Modernes Labor und spannende Analytik treffen auf Unternehmenskultur mit Verbesserungspotenzial
Gut am Arbeitgeber finde ich
- Interessante und abwechslungsreiche Aufgaben
- Modern ausgestattetes Labor
- Fachlich spannende Projekte
- Gute Kolleginnen und Kollegen innerhalb der Teams
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Aus meiner Sicht ist die grösste Schwäche des Unternehmens die fehlende Feedbackkultur.
Mitarbeiterbefragungen sollen dazu dienen, ehrliches Feedback zu erhalten und daraus Verbesserungen abzuleiten. Mein Eindruck ist jedoch, dass viele Mitarbeitende nicht das Vertrauen haben, ihre Meinung offen zu äussern. Wo Mitarbeitende befürchten, dass Kritik negative Folgen haben könnte, verliert eine Mitarbeiterbefragung ihren eigentlichen Zweck.
Eine Unternehmenskultur, in der Schweigen als sicherer empfunden wird als Ehrlichkeit, verschenkt wertvolles Verbesserungspotenzial.
Entscheidungen wirken teilweise wenig nachvollziehbar und strategische Ziele sind nicht immer klar erkennbar. Gleichzeitig ist der Leistungsdruck hoch, während Prozessverbesserungen aus meiner Sicht nur langsam vorankommen.
Verbesserungsvorschläge
Eine offene Feedbackkultur wäre aus meiner Sicht der wichtigste Entwicklungsschritt. Mitarbeitende sollten darauf vertrauen können, Kritik sachlich und ohne persönliche Nachteile äussern zu dürfen.
Führung bedeutet auch, kritische Rückmeldungen auszuhalten und als Chance zur Weiterentwicklung zu verstehen. Mehr Transparenz bei Entscheidungen sowie eine offenere Kommunikation würden das Vertrauen innerhalb des Unternehmens stärken.
Arbeitsatmosphäre
Mein Eindruck ist, dass sich die Stimmung deutlich verschlechtert hat. Die strategische Ausrichtung ist für viele Mitarbeitende nicht klar erkennbar. Erfahrene Mitarbeitende verlassen das Unternehmen oder werden ersetzt. Das sorgt aus meiner Wahrnehmung für zusätzliche Unsicherheit.
Kommunikation
Die Kommunikation ist häufig sehr positiv geprägt. Schwierigkeiten oder Herausforderungen werden aus meiner Sicht nicht immer mit der nötigen Offenheit angesprochen. Mehr Transparenz würde das Vertrauen in Entscheidungen stärken.
Kollegenzusammenhalt
Innerhalb der einzelnen Teams sehr gut. Bereichsübergreifend besteht aus meiner Wahrnehmung Verbesserungspotenzial.
Work-Life-Balance
Die Arbeitsbelastung ist hoch. Wirtschaftliche Kennzahlen stehen stark im Vordergrund, was den Druck auf viele Mitarbeitende erhöht.
Vorgesetztenverhalten
Ich wünsche mir mehr Wertschätzung und sichtbare Anerkennung für die Leistungen der Mitarbeitenden. Gerade kleine Gesten können einen grossen Unterschied für Motivation und Identifikation machen.
Wertschätzung zeigt sich oft nicht in grossen Massnahmen, sondern im täglichen Umgang miteinander.
Interessante Aufgaben
Einer der grössten Pluspunkte. Die fachliche Vielfalt und die moderne Analytik machen die Arbeit sehr spannend.
Gleichberechtigung
Ich wünsche mir nachvollziehbare und transparente Personalentscheidungen. Beförderungen und personelle Veränderungen sollten ausschliesslich auf Kompetenz, Leistung und nachvollziehbaren Kriterien beruhen.
Umgang mit älteren Kollegen
Ich habe den Eindruck, dass langjährige Erfahrung und Loyalität nicht immer ausreichend geschätzt werden. Das vorhandene Wissen erfahrener Mitarbeitender könnte deutlich besser genutzt werden.
Arbeitsbedingungen
Modernes Labor und interessante Analytik. Gleichzeitig hoher Leistungsdruck und knappe Ressourcen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Nach aussen wird viel Wert auf soziale Verantwortung gelegt. Im internen Umgang mit Mitarbeitenden erlebe ich dies nicht immer in gleicher Weise.
Gehalt/Benefits
Für die Branche insgesamt in Ordnung.
Image
Die SQTS geniesst fachlich einen guten Ruf und verfügt über hohe analytische Kompetenz. Aus meiner Sicht leidet das Image jedoch unter einer Unternehmenskultur, in der Offenheit und konstruktives Feedback nicht immer ausreichend gefördert werden.
Karriere/Weiterbildung
Karrieremöglichkeiten sind vorhanden. Mein Eindruck ist, dass Mitarbeitende, die kritische Themen offen ansprechen, einen schwereren Stand haben als Personen, die Konflikten eher aus dem Weg gehen.