9 von 11 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
9 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
9 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Nichtsmehr
Habe ich erklärt.
Das Problem hat zwei Namen die absolute Kontrolle ausüben wollen. Die permanent meinen alles besser zu wissen. Vielleicht sollte man diese beiden ersetzen, dann wäre die Fluktuation nur noch halb so hoch...wir reden hier über 40%+ in 2 Jahren. Die Motivation würde um mehrere 100% Pukte steigen.
Die Atmospähre ist geprägt von Stille. Unterhaltungen sind nicht erwünscht, der Gruppen CEO schleicht sich teilweise an und kontrolliert bis ins kleinste Detail.
Hier herrscht Mitarbeiterkontrolle nichts anderes.
Zunehmend absteigend. Wenn Kunden wirklich wüssten was los ist würden die ganz andere Schritte einleiten.
Was für eine Balance? Anrufe Samstags, Sonntags vom CEO zu belanglosem Kram. Samstags Anrufe, Sonntags Anrufe, die Einstellung hier ist als wäre man der Diener. Jederzeit abrufbereit.
Karriere machst du, wenn wieder ein guter Mitarbeiter geht. Dann wirst du nämlich mal schnell eingeteilt etwas zu tun von dem du keine Ahnung hast.
Ist man im Kader kann man machen was man will, ist man einfacher Angestellter muss man aufpassen nicht getreten zu werden.
Absolut unter-irdisch. Leider gibts keine Minusbewertung. Wie gesagt gerade an der Grenze das man nicht getreten wird.
Stille, miteinander reden unerwünscht. Kontrolle, es gab sogar Zeiten da wollte man das die Klopause ausgestempelt wird.
Kommuniziert wird per Email, alles, 25 Emails zum gleichen Thema (ist hier als Absicherung gegen Willkür auch irgendwie nötig), man wird mit Systemmeldungen bombardiert die auf der einen Seite wichtig sein können, viele es aber nicht sind. Leider kriegt man es nicht hin das System endlich ordentlich zu konfigurieren.
Vergesst es einfach
Ja hier wird was geboten, das muss man nicht erlebt haben.
Umfeld ist interessant, leider merkt man schnell das man in einer Bastelbude schafft in der nur zwei den Ton angeben wollen.
Die Herausforderungen im Unternehmen sind nicht isoliert, sondern strukturell bedingt. Es fehlt an klaren Rollen, nachvollziehbaren Entscheidungen und einer konsistenten Führung.
Auffällig ist, dass viele der bestehenden Probleme grundsätzlich lösbar wären, jedoch nicht konsequent angegangen werden.
Aus meiner Erfahrung heraus führen Rückmeldungen oder Hinweise auf bestehende Probleme nur selten zu nachhaltigen Veränderungen. Viele Themen bleiben über längere Zeit unverändert bestehen.
Daher richtet sich mein abschliessender Hinweis bewusst an aktuelle sowie zukünftige Mitarbeitende:
Es ist wichtig, Anforderungen und Vorgaben nicht ungeprüft zu übernehmen, insbesondere wenn diese unklar, unverhältnismässig oder nicht nachvollziehbar erscheinen.
Gerade bei Regelungen, die den eigenen Arbeitsalltag stark einschränken, oder bei Aufgaben, die nicht dem eigenen Verantwortungsbereich entsprechen oder nicht ausreichend eingeordnet sind, sollte man sich die notwendige Klarheit einfordern.
Ebenso ist es legitim, Grenzen zu setzen und eine eigene fachliche Einschätzung zu vertreten. Nicht jede Vorgabe ist automatisch sinnvoll oder angemessen.
Ein professionelles Arbeitsumfeld sollte Raum für solche Rückmeldungen bieten. Wenn dieser Raum nicht gegeben ist, wird es umso wichtiger, eine klare eigene Haltung zu bewahren.
Wer Wert auf klare Strukturen, transparente Entscheidungen und nachhaltige Entwicklung legt, sollte diese Punkte bei der eigenen Entscheidung entsprechend berücksichtigen
Meine Zeit im Unternehmen war rückblickend vor allem eine lehrreiche Erfahrung darüber, wie stark sich Aussenwahrnehmung und interne Realität unterscheiden können. Während nach aussen ein strukturiertes und professionelles Bild vermittelt wird, zeigt sich im Arbeitsalltag ein deutlich anderes Gesamtbild, geprägt von fehlender Klarheit, inkonsistenter Führung und strukturellen Schwächen.
