Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Juli 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 9.7.2026
Sunrise GmbH erhält ein gemischtes Gesamtbild. Die Arbeitsatmosphäre bewerten viele Mitarbeiter:innen negativ: Massenentlassungen, hoher Leistungsdruck und das Gefühl, austauschbar zu sein, belasten die Stimmung. Ähnliches gilt für die Work-Life-Balance, wo vor allem Vertriebsmitarbeiter:innen von anhaltendem Druck berichten, der auch die Freizeit belastet. Pflichtpräsenztage erschweren zudem die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben.
Das Vorgesetztenverhalten und die interne Kommunikation stoßen auf besonders deutliche Kritik. Vorgesetzte kommunizieren Veränderungen kaum, Versprechen werden nicht eingehalten, und Karrierefortschritte hängen nach Meinung vieler eher von Netzwerken als von Leistung ab. Weiterbildungsmöglichkeiten werden als unzureichend beschrieben. Der Kollegenzusammenhalt ist das Gegengewicht: I...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei Sunrise GmbH wird von den Nutzer:innen negativ bewertet. Häufig genannte Kritikpunkte sind Massenentlassungen, mangelnde Kommunikation und hoher Leistungsdruck, wobei sich Mitarbeiter:innen oft als austauschbar wahrnehmen. Einige berichten, dass die Stimmung früher besser war und sich das Klima zunehmend verschlechtert. Ständige Eingriffe des Managements sowie Automatisierungsbestrebungen belasten die Atmosphäre zusätzlich. Das Arbeiten nach festen Schemata verdrängt die anfängliche Eigenständigkeit.
Auf Teamebene zeigt sich ein gemischtes Bild: Während der Zusammenhalt im direkten Umfeld von wenigen als angenehm beschrieben wird, prägen Konkurrenzdenken und fehlendes Teamgefüge das abteilungsübergreifende Miteinander. Stress und Überforderung gelten vielen als alltäglich, und negative Kommentare über die Arbeit anderer belasten die Zusammenarbeit trotz einzelner positiver Kolleg:innen.
Die Work-Life-Balance bei Sunrise GmbH wird von den Nutzer:innen negativ bewertet. Besonders im Vertrieb empfinden viele Mitarbeiter:innen den Druck als belastend: Provisionsabhängige Arbeit und von Vorgesetzten erzeugter Stress sorgen dafür, dass die Anspannung auch in der Freizeit kaum nachlässt. Einige berichten zudem von Pflichtmeetings an freien Tagen sowie einer zu hohen Arbeitsbelastung bei gleichzeitig zu geringem Personalbestand, was zu täglicher Erschöpfung führt. Die Dienstplangestaltung berücksichtigt persönliche Wünsche nur eingeschränkt, und Präsenztage im Büro erschweren die private Planung, etwa bei der Kinderbetreuung. Wenige Nutzer:innen äußern sich positiver: Das Homeoffice-Angebot wird als angenehm wahrgenommen und gilt als Grund, im Unternehmen zu bleiben. Die Work-Life-Balance gilt jedoch außerhalb des Vertriebs als grundlegend in Ordnung, auch wenn die kritischen Stimmen überwiegen.
Die Kommunikation bei Sunrise GmbH wird von Nutzer:innen als deutlich verbesserungswürdig bewertet. Vorgesetzte kommunizieren Änderungen kaum proaktiv – einige Mitarbeiter:innen erfahren Neuigkeiten über das Unternehmen eher aus den Medien als von ihren direkten Führungskräften. Begründungen bleiben dabei oft aus oder beschränken sich auf autoritäre Aussagen ohne inhaltliche Erklärung.
Wenig Transparenz und fehlende Offenheit prägen das Bild weiter. Obwohl es sich um ein Kommunikationsunternehmen handelt, empfinden Mitarbeiter:innen die interne Kommunikation als intransparent und unehrlich. Auch versprochene Gehaltsanpassungen blieben laut einigen Bewertungen größtenteils aus. Meetings gelten vielen als überflüssig und wenig zielführend. Insgesamt zeichnen die Bewertungen ein negatives Bild der internen Kommunikationskultur.
Das Vorgesetztenverhalten bei Sunrise GmbH wird von den Nutzer:innen mehrheitlich negativ bewertet. Kritisiert werden vor allem mangelnde Unterstützung, fehlende Verlässlichkeit und ein starker Fokus auf Zahlen, der unnötigen Druck erzeugt. Einige Bewertungen bemängeln zudem, dass Versprechen vonseiten der oberen Führungsebene nicht eingehalten werden und Vertrauen kaum vorhanden sei. Auch der Aufstieg innerhalb des Unternehmens hänge laut einigen Nutzer:innen eher von Selbstdarstellung und Netzwerken ab als von tatsächlicher Leistung.
Wenige Nutzer:innen äußern sich positiv und berichten, fair behandelt worden zu sein. Zudem wird erwähnt, dass die Führung zwar leistungsorientiert agiere, jedoch jenen, die Eigeninitiative zeigen, gewisse Freiräume gewähre. Diese positiven Einschätzungen stehen jedoch im deutlichen Widerspruch zur vorherrschenden Meinung, die das Führungsverhalten als wenig unterstützend und zunehmend distanziert beschreibt.
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