Tolles Konzept, mittelalterliche Umsetzung und fragwürdige Leitung
Gut am Arbeitgeber finde ich
nicht viel.
Das Konzept. Das Team das täglich rackern muss.
Den Bewohnenden geht es im grossen und ganzen sehr gut
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Einen Familienbetrieb im Sozialen hat einfach keine keine Korrektur. Somit entstehen komische Machenschaften und ein Konzept das auf Papier vielleicht funktioniert aber leider sehr mittelalterlich umgesetzt wird. Durch diesen Druck und fehlender Fehlerkultur entsteht ein Arbeitsklima das psychisch sehr belastend ist und viele zum Verlassen der Firma bewegt. Somit sind viele Mitarbeitende schlecht eingearbeitet was die Situation zusätzlich verschärft. Katastrophe in the making.
Verbesserungsvorschläge
Die Leitung wechseln. Fehlerkultur einführen. Intervisionen einführen. Fachpersonal für spezifische Problematiken hinzuziehen z.B Sexualtherapeuten, Teambildende Aktivitäten, Wertschätzende Kommunikation, regelmässige Mitarbeitergespräche
Arbeitsatmosphäre
Die Leitung stellt hohen Arbeitsdruck her. Fehler sind nicht erlaubt und wenn welche gemacht werden wird man vor dem Team blossgestellt. Eine Fehlerkultur gibt es nicht. Der Betreuungsschlüssel ist viel zu hoch. Man arbeitet für zwei Personen und soll trotzdem alles perfekt machen. Man wird in verantwortungslose Situationen geschickt. Dadurch ist das Team stetig unter enormen Stress und arbeitet Blind und voller Angst durch.
Image
Das Image von Westwind leidet zurecht. Ich weiss nicht ob es für die Personen spricht, wenn sie da schon länger angestellt sind. Gute Mitarbeitenden gehen innerhalb von 2 Jahren. Meist früher.
Work-Life-Balance
Wenn man die Arbeit gut machen möchte, leistet man oft Überstunden. Sie Leitung plant auch oft so, dass Überstunden gar nicht vermeidbar sind. z.B dass man auf Ausflügen eingeteilt ist, welche nicht einfach um z.B 17:00 beendet werden können. Man ist stetig im Betreuungsauftrag. So ist auch die Mittagspause mit den Bewohner*innen vom Westwind. Durch den Personenmangel im Team muss oft eingesprungen werden oder arbeitet unterbesetzt. Meist hört man am Abend um 22:00 od. 23:00 Uhr auf mit Arbeiten und ist am nächsten Tag wieder um 07:00 am start.
Karriere/Weiterbildung
Es gibt gar keine Zeit für Weiterbildung und Entwicklung. Ausserdem wechselt das Personal zu schnell
Gehalt/Benefits
ist ok
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Die Firma ist nicht umweltbewusst. Erst kürzlich wurden endlich Vegimenus eingeführt, davor gab es jeden Tag Fleisch. In den WGs wird fast nur carnivor gekocht und nur billige Produkte wie migrosbudget, etc. eingekauft. (Dies liegt aber auch am Geldmangel in sozialen Institutionen). Es wird viel weggeschmissen anstatt z.B auf Tutti zu stellen.
Kollegenzusammenhalt
Leid verbündet.
Umgang mit älteren Kollegen
das team ist tendenziell ziemlich jung
Vorgesetztenverhalten
Die Leitung ist sehr kontrollierend. Sie manipuliert und spielt Mitarbeitende gegeneinander aus. Kritik oder Verbesserungsvorschläge können nicht angebracht werden. Ist man unter den Favoriten geht es einem eigentlich gut. Die Leitung müsste abtreten. Ausserdem handelt es sich bei Westwind um einen Verein der fast ausschliesslich aus Familie besteht. Es gibt somit kein Korrektiv von oben und man rennt gegen Wände
Arbeitsbedingungen
glaube dazu steht bereits genug geschrieben
Kommunikation
Die Kommunikation im Team habe ich mehrheitlich als gut und wohlwollend erlebt. Die Kommunikation durch die Leitung geht nicht. Sie spielt Personen gegeneinander aus. Alles muss über sie laufen, weswegen die Kommunikationswege dauern.
Interessante Aufgaben
Das Konzept von Westwind ist toll. Dürfte man Teil von der Weiterentwicklung sein, erwarten einem auch viele interessante Aufgaben. z.B wie ermöglicht man es Menschen mit Behinderungen möglichst eigenständig einen Haushalt zu führen.