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3 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

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3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

„Lohn statt Dank“ – Führungsstil mit Scheuklappen

1,8
Nicht empfohlen
Ex-FührungskraftHat bis 2024 im Bereich Geschäftsführung in Grenchen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das Velodrome bietet ein faires und pünktliches Gehalt, das viele Mitarbeitende motiviert und bindet. Innerhalb der einzelnen Teams, insbesondere im OMNIUM Event-Team, herrscht ein starker Zusammenhalt und Teamgeist. Zudem sind die Aufgaben abwechslungsreich und spannend, was Eigenverantwortung und Engagement ermöglicht.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Das Velodrome leidet unter mangelnder Wertschätzung und unzureichender Führung, Feedback und Weiterbildung werden kaum unterstützt. Die Kommunikation ist intransparent, teamübergreifende Zusammenarbeit schwierig, und Kritik oder Verbesserungsvorschläge stossen häufig auf Ablehnung. Arbeitsbedingungen und Technik sind veraltet, ergonomisch unzureichend und Klimatisierung fehlt, während Check-in-Automaten schwer zu betreuen sind. Gleichberechtigung, Inklusion und Vielfalt werden kaum gefördert, und barrierefreie Zugänge für Menschen mit Behinderungen fehlen. Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit werden vernachlässigt, Karrierechancen und Beförderungen erfolgen oft ohne Qualifikation, und das interne sowie externe Image des Velodromes ist schwach.

Verbesserungsvorschläge

Das Velodrome sollte Führungskräfte besser ausbilden, Wertschätzung zeigen und eine offene Feedbackkultur etablieren. Arbeitsbedingungen, Technik und ergonomische Ausstattung müssen modernisiert werden. Gleichberechtigung, Inklusion und Weiterbildung der Mitarbeitenden sollten aktiv gefördert werden, während Nachhaltigkeit und barrierefreie Lösungen ernst genommen werden. Sozialleistungen und Benefits könnten ebenfalls verbessert werden, um Motivation und Teamzusammenhalt zu stärken.

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre war häufig angespannt und stark geprägt von einer spürbaren Distanz zwischen den Teams – insbesondere zwischen dem OMNIUM Event-Team (verantwortlich für die Hotellerie) und dem Velodrome-Team. Es herrschte ein spürbares Ungleichgewicht: Das OMNIUM-Team wurde in seiner Arbeit oft übersehen oder nicht wertgeschätzt, obwohl es einen wesentlichen Beitrag zum Betrieb leistete.
Wertschätzung oder Lob waren generell kein Bestandteil der Führungskultur. Statt Zusammenarbeit herrschte häufig ein Gegeneinander, das durch mangelnde Kommunikation verstärkt wurde. Der Umgangston war kühl und distanziert – und Feedback oder Dank wurde häufig mit dem Satz abgetan: „Der Lohn ist deine Wertschätzung.“

Image

Das Velodrome hat sowohl intern als auch extern kein starkes Ansehen. Viele Mitarbeitende fühlten sich unzufrieden und hätten das Unternehmen gern verlassen – das gute Gehalt war oft der einzige Grund, zu bleiben. Führungsposten wurden teilweise ohne passende Qualifikation besetzt, was das Vertrauen in die Leitung weiter schwächte. Insgesamt genießt das Velodrome weder bei Gästen noch im eigenen Team einen besonders guten Ruf.

Work-Life-Balance

Die Arbeitszeiten waren stark durch Veranstaltungen geprägt, was kurzfristige Einsätze, Abend- und Wochenenddienste notwendig machte. Besonders das Velodrome-Team verlangte eine lange Vorausplanung vom OMNIUM Event-Team, obwohl die Hotellerie ein lebendiges Umfeld ist, in dem kurzfristige Anpassungen und spontane Anlässe oft notwendig sind, um den Betrieb aufrechtzuerhalten. Für diese Flexibilität und die spontanen Einsätze innerhalb derselben Woche fand das Velodrome-Team kaum Verständnis. Dadurch wurde die Planung der eigenen Freizeit erschwert und die Work-Life-Balance belastet.