Die Arbeitsatmosphäre ist geprägt von Unsicherheit und mangelnder Verlässlichkeit. Erwartungen sind häufig nicht klar definiert, Prioritäten verändern sich ohne erkennbare Struktur und eine konsistente Arbeitsgrundlage fehlt.
Gleichzeitig besteht ein spürbarer Leistungsanspruch, ohne dass entsprechende Rahmenbedingungen geschaffen werden. Wertschätzung ist im Alltag wenig präsent, was sich langfristig negativ auf Motivation und Engagement auswirkt.
In Kombination entsteht ein Arbeitsumfeld, das eher reaktiv als stabil wirkt.
Das externe Erscheinungsbild des Unternehmens unterscheidet sich deutlich von den internen Erfahrungen. Nach aussen wird ein professioneller Eindruck vermittelt, während intern grundlegende strukturelle Defizite sichtbar werden.
Diese Diskrepanz wird im Arbeitsalltag deutlich wahrnehmbar.
Die Work-Life-Balance ist formal gegeben, wird jedoch durch implizite Erwartungen und bestimmte Rahmenbedingungen relativiert.
Einzelne Vorgaben greifen teilweise stärker in den Arbeitsalltag ein, als es notwendig erscheinen würde, und vermitteln eher ein Gefühl von Kontrolle als von Vertrauen.
Langfristig wirkt sich dies auf das persönliche Gleichgewicht aus.
Weiterentwicklung wird in Aussicht gestellt, jedoch nicht systematisch umgesetzt.
Es fehlen klare Perspektiven, strukturierte Entwicklungswege und verlässliche Unterstützung. Eigeninitiative wird erwartet, ohne dass entsprechende Rahmenbedingungen geschaffen werden.
Dies führt langfristig eher zu Stillstand als zu Entwicklung.
Die Vergütung ist nicht transparent strukturiert. Es fehlt eine klar erkennbare Logik, die Qualifikation, Erfahrung und Leistung konsistent berücksichtigt.
Entscheidungen sind schwer nachvollziehbar, was zu einem Gefühl von Ungleichbehandlung führen kann.
Der Zusammenhalt unter den Mitarbeitenden ist grundsätzlich positiv und stellt einen wichtigen stabilisierenden Faktor dar. Viele versuchen, sich gegenseitig zu unterstützen und bestehende Lücken zu kompensieren.
Gleichzeitig zeigt sich gerade hier, wie viel Potenzial durch klare Strukturen und bessere Abstimmung zusätzlich genutzt werden könnte.
Das Verhalten der Führungsebene ist uneinheitlich und in vielen Fällen nicht ausreichend strukturiert. Es fehlt an klarer Richtung, konsistenter Kommunikation und nachvollziehbaren Entscheidungen.
Anweisungen sind teilweise unklar oder verändern sich kurzfristig. Gleichzeitig fehlt es an fachlicher Einordnung und Unterstützung, insbesondere in spezialisierten Bereichen.
Es entsteht der Eindruck, dass vorhandenes Wissen und vorhandene Kompetenzen nicht systematisch genutzt werden und Führung eher reaktiv als geplant erfolgt.
Die Arbeitsbedingungen sind nicht durchgehend konsistent. Regelungen wirken teilweise uneinheitlich und nicht immer nachvollziehbar.
Einzelne Vorgaben greifen unverhältnismässig in den Arbeitsalltag ein und stehen nicht klar im Verhältnis zu ihrem Nutzen. Insgesamt entsteht eher der Eindruck von Kontrolle als von Vertrauen.
Die interne Kommunikation ist in vielen Bereichen unklar und nicht ausreichend strukturiert. Informationen werden nicht immer vollständig oder rechtzeitig weitergegeben, wodurch Missverständnisse und zusätzlicher Klärungsaufwand entstehen.
Entscheidungen sind für Mitarbeitende oft nur eingeschränkt nachvollziehbar. Rückfragen führen nicht zwingend zu mehr Klarheit, sondern teilweise zu weiteren Unklarheiten.
Eine konsistente, transparente Kommunikationskultur, die Orientierung schafft, ist nur bedingt erkennbar.
Die Aufgaben bieten grundsätzlich Potenzial, verlieren jedoch durch fehlende Klarheit und mangelnde Planung deutlich an Qualität.
