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Stiftung 
Wendepunkt
Bewertung

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Erfahrugen im Wendepunkt, PHO.

2,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Produktion bei Stiftung Wendepunkt in Oftringen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das mein Arbeitgeber trotz mangelnder Kapazität, mir versucht, eine vielfältige Arbeit zu ermöglichen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Meiner Meinung nach, seine veraltete Denkweise zu Menschen, die nicht der Norm entsprechen.

Verbesserungsvorschläge

Mein Vorschlag wäre, das Gedankengut anzupassen. So das keine Menschengruppen ausgeschlossen werden. Veraltete Denkweisen abzulegen und der heutigen Zeit anzupassen.

Arbeitsatmosphäre

Arbeitsklima aus meiner Erfahrung:
Auf einem geschützen Arbeitsmarkt sind Menschen mit Beeinträchtigungen zu erwarten, dass ist ja der Sinn der Sache. Für mich persönlich hört dort aber Toleranz auf, wo ich darunter leide. Es gibt/gab Angestellte die ein fremdgefährdetes Potenzial haben und dies auch zeigten. So warf ein Arbeitnehmer, bei Ausrastern mit Gegenständen um sich und traf mich fast. Dies machte mir Angst und ich bat meine Vorgesetzten etwas zu unternehmen, da ich in Gefahr war. Meine Arbeitgeber konnten nichts nachhaltiges verändern/unternehmen. Auch gab es einen ehmaligen Angestellten, der ein Hakenkreuz Tattoo am Hals trug, der eine Schlägerei mit einem anderen Arbeitnehmer hatte. So kann/will man sich nicht wohl fühlen, als Mitarbeiter.
Das Arbeitsklima ist sonst von den Arbeitgeber eher positiv, da sie viel Loben bei gut erbrachten Leistungen. Nur Schade finde ich, das bei Auffälligkeiten von beinträchtigten Personen oft fehlendes Verständnis vorliegt oder dann eben gegensätzlich so sehr, das aggressive Arbeitnehmer akzeptiert werden..

Image

Das Image ist für mich irreführend, da der Glaube einen höhere Wichtigkeit/Stellenwert hat, als beschrieben.

Ergänzung zum Vorgesetztenverhalten:
4. Als nicht gläubige Person, wird meiner Meinung nach versucht dir Arbeitgeber zu bekehren. Wie z.B. es wurde aufgefordert in der Morgenrunde zu Beten. Man kommt bei persönlichen Problemen stets mit der Lösung mit dem Glaube/Gott. Die Events des Wendepunkts sind christlich geprägt, wie der Monatsstart oder die Weihnachtszeit.

Work-Life-Balance

Die Arbeitgeber scheinen sehr ausgelastet zu sein, es scheint es hätte
zuwenig Personal in der Leitung. Mein Arbeitgeber ist oft im Betrieb nicht auffindbar und stets in Besprechungen. Dies führt dazu, dass viele Mitarbeiter rumstehen und warten.

Karriere/Weiterbildung

Dies kann ich nicht konkret bewerten.

Gehalt/Benefits

Der z.B. Lehrlingslohn liegt genau im Normbereich. Der Lohn wird tendenziel spät ausgezahlt. Anfangs nächsten Monat.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Ergänzung zum Vorgesetztenverhalten:
3. In der Sitftung gibt es Tabu Themen, die meines Erachtens keine sind. z.B.
dürfen Mitarbeiter untereinander nicht über Homosexualität sprechen, was ich sehr fraglich finde. Dies ist für mich klar diskriminirend, gegenüber Menschengruppen.

Sonst ist der Betrieb beobachtend umweltfreundlich. Ausser das man in der Kantine, als Fleischkonsument, nicht veggie essen darf, (Mittagsmenü). Weil die Portionen für Veggies abgezählt werden.

Kollegenzusammenhalt

Die Mitarbeiter untereinander, haben öfters Konflikte miteinander und Disskusionen, die zum Teil Arbeitgeber meiner Meinung nach, überfordern.

