Wenig Einfühlungsvermögen, schlechtes Gehalt und skandalöse Chefs die alles tun können was sie wollen
Gut am Arbeitgeber finde ich
Den Standort.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Alles oben aufgeführt.
Verbesserungsvorschläge
Bessere Mitarbeiter einstellen ( Auf meinen Chef bezogen, der eindeutig nicht für den Job geeignet war), direkte Kommunikation, transparentes Gehalt (das Gehalt von Putzkräften und Rezeption unterschied sich extrem), den Mitarbeitern mehr zuhören.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre an meinem Standort war angenehm, das änderte sich jedoch jedes mal wenn jemand von der Chefetage dazu kam. Dann versuchte man einfach deren schlechte Scherze zu ertragen und so zu tun, als HÄTTE man etwas zu tun.
Image
Meine Kollegen: Waren auch nicht so begeistert von der Fiorma. Meine Chefs: sprachen nur in höchsten Tönen über 3B. Auch auf einem Sommerfest ging es sehr beschönigend zu. 3B versuchte sich als kollegiales und super freundliches Unternehmen darzustellen, die Tatsache, dass sie das Sommerfest im nächsteN jahr jedoch ausfallen ließen weil der Wirtschaftswachstum zu gering war, spricht jedoch dagegen.
Work-Life-Balance
Da ich früh genug Grenzen gesetzt hatte und darauf achtete, welche Schichten mir gut taten und welche nicht, ging das bei mir gut. Es wurde jedoch hinterher kritisiert, dass ich nicht genug andere / fremde Schichten annahm & zu selten für andere Einsprang - während ich noch dort arbeitete wurde mir das nicht mitgeteilt.
Karriere/Weiterbildung
Ich habe ja nichtmal die Chance bekommen etwas mehr zu machen als der Job vorsah, von Karriere kann man da gar nicht erst sprechen.
Gehalt/Benefits
Mein Gehalt war 1Euro über dem Mindestlohn. Im Bewerbungsgespräch wurde mir eine Gehaltserhöhung versprochen, als ich jedoch anfing wurde mir dann mitgeteilt, dass diese erst NÄCHSTES jahr passieren würde (es handelte sich um 80 Cent mehr). Ich fühlte mich etwas veräppelt.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Nicht das ich wüsste.
Kollegenzusammenhalt
Ich empfand es als sehr angenehm, dass sowohl Rezeption als auch Putzdienstleister (beide bei 3B angestellt) sehr gut miteinander umgingen und kommunizierten. Man hatte nur begrenzt miteinander zu tun, aber es ging kollegial zu und man war sehr freundlich und hilfsbereit miteinander. Auch meine anderen Kollegen am Standort waren top!
Umgang mit älteren Kollegen
Ich habe keine älteren Kollegen in diesem Bereich gesehen.
Vorgesetztenverhalten
Wie oben erwähnt war das Verhalten meines Chefs unangemessen, viel zu wenig direkt (es wurde viel zu viel Small Talk geführt und zu wenig über konkrete Projekte gesprochen) und unempathisch. Termine wurden nicht immer eingehalten, Privatsphäre nicht respektiert (Mitarbeitergespräch in der Lobby anstatt einzeln), Arbeitsaufgaben ignoriert (es war viel los und mein Chef wollte etwas von mir anstatt mich erstmal meinen Job machen zu lassen) - das schlimmste waren jedoch die dreckigen Taschentücher die überall hinterlassen wurden. Als ich das ansprach bekam ich patzige Antworten zurück, ändern tats ich das Verhalten nicht. Ich nahm eine Pflanze zwecks Dekorierung (eine Grünlilie) mit auf Arbeit, auch das wurde kritisiert und die Pflanze nach meinem Weggang weggeschmissen.
Arbeitsbedingungen
An dieser Stelle muss ich klar Standort von 3B trennen: Als ich eine Maus brauchte, gab mir der Standort sofort zwei (!) brauchbare Arbeitsmäuse für die Laptops. 3B (and die ich mich zuerst gewendet hatte) teilte mir mit, dass ein halbes Jahr dauern könnte bis ich etwas bekam, da es erst von verschiedenen Stellen genehmigt werden musste.
Kommunikation
Die Kommunikation mit meinem Chef/Chefin war fürchterlich. Sie/er kommunizierte ganz klar nicht die Dinge, die mir geholfen hätten einen besseren Job zu machen, hatte kein Gespür für Privatsphäre und war so empathisch wie ein Toastbrot. Sie schikanierte vor meinen Augen Kolleg*innen. Außerdem achtete er/sie nicht darauf wie er/sie etwas formulierte.
Gleichberechtigung
Ich denke der Job war sehr gut für Wiedereinsteiger und Menschen jedes Geschlechts.
Interessante Aufgaben
Leider brachte der Job wenige spannende Aufgaben mit sich. Ich war in der Rezeption und alles was ich tun konnte war Briefe sortieren und Gäste einchecken. Es gab keine Möglichkeiten mehr (oder etwas anderes) zu machen.


