8 von 25 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
8 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
8 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die Kollegen sind super, zuasmmen arbeiten macht spaß
Gute Verbindung von Bus und Bahn
Gehalt
bessere Gehälter und keine lieblinge haben
man kommt gerne zur Arbeit
im büro gibt es Homeoffice, wenn die arbeit erledigt ist kann man auch feierabend machen
weil es eine kleine firma ist sind nach oben grenzen
viele sind um die 30
unterschiedlich je nach vorgesetzen, einer ist auf jeden fall viel besser als die anderen. manchmal merkt man das es lieblinge gibt die bevorzugt werden
es ist alles vorhanden was man braucht, technik könnte trotzdem neuer sein
das wichtigste wird kommuniziert, zwischen den abteilungen und kollegen auch
leider das schlechteste an der firma. auch wenn es eine kleine firma ist könnte man hier mehr geld zahlen oder vielleicht auch tankgutscheine ausgeben
manchmal gibt es lieblinge die besser behandelt werden auch bei gehalt
außer dass es segelzubehör ist ist es ein job wie alle anderen
Um Anliegen von Mitarbeitern wird sich gekümmert
Jobticket wird komplett gezahlt
Wasser, Obst & Kaffee wird gestellt
Der Eindruck, dass es Favoriten unter den Mitarbeitern gibt
Der Eindruck, dass viele Ideen und Anregungen im To Do Haufen untergehen
Der Eindruck, dass man am ehesten bei Urlaub & Gehalt sparen kann
Am wichtigsten wäre aus meiner Perspektive: Ran an den aktuellen (!) Marktwert in Sachen Gehalt und Urlaub, auch bei Bestandsmitarbeitern. Außerdem Training der Führungskräfte um nicht mehr den Eindruck zu vermitteln man hätte Lieblinge.
Wer fragt bekommt - aber wieso muss man erst fragen?
+ Umgang miteinander ist locker
- kleines Unternehmen, irgendwie macht jeder was von allem, in der Saison oft stressig
Die Kollegen die schon länger da sind wirkten zufrieden, aber sie kennen auch nichts anderes
Es scheint zu funktionieren, sonst gäbe es die Firma wohl nicht mehr
Wenn man nicht selbst segelt ist die Firma eher unbekannt.
Bei den Urlaubstagen ist man (leider) sparsam, manchmal hat es den Eindruck dass hier auf Biegen und Brechen eingespart wird
Es gibt Home Office, aber höchstens 1-2 Tage, manche Kollegen haben nicht einmal das.
Überstunden machen = yay, aber abbauen = nay
Wer fragt bekommt
Gehälter wie man sie im StartUp erwartet, auch wenns kein StartUp mehr ist.
Ich persönlich habe gegoogelt und herausgefunden, dass mein Gehalt unter Marktwert lag, woran ich aber mitschuldig bin.
Umweltbewusstsein: Es wird drauf geachtet wenig Verpackungsmüll zu verursachen, aber ich finde da ist noch Platz nach oben
Sozialbewusstsein: keine Ahnung
Nachdem einige Störenfriede nicht mehr da waren wurde es ruhiger und für mich persönlich angenehmer, auch wenn ich nicht mehr hier arbeite
Älter als 30 ist hier kaum jemand, daher kann ich es nicht beurteilen
Die Geschäftsführung besteht aus 2 Personen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Das spürt man leider auch. An der Kritikfähigkeit sollte noch gearbeitet werden, genau wie an der Feedbackkultur
Gut mit Öffis zu erreichen, aber gibt auch Parkplätze
Räume sind älter, aber hell und groß
Computer sind nicht mehr die neuesten, tun aber was sie sollen.
Arbeitszeiten könnten flexibler sein zB durch Gleitzeit
+ kein steifes Gerede
- mehr Transparenz zB wo soll das Unternehmen in 3 oder 5 Jahren sein, wie plant man dahin zu kommen, individuelles Feedback
Ich hatte leider oft den Eindruck dass die Vorgesetzten ihre Lieblinge haben und die auch so behandeln.