Vorgesetztenverhalten

1. Der Wendepunkt ist eine christliche Stiftung, die Werte Vertritt die
lobenswert sein mochten. Vermehrt hatte ich leider Werte erlebt, die dagegen
sprechen. Mein Arbeitgeber erläuterte offen homophobische Äusserungen, die mit einer Drittperson auf meinem Wunsch angeschaut wurde. Er gab ehrlich zu, Homosexualität sei moralisch verwerflich. Das an einem geschützen Arbeitsplatz keine neutrale Person arbeitet, finde ich fragwürdig.
2. Mein Arbeitgeber gab mir bei einem körperlichen Übergriff, eines anderen Arbeitnehmer, die Teil-Schuld. Nachdem ich ihm geschildert habe was passiert sei, hatte er mir diesbezüglich eine Gegenfrage gestellt. Er fragte mich warum ich so nett gewesen sei und warf mir vor, dem Täter Signale gegeben zu haben. Dies finde ich sehr befremdlich. Erst als ich es eine Person weiter "oben" gemeldet habe wurde es explizit angeschaut.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedinungend sind meiner Meinung nach mangelhaft. Die
Sicherheitsvorschriften werden nicht durchgehend eingehalten und zum Teil, nur schwach umgesetzt. Die Staubabsauganlagen sind mangelhaft/nicht geeignet und die Staubsäcke sind bei Handmaschinen, teils gar nicht vorhanden. Der Arbeitgeber trägt bei hoher Staubbelastung, keine persönliche Schutzausrüstung/Maske und gibt da auch keine Warnhinweise. Die Schreinerei ist wöchentlich so in einer Staubwolke, dass man nicht durch den Raum blicken kann. Die Arbeitskleidung die, die Arbeitnehmer bestellen konnten, kamen erst Monate später an und mussten, teils wieder zurückgeschickt werden. Die Grössen stimmten nicht oder es kam gar nicht im Betrieb an. Die Arbeitsbänke der Schreinerei sind viel zu tief gesetzt, auch nach dem Ansprechen der Lage, hat sich nichts gändert. Dies führt zu Rückenproblemen und Verkrümmung. Es wird stets damit geantwortet, dass es früher ja auch so gewesen sei.

Kommunikation

Die Kommunikation unter dem Team der PHO, ist manchmal meines
empfindens schleppend.
Man hat mir gesagt man schaue Anliegen im Team an, doch gingen sie unter. Ich habe schon vor Monaten nach neuer angebrachten Ausrüstung gefragt und es hat sich bis Heute nichts getan. Ich fragte erneut, passierte aber nichts.

Gleichberechtigung

Die Chancengleichheit ist gegeben.
Doch pflegen Mitarbeiter teils, Vorurteile und ein sexistisches Gedankengut. Wo ich finde, sollte der Wendepunkt strengere Konsequenzen diesbezüglich einrichten. Das dies weniger toleriert wird.

Interessante Aufgaben

Mein Arbeitgeber gibt mir trotz eingeschränkter Auswahl, vielseitige Aufgaben.


Umgang mit älteren Kollegen

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Arbeitgeber-Kommentar

Simone FreiUnternehmenskommunikation

Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, deine Eindrücke mit uns zu teilen. Wir bedauern zu lesen, dass du deine Zeit bei uns in der Produktion Handwerk in Oftringen wie von dir ausgeführt wahrgenommen hast.

Es ist uns wichtig, von Erfahrungen und Eindrücken zu hören. Nur so können wir als Unternehmung die Arbeitsbedingungen und Arbeitsatmosphäre künftig optimieren. Einige von dir in der Bewertung geschilderten Situationen entsprechen weder unserem Verständnis und Werte noch unseren Richtlinien und Standards.

Wir nehmen dein Feedback sehr ernst und werden diesen Rückmeldungen nachgehen.

Damit wir deine Aussagen noch besser verstehen, wären wir dankbar, wenn du uns weitere Details zu deinen Punkten geben könntest. Wärst du allenfalls bereit, mit uns direkt Kontakt für ein persönliches Gespräch aufzunehmen?

Falls ja, schreib uns unter kommunikation@wende.ch. Die Mail kommt direkt zu mir.
Wir danken dir nochmals für dein Feedback und würden uns freuen, von dir zuhören.

Herzliche Grüsse
Simone Frei, Unternehmenskommunikation

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.