Karriere/Weiterbildung

Es ist schade, dass vom Velodrome-Team niemand nach den individuellen Weiterbildungsinteressen der Mitarbeitenden gefragt hat oder Unterstützung bei der Suche nach passenden Angeboten geboten wurde. Mitarbeitende wurden hier hauptsächlich als Arbeitskraft gesehen – als Menschen mit eigenen Zielen und Entwicklungsmöglichkeiten wurden sie kaum wahrgenommen. Engagement oder Eigeninitiative in Weiterbildung wurde weder gefördert noch gewürdigt.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt war wirklich top – fair, pünktlich und motivierend. Wahrscheinlich war dies auch der Hauptgrund, warum viele Mitarbeitende trotz ständiger Frustration und schwieriger Arbeitsbedingungen im Unternehmen geblieben sind.
Die Sozialleistungen lagen eher im unteren Durchschnitt, und zusätzliche Benefits gab es keine. Die Verpflegungsabzüge der OMNIUM Event AG waren jedoch fair gestaltet.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Beim Umweltbewusstsein wurde Recycling lange nicht umgesetzt. Erst die neue Geschäftsleitung der OMNIUM Event AG initiierte entsprechende Masnahmen, jedoch wurde diese Entscheidung von der Geschäftsleitung des Velodromes nicht unterstützt. Nachhaltigkeit und verantwortungsvolles Handeln scheinen dort nicht als gemeinsame Aufgabe betrachtet zu werden. Papier, Karton und Aluminium wurden zuvor nicht getrennt, Kühlanlagen liefen durchgehend, und der Veranstaltungsplan wurde noch wöchentlich ausgedruckt und wieder entsorgt. Wer bei Sitzungen einen Laptop nutzte, um Papier zu sparen, wurde merkwürdig angeschaut und hatte das Gefühl, dass dies nicht akzeptiert sei.

Insgesamt zeigt sich: Verantwortung wird kaum geteilt, nachhaltiges Handeln wird nicht aktiv unterstützt, und wer Umwelt- oder Sozialbewusstsein einbringen möchte, stösst auf Widerstand. Wer hier von Nachhaltigkeit spricht, betreibt Greenwashing, jedoch keine echte Verantwortung für Mitarbeitende und Umwelt.

Kollegenzusammenhalt

Innerhalb der einzelnen Teams war der Zusammenhalt sehr stark – besonders das OMNIUM Event-Team zeigte ein hohes Mass an Teamgeist und unterstützte sich gegenseitig in allen Situationen. Teamübergreifend hingegen herrschte Distanz; echte Kooperation zwischen OMNIUM-Event-Team und Velodrome-Team fand kaum statt. Das fehlende Zusammenspiel der Teams führte zu einem eher nebeneinander als miteinander Arbeiten.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kolleg:innen wurden im Velodrome in der Regel respektvoll behandelt, ihre Erfahrungen und Beiträge wurden anerkannt und mit Lob gewürdigt. Im Vergleich dazu hatten jüngere Mitarbeitende, insbesondere Frauen, deutlich weniger Gehör und wurden oft nicht ernst genommen. Diese Ungleichbehandlung führte zu einem spürbaren Ungleichgewicht im Team und verstärkte das Gefühl, dass Wertschätzung stark vom Alter oder der Hierarchiestufe abhängt, anstatt von Leistung und Engagement.

Vorgesetztenverhalten

Das Velodrome wird von einem Verwaltungsrat geleitet, von dem keiner einen Hintergrund in der Hotellerie hat. Dies erschwerte die Zusammenarbeit erheblich, da Verständnis für die Abläufe und Herausforderungen im OMNIUM Event-Team kaum vorhanden war. Auch die operative Führung sowie die gesamte Geschäftsleitung verfügte über keine formale Führungsausbildung. Ein CAS in VR-Tätigkeiten ersetzt keine praktische Führungsqualifikation – für eine kompetente Leitung wäre wesentlich mehr Weiterbildung notwendig.
Als Führungskraft ist es essenziell, sich mit Führungswissen auseinanderzusetzen; Weiterbildung in diesem Bereich wäre dringend nötig, um ein gesundes Arbeitsumfeld zu schaffen und Schaden bei den Mitarbeitenden zu vermeiden. Kritik wurde häufig unsachlich geäußert, während konstruktives Feedback oder Lob kaum stattfand.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen waren alles andere als zeitgemäß. Die Küche der OMNIUM Event AG wurde 2012 zwar erbaut, jedoch wurden die Küchengeräte Secondhand angeschafft, um Kosten zu sparen. Die Arbeitsflächen waren zudem viel zu hoch, was ergonomisches Arbeiten erschwerte.
Im Büro standen nur alte Laptops ohne zusätzliche Bildschirme zur Verfügung, eine sinnvolle Arbeitsweise war damit kaum möglich. Besonders im Sommer wurden die Räume unerträglich heiß – bei 25 °C draußen herrschten im Büro locker 30 °C.
Zusätzlich war der Automat für das selbstständige Check-in der Gäste veraltet und sehr mühsam zu betreuen, was den Arbeitsaufwand unnötig erhöhte. Insgesamt entsprach die Ausstattung weder modernen noch ergonomischen Standards.