Wenn man sich fürs segeln oder ähnliches begeistert = ideal, ansonsten ist es halt ein Job in einer Firma
- Jobticket
- Gehalt pünktlich
- Wasser wird gestellt
- Monotonie in der Arbeit
- man wird als Angestellter nicht wirklich respektiert
- einige Azubis lernen nichts was ihrer Ausbildung entsprechen sollte
- Ungleichbehandlung der Mitarbeiter
- keine Empathie
- keine Führungskompetenz
- keine/schlechte Kommunikation
Es sollte sich dringend an der Kommunikation was ändern. Respektloses sowie ungleiches behandeln der Vorgesetzten gegenüber der Mitarbeiter sollte dringen überdacht werden.
Die Atmosphäre ist oft drückend. Man wird klein gehalten und es werden einem immer wieder die Fehler unter die Nase gerieben.
Die beste Firma der Welt. So glaubt es zumindest die Führung.
Das Gegenteil ist der Fall. Es geht nur ums Geld, egal ob Kapazitäten vorhanden sind oder nicht.
In der Saison sind Überstunden normal und das nur weil am Personal gespart wird. Oder zu spät neue Mitarbeiter geholt werden.
Keine wirklichen Weiterbildungsmöglichkeiten. Würde ja Geld kosten und kommt somit nicht infrage.
Man brüstet sich über dem Mindestlohn zu liegen. Minimal, es wird halt immer wieder gedrückt. Fadenscheinige Aussagen dazu wieso man nicht mehr Geld bekommen sollte/könnte. Auch da werden dann alte Fehler vorgeholt.
Gibt es nicht. Hauptsache es ist alles günstig.
Mitarbeiter werden hintergangen und belogen.
Ein Teamgefühl entsteht kaum, da das Team in mindestens 2 Parteien aufgeteilt ist.
Ist ok
Sehr schlecht
Arbeitsbedingungen oft schwierig. Gefährlich klettern ist angesagt da das Lager oft zugestellt ist, weil der eine Vorgesetzter mal wieder nen "Schnapper" gemacht hat. Arbeitsschuhe wurde erst nach ca. 1 Jahr betteln ausgegeben. U.a. so billig wie möglich.
Kommunikation findet kaum statt. Oftmals wird man überrascht, wenn dann Infos auftauchen wenn es zu spät ist.
Gleichberechtigung findet so gut wie nicht statt. Vorgesetzte haben halt ihre Lieblinge.
Um Liebling zu werden reicht es:
- zu allem Ja zu sagen
- nicht beschweren bei Mehrarbeit (die unter anderem nicht ausgeglichen wird)
- alles schön reden, auch wenn es nicht so ist
Sehr monotone Aufgaben
- Gute Atmosphäre
- Freiheiten (Fahrschule, Arztbesuche, Home Office)
- Angenehme Kundschaft & angenehme Kollegen
- Utopische Arbeitsverteilung
- Fragwürdiger Vorgesetzter mit fragwürdigen Mitteln
- Gehalt
- Übertriebene Kritik und runtermachen der eigenen Fähigkeiten
- Kein "Wir" - Gefühl
- Eingeschränkte Wahrnehmung (Einer von den beiden Gründern sucht andauernd das Schlechte um gegen dich was in der Hand zu haben / Vorsichtig sein!!!)
- Wissenschaftlich fundierten Kurs für Menschenführung
- Bessere Gehälter (20% mehr wären Marktüblich)
- Festgelegte Firmenphilosophie
- Essensgutschein oder Lieferando
- Weiterbildungsmöglichkeiten mit wertigen Papieren
- 100% Home Office
- Ein abwechslungsreiches Team
Die überaus starke Fluktuation der Angestellten macht einen Angst. Ansonsten ist die Atmosphäre sehr angenehm. Manchmal scherzen wir ohne das jemand uns im Nacken sitzt. Azubis sind in der Firma günstige Arbeitskräfte als Lehrlinge, die manchmal extrem unzufrieden sind. Ohne den Vier-Augen Gesprächen mit einigen Vollzeitkräften hätten welche gekündigt bzw. hatten schon den Aufhebungsvertrag ausgedruckt.
Die Gründer der Firma haben sich ein Traum erfüllt. Ein Klientel welches meistens Menschen aus der Mittel und Oberschicht sind. Man merkt eine Etablierung in der Nische.
Zu der Firma muss man irgendwie passen ansonsten wird man von sich aus schnell kündigen. Manche Freundinnen sind in der Findungsphase und emotional. Zur Hochsaison wird es sehr wild. Dabei können sich Überstünden ohne Bezahlung ansammeln. Mit seltsamen Anrufen der Chefs muss man auch rechnen. Liegt wohl daran, das die sich um die Firma sorgen.
