Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit August 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 1.8.2026
Sunrise GmbH erhält von den Mitarbeiter:innen gemischte Bewertungen. Die Arbeitsatmosphäre wird als belastet beschrieben: Wiederholte Entlassungswellen, hoher Leistungsdruck und eine zunehmend starre Arbeitsstruktur drücken auf die Stimmung. Innerhalb einzelner Teams schätzen die Bewertenden den Zusammenhalt, außerhalb davon empfinden sie das Klima als kompetitiv. Die Work-Life-Balance leidet laut Bewertungen besonders im Vertrieb unter Verkaufsdruck und Pflichtmeetings an freien Tagen.
Die Kommunikation und das Verhalten von Führungskräften werden kritisch gesehen: Entscheidungen gelten als intransparent, und Versprechen – etwa zu Gehaltserhöhungen – bleiben laut Bewertenden häufig unerfüllt. Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten werden als mangelhaft eingestuft, da Förderung und externe Trainings kaum zugängl...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei Sunrise GmbH wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Während einige die Stimmung im direkten Team als angenehm beschreiben, überwiegen in den schriftlichen Bewertungen kritische Stimmen. Mehrere Nutzer:innen beklagen, dass Massenentlassungen, häufige Führungswechsel und strategischer Druck das Arbeitsklima spürbar belasten. Der Rückgang im Telekommunikationsmarkt seit 2015 habe laut einigen Bewertungen zu einer deutlichen Verschlechterung der Stimmung geführt.
Außerdem beschreiben Nutzer:innen ein hohes Maß an Stress und Druck, wobei Mitarbeiter:innen als austauschbar wahrgenommen würden und Gewinne über das Wohlbefinden der Belegschaft gestellt würden. Teamübergreifend herrsche ein konkurrenzbetontes und misstrauisches Klima, und es fehle an echtem Zusammenhalt. Wenige Nutzer:innen bewerten die Atmosphäre, insbesondere im Filialbereich, positiv. Die Gesamtbewertung – schriftliche und rein sternbasierte Bewertungen eingerechnet – fällt ausgeglichen aus.
Die Work-Life-Balance bei Sunrise GmbH wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Während das Homeoffice-Angebot von einigen als positiver Faktor für die Mitarbeiterbindung genannt wird, kritisieren andere die verpflichtenden Bürotage, die die Planung des Privatlebens – etwa bei der Kinder- oder Tierbetreuung – erschweren. Besonders im Vertrieb empfinden Mitarbeiter:innen den Druck als belastend: Stress durch Vorgesetzte bezüglich Zielerreichung, Pflichtmeetings an freien Tagen und eine hohe Arbeitsbelastung bei zu geringer Personaldecke beeinträchtigen die Erholung. Einige Bewertungen beschreiben die Arbeitszeiteinteilung als zu wenig flexibel und bemängeln, dass persönliche Wünsche nur bedingt berücksichtigt werden. Die intensive Arbeitslast erfordert ein hohes Maß an Selbstmanagement, um Beruf und Privatleben in Einklang zu bringen.
Die Kommunikation bei Sunrise GmbH wird von den Nutzer:innen als deutlich verbesserungswürdig bewertet. Besonders kritisieren die Nutzer:innen die Kommunikation der Vorgesetzten: Änderungen werden kaum begründet oder gar erst über die Medien bekannt, anstatt direkt von Führungskräften weitergegeben zu werden. Zudem empfinden einige Mitarbeiter:innen viele Informationen als beschönigt und wenig transparent.
Auch die interne Meetingkultur steht in der Kritik, da viele Besprechungen als überflüssig wahrgenommen werden. Besonders auffällig ist der Vorwurf, dass trotz wiederholter Versprechen kaum Gehaltserhöhungen umgesetzt wurden. Angesichts der Tatsache, dass es sich um ein Kommunikationsunternehmen handelt, empfinden die Nutzer:innen das geringe Maß an offener und transparenter Kommunikation als besonders widersprüchlich.
Das Vorgesetztenverhalten bei Sunrise GmbH wird von den Nutzer:innen negativ bewertet. Besonders die höheren Führungsebenen stehen in der Kritik: Einige Bewertungen bemängeln gebrochene Versprechen, fehlendes Vertrauen und mangelnde Unterstützung. Zudem empfinden einige Mitarbeiter:innen den starken Fokus auf Zahlen und Ergebnisse als belastend, während Karrierechancen weniger von tatsächlicher Leistung als von Selbstdarstellung und Netzwerken abhängen sollen. Auf Team-Leitungsebene fällt das Bild etwas milder aus.
Wenige Nutzer:innen berichten hingegen von positiven Erfahrungen: Vorgesetzte behandelten sie fair, und wer Eigeninitiative zeige, erhalte entsprechende Freiheiten. Diese vereinzelten positiven Stimmen stehen jedoch im Widerspruch zur mehrheitlichen Wahrnehmung, die das Führungsverhalten – insbesondere auf höheren Ebenen – als wenig mitarbeiter:innenorientiert beschreibt.
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