Kommunikation

Die Kommunikation war oft intransparent und reaktiv. Informationen wurden meist kurzfristig oder gar nicht weitergegeben – besonders teamübergreifend herrschte Funkstille. Rückfragen oder Unklarheiten wurden häufig als lästig empfunden.
Besonders auffällig: Wer Feedback gab oder Verbesserungsvorschläge einbrachte, wurde schnell in die Defensive gedrängt oder sogar persönlich angegriffen. Statt offene, lösungsorientierte Gespräche zu fördern, wurde Kritik eher als Bedrohung gesehen. Das führte zu einer Kultur des Schweigens, in der Probleme lieber vermieden als angesprochen wurden.

Gleichberechtigung

Das Unternehmen zeigt deutliche Defizite in Bezug auf Gleichberechtigung und Diversität. Junge Frauen wurden häufig nicht ernst genommen, der Umgang war herablassend und geprägt von Doppelmoral. Während ältere Männer auf Augenhöhe behandelt und gelobt wurden, wurden Frauen, die selbstbewusst ihre Meinung vertreten, schnell als „respektlos“ abgestempelt. Vielfalt wird nicht aktiv gefördert – Themen wie LGBTQ-Rechte, kulturelle Sensibilität oder Gleichstellung spielen im Alltag kaum eine Rolle.

Zudem werden die Bedürfnisse von Mitarbeitenden mit körperlichen Einschränkungen oder Behinderungen kaum berücksichtigt, obwohl das Velodrome eine Partnerschaft mit Plusport hat. Anpassungen oder Rücksichtnahmen fanden selten statt. Besonders problematisch: Menschen im Rollstuhl wird der Zugang zum Hotel an Wochenenden nicht gewährt. Insgesamt entsteht ein Arbeitsumfeld, in dem sich bestimmte Mitarbeitende – insbesondere Frauen und Personen mit besonderen Bedürfnissen – nicht gleichwertig behandelt fühlen.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben selbst waren abwechslungsreich und spannend – besonders im Eventbetrieb und in der Hotellerie gab es vielfältige Tätigkeiten. Wer Eigeninitiative zeigte, konnte mitgestalten, jedoch wurde dies selten aktiv gefördert oder anerkannt. Durch unklare Aufgabenteilung kam es zudem zu Doppelspurigkeiten und Verantwortungschaos.

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Es herrschte ein Klima der Respektlosigkeit – keine Wertschätzung, kein Lob, stattdessen Gegeneinander statt Miteinander

1,4
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich Administration / Verwaltung in Grenchen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das Gehalt war fair und wurde immer pünktlich ausbezahlt. Ausserdem war der Arbeitsalltag durch viele unterschiedliche Veranstaltungen abwechslungsreich – das war eine der wenigen positiven Seiten im Betrieb.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Unternehmenskultur war geprägt von Respektlosigkeit, mangelnder Wertschätzung und fehlender Führungskompetenz – sowohl im Management als auch im Verwaltungsrat. Kommunikation war chaotisch und veraltet, Verbesserungsvorschläge wurden ignoriert oder zynisch abgetan. Es herrschte ein Gegeneinander statt eines konstruktiven Miteinanders. Prozesse waren ineffizient und wurden nie hinterfragt oder modernisiert. Gleichberechtigung und Diversität wurden nicht gelebt – insbesondere junge Frauen wurden systematisch übergangen oder abgewertet. Arbeitsbedingungen waren schlecht: keine Klimaanlage, keine ergonomischen Arbeitsplätze, kein Equipment. Umweltbewusstsein war praktisch nicht vorhanden – es wurde nicht recycelt, Strom verschwendet und unnötig Papier verbraucht. Weiterbildung? Fehlanzeige. Und trotz all dem gab es keinerlei Anerkennung für Engagement oder Leistung.

Verbesserungsvorschläge

Nicht jede Rückmeldung ist ein persönlicher Angriff – Kritik professionell annehmen und als Chance zur Verbesserung sehen, wäre ein erster Schritt. Es braucht dringend ein offenes Ohr für Mitarbeitende, Mut zur Veränderung und die Bereitschaft, eingefahrene Prozesse zu hinterfragen, zu dokumentieren und zu modernisieren. Die Unternehmenskultur sollte auf Miteinander statt Gegeneinander setzen. Und zu guter Letzt: Qualifizierte, reflektierte Führungskräfte im Management und Verwaltungsrat – keine Selbstdarsteller ohne Führungskompetenz.

