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Zuletzt aktualisiert am 29.8.2026
Swisscom AG erhält von den Bewertenden ein gemischtes Gesamtbild. Besonders positiv stechen die Work-Life-Balance sowie der Kollegenzusammenhalt hervor: Flexible Arbeitszeiten, Homeoffice-Möglichkeiten und Teilzeitmodelle werden gelobt, und der Zusammenhalt unter Kolleg:innen gilt vielen als echte Stärke – auch wenn häufige Reorganisationen den Teamgeist belasten.
Deutlich kritischer fallen die Einschätzungen zum Vorgesetztenverhalten aus. Viele Bewertende beschreiben höhere Führungsebenen als realitätsfern und wenig entscheidungsfähig, während direkte Vorgesetzte etwas besser wegkommen. Ähnlich gespalten ist das Bild bei der Kommunikation: Regelmäßige Informationsformate werden positiv erwähnt, jedoch kritisieren zahlreiche Bewertende, dass unangenehme Themen beschönigt oder gefiltert weitergegeben werden. Beim Um...
Zusammenfassung nach Kategorie
Das Vorgesetztenverhalten bei Swisscom AG wird von den Nutzer:innen mehrheitlich kritisch bewertet. Besonders auffällig ist die wahrgenommene Distanz des Managements zur Basis: Führungskräfte auf höheren Hierarchieebenen gelten als realitätsfern und wenig greifbar, während direkte Vorgesetzte teils als überfordert beschrieben werden. Einige Nutzer:innen bemängeln, dass Führungskräfte eigene Interessen über jene des Teams stellen, Druck weitergeben und kaum Wertschätzung zeigen. Auch mangelnde Entscheidungsqualität, intransparente Kommunikation bei Entlassungen sowie fehlende Empathie werden kritisiert. Zudem äußern wenige Nutzer:innen, dass Entwicklungswünsche mitunter negative Konsequenzen nach sich ziehen können.
Demgegenüber berichten einige Nutzer:innen von positiven Erfahrungen mit fairen, unterstützenden und kompetenten Vorgesetzten, die konstruktives Feedback geben und Vertrauen schenken. Diese positiven Einschätzungen stehen jedoch im Widerspruch zur dominierenden kritischen Haltung und bleiben in der Minderheit.
Die Kommunikation bei Swisscom AG wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Einige heben hervor, dass Informationen regelmäßig über Kick-offs und große Online-Meetings geteilt werden und die Kommunikation in ihrem direkten Umfeld transparent und klar abläuft. Gleichzeitig bemängeln viele, dass die Kommunikation selektiv ist und unangenehme Entwicklungen beschönigt oder ganz ausgeblendet werden.
Ein wiederkehrendes Thema ist die Abhängigkeit von Führungspersonen und Teams: Während die interne Teamkommunikation oft als gut gilt, empfinden viele Mitarbeiter:innen die Kommunikation zwischen Management und anderen Teams als unzureichend und wenig transparent. Informationen gehen auf dem Weg nach unten durch zahlreiche Hierarchieebenen verloren oder kommen verspätet an – besonders bei organisatorischen Veränderungen. Kritische Themen werden nach Meinung einiger Nutzer:innen gemieden, und echte, konstruktive Kommunikation auf Mitarbeiter:innenebene bleibt aus.
Die Arbeitsatmosphäre bei Swisscom AG wird von Nutzer:innen gemischt bewertet. Viele schätzen die kollegiale, offene und respektvolle Unternehmenskultur, die durch eine informelle „Du-Kultur" geprägt ist. Moderne Büros und ein hohes Maß an Vertrauen gegenüber Mitarbeiter:innen werden ebenfalls positiv hervorgehoben.
Gleichzeitig berichten einige Nutzer:innen von einer spürbaren Verschlechterung der Stimmung, die sie auf anhaltende Sparmaßnahmen, Stellenabbau und steigende Arbeitsbelastung zurückführen. Der daraus resultierende Druck soll bei manchen zu Verunsicherung und einem Klima der Angst geführt haben. Kritisiert werden zudem fehlende Wertschätzung durch Vorgesetzte sowie mangelnde Transparenz seitens des Managements. Während die Atmosphäre innerhalb einzelner Teams oft als angenehm beschrieben wird, trübt die allgemeine Unsicherheit über die Zukunft des Unternehmens die übergreifende Stimmung erheblich.
Die Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten bei Swisscom werden von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Einige berichten von guten Entwicklungsmöglichkeiten und finanzieller Unterstützung bei Weiterbildungen, etwa für berufsbegleitende Studiengänge. Gleichzeitig kritisieren viele, dass versprochene Weiterbildungsbudgets häufig nicht verfügbar sind oder Mitarbeiter:innen bis zu 50 % der Kosten selbst tragen müssen.
Beim beruflichen Aufstieg sehen zahlreiche Nutzer:innen deutliche Hindernisse: Beförderungen sollen oft von Sympathie gegenüber Vorgesetzten oder internem Networking abhängen statt von tatsächlicher Leistung. Besonders kritisch äußern sich Lernende und Mitarbeiter:innen über 45, die sich benachteiligt fühlen. Karrierechancen erfordern laut mehreren Bewertungen viel Eigeninitiative, und interne Aufstiege sind möglich, werden jedoch als aufwendig und wenig transparent empfunden.
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