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Zuletzt aktualisiert am 1.8.2026
Die Spital Thurgau AG erhält ein gemischtes Bild in den Bewertungen von Mitarbeiter:innen. Besonders die Gehaltssituation polarisiert: Während Auszubildende das Ausbildungsgehalt als gut bewerten, kritisieren viele Beschäftigte – vor allem in der Pflege – zu niedrige Löhne im Vergleich zu anderen Spitälern. Die sozialen Leistungen werden hingegen als stark eingestuft.
Das Vorgesetztenverhalten und die Kommunikation sind zwei Bereiche, die sich gegenseitig verstärken: Kritik wird laut, dass Führungskräfte Beschwerden ignorieren, Bevorzugungen zeigen und konstruktives Feedback sanktionieren, während die interne Kommunikation als wenig transparent gilt. Die Arbeitsatmosphäre leidet darunter spürbar, obwohl einzelne Teams den Zusammenhalt loben. Viele berichten von Überarbeitung und mangelnder Wertschätzung. Die Work-L...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Meinungen zur Vergütung bei der Spital Thurgau AG fallen gemischt aus. Während wenige Nutzer:innen das Gehalt – insbesondere in der Ausbildung – als gut oder akzeptabel bewerten, überwiegt in den schriftlichen Bewertungen eine kritische Haltung. Besonders im Pflegebereich und in der Langzeitpflege empfinden einige das Gehalt als zu niedrig, und wenige berichten, dass die Vergütung für Weiterbildungen und Nischenbereiche trotz angekündigter Gehaltserhöhungen mangelhaft sei. Auch das Praktikumsgehalt wird von wenigen als unzureichend kritisiert. Auf der anderen Seite heben einige Bewertungen die guten Sozialleistungen sowie eine solide Pensionskasse hervor, was die niedrigeren Gehälter im Vergleich zu Mitbewerber:innen teilweise ausgleichen kann. Insgesamt zeichnen die Bewertungen ein geteiltes Bild, bei dem die Sozialleistungen positiv auffallen, die Gehaltshöhe jedoch häufig als verbesserungswürdig gilt.
Die Arbeitsatmosphäre bei der Spital Thurgau AG wird von den Nutzer:innen unterschiedlich bewertet. Einige beschreiben das Arbeitsklima als angenehm, heben den Teamgeist hervor und fühlen sich gehört und wohlfühlend aufgenommen. Besonders Auszubildende erleben die Atmosphäre positiv.
Dem stehen jedoch kritischere Stimmen gegenüber, die das Arbeitsumfeld als angespannt und stressreich empfinden. Fehlende Wertschätzung, unzureichende Personalausstattung und nicht kompensierte Überstunden belasten nach Meinung einiger Mitarbeiter:innen die Stimmung im Team. Zudem bemängeln wenige Nutzer:innen, dass Entscheidungen nicht offen diskutiert werden können und ein konstruktiver Austausch dadurch erschwert wird. Auch Bevorzugung einzelner Mitarbeiter:innen wird von wenigen als Problem genannt. Die gemischten Einschätzungen zeigen, dass die Erfahrungen je nach Bereich oder Situation deutlich auseinandergehen.
Das Vorgesetztenverhalten bei der Spital Thurgau AG wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Einige beschreiben ihre Vorgesetzten als freundlich, unterstützend und fördernd, insbesondere im Hinblick auf Entwicklungsmöglichkeiten. Diese positiven Einschätzungen stehen jedoch im Kontrast zur negativen Stimmung der schriftlichen Bewertungen.
Kritische Stimmen bemängeln einen unangemessenen Umgangston, unverhältnismäßige Reaktionen und Bevorzugung bestimmter Mitarbeiter:innen. Konstruktive Kritik werde laut einigen Nutzer:innen nicht akzeptiert, was bei Mitarbeiter:innen Unsicherheit erzeuge. Zudem berichten einige, dass Mitarbeiter:innen kaum Entscheidungsspielraum hätten und bei Konflikten wenig Unterstützung durch Führungskräfte erfahren. Auch mangelndes Teamverhalten auf Führungsebene wird als Grund für häufige Personalwechsel genannt. Einzelne Nutzer:innen empfinden die Prioritätensetzung der Führung als problematisch, da Bettenbelegung scheinbar über das Wohlbefinden der Mitarbeiter:innen gestellt werde.
Die Kommunikation bei der Spital Thurgau AG wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Einige empfinden sie als grundlegend funktionierend – besonders innerhalb einzelner Berufsgruppen – und sehen lediglich Verbesserungspotenzial. Die berufsgruppen-übergreifende Abstimmung gilt jedoch als ausbaufähig.
Kritischer fallen andere Stimmen aus: Mangelnde Transparenz, fehlende Einbindung der Mitarbeiter:innen sowie vollendete Tatsachen ohne vorherige Information werden bemängelt. Hinzu kommt, dass Kritik häufig den Umweg über Vorgesetzte nimmt, anstatt direkt adressiert zu werden. Probleme sollen teils hinter dem Rücken der Betroffenen geregelt werden. Auch Fehlinformationen und ein als angespannt wahrgenommener interner Austausch, der konstruktive Kritik sanktioniere, werden erwähnt. Die Gesamtbewertung der Kategorie bewegt sich im ausgeglichenen Bereich, während die schriftlichen Rückmeldungen ein deutlich kritischeres Bild zeichnen.
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