Arbeitsatmosphäre

Es herrschte ein Klima der Respektlosigkeit – keine Wertschätzung, kein Lob, stattdessen Gegeneinander statt Miteinander und ein Umgangston, der von Führung als „der Lohn ist deine Wertschätzung“ gerechtfertigt wurde.

Image

Das Image war intern wie extern eher schwach. Viele Mitarbeitende haben offen gesagt, dass sie am liebsten kündigen würden – geblieben sind sie nur wegen des Gehalts. Führungsposten gab’s auch ohne Qualifikation, was dem Ruf zusätzlich schadete. Weder bei Gästen noch im Team geniesst das Velodrome ein gutes Ansehen.

Work-Life-Balance

Von Work-Life-Balance keine Spur – Wochenarbeitszeiten oft über 50 Stunden, dazu nachts Anrufe von Securitas auch am Wochenende, ohne jegliche Kompensation. Ständige Nachrichten auch in der Freizeit machten Abschalten unmöglich, und Hinweise auf die Überlastung wurden ignoriert.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildungen wurden weder gefördert noch wertgeschätzt. Es galt das Peter-Prinzip: Beförderung bis zur totalen Inkompetenz – ohne passende Qualifikation, ohne Schulung. Ich habe meine Weiterbildung vor Stellenantritt begonnen und sie während der Anstellung erfolgreich abgeschlossen – mit Bestnote der Klasse. Vom Velodrome? Kein Gratuliere, kein Interesse, keine Anerkennung. Nicht einmal ein „Gut gemacht“. Wertschätzung? Null.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt war das einzig Positive in diesem Betrieb – fair und pünktlich. Wahrscheinlich auch der Hauptgrund, warum viele trotz ständiger Frustration und schlechter Bedingungen geblieben sind.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Sozialbewusstsein? Fehlanzeige. Menschen im Rollstuhl wird am Wochenende der Zugang zum Hotel verwehrt – aus purer Bequemlichkeit, weil man keine barrierefreie Lösung schaffen will. Gleichzeitig rühmt man sich damit, Plusport-Anlässe zu hosten. Diese Doppelmoral ist kaum zu übertreffen.

Und beim Umweltbewusstsein sieht es nicht besser aus: Recycling existiert praktisch nicht. Papier, Karton, ALU– alles landet in denselben Abfalleimern. In einem Gastronomiebetrieb absolut verantwortungslos. Kühlanlagen laufen durchgehend, ob sinnvoll oder nicht. Und der Veranstaltungsplan wird im Jahr 2025 immer noch wöchentlich für alle Mitarbeitenden ausgedruckt und gleich wieder entsorgt – Tonnen von Papier, ganz ohne Nachdenken.

Wer hier von Nachhaltigkeit spricht, betreibt reines Greenwashing – aber sicher keine echte Verantwortung.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt war kaum spürbar – man arbeitete nebeneinander statt miteinander, Grüppchenbildung und Getuschel hinterm Rücken waren an der Tagesordnung, und selbst ein einfaches „Hallo“ oder „Danke“ schien zu viel verlangt. Die Atmosphäre war dauerhaft angespannt, man war froh, wenn man sich aus dem Weg gehen konnte.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Mitarbeitende wurden kaum eingestellt, stattdessen setzte man auf junge, oft unerfahrene Kräfte – unabhängig von Qualifikation oder Ausbildung. Wer ein EFZ hatte und lange genug blieb, konnte plötzlich in Führungspositionen landen – ohne Weiterbildung, ohne Führungskompetenz. Fachwissen und Erfahrung wurden nicht geschätzt, sondern ignoriert.

Vorgesetztenverhalten

Führung fand kaum statt – statt Unterstützung gab es Druck, fehlende Wertschätzung und ein respektloser Umgangston. Kritik wurde persönlich genommen, nicht professionell behandelt. Auch der Verwaltungsrat zeigte weder Führungsstärke noch Interesse an einer gesunden Unternehmenskultur. Wer etwas verbessern wollte, lief gegen eine Wand.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen waren alles andere als gut: Die Küche war provisorisch eingerichtet und ergonomisch völlig ungeeignet – rückenschonendes Arbeiten kaum möglich. Im Büro gab es nur einen alten Laptop, keinen zweiten Bildschirm – den haben wir uns auf eigene Kosten besorgt. Im Sommer waren die Räume unerträglich heiss, da es keine Klimaanlage gab. Bei 25 Grad draussen hatte man im Büro locker 30 Grad. Insgesamt einfach nicht zeitgemäss.

