Durchschnittlich mit Verbesserungspotential
Arbeitsatmosphäre
Insgesamt eine professionelle Arbeitsumgebung. Es wird zwar darauf geachtet, dass sich jeder im Team fair behandelt fühlt, jedoch hapert es meist an der Umsetzung. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Vorgesetzten zwar aktiv versuchen, auf individuelle Bedürfnisse einzugehen und eine solide Basis für alle zu schaffen, jedoch fehlt es an der Kontinuität. Lob für getane Arbeit ist ab und zu vorhanden aber vermehrt wird der Satz "Keine Kritik ist auch en Lob" schon sehr gelebt.
Kommunikation
Die tägliche abteilungsübergreifenden Meetings sorgen für Transparenz und stärken den Zusammenhalt in der gesamten Firma. Die täglichen abteilungsinternen Meeting führen jedoch meist dazu das der Arbeitsfluss unterbrochen wird, Vor allem wenn es keine Themen gibt die besprochen werden müssen. Wichtige Informationen werden meist zügig weitergegeben, sodass man sich gut abgeholt fühlt. Trotzdem tauchen im Arbeitsalltag gelegentlich Informationslücken auf.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt ist gut und Aufgaben werden meist klar abgesprochen, um Dopplungen zu vermeiden. Der Umgang ist meist ehrlich und direkt, auch wenn diese Offenheit im Alltag manchmal noch konsequenter gelebt werden müsste. Gibt es Spannungen im Team begegnet man sich leider noch zu wenig mit Respekt.
Work-Life-Balance
Es wird sehr darauf geachtet, Überstunden für die Mitarbeiter konsequent zu vermeiden. Home-Office ist zwar strukturbedingt nicht in allen Abteilungen möglich. Flexible Arbeitszeiten gelten jedoch nur unter bestimmten Rahmenbedingungen die nicht für jeden mit seinem privaten Leben vereinbar sind.
Vorgesetztenverhalten
Die Vorgesetzten haben für alle Anliegen ein offenes Ohr und sind jederzeit ansprechbar. Die Lösungen werden meist gemeinsam im Dialog erarbeitet, statt Entscheidungen einfach über die Köpfe der Mitarbeiter hinweg zu treffen. trotzdem merkt man das die Vorgesetzten Ihre Lieblingsmitarbeiter haben, welche noch mehr Freiheiten genießen.
Interessante Aufgaben
Durch das abwechslungsreiche Alltagsgeschäft und fair verteilte Sonderaufgaben gleicht kaum ein Tag dem anderen, was die Arbeit dauerhaft spannend hält. Man genießt große Freiheiten bei der Gestaltung des eigenen Tagesablaufs und kann sehr eigenverantwortlich agieren. Lediglich in personellen Engpässen greift die Geschäftsführung koordinierend ein, um den reibungslosen Ablauf sicherzustellen. Mit der Zeit kann die Arbeit auch sehr routiniert werden, sodass sie ermüdend werden.
Gleichberechtigung
Alle Mitarbeiter werden unabhängig von Alter oder Geschlecht gleichbehandelt. Beförderungen und Aufstiegschancen orientieren sich bei 3di vorwiegend an der individuellen Leistung und nicht an persönlicher Sympathie. Trotzdem merkt man schnell wer bevorzugt behandelt wird und wer nicht. Auch auschlaggebend für den Aufstieg ist die Dauer der Betriebszugehörigkiet.
Umgang mit älteren Kollegen
Obwohl es ein vorwiegend junges Team ist, wird die Expertise langjähriger Mitarbeiter geschätzt und aktiv in die Prozesse integriert. Der Wissensaustausch zwischen den Generationen funktioniert reibungslos und bereichert die tägliche Zusammenarbeit enorm.
Arbeitsbedingungen
Die Büros sind modern gestaltet und bieten jedem Mitarbeiter einen ergonomischen, höhenverstellbaren Schreibtisch. Es fehlt eine zentrale Klimaanlage, sowie Ventilatoren und Lüftern. Insgesamt findet man hier eine zeitgemäße Arbeitsumgebung vor, die das Wohlbefinden im Alltag unterstützt.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt ist für ein mittelständisches Unternehmen dieser Größe fair und wird jeden Monat pünktlich ausgezahlt. Die Geschäftsführung zeigt sich zwar jederzeit offen für konstruktive Gehaltsgespräche jedoch meist mit dem Ergebnis das darauf verwiesen wird das man schon mehr bezahlt als andere kleine Betriebe.
Karriere/Weiterbildung
Das Unternehmen zeigt sich offen und unterstützt bedingt sowohl interne als auch externe Schulungen. Mitarbeiter haben jederzeit die Möglichkeit, passende Weiterbildungen anzufragen, ob diese dann ermöglicht werden, steht auf einem anderen Blatt. Nach zwei Jahren im Betrieb hatte ich das Gefühl das das Ende der Karriereleiter bereits erreicht war.