Ein erheblicher Teil der Arbeitszeit wird dafür aufgewendet, Anforderungen zu klären oder widersprüchliche Erwartungen zu interpretieren. Dadurch wird die eigentliche inhaltliche Arbeit erschwert.
Zudem kommt es vor, dass Aufgaben übertragen werden, die nicht dem eigenen Verantwortungsbereich entsprechen oder nicht ausreichend vorbereitet sind.
Das Unternehmen sollte mehr auf die Mitarbeitenden hören und deren Vorschläge ernst nehmen. Eine strukturierte Führung, mehr Vertrauen, transparente Kommunikation sowie klare Lohn- und Weiterbildungssysteme würden die Situation deutlich verbessern.
Das Arbeitsklima ist angespannt. Hinter dem Rücken wird häufig über Mitarbeitende gesprochen, und Wertschätzung für geleistete Arbeit fehlt weitgehend. Viele Mitarbeitende fühlen sich ständig beobachtet und kontrolliert. Vertrauen seitens der Geschäftsleitung ist kaum vorhanden.
Das Image des Unternehmens leidet stark unter der hohen Fluktuation. Schätzungsweise verlassen rund 60 % der Mitarbeitenden das Unternehmen wieder. Dies deutet auf grundlegende Probleme in der Organisation hin.
Die Arbeitsbedingungen sind teilweise sehr streng geregelt. WC-Pausen sind stark begrenzt, und Handys sind am Arbeitsplatz nicht erlaubt. Bei Notfällen muss über die Zentrale kommuniziert werden. Diese Regelungen wirken übertrieben kontrollierend und erschweren eine gesunde Work-Life-Balance.
Karrieremöglichkeiten sind kaum vorhanden. Weiterbildungen werden selten aktiv unterstützt. Wenn Weiterbildungen ermöglicht werden, sind diese teilweise mit unverhältnismässigen Verpflichtungen verbunden.
Eine klare und transparente Lohnpolitik ist nicht erkennbar. Der Lohn wirkt teilweise willkürlich und scheint nicht immer von Erfahrung, Verantwortung oder Qualifikation abhängig zu sein.
Sozial? Das ist kaum zu glauben. Wie bereits erwähnt, kommt es zu Diskriminierung von Mitarbeitenden und sogar zu rassistischen Äusserungen.
Der Zusammenhalt im Team leidet unter der Führungskultur. Es ist allgemein bekannt, dass einzelne Mitarbeitende vom Geschäftsleiter bevorzugt werden. Diese Bevorzugung führt zu Spannungen zwischen den Abteilungen und innerhalb der Teams.
Ältere Mitarbeitende erhalten wenig Anerkennung für ihre Erfahrung. Stattdessen entsteht der Eindruck, dass ihre Kompetenz und ihr Wissen nicht ausreichend genutzt oder respektiert werden.
Das Verhalten der Führung wird von vielen Mitarbeitenden als schwierig empfunden. Der Geschäftsleiter greift stark in operative Abläufe ein, delegiert wenig Verantwortung und vertraut den Mitarbeitenden kaum. Fachliche Kompetenzen werden häufig ignoriert, und Entscheidungen werden ohne klare Struktur getroffen.
Es gibt keine Schulungen, und es wird überall gespart, auch dort, wo es keinen Sinn macht. Gleichzeitig unterstützt der Geschäftsleiter einzelne Mitarbeitende bei unrealistischen Verpflichtungen.
Die Kommunikation ist unstrukturiert. Prioritäten ändern sich täglich, wodurch Arbeiten oft nicht abgeschlossen werden können. Zudem weiss der Vorgesetzte häufig nicht genau, woran die Mitarbeitenden arbeiten. Verbesserungsvorschläge werden selten ernst genommen – über 100 eingebrachte Ideen wurden ignoriert.
Es entsteht der Eindruck, dass nicht alle Mitarbeitenden gleich behandelt werden. Teilweise fühlen sich Mitarbeitende mit Migrationshintergrund oder Behinderung benachteiligt. Auch ältere Mitarbeitende werden nicht ausreichend geschätzt.
Nach langer und intensiver Überlegung komme ich zu dem ernüchternden Schluss, dass es keinen einzigen Aspekt gibt, den ich an diesem Arbeitgeber positiv hervorheben könnte. Die Erfahrungen waren durchweg negativ und haben ein ernüchterndes und zutiefst enttäuschendes Bild der Unternehmenskultur gezeichnet.