Auf Papier ist sowas nicht vorhanden. Noch nie erlebt, dass ein Kurs oder so finanziert wird. Vor allem jetzt wenn man Niederländisch benötigt. Sowas wird durch die Blume deutlich verneint. Dadurch das viele talentierte und/oder qualifizierte MitarbeiterInnen zu größeren Firmen wechseln, kann man aufsteigen. Das Gehalt bleibt für Führungspositionen lächerlich.
Für Kölner Verhältnisse eher unterdurchschnittlich. Damit kann man sich maximal eine WG leisten. Benefits gibts keine bis auf Events, die das Gemeinschaftsgefühl stärken sollen.
Eine klare Firmenphilosophie gibt es dazu nicht. Fast alle haben ein großes ökologisches Bewusstsein.
Das Team ist wirklich astrein. Mitarbeiter*In die Anfangs Probleme haben sich zu finden wird geholfen. Selbst bei den größten Dummheiten. Gegenseitige Motivation auf karrieretechnischer und persönlicher Sicht sind gegeben.
Es arbeiten ausschließlich junge Menschen hier. Zwar wird im Vorstellungsgespräch von einer langfristigen Zusammenarbeit gesprochen aber die einzigen, die dort lange blieben, sind die Chefs selbst.
Beide Chefs sind nett. Einer davon sehr dominant, gefühlslos und fast schon mechanisch. Manchmal löst er bei mir ein Unbehagen aus weil er es selbst nicht merkt. Er weiß wie er sein Charme einsetzen muss um Leuten etwas vorspielt. Sogar ich lass mich davon einlullen. Die fehlenden Emotionen bei ihm hatten bisher den Vorteil, dass das Unternehmen mit wenig Kapital funktioniert und interessante, begabte Menschen eingestellt wurden.
Computer aus der Steinzeit und die Büroräume sehen aus, als ob man ausziehen wird. Im Winter ziemlich kalt. Dafür gibts Wasser und Kaffee kostenlos.
Ich weiß nicht, ob ich ein Stern zu viel oder zu wenig geben würde. Die Meetings sind oft verschwendete Zeit und ohne Zielvorgabe. Spaß hat man dabei. Generell arbeiten alle unabhängig und selbstständig. Wenn was ist, fragt man die Freundin um Rat. Niemand wird hängen gelassen - sogar QuereinsteigerInnen werden sorgfältig eingearbeitet. Böse Blicke sind normal weil er jeder viel abarbeiten muss.
Frauen dominieren die Firma. Männer gibt es nicht so viele.
Dadurch das das Unternehmen sich langsam professionalisiert, sind die Aufgaben klar verteilt. Oft entlastet man seine Arbeitskollegen wenn nicht soviel ansteht.
Am besten hat mir wirklich die entspannte Arbeitsatmosphäre mit den flachen Hierarchien gefallen! Außerdem ist die Vielfalt an Aufgaben genial - wenn man etwas lernen möchte, dann kann man das in jedem Fall. Ich muss von mir sagen, dass ich dort sehr viel fachliches gelernt habe, aber auch sehr viele Skills und wie man Aufgaben angeht und priorisiert.
Manchmal ist die Kommunikation nicht optimal und die Hardware könnte verbessert werden.
Mehr Team-Events wären optimal, auch um das Team noch besser zusammenzuschweißen.
Das Arbeitsklima ist geprägt von sehr viel Selbständigkeit und eigenverantwortlicher Arbeitsweise. Man hat viele Freiheiten und persönliche Interessen werden berücksichtig.
Viele Mitarbeiter identifizieren sich mit dem Unternehmen und stehen voll und ganz hinter dem Unternehmen.
Überstunden sind manchmal nicht umgänglich, aber generell hat man durch flexible Arbeitszeiten die Möglichkeit Freizeit und Arbeit gut zu organisieren. Auch durch Home Office kann man private Termine, die in der Arbeitszeit anstehen wahrnehmen.
Man kann sich in jedem Fall hocharbeiten und bei entsprechendem Interesse und Arbeitsleistungen hat man auch Aufstiegschancen.
Weiterbildungen gibt es in Form von gelegentlichen Webinaren oder bei Messebesuchen, wie bspw. dem E-Commerce Day, was für mich jedes Mal ein besonderes Erlebnis war.
Gehälter werden immer pünktlich gezahlt und sind angemessen.
