Machbarer Arbeitgeber – wenn man nicht alles auf die Goldwaage legt
Gut am Arbeitgeber finde ich
Flexibilität top, Kollegen größtenteils super – ein paar Ausnahmen bestätigen die Regel.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Gehalt könnte besser sein, Flexibilität hat aber einiges ausgeglichen. Kommunikation bitte verbessern. Weniger Übertreibung wäre angenehm – insgesamt war es alles nicht so tiefgründig. Bei dem was einen Stört einfach mal kurz wegschauen - ist in einer Woche sowieso kein Thema mehr.
Arbeitsatmosphäre
Mit den Kolleginnen und Kollegen lief alles bestens. Es gab zwar eine Handvoll Spezialisten für unnötige Herausforderungen, aber dafür doppelt so viele, die einem den Rücken freigehalten haben.
Work-Life-Balance
Bei der Work-Life-Balance gibt es nichts auszusetzen insbesondere für die Region. Flexible Arbeitszeiten, Homeoffice und das Fitnessstudio direkt gegenüber – die größte Herausforderung bestand eigentlich darin, den inneren Schweinehund davon zu überzeugen, dass der Weg zum Training wirklich nur über die Straße führt.
Kollegenzusammenhalt
Ignoriert man die Handvoll Spezialisten, die vermutlich in keinem Unternehmen fehlen dürfen, war der Zusammenhalt wirklich stark. Auf die anderen konnte man sich jederzeit verlassen.
Vorgesetztenverhalten
Er war kein Vorgesetzter, der einem permanent über die Schulter geschaut hat. Wer viel Führung im Sinne von enger Begleitung sucht, hätte sich vermutlich etwas mehr Präsenz gewünscht. Gleichzeitig ließ er den Mitarbeitenden viele Freiheiten und ich habe ihn stets respektvoll erlebt. Für die gelegentlichen Irritationen im Arbeitsalltag gab es ohnehin andere, deutlich engagiertere Kandidaten.
Kommunikation
Die Kommunikation war abwechslungsreich: Informationen erreichten einen über die unterschiedlichsten Wege, manchmal sogar über die vorgesehenen. Verbesserungspotenzial gibt es aber noch. Vor allem positives Feedback schien nach dem Motto „Gut Ding will Weile haben“ behandelt worden zu sein, während negatives meist rekordverdächtig schnell seinen Weg fand.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben waren abwechslungsreich – manchmal sogar so abwechslungsreich, dass man sich fragte, für welche der drei Positionen man gerade eigentlich arbeitet. Der Lerneffekt war dafür enorm und Monotonie ein völlig unbekanntes Konzept.