Die gesamte Unternehmenskultur ist von einem tiefsitzenden Misstrauen, erdrückender Kontrolle und purer Willkür geprägt. Mitarbeiter werden nicht als wertvolles Kapital, sondern als austauschbare Ressourcen behandelt, systematisch ausgenutzt, in ihrer beruflichen Entwicklung blockiert und einem konstanten Kontrolldruck ausgesetzt, der jegliche Eigeninitiative und Motivation im Keim erstickt. Die alarmierend hohe Fluktuationsrate von schätzungsweise über 45 % ist kein Zufall, sondern das direkte und logische Symptom dieser desolaten und für die Mitarbeiter zermürbenden Zustände.
Verbesserungsvorschläge werden von der Belegschaft zwar gemacht, aber von der Geschäftsleitung konsequent ignoriert, bis eine Situation so weit eskaliert ist, dass Handeln unausweichlich wird, dann wird jedoch nur an den Symptomen, nicht an der Ursache gearbeitet. Eine grundlegende Besserung wäre nur durch einen kompletten, radikalen Wandel in der Führungskultur möglich. Dazu gehören:
1. Einführung einer echten Vertrauenskultur:
Abschaffung der permanenten Überwachung und des demotivierenden Mikromanagements. Den Mitarbeitern muss die Autonomie und der Respekt entgegengebracht werden, den qualifizierte Fachkräfte verdienen.
2. Professionelle Unternehmensführung:
Implementierung von klar kommunizierten Zielen, einer nachvollziehbaren Strategie und transparenten Prozessen. Mitarbeiter müssen wissen, wohin die Reise geht und was von ihnen erwartet wird.
3. Faire und einheitliche Regelungen:
Schaffung von für alle geltenden Arbeitsbedingungen und einer Lohnstruktur, die auf Qualifikation, Erfahrung und Leistung basiert und nicht auf Sympathie.
4.Offene und respektvolle Kommunikationskultur:
Etablierung von direktem, ehrlichem und zeitnahem Feedback anstelle von Lästereien und aufgespartem Groll, der erst Monate später im Mitarbeitergespräch zur Sprache kommt.
Solange die Geschäftsleitung jedoch nicht bereit ist, sich selbst und die eigenen destruktiven Methoden kritisch zu hinterfragen, bleiben alle Vorschläge leider nur ein frommer Wunsch.
Die Atmosphäre im Unternehmen ist toxisch und geprägt von Angst, permanentem Misstrauen und omnipräsenter Kontrolle. Ein absolutes Handyverbot, bei dem man sich sogar für einen kurzen privaten Anruf ausstempeln muss und Notfälle über die Zentrale kommuniziert werden müssen, degradiert erwachsene Menschen zu unmündigen Kindern. Gespräche unter Kollegen im Büro sind offensichtlich unerwünscht, die Kommunikation soll möglichst "effizient" und damit kontrollierbar über Teams stattfinden, was jeglichen persönlichen Austausch und die Bildung eines sozialen Gefüges unterbindet. Dazu kommt die konstante Überwachung durch die Geschäftsleitung und die entwürdigende Zeitvorgabe von maximal fünf Minuten für den Toilettengang. Man fühlt sich nicht wie ein geschätzter Mitarbeiter, sondern wie ein überwachter und leicht ersetzbarer Befehlsempfänger.
Nach aussen hin mag das Unternehmen einen finanziell soliden und professionellen Eindruck erwecken, doch die interne Realität könnte davon nicht weiter entfernt sein. Dieses Bild ist eine Fassade, die die zutiefst gestörte Unternehmenskultur verbirgt. Die extrem hohe Fluktuationsrate ist das deutlichste Warnsignal, es herrscht ein ständiges Kommen und Gehen. Viele talentierte und motivierte Mitarbeiter, die mit grossen Hoffnungen starten, verlassen das Unternehmen, sobald sich eine bessere Gelegenheit bietet. Wer hier anfängt, sollte sich bewusst sein, dass das äussere Erscheinungsbild massiv von den intern gelebten, respektlosen "Werten" abweicht.
