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Treuco 
AG
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Toxisches Arbeitsumfeld

1,3
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Zürich gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Denke seit 10 Minuten darüber nach, es kommt mir aber wirklich nichts in den Sinn. Der Standort. Also wenig bis gar nichts, um ehrlich zu sein.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ich habe die Unternehmenskultur als wenig wertschätzend und intransparent erlebt. Kommunikation fand oft verspätet oder gar nicht statt, und wichtige Entscheidungen wurden nicht nachvollziehbar erklärt. Werte wie Trust und Care wurden zwar nach außen betont, im Arbeitsalltag jedoch nicht gelebt.

Trotz meiner mehrfachen Bereitschaft, Aufgaben zu übernehmen und mich weiterzuentwickeln, wurde ich häufig nicht eingebunden. Ein von mir initiiertes Entwicklungsgespräch wurde über Wochen hinweg verschoben und endete schließlich mit der Aussage, dass es mich nicht mehr brauche – ohne sachliche Grundlage und auf eine für mich persönlich verletzende Weise.

Die internen Systeme – insbesondere die Zeiterfassung – waren fehleranfällig und schwer bedienbar. Bei technischen Problemen wurde häufig die Verantwortung auf mich als Mitarbeitende abgeschoben. Auch ein Zwischenzeugnis, das ich angefordert hatte, ließ mehrere Monate auf sich warten, was ich als äußerst unprofessionell empfand.

Zudem war die physische Belastung im Arbeitsalltag hoch, ohne entsprechende Unterstützung oder Anerkennung. Das insgesamt negative Image der Firma im Außenverhältnis entsprach leider meiner persönlichen Erfahrung.

DIE KRÖNUNG: ich habe selber gekündigt, nun erzählt man sich innerhalb der Firma angeblich, dass man mir gekündigt habe weil ich schlecht gearbeitet hätte. Spannend. Ausserdem schauen die Mitarbeiter dieser Firma täglich mein Linkedin Profil an und das obwohl ich schon LANGE nicht mehr dort bin. Ganz komisch.

Verbesserungsvorschläge

Aus meiner Erfahrung sehe ich in mehreren Bereichen Potenzial zur Verbesserung. Eine transparentere und respektvollere Kommunikation – sowohl im Alltag als auch in schwierigen Situationen – würde wesentlich zur Vertrauenskultur beitragen. Mitarbeitende sollten ernst genommen, ihre Kapazitäten sinnvoll genutzt und ihre Weiterentwicklung aktiv gefördert werden. Entscheidende Gespräche dürfen nicht aufgeschoben und schon gar nicht respektlos geführt werden.

Darüber hinaus wäre eine ehrliche Auseinandersetzung mit den tatsächlich gelebten Werten wie Trust und Care wichtig, um diese nicht nur auf dem Papier, sondern auch im Alltag zu verankern. Strukturelle Prozesse, insbesondere im IT-Bereich und bei der Aufgabenverteilung, sollten optimiert werden, um reibungsloses und motiviertes Arbeiten zu ermöglichen. Zudem wäre ein bewussterer Umgang mit Ressourcen im Sinne der Nachhaltigkeit wünschenswert.

Insgesamt wünsche ich dem Unternehmen, dass es künftig mehr Wert auf eine wertschätzende Führungskultur, klare Strukturen und eine authentische Unternehmenskultur legt.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre war von Misstrauen und negativem Druck geprägt, was es mir schwer machte, motiviert und effizient zu arbeiten. Häufig blieben Aufgaben tagelang beim Vorgesetzten liegen, nur um dann plötzlich unter Zeitdruck fertiggestellt werden zu müssen – eine belastende und demotivierend wirkende Situation.

Image

Das öffentliche Image des Unternehmens habe ich als deutlich negativ erlebt. Wenn ich im privaten Umfeld erwähnte, wo ich arbeite, wurde mir nicht selten nahegelegt, die Firma so bald wie möglich zu verlassen. Solche Rückmeldungen haben mein eigenes Empfinden zusätzlich bestätigt und mein Vertrauen in die Arbeitgebermarke nachhaltig geschwächt.

Work-Life-Balance

Auch wenn die Work-Life-Balance auf dem Papier gestimmt hat, habe ich die tägliche Arbeit als so anstrengend und kräftezehrend empfunden, dass ich abends nur noch müde ins Bett gefallen bin. Die belastende Atmosphäre im Team hat zusätzlich Energie geraubt und sich mit der Zeit auch negativ auf mein Privatleben ausgewirkt.

