Wenn du nicht sehr stark Belastbar bist, lass es sein!
Gut am Arbeitgeber finde ich
- Sehr interessantes, abwechslungsreiches und innovatives Arbeitsumfeld
- viele Weiterbildungsmöglichkeiten intern wie extern
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Beim Versuch vieles zu optimieren wurden viele Dinge "Verschlimmbessert"
- Zu wenig Transparenz
Verbesserungsvorschläge
- intensive Verhaltenscoachings für Führungskräfte mit Personalverantwortung
- das Gehaltskonzept sollte zwingend angepasst werden
- externe Weiterbildungen sollten zwingend Spesen beinhalten (und wenn es nur die Fahrkosten beinhalten)
- Sanktionen bei Verlust der Zugangsmedien sollten eingestellt
Arbeitsatmosphäre
Grundsätzlich schlecht. meist offener Bevorzugung von Mitarbeitern geschuldet, die weder Leistungsträger sind, noch zu einem gesunden Arbeitsklima beitragen. Spricht man die Problematik an, wird man selbst als das Problem behandelt.
Image
Image ist für das Unternehmen mehr Wert, als das Wohlergehen ALLER Mitarbeiter. Aussagen wie: "wir haben euch eine neue Kaffeemaschine" oder "es gibt einen Wasserspender" tragen nicht zum Wohlergehen der Mitarbeiter bei. Nach aussen alles als super idealistisch darstellen.
Work-Life-Balance
Schichtplanung vor allem anderen. Der Betrieb muss um jeden Preis aufrecht erhalten werden. Mitarbeiter die einen kleinen Beitrag leisten werden bevorzugt und Mitarbeiter die sich bei Ausfällen und Ausnahmen melden werden schamlos und mit einer Selbstverständlichkeit ausgenutzt. Das geht so weit, dass wenn sich diese dann in nicht mehr melden, sie als "Täter" also als nicht Teamfähig dargestellt werden.
Karriere/Weiterbildung
Karriere ist manchen Bereichen schon Berufsbezogen eher schwierig. Weiterbildungen werden bezahlt und werden gerne offeriert. Die Zusatzkosten für ein Unternehmen mit einem so hohen Umsatz könnten mindestens für kürzere Kurse übernommen werden, vor allem wenn die Mitarbeiter einen Aufenthalt ausser Haus haben und keine besonders gute Bezahlung erhalten.
Kollegenzusammenhalt
wenn man Gruppenbildung als Zusammenhalt zählen kann. Teilweise toxische Verhältnisse in den Teams.
Umgang mit älteren Kollegen
leider liegt das Problem oft, aber nicht immer, bei den Älteren Kollegen. Von Mobbing der jüngeren und unerfahrenen Mitarbeitern, bis dahingehend, dass diese sich nichts von anderen Kollegen sagen lassen. Also im grossen und ganzen würde ich behaupten ist der Umgang mit den älteren Mitarbeitern sehr gut.
Vorgesetztenverhalten
man vergreift sich öfter im Ton den Mitarbeitern gegenüber. Die Reaktionen sind nicht selten unverhältnismässig. Ja-Sager werden bevorzugt, offene und konstruktive Kritik werden nicht angenommen und persönlich genommen. Das Verhalten geht soweit, dass Mitarbeiter schon teilweise angst davor haben sich krank zu melden. Mitarbeiter werden auch gerne vor dem Team gemassregelt. Wenn alles gut läuft profilieren sich Vorgesetzte gerne mit der Leistung anderer, wenn es jedoch schlecht läuft wird die Verantwortung sehr gerne auf andere abgewälzt und es gibt dann für den betroffenen Mitarbeiter die Konsequenzen. Fehler werden nicht eingesehen.
Arbeitsbedingungen
Arbeit vor allem anderen. Work-Life-Balance vor allem für Mitarbeitern mit privaten Verpflichtungen eher schlecht. Ausser man hats gut mit dem Chef. Rückmeldungen zur schlechten Planung werden als missmutig betrachtet. Es hat was von "der Chef hat immer recht".
Kommunikation
nicht transparent genug, keine Einbindung der Mitarbeiter und man wird regelmässig vor vollendeten Tatsachen gestellt ohne vorherige Sensibilisierung.
Gehalt/Benefits
wie schon gesagt: Faire statt gerechte Löhne. Weiterbildungen auch mit Fachverantwortung werden teilweise kaum bis gar nicht vergütet. Nischenberufe werden in jährlichen Gehaltsrunden zum Benefit der Unternehmensentwicklung gerne einfach übergangen. Im Quervergleich eher schlecht, obwohl sie sich immer wieder mit vergleichsweise hohen Gehaltserhöhungen profilieren. fragt man sich wo diese Gehälter denn wirklich hinfliessen.
Gleichberechtigung
Das Unternehmen brüstet sich mit "Fairen" löhnen. Bedeutet ein Leistungsträger verdient gleich viel wie einer der oft ausfällt oder nur sehr minimalistisch die Arbeit verrichtet und sich nicht einbringt. Die Gehaltsgrundlage ist zudem altersbasiert, was meiner Meinung nach nur bis zu einer Gewissen Stufe Sinn ergibt, es ist leider nicht gerecht. Man wird zumindest nicht nach dem Geschlecht bezahlt.
Interessante Aufgaben
die Arbeit im Krankenhausumfeld ist sehr spannend und Abwechslungsreich. Es fehlt jedoch, und das leider immer mehr, an klarer Struktur. Dennoch wird sehr grosser Wert auf Qualität statt Quantität gelegt