Eine gesunde Work-Life-Balance ist unter diesen Umständen eine reine Illusion. Das strikte Handyverbot greift massiv in das Privatleben ein, da man im Notfall für die Familie praktisch unerreichbar ist und die Sorge ständig mitschwingt. Der ständige psychische Druck, die erdrückende Kontrolle und die fehlende Wertschätzung erzeugen ein hohes Mass an Stress, das man unweigerlich mit nach Hause nimmt und das die persönliche Lebensqualität stark beeinträchtigt. Die mangelnde Flexibilität (z.B. bei Homeoffice) und das generelle Misstrauen der Führung tun ihr Übriges, um ein gesundes Gleichgewicht zwischen Arbeit und Privatleben unmöglich zu machen.
Karrierechancen sind hier quasi nicht existent, es ist ein Ort des beruflichen Stillstands. Ambitionierte Mitarbeiter, die etwas bewegen, sich weiterentwickeln und Verantwortung übernehmen wollen, werden systematisch ausgebremst und kleingehalten. Obwohl das Unternehmen finanziell gut dasteht, wird an allen Ecken und Enden gespart, insbesondere bei der Entwicklung der eigenen Mitarbeiter, dem wertvollsten Kapital. Wenn doch einmal eine Weiterbildung genehmigt wird, ist diese an unverhältnismässig lange Verpflichtungszeiten geknüpft (z.B. 2 Jahre Bindung für einen einwöchigen Kurs). Dieses Unternehmen ist definitiv kein Ort für Menschen, die Ziele haben und beruflich vorankommen möchten.
Die Gehaltspolitik ist das Paradebeispiel für Intransparenz, Ungerechtigkeit und Willkür. Es existiert keinerlei erkennbare oder faire Lohnstruktur. Gehälter scheinen "gewürfelt" zu werden und orientieren sich weder an anerkannten Marktwerten noch an individueller Erfahrung oder Qualifikation. So kommt es vor, dass langjährige, erfahrene Mitarbeiter mit ansehen müssen, wie Neuzugänge mit weniger relevanter Erfahrung für die gleiche Arbeit besser entlohnt werden. Dieses Vorgehen ist nicht nur demotivierend, sondern auch zutiefst respektlos. Zudem werden je nach Arbeitsvertrag bei Krankheit Lohnabzüge vorgenommen. Diese unsoziale Praxis führt zwangsläufig dazu, dass kranke Mitarbeiter aus Angst vor finanziellen Einbussen zur Arbeit erscheinen, was nicht nur ihre eigene Genesung gefährdet, sondern auch die Kollegen ansteckt. Man wird in ein unmoralisches Dilemma gezwungen, entweder man schleppt sich krank zur Arbeit oder man akzeptiert einen schmerzhaften Lohnabzug. In Summe fühlt man sich permanent unterbezahlt und für die anspruchsvollen, oft chaotischen Aufgaben nicht wertgeschätzt.
Das soziale Bewusstsein ist erschreckend unterentwickelt und an manchen Stellen grob fahrlässig. Es wurden rassistische und diskriminierende Äusserungen im Unternehmen geduldet, was angesichts der diversen Belegschaft absolut inakzeptabel ist und von einer mangelnden Sensibilität der Führung zeugt. Auszubildende werden in ihrer wichtigsten Lernphase stark vernachlässigt, da die Betreuer selbst überlastet und ohne Ressourcen sind, ein fataler Start ins Berufsleben für junge Menschen. Am schlimmsten ist jedoch der Umgang mit der Sicherheit der Mitarbeiter, man wird für potenziell gefährliche Arbeiten eingesetzt, ohne die nötige Schulung oder Sicherheitsausrüstung erhalten zu haben. Sollte etwas passieren, wird versucht, den Vorfall unter den Teppich zu kehren, um Kosten und Verantwortung zu vermeiden.
Ein echter, auf Vertrauen basierender Kollegenzusammenhalt existiert kaum und wird durch die Rahmenbedingungen aktiv verhindert. Die erzwungene Stille im Büro und die Verlagerung der Kommunikation auf unpersönliche Chat-Programme fördern Isolation statt Teamgeist und schaffen eine Atmosphäre des Misstrauens. In einem Klima, in dem über Mitarbeiter statt mit ihnen geredet wird, überlegt man sich dreimal, wem man sich anvertraut. Die meisten Kollegen sind mit ihrer Situation unzufrieden und denken insgeheim an Kündigung, was eine positive, proaktive und unterstützende Teamdynamik von vornherein unmöglich macht. Man kämpft hier eher für sich allein als miteinander.