Das Team ist echt super, es wird auch gerne mal ein Bierchen getrunken oder auf den Weihnachtsmarkt gegangen. Probleme werden innerhalb des Teams meist sehr schnell ausdiskutiert und auch dann gelöst.
Das Alter spielt keine Rolle, das wichtigste ist, dass die Personen ins Team passen und zu einem guten Teamspirit beitragen.
Das Verhältnis zwischen den Vorgesetzten und den Mitarbeitern ist sehr gut, es gibt fast keine Hierarchien und man kann fast immer mit seinen Problemen zu ihnen kommen. Auch bei fachlichen Fragen wenn man bei einer Aufgabe nicht mehr weiter weiß, wird gemeinsam an einer Lösung gearbeitet.
Auch außerhalb des Büros sind die Hierarchien quasi nicht vorhanden, da man auch gut gemeinsam feiern kann.
Die Büros könnten schöner gestaltet werden und es wäre ratsam neuere Hardware anzuschaffen.
Durch ein wöchentliches Crew-Meeting werden wichtige Informationen weitergetragen und kommuniziert, da jedoch viele Prozesse sich auf Grund neuer Entwicklungen sich häufig ändern, kommen Änderungen nicht immer bei allen an. Generell wird sehr viel mit den Kollegen über Aufgaben und Projekte gesprochen und diese werden auch gerne zu Rate gezogen.
Gleichberechtigung ist vollständig vorhanden.
Mein Aufgabenbereich war sehr Vielfältig und ich konnte dort sehr viele neue Fähigkeiten und Kenntnisse erlernen. Es wird immer darauf geachtet, dass die Aufgaben auch zu den Fähigkeiten und der Persönlichkeit des einzelnen Mitarbeiters passen.
Auch wenn man gerne eine neue Aufgabe übernehmen möchte oder in einem anderen Bereich noch eine Tätigkeit findet, werden einem dabei keine Steine in den Weg gelegt.
offenes Ohr für Verbesserungen, meist gute Stimmung
Kommunikation mit dem Lager läuft nicht immer rund
Kommunikation zwischen Büro und Lager verbessern
In der Saison ist viel zu tun, ausserhalb der Saison ist es entspannter
Wir achten auf Mülltrennung, aber die Putzfrau wirft manchmal alles zusammen
Es gibt keine älteren Kollegen
Die Technik läuft nicht zu 100%, gibt mal Internetausfall
ich habe mitbekommen, dass manche Kollegen etwas anderes erzählen, als es z.B. im Crew-Meeting gesagt wurde
Die Kollegen sind der einzige Lichtblick der euch bleiben wird, wovon manche sogar regelrecht gemobbt werden (nicht von den Mitarbeitern), ihr könnt also echt Spaß haben um dann im nächsten Moment wieder bedrückt zu sein.
Tja, wie soll man DAS nur zusammenfassen und beschreiben. Schon nach kurzer Zeit verging mir die Lust und gegen Ende kostete wirklich jeder Tag Überwindung.
Ich werde trotzdem versuchen diese Bewertung so objektiv wie nur möglich zu schreiben, auch wenn man nach solch einer Zeit nur schwer objektiv bleiben kann.
Vor der Ausbildung waren wir alle wirklich motiviert, jeder wollte den Laden nach vorne bringen. Das Team war jung, die Chefs nett und die Aussichten sehr gut.
Leider alles nur Taktik. Das Beuteschema ursprünglich: Leute mit Erfahrung, bei denen der Werdegang nicht immer einfach war, so auch bei mir. Es wurde mir Honig ums Maul geschmiert, damit ich mich schnellstmöglich für die Firma entscheide mir nicht lange Gedanken darüber mache ob ich nicht etwas besseres finden kann. So naiv wie ich war, habe ich dann auch kurzfristig (eigentlich auch bereits nach regulärerm Anfang der Ausbildung) noch zugesagt.
Damit wurde ich dann auch schon mit einem Vertrag begrüßt bei dem mir damals leider nicht gleich die Alarmglocken geläutet haben.
Und habe ich schon erwähnt, dass mir vorenthalten wurde, dass mein Ausbilder nicht einmal den Ausbilderschein hatte. Diesen hat er, als ich schon im zweiten Jahr war, dann nachgemacht. Angefangen habe ich damals mit einem weiteren IT-Azubi, den es in jeder Hinsicht schlimmer erwischen sollte, aber hierzu später mehr.
