Unterste Schuhblade. Ambitionierte Menschen mit Herz und Hirn vergeuden hier ihr Talent.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Der launenhafte und emotionale Umgang mit Mitmenschen. Das vergweigern Verantwortung zu übernehmen und das Erniedrigen und Verspotten von Angestellten. Auch ist es merkwürdig jedoch zumutbar dass während meine Bewertung immerwieder als unwahr gemeldet wird, eine verdächtig positive Bewertung aus dem nichts auftaucht. Die meisten Mitarbeiter die ich erlebt habe, verliessen das Unternehmen frustriert, enttäuscht oder einfach froh nicht mehr da sein zu müssen.
Verbesserungsvorschläge
Evtl. sollte sich der Geschäftsführer ein Rückgrat wachsen lassen und darüber nachdenken endlich erwachsen zu werden. Das ganze Team belächelt ihn hinter seinem Rücken. Dies zurecht.
Arbeitsatmosphäre
Das Arbeitsumfeld habe ich als uninspirierend und langweilig erlebt. In vielen Situationen auch feindselig. Die gut gemeinte Ambition zur Entwicklung der Firma beitragen zu wollen wurde grundsätzlich nie positiv aufgenommen. Ideen werden ignoriert oder sofort mit Spott verworfen.
Work-Life-Balance
Ich wurde sehr oft ausserhalb meiner Arbeitszeiten mit Anliegen kontaktiert welche keine Priorität hatten. Ich konnte oft davon ausgehen das meine Projekte während meiner Abwesenheit entgleist wurden.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Für die Veranstaltungen und Möbelisierung wird selbstverständlich viel online bestellt. Jedoch landen viele Lieferung im Archiv oder im Abfall.
Auch die Verwendung von ChatGPT habe ich als exzessiv erlebt. Rücksicht für die dafür nötigen Ressourcen oder die Nachwirkungen auf die Umwelt ist nicht vorhanden.
Kollegenzusammenhalt
Das Kollgenverhalten habe ich als sehr fragwürdig empfunden. Es scheint niemand in der Lage zu sein authentische, wohlwollende Beziehungen zu führen. Es herrscht eine misstrauische und schadenfrohe Atmosphäre. Mir scheint es werden sehr charakterschwache Menschen eingestellt weil sie einfacher zu kontrollieren und im Falle des Geschäftsführers, zu mobben sind. Man sucht hier vergebens nach bewundernswerten Persönlichkeiten.
Vorgesetztenverhalten
Das Vorgesetztenverhalten im Design-Team ist weitgehend unvorbildlich. Der Arbeitsplatz wird von den Vorgesetzten genutzt um privaten Frust und Unzufriedenheit abzulassen. Anders kann ich mir das unprofessionelle, kindische und proletenhafte Verhalten nicht erklären. Die Vorgesetzten sind mir in ihrer Person sehr unsicher erschienen und haben das mangelnde Selbstbewusstsein durch toxische jedoch extrem fragile Maskulinität zum Ausdruck gebracht. Respekt wird verlangt, nicht verdient.
Arbeitsbedingungen
Das ganze Backoffice ist im gleichen Büro untergrebracht. Finance, Event- und Community Management, sowie IT und "Design". Dies führt zu einer chaotischen und vor allem lauten Umgebung in der es schwer fällt sich zu konzentrieren. Computer wird gestellt, um alles Weitere wie zB. einen Korpus muss man sich bemühen.
Kommunikation
Die interne Kommunikation ist unüberschaubar. Auch während kleinsten Projekten sind die zuständigen Personen nicht abgesprochen und erschweren das Vorgehen immens. Projekte werden auch gerne mit grosser Dringlichkeit aufgetragen aber geraten dann in Vergessenheit. Veranwortung oder Leitung übernimmt niemand und Schuld wird gerne von sich gewiesen.
Gleichberechtigung
Als homosexueller Mitarbeiter kann ich nur das Schlechteste berichten. In meiner bisherigen Karriere wurde ich noch nie so obsessiv schickaniert. Das obszöne Vokabular dass ich hier erlebt habe, nicht nur mir gegenüber, sondern auch weiteren marginalisierten Gruppen ist bedauerlich. Auch nach mehreren Gesprächen mit dem Geschäftsführer wurde nichts unternommen. Viel mehr wurde mir versichert das es nur Spass sei und diese Art von Humor in der Firma willkommen sei. Wer ein progressives Arbeitsumfeld möchte, sollte sich anderweitig umschauen.
Interessante Aufgaben
Anspruchsvolle Aufgaben unterliegen der Eigeninitiative. Die Mittel und Ressourcen Projekte umzusetzen kann das Unternehmen nicht bieten und da es keine Prozesse gibt ist man auf sich alleine gestellt. Mithilfe kann man nicht erwarten, Kritik und Spott hingegen sofort. Meine Projekte habe ich immer proaktiv iniziert, konnte aber davon ausgehen das mehrere Abteilung mitreden aber nicht beisteuern wollten. Kollaboratives Arbeiten habe ich nicht erlebt. Im Nachhinein hat man aber gerne Anerkennung für meine Verdienste an sich gerissen.