Ältere und erfahrene Kollegen erfahren keinerlei besondere Wertschätzung für ihre Loyalität und ihr über Jahre aufgebautes Wissen. Ihre langjährige Betriebszugehörigkeit und ihre Expertise werden nicht honoriert oder gar als Ressource genutzt. Stattdessen werden sie genauso wie alle anderen behandelt als reine Arbeitskraft, deren Erfahrungswert ignoriert wird und aus der die Geschäftsleitung lediglich den maximalen operativen Vorteil ziehen will. Ein respektvoller Umgang, der Erfahrung würdigt, findet nicht statt.
Das Verhalten der Geschäftsleitung ist die Hauptursache aller beschriebenen Probleme. Es herrscht ein autoritärer Führungsstil, geprägt von Kontrolle und Misstrauen gegenüber allen Mitarbeitern. Entscheidungen, selbst kleinste Details, müssen vom Geschäftsleiter genehmigt werden. Dadurch werden Abteilungsleiter zu weisungsgebundenen Marionetten ohne Entscheidungskompetenz. Führungspositionen werden häufig mit unqualifizierten Personen besetzt, die sich nicht trauen, der Leitung zu widersprechen. Die Fachkompetenz der Mitarbeiter wird systematisch untergraben, da die Geschäftsleitung glaubt, alles besser zu wissen, und gute Vorschläge ablehnt. Teilweise ist der Leitung nicht einmal bekannt, welche Qualifikationen ihre Mitarbeiter besitzen, wodurch Potenzial ungenutzt bleibt. Zudem zeigt sich Ignoranz gegenüber den Anliegen der Angestellten. Selbst einfache administrative Vorgänge werden nur nach mehrfacher Nachfrage bearbeitet. Diese Trägheit, bei der Anfragen ohne Nachhaken vergessen werden, zieht sich durch alle Bereiche und zeigt deutliche Respektlosigkeit gegenüber Zeit und Bedürfnissen der Belegschaft.
Die Arbeitsbedingungen sind nicht nur schlecht, sondern auch inkonsistent und unfair, was das Gefühl der Willkür verstärkt. Je nach Abteilung gelten unterschiedliche, nicht nachvollziehbare Regelungen für Arbeitszeiten oder Urlaubstage. Das Arbeitsumfeld ist durch die bereits erwähnten Kontrollmechanismen (Handyverbot, WC-Regel) extrem restriktiv und menschenunwürdig. Besonders perfide ist die Praxis der Kollektivstrafen, wenn ein einzelner Mitarbeiter das Vertrauen missbraucht, werden die Regeln für alle verschärft. Dies bestraft die Unschuldigen und zerstört das letzte bisschen Vertrauen und Moral. Die physische Sicherheit ist, wie erwähnt, bei bestimmten Aufgaben nicht gewährleistet.
Die interne Kommunikation ist mangelhaft, destruktiv und chaotisch. Wichtige Informationen und Entscheidungen werden nicht transparent oder rechtzeitig weitergegeben, was zu Fehlern, Doppelarbeit und Frustration führt. Statt offener Gespräche herrscht eine Kultur des „hinter dem Rücken Redens“. Das Misstrauen ist so gross, dass Mitarbeiter Angst haben, längere Meetings zu führen. Solche Besprechungen werden von der Geschäftsleitung pauschal als Zeitverschwendung abgetan, ohne Kontext oder Relevanz zu prüfen. Stattdessen wird vorgeschrieben, alles „effizient“ über Teams zu erledigen – ein Vorgehen, das komplexe Abstimmungen verhindert und die Zusammenarbeit sabotiert. Selbst grundlegende Feedbackprozesse wie Probezeitgespräche werden willkürlich gehandhabt: Manche finden statt, andere fallen kommentarlos aus. Das erzeugt Unsicherheit, da niemand weiss, wo er leistungstechnisch steht. Zusätzlich wird Kritik oft monatelang gesammelt und erst im Jahresgespräch gebündelt geäussert, was faire Reaktionen oder Verbesserungen unmöglich macht. Wichtige Informationen über die eigene Arbeit erfährt man meist nur zufällig oder über Dritte.