Karriere/Weiterbildung

Als ich das Gespräch über meine weitere berufliche Entwicklung aktiv eingefordert habe, wurde es mehrfach verschoben und fand erst rund zwei Monate später statt. Obwohl das Unternehmen über einen offiziellen Entwicklungsrahmen verfügt, wurde in dem Gespräch weder auf meine Perspektiven noch auf mögliche Entwicklungsschritte eingegangen. Stattdessen wurde mir auf verletzende Weise mitgeteilt, dass es mich nicht mehr brauche. Für mich war dieses Gespräch nicht nur enttäuschend, sondern auch persönlich entwürdigend – besonders, da ich es selbst initiiert hatte und mir konstruktive Rückmeldungen erhofft hatte.

Gehalt/Benefits

Eine vertraglich vereinbarte Gewinnbeteiligung habe ich während meiner Anstellung nie erhalten – möglicherweise, weil es keine auszuschütten gab. Dennoch hätte ich mir an dieser Stelle mehr Transparenz und eine offene Kommunikation gewünscht, insbesondere im Hinblick auf die Kriterien und Hintergründe der Auszahlung.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das Umwelt- und Sozialbewusstsein wurde nach außen hin betont, im Arbeitsalltag jedoch kaum umgesetzt. Für mich war besonders der übermäßige Papierverbrauch ein Widerspruch zu den kommunizierten Werten – viele Prozesse hätten problemlos digital ablaufen können, wurden jedoch weiterhin in Papierform geführt.

Kollegenzusammenhalt

Den Kollegenzusammenhalt habe ich als oberflächlich und wenig unterstützend erlebt. Viele waren hauptsächlich mit sich selbst beschäftigt, und echtes Teamgefühl kam kaum auf – besonders in stressigen Phasen wurde das deutlich.

Umgang mit älteren Kollegen

Viele ältere Mitarbeiter, die männlich sind und einen Führungsstil aus dem letzten Jahrhundert haben.

Vorgesetztenverhalten

Mir wurde in einem Gespräch mitgeteilt, dass meine Mitarbeit nicht mehr benötigt werde – ohne nachvollziehbare Erklärung oder eine Perspektive für das weitere Vorgehen. Trotz mehrfacher Nachfrage erhielt ich über Monate hinweg keine Rückmeldung, was bei mir ein starkes Gefühl der Verunsicherung und des Alleingelassenseins auslöste. Besonders belastend war für mich der zwischenmenschliche Umgang: Ich fühlte mich auf persönlicher Ebene herabgewürdigt und in mehreren Situationen respektlos behandelt, was mich nachhaltig belastet hat. Werte wie Trust und Care wurden zwar nach außen kommuniziert, im Arbeitsalltag jedoch nicht gelebt – für mich wirkten sie eher wie leere Worthülsen als Ausdruck einer tatsächlich gelebten Unternehmenskultur.

Arbeitsbedingungen

Die IT-Systeme habe ich als stark verbesserungswürdig erlebt. Besonders die Zeiterfassung war fehleranfällig und in der Handhabung mühsam. Wenn es zu technischen Problemen kam, wurde die Verantwortung oft auf mich als Mitarbeitende abgeschoben, anstatt gemeinsam nach einer Lösung zu suchen. Das empfand ich als belastend und wenig wertschätzend.

Die mir vorgesetzte Person hat oft tagelang die Bürotüre zu und hat manchmal tagelang kein Wort mit mir gewechselt. Ausser vielleicht Hallo und Tschüss.

Kommunikation

Ich hatte oft das Gefühl, dass wichtige Informationen bewusst zurückgehalten wurden. Dinge, die im Flurfunk längst die Runde machten – wie zum Beispiel der Abgang eines ganzen Teams – wurden nie offiziell kommuniziert. Diese Intransparenz hat bei mir für viel Verunsicherung gesorgt und das Vertrauen in die Führungsebene stark geschwächt.

Gleichberechtigung

GIG wird nicht eingehalten.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben hätten grundsätzlich interessant und abwechslungsreich sein können. In der Realität war ich jedoch häufig tagelang ohne sinnvolle Beschäftigung, obwohl ich mehrmals täglich aktiv kommuniziert habe, dass ich Kapazitäten frei habe und bereit bin, Aufgaben zu übernehmen. Für mich war das frustrierend und demotivierend, da mein Engagement und meine Bereitschaft, einen Beitrag zu leisten, kaum Beachtung fanden.

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.