Leider wurde keinem von uns eine Ausbildung geboten.
Aber mittlerweile wird man als neuer Mitarbeiter entweder an stupide Aufgaben gesetzt, die man nicht mehr los wird wie z. B. durchgehender Telefondienst, 99% des Tages CSV-Dateien erstellen oder Pakete packen auch wenn ihr kein Lagerist seid. Oder ihr werdet einfach 2 Monate ignoriert und spielt Sudoku und könnt endlich mit euren Freunden über Whatsapp reden.
Ich wurde stattdessen an Mammut-Projekte gesetzt, die niemals beendet wurden, weil sie einfach nicht machbar sind. Dafür durfte ich dann 2 Jahre lang regelmäßig Überstunden machen, die keinen Einfluß auf das Ergebnis hatten weil man entweder um 16:59 noch ins Büro der Chefs bestellt wird um unwichtige Details zu besprechen oder weil man ab 13:00 Uhr im 15 Minuten-Takt hingehalten wird bis man dann - auch um 16:59 - noch ins Büro darf um unwichtige Details zu besprechen. Diese Lebenszeit seht ihr übrigens nie wieder. Die Chancen stehen sogar ganz gut noch diskutieren zu müssen, wenn ihr über 250 Überstunden habt – schließlich müsst ihr recht schlechte Arbeit gemacht haben wenn ihr so lange braucht.
Traurig ist jedoch, dass ich bereits nach kurzer Zeit die meiste Ahnung von allen Systemen hatte. Da werden dann gerne mal dumme Fragen gestellt was nicht zuletzt noch alle Kollegen auf die Palme gebracht hat. Man fragt sich wirklich: Was wird den lieben langen Tag hinter verschlossener Tür gemacht?
Es kam auch nicht zu anderen wichtigen Gespräche. Ob es nun um die Übernahme, um Feedback oder Themen der letzter Woche ging.
Ein Thema wäre mittlerweile sogar unangesprochen 3 Monate alt aber ich bin ja aus der Firma.
Seit kurzem werden für diese Fälle aber einfach Dokumentationen erstellt, die niemand liest und niemand braucht. Aber wie auch bei allem reicht schon eine 80% Lösung.
Nach 2 Jahren habe ich dann realisiert, dass ich wohl nur knappen Mindestlohn wert bin und das Vertrauen wohl sogar so gering war, dass ich fast nicht verkürzen durfte weil ich den Vertrag nicht unterzeichnen wollte.
Aber nicht nur bei mir wurden solche Druckmittel verwendet.
Verkürzen/Zwischenzeugnis/Abschlusszeugnis/Abschluss-Projektarbeit/bereits versprochene Bonuszahlungen/Urlaub... alles kann gegen euch verwendet werden, man ist sich da für nichts zu schade.
Und weil es dann gegen Ende meiner Zeit nur noch lächerlich wurde und man in einem versifftem Büro sitzt, in dem Kaffee und Essen verschimmelt, überall Kisten im Weg liegen, die Luft nach tausenden alten Schuhen stinkt, über den abgelaufenen Feuerlöscher gelacht wird und man nicht einmal den eigenen Tisch umstellen darf "weil dann immer 2 Leute den Stuhl rücken müssen", ...kann ich sagen: ENDLICH bin ich raus da.
Ebenfalls bedrückend waren meine letzten Tage in der Firma.
Mir wurden Vorwürfe gemacht, weil ich nicht ungefragt bis zum Ende des Monats weiterarbeiten wollte - hier sei gesagt, dass die Ausbildung mit dem bestehen der mündlichen Prüfung offiziell beendet ist. An meinem letzten Arbeitstag hatte man es dann nicht mal auf dem Schirm, dass ich gehe und man hat mich nicht mal richtig verabschiedet.
Aber die Kirsche auf der Sahnehaube der Torte sind dann doch die stupiden Fragen nachdem ich meine Prüfung bestanden habe und offiziell kein Azubi mehr bin, während ich auf die Kollegen warte mit denen wir dann doch noch eine eigene Verabschiedung machen wollen, diese aber wieder länger arbeiten müssen weil ich ja seit 2 Tagen nicht mehr da bin um Probleme lösen zu können.