Von Gleichberechtigung kann hier keine Rede sein, es herrscht ein System der Günstlingswirtschaft. Die unterschiedlichen Vertragsbedingungen sind ein klares Zeichen von Ungleichbehandlung. Die willkürliche Gehaltsfindung und die Tatsache, dass Privilegien wie Homeoffice nicht nach Funktion oder Bedarf, sondern nach dem persönlichen Vertrauensverhältnis zum Geschäftsleiter vergeben werden, zementieren dieses unfaire und demotivierende System. Diskriminierende Äusserungen, die ohne Konsequenzen bleiben, tragen zusätzlich zu einem Klima der Ungerechtigkeit und des Unbehagens bei.
Auf dem Papier mögen die Aufgaben interessant klingen, in der Praxis ertrinken sie jedoch in Chaos, Planlosigkeit und ständiger Frustration. Diese Planlosigkeit beginnt schon bei der Einstellung. Es werden Leute eingestellt, ohne dass eine klare Bedarfsanalyse stattgefunden hat. Man stellt sich nicht die Frage, ob es genug Aufgaben für die Person gibt oder was die Position überhaupt beinhaltet. Das führt dazu, dass neue Mitarbeiter nach kurzer Zeit entweder gekündigt werden, weil man merkt, dass man sie doch nicht braucht, oder sie werden komplett fachfremd eingesetzt. Bestehende Mitarbeiter werden ebenfalls oft von ihren eigentlichen Rollen und Kernkompetenzen abgezogen, um "Feuerwehreinsätze" zu übernehmen. Projekte werden ohne klare Anforderungen, realistische Budgets oder verbindliche Zeitpläne gestartet. Die Prioritäten ändern sich sprunghaft und willkürlich, sodass man selten etwas strategisch zu Ende bringen kann, auf das man stolz sein könnte. Anstatt von Anfang an sauber und vorausschauend zu planen, wird ständig nur "repariert", was zu massiven Nachkosten, unnötigem Stress und tiefer Demotivation führt.
Guter Zusammenhalt unter Kollegen / manchmal ein wenig sehr chaotisch, was zu stressigen Situationen führen kann.
kann manchmal ein bisschen zuviel sein
gut
je nachdem
Kommunikation manchmal ein bisschen zu bilateral und spärlich.
Es gibt sehr interessante Aufgaben aber es sind nicht alle interessant.
Mitarbeiter sind dauerhaft gestresst.
Life, was ist das?
Es wird viel über Mitarbeiter gelästert. Auch auf Seiten der Geschäftsleitung.
Kommunikation ist nicht geregelt. Trotzdem muss man immer über alles Bescheid wissen.
Vieles wird sehr unkompliziert gelöst.
Die Firma wirtschaftet alles andere als nachhaltig. Das lastet stark auf den Mitarbeitern.
Mehr auf die Mitarbeiter hören und diese nicht einfach ignorieren. Insbesondere dann, wenn man sie braucht.
Das Klima ist vergiftet. Alle sind stark überlastet. Personal ist stark unterbesetzt und trotzdem wird man ständig übertriebenermassen unter Druck gesetzt.
Das Image ist ruiniert. Das wundert jedoch niemand.
Mitarbeiter sind stark überlastet. Je nach Position hat man auch in der Freizeit keine Ruhe.
Es gibt sehr viele unterschiedliche "Kollegen".
Ältere Mitarbeiter werden miserabel behandelt. Man erwartet Übermenschliches von ihnen.
Absolut unrealistische Zielsetzungen. Teilweise sehr respektloser Umgangston. Folgen in Führungsfragen wird auf Mitarbeiter abgewälzt.
So etwas wie Kommunikation ist nicht vorhanden.
Kommt sehr stark auf die Position drauf an.
Etwas offenere Kommunikation
Wertschätzender Umgang.
Arbeit und Freizeit kann klar abgegrenzt werden, falls gewünscht. Urlaubswünsche werden weitestgehend berücksichtigt, auch kurzfristige Anfragen.
Weiterbildungen werden weitestgehend ermöglicht und geschätzt.
Gehalt ist Branchenüblich oder etwas höher.
Sehr gut.
Teilweise etwas knapp.
Alle Menschen werden gleich behandelt.
Aus dem GL-Raum werden Leute öfters angeschrien. Man wird ständig kontrolliert.
Man wird regelmässig nach der Arbeit und am Wochenende belästigt. Dies wird nicht vergütet. Über die Überstunden wird dann umso mehr geflucht.
Es gibt keine Kommunikation.