Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Oktober 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 26.9.2026
Skan AG erhält ein negatives Gesamtbild. Besonders die Arbeitsatmosphäre leidet: Bewertungen beschreiben eine von Angst geprägte Stimmung, die durch zu schnelles Wachstum, strukturelle Rückstände und die Entlassungswelle im März 2026 entstand. Was einst ein familiäres Unternehmen mit starkem Zusammenhalt war, gilt intern heute als belastet.
Das Führungsverhalten verschärft die Lage. Bewertungen kritisieren Micromanagement, fehlende strategische Ausrichtung und intransparente Beförderungsentscheidungen. Eng damit verknüpft ist die Kommunikation: Gerüchte ersetzen offizielle Informationen, Entscheidungen werden spät oder gar nicht erklärt. Beim Gehalt bemängeln viele Mitarbeiter:innen unterdurchschnittliche Grundlöhne und ausbleibende Boni, während Karrierewege kaum existieren und Weiterbildungen schwer zugänglich si...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei Skan AG wird in den Bewertungen als stark belastet beschrieben. Viele Nutzer:innen berichten, dass das einstmals familiäre und von spannenden Projekten geprägte Arbeitsumfeld einer von Angst gezeichneten Stimmung gewichen ist. Das zu schnelle Wachstum habe strukturelle Defizite hinterlassen, und langjährige Führungskräfte würden wenig Führungskompetenz und kaum Mentoring bieten. Willkürliche Personalentscheidungen sowie fehlende Strategie im Management verstärken das Unbehagen.
Die Entlassungswelle im März 2026 hat die Stimmung nach Ansicht vieler Nutzer:innen weiter verschlechtert. Das ehemals als Traumunternehmen beschriebene Arbeitsumfeld leide nun unter Druck, geringer Transparenz und Jobangst. Einige Bewertungen kritisieren zudem, dass die Atmosphäre stark vom jeweiligen Team abhänge, da Vorgesetzte unkontrolliert agieren würden. Nach außen präsentiere sich Skan AG als attraktiver Arbeitgeber, während intern eine angespannte Stimmung vorherrsche.
Das Vorgesetztenverhalten bei Skan AG wird von den Nutzer:innen sehr negativ bewertet. Viele Bewertungen kritisieren eine mangelhafte Führungskultur, die von Arroganz, Micromanagement und fehlender strategischer Kommunikation seitens des Top-Managements geprägt sei. Einige Nutzer:innen bemängeln, dass Vorgesetzte kein Interesse an der Entwicklung ihrer Mitarbeiter:innen zeigten und Versprechen kaum eingehalten würden. Zudem wird ein ausgeprägtes Zwei-Klassen-Gefüge zwischen Führungskräften und Belegschaft wahrgenommen.
Beförderungen empfinden einige als ungerecht, da sie eher auf persönlichen Beziehungen als auf Leistung zu beruhen scheinen. Das mittlere Management wird als überfordert und alleingelassen beschrieben. Einige Nutzer:innen räumen ein, dass einzelne Führungskräfte die Belegschaft aktiv unterstützen und interne Beförderungen die direkte Kommunikation fördern – diese positiven Ausnahmen fallen jedoch gegenüber der deutlichen Kritik an der Führungsebene insgesamt kaum ins Gewicht.
Die Kommunikation bei Skan AG wird von den Bewertenden als gravierendes Problem beschrieben. Der Vorstand kommuniziert kaum oder bedient sich nichtssagender Texte, während Gerüchte schneller kursieren als offizielle Informationen. Entscheidungen werden spät oder gar nicht erklärt, und die Informationskette von der Führungsebene bis zur Basis gilt als massiv gestört. Einige Bewertungen kritisieren zudem, dass die Unternehmenskommunikation intransparent und unverständlich sei.
Eine klare Trennlinie zwischen dem C-Level und den Mitarbeiter:innen verstärkt dieses Problem: Viele Entscheidungen bleiben für die Belegschaft unverständlich, und sie werden oft erst vor vollendete Tatsachen gestellt. Einige Bewertungen schildern konkrete Vorfälle, bei denen interne Compliance-Strukturen umgangen und Entlassungen ohne angemessene Kommunikation durchgeführt wurden. Der Wunsch nach deutlich mehr Offenheit und strukturierter Information zieht sich durch alle Bewertungen.
Der Umgang mit älteren Kolleg:innen bei Skan AG wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Einerseits heben einige Bewertungen hervor, dass das Miteinander vorbildlich sei und keine negativen Erfahrungen wahrgenommen wurden. Andererseits kritisieren wenige Nutzer:innen, dass langjährige Mitarbeiter:innen über 50 trotz jahrelanger Betriebszugehörigkeit im Zuge von Entlassungen ohne Wertschätzung verabschiedet worden seien. Zwar stelle das Unternehmen auch ältere Personen ein, doch fehle es an einer angemessenen Anerkennung ihrer Leistungen. Zusätzlich merken wenige Nutzer:innen an, dass jüngere Kolleg:innen im Umgang mit älteren Mitarbeiter:innen gelegentlich unsicher wirkten, während ältere Kolleg:innen grundsätzlich respektvoll behandelt werden. Das Gesamtbild bleibt damit ausgeglichen, mit sowohl positiven Eindrücken als auch konkreter Kritik an der Wertschätzungskultur gegenüber erfahrenen Mitarbeiter:innen.
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