Intransparent, toxisch, ökologische Katastrophe.
Gut am Arbeitgeber finde ich
+ Die Sofas und den kaputten Kickertisch.
+ Die zickige Kaffeemaschine.
+ Die (Ex-) Kollegen - ich könnte keinen Kollegen/Kollegin aufzählen wo ich sagen würde, dass ich sie/ihn nicht mag. Also die waren wirklich super.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Der Umgang des Geschäftsführers mit den Mitarbeitern.
- vulgäre Aussprache
- oft sehr hässig und schlecht gelaunt.
- Ist er im Haus, wirkt die Stimmung direkt angespannt.
- toxisch
Die potentielle Nachfolgerin des Geschäftsführers:
- zu weit weg von ihren Mitarbeitern.
- keine wirkliche Bindung.
- Den Mitarbeitern beim Gespräch zuhören, verstehen und auch Interesse an Problemen und anderen Dingen zeigen.
Ausbildung von Lernenden im Bereich Grafik.
- Aus meiner Sicht muss hier zwingend eingegriffen und die Ausbildung überprüft werden. Auch die Ausbildungserlaubnis muss hier neu geprüft werden. Mit Grafik hat das fast gar nichts zu tun. D
Berufsbildnerin ist zugleich auch die stellv. Geschäftsführerin welche aber nur 50 % da ist, aber in der Produktion oder im Büro ist. Eine/n Praxisbildner/in gibt es nicht und die „Fachkräfte” haben keine Zeit, nur zwei Mal die Woche anwesend, oder können das, mit der Anforderung, wie Automaten zu arbeiten, gar nicht bewerkstelligen.
Verbesserungsvorschläge
- Schulung für Unternehmens- und Mitarbeiterführung.
- Nachhaltigkeit fördern
- Arbeitszeiten zeitgemäss anpassen.
- Weniger Teilzeit-, mehr Vollzeitkräfte anstellen.
- Als Führungskraft mehr Bindung zu Mitarbeitern aufbauen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es wird nur mit Macs gearbeitet. Meiner war der Älteste und wurde sofort gegen den modernsten ausgetauscht. Das war wirklich positiv.
Mülltrennung nicht vorhanden.
In der Produktion stehen 4-5 riesige Behälter, in denen alles landet, ohne Trennung. Papier, Plastik, Flaschen, Restmüll, Folien, uvm.
Nachhaltigkeit?
Bei einem Auftrag 10-15 Blätter ausdrucken, alle fein mit Aufkleber für die Produktion bekleben, beschriften, um dann ggf. alles nochmal von vorn auszudrucken, weil man ja doch auf anderen Maschinen drucken will.
Ich habe gehofft, dass wir zumindest bald ein Fax-Gerät bekommen, damit wir zumindest alles zur Produktion faxen können.
Kommunikation
Ich unterschreibe alles zu 100%, was meine Vorschreiberin hier schon erwähnt hat. Anscheinend war meine Vorschreiberin hier auch die Mitarbeiterin, die beim Vorstellungsgespräch erwähnt wurde, dass sie eine Quereinsteigerin ist und ich sie neben den Lernenden betreuen und anlernen soll. Verblüfft war ich dann auch am ersten Arbeitstag, als ein weiterer Polygraf neben mir eingestellt wurde, der Vorschreiberin aber vorher schon gekündigt wurde. Wir beide Polygrafen wussten nichts voneinander, obwohl der andere Polygraf erst 2 Wochen vor Arbeitsbeginn sein Vorstellungsgespräch hatte und ich aber schon 4 Wochen davor unterschrieben habe. Schon die Zusage im Gespräch zu bekommen hätte mir zu Denken geben müssen. Das war schon sehr abrupt in der Form wie es mir mitgeteilt wurde.
Insgesamt passten die Aussagen beim Vorstellungsgespräch nicht zu der Realität im Unternehmen. Nach meiner Frage bezüglich der Atmosphäre und Fluktuation wurde mir gesagt, dass es mal eine Person gab, welche schlechte Stimmung verbreitet aber nicht mehr da ist. In Gesprächen mit den Mitarbeitern ergab sich ein ganz anderes Bild.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt ist tief und wurde nicht transparent kommuniziert.
Gleichberechtigung
Zum Vorstellungsgespräch wurde mir gesagt, dass sie keine Gleitzeit o. Ä. möchten. Alle sollen möglichst gleiche Arbeitszeiten haben und diese einhalten. Home Office ist nicht gestattet.
Spoiler:
– Ein paar hatten Home Office. Die Produktion durfte früher anfangen und früher gehen. In der Administration war täglich ein Wechsel, wegen der Teilzeitmitarbeiter. In der Vorstufe bei uns musste sich an die Öffnungszeiten gehalten werden. Vielleicht durfte man mal wenige Minuten früher zum Zug gehen, aber die anderen mussten dann bleiben.
Die Kollegen sind alle super, lieb, hilfsbereit. Man darf sich nur nicht an sie gewöhnen. Ich habe in zwei Monaten mehr neue Kollegen kennengelernt als in meinen letzten 10 Berufsjahren zusammen. Ich übertreibe wirklich nicht.