Neugründung
Ich bin froh, dass ich nicht mehr hier arbeiten muss. Auch wenn ich es auf der einen Seite bereue hier einen Vertrag für meine Ausbildung unterschrieben zu haben, bin ich auf der anderen Seite auch glücklich darüber. Denn ich habe einige nette Kollegen kennengelernt mit denen ich größtenteils auch Freundschaften geschlossen habe. Zudem habe ich so gleich zu Beginn meiner beruflichen Karriere einige nützliche Erfahrungen sammeln können - es kann nur besser werden.
Im Unternehmen mangelt es an Führungskompetenz und Empathie
Schlechte Kommunikation
Keine faire Behandlung der Mitarbeiter
s.o.
Den Umgang mit den Mitarbeitern verbessern.
Alle Mitarbeiter gleich (fair) behandeln.
Mehr Freiraum für Ideen von Mitarbeitern.
Etwas Anerkennung und Dankbarkeit für gut erbrachte Leistung von Mitarbeitern die sich Tag für Tag für das Unternehmen einsetzen
Verbesserung der Kommunikation und dem Informationsfluss
Verbesserung der Sicherheit und Arbeitsbedingungen im Büro
Die Stimmung ist natürlich nicht optimal, aber man versucht das beste aus der Situation zu machen - häufig mit schwarzem Humor.
Allgemein wurde nichts zur Verbesserung des Betriebsklimas unternommen.
Unter Kollegen versuchte man dies durch gemeinsames Kochen oder Besuche auf dem Weihnachtsmarkt.
Gleitzeit, aber dies bedeutet hier nicht Gleitzeit. So gibt es für manch einen eine vorgegebene Zeit wann er zu erscheinen hat, während andere kommen dürfen wann sie wollen.
Während meiner Ausbildung unterdurchschnittlich! - die geringste Vergütung, die von der IHK vorgeschrieben war. Das gilt auch für die Urlaubstage.
Fachlich nicht wirklich kompetent - es fehlt an Empathie.
Ich habe hier zweieinhalb Jahre lang meine „Ausbildung“ gemacht. Tatsächlich habe ich einiges gelernt, allerdings durchweg auf Eigeninitiative und durch meinen Freund und Helfer Google. Die in der Stellenausschreibung angepriesene qualifizierte und stark praxisorientierte Anleitung fehlte leider gänzlich. Denn es gab niemanden, der mir diese hätte geben können. Und so wurde man bei sämtlichen Aufgaben ins (eis)kalte Wasser geschmissen. Für Feedback-Gespräche gab es kaum Zeit (von den Mitarbeitern im Büro waren zu meiner Zeit 70% Auszubildende).
In Gesprächen wurde man stets nur kritisiert (für Lob wäre keine Zeit) und regelrecht von zwei Seiten mit Vorwürfen bombardiert. Man kann sich sicher vorstellen, wie motivierend das ist.
Es herrschte stets eine gedrückte Stimmung. Kein Lob, nur Kritik. Keine Wertschätzung der Arbeit etc.
Mit den Aufgaben hatte ich im Vergleich zu anderen Auszubildenden tatsächlich Glück. Da ich der einzige in meinem Bereich war, hatte ich viele verschiedene und teilweise auch abwechslungsreiche Aufgaben zu bewältigen. Man hatte so zumindest das Gefühl viel Verantwortung übernehmen zu dürfen. Am Ende wurden alle Entscheidungen dann aber doch von Personen getroffen, die teilweise von der Materie keine Ahnung haben. Ideen wurden angenommen aber nur selten umgesetzt.
Zeit zum Lernen oder für Schulprojekte wurde nicht gegeben. Während Klassenkameraden sich mit den Schulprojekten auch während der Arbeitszeit beschäftigen durften, musste ich Nachtschichten einlegen.
Die physischen Arbeitsbedingungen waren die reinste Katastrophe. Und dies wurde nicht nur einmal angesprochen - verbessert hat es sich aber nie, es wurde meist nur noch schlimmer.
Auch die Kommunikation war eigentlich nicht wirklich vorhanden. Man erfährt nicht, wenn jemand nicht kommt oder was gerade im Unternehmen passiert. Selbst wenn jemand gekündigt hat, erfährt man dies nicht, sondern wundert sich nur wo derjenige bleibt.
s.o.
Die Kollegen (Mitarbeiter) behandeln einen mit Respekt und sind sehr freundlich. Meiner Meinung nach werden manche Auszubildende in Form von sehr eintöniger Arbeit, sehr unangebrachter Kritik und anderen Dingen jedoch nicht respektvoll behandelt.