Swisscom kündigt langjährigen, engagierten CH-Mitarbeitern, will Lohnkosten mittels DevOps Centers im Ausland halbieren
Gut am Arbeitgeber finde ich
Gute Mitarbeiter, interessante Projekte, guter Sozialplan, fairer Lohn.
Früher hätte ich Swisscom allen als Arbeitgeber sehr empfohlen, heute aber nicht mehr.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Verlagerung der Arbeitsplätze nach Rotterdam und Riga unter Vernachlässigung der Swissness. Dieses Verhalten könnte in Zukunft mal in der öffentlichen Wahrnehmung sich als Bumerang erweisen.
Verbesserungsvorschläge
Die Mitarbeiter nicht nur als Kostenfaktor betrachten. Auch im Inland Arbeitsplätze schaffen oder wenigstens nicht nur aus Kostengründen streichen.
Arbeitsatmosphäre
In der täglichen Arbeit extrem gute Arbeitsatmosphäre innerhalb des Teams wie auch mit anderen Stakeholders innerhalb Swisscom
Negativ auf die Arbeitsathmosphäre wirkt die allgemeine Stimmungslanmge: Wer ist der nächste, dessen Stelle abgebaut wird?
Kommunikation
Die Kommunikation ist im Allgemeinen gut, aber - wie bei allen Firmen - werden negative Themen ausgeklammert oder schöngeredet
Kollegenzusammenhalt
Extrem guter, langjähriger Kollegenzusammenhalt. Jeder kennt von jedem anderen die Fähigkeiten und Kompetenzen und man hilft sich gegenseitig
Work-Life-Balance
Sehr gute Work-Life-Balance da sehr flexibel gearbeitet werden kann, wo sinnvoll. Ärger in grösserem Umfang sorgt die vom CEO verordnete generelle 2-Tage-Office-Pflicht, welche Swisscom-weit ohne Berücksichtigung der lokalen Gegebenheiten verornet wurde.
Vorgesetztenverhalten
Die Linien-Vorgesetzten treten vor allem bei Stellenabbau in Erscheinung.
Interessante Aufgaben
Sehr interessante und anspruchsvolle Aufgaben. Man kann wirklich etwas sinnvolles für die Stakeholders umsetzten.
Umgang mit älteren Kollegen
Ältere Arbeitnehmer werden kaum noch eingesetellt, auch Junge in der Schweiz sehr wenig (mehr Rotterdam und Riga zu halben Lohnkosten). Auch ältere langjährige engagierte Arbeitnehmer in der Schweiz werden aus Kostengründen gekündigt.

