Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit August 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 20.7.2026
Das Spital Thurgau AG erhält ein gemischtes Gesamtbild. Die Arbeitsatmosphäre beschreiben viele Bewertende als angespannt: Unterbesetzung, nicht kompensierte Überstunden und fehlende Wertschätzung belasten das Klima. Ähnliches gilt für die Work-Life-Balance, bei der Schichtplanung und Erreichbarkeit an freien Tagen als belastend empfunden werden. Das Vorgesetztenverhalten wird kritisch beurteilt – Mitarbeiter:innen berichten von eingeschränkter Entscheidungsbeteiligung und mangelnder Unterstützung in Konfliktsituationen. Die Kommunikation gilt ebenfalls als verbesserungswürdig: Informationen gelangen häufig verzögert oder intransparent zu den Mitarbeiter:innen, und konstruktive Kritik stößt laut den Bewertungen auf wenig Offenheit.
Positiver schneiden die Weiterbildungs- und Karrieremöglichkeiten ab. Viele Bewerten...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei der Spital Thurgau AG wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Einige beschreiben ein angenehmes Arbeitsumfeld mit einem starken Teamgefühl und einem hohen Wohlbefinden, besonders im Hinblick auf den Umgang mit Auszubildenden.
Demgegenüber überwiegen in den schriftlichen Bewertungen kritischere Einschätzungen. Mehrere Nutzer:innen berichten von einer angespannten und stressreichen Atmosphäre, die durch Unterbesetzung, nicht ausgeglichene Überstunden und mangelnde Wertschätzung geprägt sei. Auch fehlendes Vertrauen und unzureichende Unterstützung werden genannt. Einige kritisieren zudem Bevorzugungen einzelner Personen sowie eine Kultur, in der das Ansprechen von Problemen negativ aufgenommen werde. Zwar gebe es wöchentliche Besprechungen zur Problemlösung, jedoch wünschen sich Mitarbeiter:innen schnellere Lösungsansätze. Die Gesamtbewertung der Kategorie fällt ausgeglichen aus, was auf eine spürbare Diskrepanz zwischen einzelnen positiven Erfahrungen und strukturellen Herausforderungen im Arbeitsalltag hindeutet.
Das Gehalt bei der Spital Thurgau AG wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Mehrere Bewertungen beschreiben das Gehalt als niedrig, wobei insbesondere die Vergütung für Weiterbildungen als unzureichend gilt und Nischenbereiche zu wenig berücksichtigt werden. Auch das Praktikumsgehalt von 1.200 CHF empfinden einige Nutzer:innen angesichts der Lebenshaltungskosten als knapp. Positiv hervorgehoben werden hingegen die Ausbildungsvergütung, die als gut bis sehr gut eingestuft wird, sowie die Sozialleistungen, darunter eine solide Pensionskasse. Zwar liegt das Gehalt laut einigen Meinungen unter dem anderer Unternehmen, jedoch wird es im Vergleich zur Pflegebranche als akzeptabel eingestuft. Diese widersprüchliche Einschätzung spiegelt sich auch in der ausgeglichenen Gesamtbewertung wider, während die schriftlichen Bewertungen eher kritisch ausfallen.
Die Kommunikation bei der Spital Thurgau AG wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Während einige die Kommunikation innerhalb einzelner Berufsgruppen als gut empfinden und sie grundsätzlich für akzeptabel halten, überwiegen in den schriftlichen Bewertungen kritische Stimmen.
Mehrere Nutzer:innen bemängeln fehlende Transparenz und eine unzureichende Einbindung der Mitarbeiter:innen in Entscheidungsprozesse. Häufig würden vollendete Tatsachen präsentiert, ohne die Belegschaft vorab zu informieren. Kritik werde zudem oft über Vorgesetzte weitergeleitet, anstatt direkt und offen angesprochen zu werden. Einige Nutzer:innen berichten von Fehlinformationen und Unklarheiten bei Patientendaten, die zu Unsicherheiten im Arbeitsalltag führen. Konstruktive Kritik stoße laut einigen Bewertungen auf Ablehnung, was einen offenen Austausch erschwere. Die bereichsübergreifende Kommunikation wird zwar als verbesserungswürdig, aber als aktiv in Optimierung befindlich beschrieben.
Das Vorgesetztenverhalten bei der Spital Thurgau AG wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Während wenige Bewertungen das Verhalten von Führungskräften als vorbildlich, freundlich und unterstützend beschreiben, überwiegt in den schriftlichen Bewertungen eine kritische Haltung.
Mehrere Nutzer:innen berichten von einem unangemessenen Umgangston seitens der Vorgesetzten sowie von unverhältnismäßigen Reaktionen in Konfliktsituationen. Zudem empfinden einige Mitarbeiter:innen ihre Entscheidungsmacht als stark eingeschränkt und fühlen sich bei Beschwerden wenig gehört. Kritisch erwähnt wird auch, dass das Wohlbefinden der Belegschaft gegenüber betrieblichen Kennzahlen zurückzustehen scheint. Einige Bewertungen schildern zudem eine Atmosphäre, in der Mitarbeiter:innen Einschüchterung wahrnehmen und Verantwortung auf sie abgewälzt wird. Insgesamt zeigen die schriftlichen Rückmeldungen ein eher negatives Bild der Führungskultur, das durch die Gesamtbewertung inklusive reiner Sternebewertungen etwas abgemildert wird.
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