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Bewertung

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Work-Life-Balance? Fehlanzeige! Hier zählt nur Profit

1,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Bern gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Es ist höchste Zeit, dass nicht ständig die Mitarbeiter ausgetauscht werden, sondern die Geschäftsführung. Statt immer mehr Projekte anzunehmen, sollte der Fokus endlich auf die bestehenden Mitarbeiter gelegt werden. Weniger leere Versprechungen, mehr Ehrlichkeit und vor allem die Fähigkeit, Kritik anzunehmen – und zwar nicht erst dann, wenn die Kündigungen auf dem Tisch liegen. Ein grundlegender Wandel ist längst überfällig.

Arbeitsatmosphäre

Das Betriebsklima war extrem angespannt. Viele Kollegen waren unmotiviert, weil der Druck von oben unerträglich hoch war.

Image

Bitte schauen Sie sich die anderen Bewertungen an – es ist mehr als offensichtlich, dass das Image dieser Firma massiv gelitten hat. Und wenn es doch mal eine gute Bewertung gab, dann nur, weil der Geschäftsführer es so veranlasst hat. Das merkt man sofort: Die positiven Bewertungen wirken gekünstelt und realitätsfern, während die negativen ein klares Bild dessen zeichnen, was hier wirklich abläuft.

Work-Life-Balance

Work-Life-Balance? Fehlanzeige. Man musste praktisch immer erreichbar sein – selbst im Krankheitsfall wurde erwartet, dass man an Meetings teilnimmt. Der Arbeitsdruck war enorm, da wir ständig mit Aufträgen überhäuft wurden. Es gab Tage, an denen 11- oder 12-Stunden-Schichten zur Normalität wurden. Und warum? Wegen der endlosen Planungsfehler, die durch die miserable Kommunikation entstanden. Trotzdem war es selbstverständlich, dass man Überstunden machte – ob man wollte oder nicht. Wer sich beschwerte, wurde einfach ignoriert.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildung für Verpflichtung und auch hier werden sie nicht unterstützt man muss alles selber hinbekommen. Hauptsache, die Firma hat ihren eigenen Nutzen, ohne selbst etwas beitragen zu müssen.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt entsprach praktisch dem Mindestlohn – und das für eine Arbeitsleistung, die weit darüber hinausging. Die Bezahlung war schlichtweg unfair und stand in keinem Verhältnis zum Arbeitsaufwand. Auch hier wurde an allen Ecken und Enden gespart, als wäre es eine Selbstverständlichkeit, dass man für Höchstleistung mit einem Hungerlohn abgespeist wird. Wertschätzung in Form von angemessener Bezahlung? Fehlanzeige.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es gab keine verstellbaren Tische, und im Sommer mussten wir das Licht während der Arbeit ausschalten – alles, um Strom zu sparen. Und das, obwohl wir im Untergeschoss oder Parterre arbeiteten, wo kaum Tageslicht hereinkam. Statt für ein ergonomisches und angenehmes Arbeitsumfeld zu sorgen, wurde „Umweltbewusstsein“ nur als Vorwand benutzt, um die eigenen Kosten zu senken. Nachhaltigkeit? Fehlanzeige. Hier ging es einzig und allein darum, möglichst billig durchzukommen – auf Kosten der Mitarbeiter.

Kollegenzusammenhalt

Alle tragen eine Fassade und tun nur so, als wäre alles in Ordnung. Hinter den Kulissen herrscht jedoch Misstrauen, Unehrlichkeit und ein ständiges Gefühl das hinter einem Schlecht geredet wird. Noch schlimmer: Einige Mitarbeiter schikanierten gezielt andere, nur um sich selbst ins bessere Licht zu rücken. In diesem Umfeld musste man ständig auf der Hut sein – Vertrauen gab es kaum, und Ehrlichkeit wurde oft mit Nachteilen bestraft.

Umgang mit älteren Kollegen

Kann ich nicht beurteilen, denn niemand blieb hier lange genug, um wirklich von einer langfristigen Anstellung zu sprechen. Es gab so gut wie keine Mitarbeiter, die über Jahre hinweg geblieben sind – geschweige denn alt in dieser Firma wurden. Die hohe Fluktuation sprach für sich: Kaum jemand hielt es hier dauerhaft aus, weil die Bedingungen einfach nicht tragbar waren.

Vorgesetztenverhalten

Eine reine Katastrophe – nichts als leere Versprechungen. Die Vorgesetzten kamen nur dann auf die Mitarbeiter zu, wenn sie etwas brauchten, und spielten ihnen dabei geschickt etwas vor. Sie schmierten einem Honig um den Mund, aber nur zu ihrem eigenen Vorteil. Doch sobald es um fehlerhafte Lohnabrechnungen oder falsche Stunden ging, waren sie plötzlich nicht mehr auffindbar – als würden sie sich in Luft auflösen. Versprechungen? Fehlanzeige. Wer sich nicht alles vertraglich absichern ließ, wurde am Ende belogen und im Stich gelassen. Und als wäre das nicht genug, hielt es der Geschäftsführer offenbar für einen Spaß, Lehrlinge anzuschreien – wegen Nichtigkeiten wie einem nicht geöffneten Fenster zum Lüften. Professionell ist anders.

Arbeitsbedingungen

Es fühlte sich an wie ein Dschungelcamp, in dem jeder ums Überleben kämpfen musste. Jeder war sich selbst der Nächste, und wer nicht aufpasste, wurde gnadenlos ausmanövriert. Stühle wurden geklaut, sobald man in die Pause ging, und Kollegen wechselten einfach die Arbeitsplätze, wenn sie einen besseren Monitor brauchten – ohne zu fragen, versteht sich. Chaos pur. Noch schlimmer: Arbeitsutensilien musste man sich selbst besorgen, weil das, was einem gestellt wurde, entweder von Anfang an kaputt oder total abgenutzt war. Ein Arbeitsumfeld, das nur noch Kopfschütteln verursachte.

Kommunikation

Die Kommunikation war praktisch nicht existent. Es passierte regelmäßig, dass mehrere Leute gleichzeitig an einem Projekt arbeiteten, obwohl es offiziell nur einer Person zugeteilt war – völliges Chaos war die Folge. Die Projektleiter? Kaum erreichbar. Sie hatten entweder keine Zeit oder kein Interesse, sinnvolle Inputs zu geben. Statt klarer Anweisungen gab es nur vage Aussagen oder gar nichts. Das Ergebnis: Fehlerhafte Pläne, unnötige Missverständnisse und eine Menge Frust, die absolut vermeidbar gewesen wären.

Gleichberechtigung

Grundsätzlich wurden alle Mitarbeiter gleichbehandelt, egal welches Geschlecht. Doch das war nur die halbe Wahrheit. Wer beim Chef gut ankam und ihm nach dem Mund redete, hatte klare Vorteile – sei es bei Beförderungen, Gehaltserhöhungen oder einfach nur bei der Verteilung der „besseren“ Projekte. Leistung spielte kaum eine Rolle, sondern vielmehr, wer sich am besten einschmeicheln konnte. Kritische Stimmen wurden dagegen schnell ausgebremst oder schlicht ignoriert. Wer nicht mitspielte, hatte keine Chance auf Weiterentwicklung – egal, wie gut die Arbeit war.

Interessante Aufgaben

Da wir so viele Projekte hatten, waren die Aufgaben Interessant und vielfältig.

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.