Schlechter Führungsstil - schlechte Atmosphäre - schlechte Kommunikation
Gut am Arbeitgeber finde ich
Es gibt viele Rabattangebote von Bertelsmann & RTL, die man auch als 99pro-Mitarbeiter nutzen darf. Zum Beispiel Gratis-Zeitschriften [GEO, Stern, Gala] oder vergünstigte Musicaltickets.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Schlechte Stimmung, schlechte Bezahlung, schlechtes Verhalten der Vorgesetzen.
Es gibt keinen Betriebsrat, der sich für die Probleme der Angestellten einsetzen kann.
Verbesserungsvorschläge
Wechselt bitte die [mittlere] Führungsetage aus! Konzentriert euch mehr auf Leipzig und die Belange der dortigen Arbeitnehmer!
Arbeitsatmosphäre
Der Zusammenhalt im Team und untereinander ist TOP! Liebe Kolleginnen und toller Umgang innerhalb des Teams.
Die Führungsriege könnte sich davon ein Scheibchen abschneiden. Schlechte Laune ist an der Tagesordnung, Angst um den Job ebenso. Daher versucht so mancher Chef/manche Chefin alle Aufgaben an sich zu reißen, um die eigene Position zu sichern.
Allgemein schlechter Führungsstil: empathielose, arrogante Leitung. Leider! Man könnte soooo viel besser machen.
Die Abbrecherquote ist sehr hoch: z.B. innerhalb der Volontäre. 50 % der Volontär*innen haben ihr Volontariat nicht beendet! Das sagt einiges über die Firma aus.
Image
Wenn man ehemalige, externe Mitarbeiter trifft, hört man nur Negatives. Wieder ein Armutszeugnis für die Firma.
Work-Life-Balance
Es wird erwartet, dass man auch abends -nach Feierabend- seine Arbeit erledigt. Die Firma propagiert modernes Arbeiten mit Homeoffice-Möglichkeiten und mobiler Arbeit im europäischen Ausland: legt am Ende aber eher Steine in den Weg, als die Mitarbeiter diesbezüglich zu unterstützen. Penible Kontrolle der Homeoffice-Zeiten und der Büroanwesenheit - man fühlt sich dadurch wie ein Schüler der 5.Klasse. Es gibt altbackene Listen, in die man sich eintragen muss und zusätzlich noch extra digitale Systeme, um seine Büroanwesenheitszeiten zu erfassen. Das ist wohl etwas zu viel des Guten. Die Arbeitswelt der Zukunft sieht definitiv NICHT so aus! Etwas mehr Vertrauen in die eigenen Mitarbeiter [eines relativ kleinen Teams] wäre durchaus angebracht. Vor allen Dingen halten einige Vorgesetzen und die Redaktionsleitung ihre eigenen Homeoffice-Regeln nicht ein. Das ist unfair.
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildung: Es gibt auf Intranet viele Fortbildungsmöglichkeiten, vor allem was KI betrifft. Die Teilnahme ist immer online möglich & es gibt ein großes digitales Angebot an Seminaren und Workshops.
Karriere: Die Leitung unseres Teams hat Angst um ihre eigene Position und reißt Aufgaben an sich. Kollegen und Kolleginnen werden klein gehalten. Verbesserungsvorschläge werden bereits im Keim erstickt.
Gehalt/Benefits
Extreme Unterschiede beim Gehalt trotz absolut identischer Aufgaben! Gender-Pay-Gap!
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Mülltrennung. Recyclebare Materialen werden gesammelt.
Der Zuschuss zum Jobticket der Deutschen Bahn ist jedoch lächerlich gering [15 €]. Fahrradleasing [Job-Rad] wird gefördert. Teilnahme an Sportangeboten [Firmenlauf] möglich
Kollegenzusammenhalt
Top-Team! Der Zusammenhalt unter den Kolleg*innen ist sehr wertschätzend. Super Stimmung, sobald die Chefriege NICHT anwesend ist.
Die Redaktionsleitung ist unfähig eine gute Stimmung zu kultivieren, was absolut enttäuschend ist. Man wird wie zu Schulzeiten einzeln -vor allen anderen Kollegen- zu (persönlichen) Angelegenheiten befragt. Absolutes No-Go!
Umgang mit älteren Kollegen
Es gibt sehr wenig Mitarbeiter über 50.
Es kam bereits vor, dass ältere Kollegen gemobbt werden und wegen Burnout ausfallen.
Vorgesetztenverhalten
Vielleicht sollte man die empathielosen Chef*innen in ein Führungskräfteseminar schicken. Ob das jedoch die fehlenden sozialen Kompetenzen ausgleichen kann, vermag ich zu bezweifeln.
Arbeitsbedingungen
Neubau & coole Arbeitsumgebung: Chillout-Area, viele Sofas und moderner Einrichtungsstil. Jedoch sehr dunkel gehalten und durch die schwarz-graue Farbpalette wirkt alles drückend und trist - es passt allerdings zur "coolen Medienbranche". Großraumbüro lädt nicht unbedingt zum kreativen Arbeiten ein. Es gibt Rückzugsmöglichkeiten (Fokusraum) und Mini-Telefonkabinen, die so klein sind, dass man Platzangst und Atemprobleme bekommt.
Kommunikation
Es gibt regelmäßige Meetings und Up-Dates - auch wenn es nichts Neues zu besprechen gibt. Manchmal sind diese Meetings daher "Zeit-Fresser" und unnötig.
Man wird lange im Unklaren gelassen, wenn es um Vertragsverlängerungen geht. Läuft ein befristeter Arbeitsvertrag bald aus, werden Nachfragen mit der Schulter-zuckend zur Kenntnis genommen.
Jeder ist sich nur sich selbst der Nächste.
Entscheider sitzen bei RTL in Köln - Leipzig ist in weiter Ferne und die Angestellten hier werden in Unsicherheit & Chaos (zurück)gelassen.
Gleichberechtigung
Hohe Gehaltsunterschiede für die gleiche Arbeit! Anfragen nach Gehaltserhöhungen werden sofort "abgewürgt". Gespräche um Gehaltsverhandlungen werden im Vorfeld unterbunden.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben können recht vielfältig ausfallen, man wird jedoch in seinen Arbeitsbereich gepresst und nur in Notfällen abkommandiert, um woanders auszuhelfen. das verursacht oft Stresssituationen.