Der Stiftungsrat bleibt und die Geschäftsleitungsmitglieder kommen und gehen - was ist da los?
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Nach jahrelanger Stabilität und einer sehr erfolgreichen Zeit geben sich die neuen Geschäftsleitungsmitglieder in den letzten gut zwei Jahren die Klinke in die Hand (von fünf Leuten sind vier wieder gegangen, Nummer sechs ist kürzlich neu dazugestossen). Ein Kommen und Gehen, nur ein Geschäftsleitungsmitglied ist geblieben und glänzt meiner Ansicht nach mehr durch Abwesenheit als durch Präsenz und Interesse. Der Stiftungsrat glänzt hingegen durch Stabilität und Beharrlichkeit. Was sagt das wohl alles über die Zusammenarbeit in der Geschäftsleitung und mit dem Stiftungsrat aus? Und was sagt das wohl über die Strategie in den letzten mehr als zwei Jahren aus? Da muss man sich fragen, wie das weitergehen soll. Hat der Stiftungsrat und die nicht wirklich wahrnehmbare Geschäftsleitung einen Plan? Aus meiner Sicht leider keinen wirklich überzeugenden. Wer schaut da hin? Es wäre höchste Zeit.
Für die Basis bedeuteten die letzten zwei Jahre immer wieder sparen, sparen, sparen und Qualitätsabbau. Ständig hiess es: Wir müssen sparen. Kostet das Planlose und die Strategielosigkeit einfach zu viel? Das alles stimmt mich sehr traurig und gibt mir mehr als zu denken. Insbesondere auch deshalb, weil das alles natürlich auch Auswirkungen auf die Betreuung der Klienten hat, die sich als Menschen mit einer schweren Mehrfachbeeinträchtigung nicht wirklich aktiv wehren können. Sie sind die Leidtragenden.