmonisiert. OK, fairheitshalber: das ist jetzt Tatsache.
Karriere/Weiterbildung
War ok, ich habe jede Weiterbildung erhalten die ich wünschte und nötig war.
Gehalt/Benefits
War für mich nie ein Thema, anscheinen habe ich gut verhandelt. Es gilt zu verstehen, dass bei der Einstellung damit beworben wird, dass die Erfolgsbeteiligung ein "Teil des Lohnes" sei und quasi immer etwas anfällt. Das kann ich so bestätigen, auch wenn die Beteiligung in 2026 mager bis sehr mager ausfiel. Aber: es gibt eine.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Umwelt: Nada - leider nur Blabla des VR und der GL um die Kunden zu besänftigen. Sozial: Eher noch gut: Es gibt eine Zusammenarbeit mit einer Inklusiven Arbeitsstätte welche Arbeitskräfte zur Verfügung stellt. Vorbildlich. Und da ich nur den Platz in Allschwil bewerten kann ist hier auch schon fertig.
Kollegenzusammenhalt
Ursprünglich eigentlich eine der grössten Stärken der Firma. Leider auch nur noch im Ansatz und unter gewissen Abteilungen vorhanden. Es wäre gelogen hier von "Null" zu sprechen, es wird sicherlich noch unterstützt, aber eben auch nur teilweise - leider. Es schaut jeder in seinem Gärtchen, denn für viel mehr habe ich ja keine Zeit mehr, resp. wird auch nicht mehr so verlangt.
Umgang mit älteren Kollegen
3 Sterne. Warum? Positiv, sehr positiv sogar: Die Firma hat und stellt nach wie vor ü50 und sogar ü60 Personen ein. Da war ein Faktor auf welcher ich unheimlich stolz war. Wer macht das heute schon noch so? Warum nur 3 Sterne? In der Entlassungswelle vom März 2026 hatte es einige ü50 dabei welche z.T. 18 Jahre Firmenzugehörigkeit auf dem Buckel hatten. Die kamen am Montagmorgen ins Büro und waren 1 Stunde später ohne auch nur noch eine Dankeschön auf der Strasse. Soll sich jede(r) denken das Seine denken hierbei.
Vorgesetztenverhalten
Die 2.-grösste Katastrophe. Man muss hier auch sagen, dass das mittlere Management komplett im Stich gelassen wird und in vielen Bereichen komplett überfordert ist. Führung sieht anders aus. Compliance musste etliche Fälle wegen sexistischen oder diskriminierenden VG aktiv werden. Und als diese bei der GL (oder VR) landeten wurden das sogar noch negativ und ablehnend abgetan. Der Fisch stinkt immer vom Kopf her: der ehemalige CEO (heute im VR) und der CFO hauen leere Phrasen raus und haben die Firma wie sie heute dasteht, eigenhändig an die Wand gefahren. Was mal ein grossartiger Brand war ist heute leider nur noch teuer. Aber hauptsache die Rendite stimmt und die nächste Gehaltserhöhung der GL steht an - denn die bedient sich hier mit beiden Händen.
Arbeitsbedingungen
Top Büro, top Einrichtung, gratis Kaffee und Tee und Wasser. Klima und Foodtrucks, FelFel etc. Gibts nix auszusetzen.
Kommunikation
Der wohl grösste andauerndste Kritikpunkt. Man kann mit Recht behaupten, dass die GL hier am aller, allerschwächsten aufgestellt ist. Ein Beispiel, bei der Akquisition der slowenischen Softwarefirma wurde die EIGENE Rechtsabteilung sowie Compliance nicht mal konsultiert. Ein weiteres Beispiel? Als über 15 Stellen beim Werk in Deutschland gestrichen wurden, hatte es der CFO und der Operationsleiter nicht mal nötig, dort selber vor Ort aufzuschlagen. Nicht mal für das hielten sie für nötig. Soviel zur Wertschätzung der Mitarbeiter. Kommunikation ist IN-EXI-STENT, und vor allem von Oben.
Gleichberechtigung
Es hat deutlich weniger Frauen in der ganzen Gruppe. Kann jetzt am Industriezweig liegen, ist wohl nicht die Schuld der Firma. Ich kann da keine verlässliche Aussagen machen ausser dass es immer mal wieder Fälle von Diskriminierung und Sexismus gab welche wohl nicht wirklich zu Besserung geführt haben.
Interessante Aufgaben
Kommt auf die Abteilung an - bei mir war es immer interessant - das wäre jetzt falsch etwas anderes zu behaupten. Da gibts von richtig spannend bis stumpfsinnig alles. Leider etwas Glückssache (auch wenn jeder selber verantwortlich ist was er oder sie aus der Stelle macht...).