Kommunikation

Kommunikation war geprägt von Chaos und Oldschool-Methoden – statt digitaler Tools gab es stapelweise Papierpläne, Informationen kamen zu spät oder gar nicht, und auf berechtigte Fragen folgten zynische Antworten wie „Ich bin kein Wahrsager“, obwohl Erfahrungswerte vorhanden gewesen wären. Strukturiertes Arbeiten oder transparente Abläufe? Fehlanzeige.

Gleichberechtigung

In Sachen Gleichberechtigung und Diversität hinkt das Unternehmen massiv hinterher – junge Frauen wurden nicht ernst genommen, der Umgang war herablassend und voller Doppelmoral. Während ältere Männer auf Augenhöhe behandelt und mit Lob verabschiedet wurden, galten Frauen mit Rückgrat schnell als „respektlos“. Vielfalt wird weder gefördert noch aktiv gelebt – LGBTQ-Rechte, kulturelle Sensibilität oder Gleichstellung haben im Alltag schlicht keine Relevanz. Ein Umfeld, in dem man sich als weibliche Person definitiv nicht gleichwertig fühlt.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben waren grundsätzlich abwechslungsreich, ich durfte viele verschiedene Bereiche abdecken – allerdings wurden alle Prozesse extrem altmodisch abgewickelt. Effizienz war ein Fremdwort, Verbesserungsvorschläge wurden ignoriert oder mit „Haben wir schon versucht, geht halt nicht“ abgetan. So machte selbst die Vielfalt irgendwann keinen Spass mehr – weil man ständig mit veralteten Strukturen kämpfen musste.

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Micro-Managing und unprofessionelle Kommunikation

1,9
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Grenchen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Abwechslungsreiche Aufgaben, gratis Parkplätze

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Arbeitsatmosphäre war oft sehr angespannt, unprofessionelle Kommunikation und diskriminierende Aussagen,

Verbesserungsvorschläge

Trennung von persönlichen Frustrationen und professionellem Feedback;
Fokus auf konstruktive Kritik, die den Mitarbeitern hilft, sich weiterzuentwickeln;
Professionelle Kommunikation in Mitarbeitergesprächen, um ein positives Arbeitsumfeld zu fördern; mehr Inklusion und Verständnis für Mitarbeiter mit Einschränkungen;
Weibliche Mitarbeiter wurden mehrmals sexistischen Kommentaren ausgesetzt, insbesondere seitens eines der Gästeführer. Obwohl die Geschäftsleitung von diesen Vorfällen Kenntnis hatte, wurden keine angemessenen Massnahmen ergriffen, um solches Verhalten zu unterbinden."

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre war teils sehr angespannt, was sich auf das Arbeitsklima auswirkte.

Image

Nach Aussen immer das Image währen, jedoch hinter den Kulissen findet das Gegenteil statt.

Work-Life-Balance

Bei Events und Rennen wird eine grössere Flexibilität vorausgesetzt, d.h. man muss auch an Wochenenden arbeiten. Jedoch wird darauf geschaut, dass die Mehrarbeit kompensiert wird.

Karriere/Weiterbildung

keine Weiterbildungsmöglichkeiten

Gehalt/Benefits

unterdurschnittliche Entlöhnung

Vorgesetztenverhalten

teils unprofessionelle Äusserungen, welches ein No-Go darstellt. Destruktive Kritik und kein einsehen, dass die Worte sogar sehr verletzend und diskriminierend sind.

Kommunikation

Im Probezeitgespräch wurde kaum die Leistung thematisiert, sondern es wurde hauptsächlich viel Frust + Probleme der Firma rausgelassen. Dies empfand ich als unprofessionell und gar nicht konstruktiv, da diese Themen nichts mit individueller Arbeitsleistung zu tun hatten.

Gleichberechtigung

Unternehmen ist nicht auf die Bedürfnisse von Mitarbeitenden mit körperlichen Erkrankungen ausgerichtet.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Interessante Aufgaben

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Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 3 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird Tissot Velodrome durchschnittlich mit 1,7 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt unter dem Durchschnitt der Branche Sport/Beauty (3,6 Punkte). 0% der Bewertenden würden Tissot Velodrome als Arbeitgeber weiterempfehlen.
  • Ausgehend von 3 Bewertungen gefallen die Faktoren Interessante Aufgaben, Gehalt/Benefits und Work-Life-Balance den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
  • Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 3 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich Tissot Velodrome als Arbeitgeber vor allem im Bereich Umgang mit älteren Kollegen noch verbessern kann.