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Achterum 
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Respektlose Führung, monotone Ausbildung und steigender Druck mit nachhaltigen Auswirkungen

1,7
Nicht empfohlen
Ex-Auszubildende:rHat 2025 eine Ausbildung zum/zur Hotelfachfrau in Krummhörn abgeschlossen.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Chefin war sehr lieb und entgegenkommend leider hatten wir nicht so viel mit ihr zutun. Die jährlichen Betriebsfahrten nach Hamburg waren gut.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

-Respekt
-6tage Woche (nicht jedes Jahr in meiner Ausbildung dort)
-gab eine grobe Urlaubssperre zwischen März und Oktober
-Berufsschultage wurde als Urlaub angerechnet wenn ich die Ausbilderin nicht jedes Jahr aufs Neue Drauf angesprochen hätte
-es wurden im Urlaubszeitraum auch 7Tage die Woche Urlaub abgezogen wobei ich dies nie wirklich nachvollziehen konnte wieso das so ist.
-Versorgungsfahrten musste ich in den Meisten Fällen mit meinem Eigenen Auto ausführen ne Entlohnung in Form von Sprit-Geld gabs nie
-bei kleinen Ungereimtheiten wurde ein Ausbilder immer sehr schnell lauter
-gab zwischendurch grenzwertige Äußerungen mir gegenüber (in nem unangenehmen Gespräch kamen vom Ausbilder die Worte „auf sowas hab ich keine Lust, dann geh doch nachhause“ oder bei kleinsten Widerworten ein „Du bist Respektlos“ (sind nicht beim Militär)
-es wurde sich auch in mein privat Leben eingemischt (sollte lieber Single bleiben da man dann mehr Zeit und Gedanken für Arbeit hat)

Verbesserungsvorschläge

Der Führung empfehle ich dringend Seminare oder Lehrgänge zum Thema Menschen Führung. Es sollte Gearbeitet werden mit Gegenseitigem Respekt, Wertschätzung und Vertrauen um gemeinsam die Ziele des Betriebes erreichen zu können. Mehr Abwechslung innerhalb der Auszubildenden wir haben jeden Tag die selben Aufgaben bekommen (zwei z.B. nur spätschicht und ein anderer nur Frühschicht)

Durch die unnötigen Strapazen und der Respektlosigkeit mir gegenüber habe ich eine Art von Angst vor der Arbeit entwickelt. Durch den stets steigenden Druck in der Ausbildung wurden auch die körperlichen Symptome wie Übelkeit und Erbrechen vor der Arbeit ein Größeres Problem. Leider begleitet mich dies bis in meinen neuen Job.

Arbeitsatmosphäre

Ja es gab zwei weitere Auszubildende mit denen ich mich auch gut verstanden habe. Von den Angestellten habe ich mich soweit auch ernst genommen gefühlt.

Karrierechancen

Sind gegeben, ich hätte in dem Betrieb bleiben können. Es ist halt ein kleiner Familiärer Betrieb daher sind die Aufstiegschancen begrenzt.

Arbeitszeiten

Es wurde sich eigentlich immer an den Arbeitszeiten gehalten , Ausnahmen gab’s jedoch hin und wieder diese sind aber nicht der Rede wert. Leider wurden die Pausenzeiten vor allem in der Spätschicht garnicht eingehalten heißt ich musste durch arbeiten. Bei der Frühschicht hingegen gab’s ein gemeinsames Frühstück mit Angestellten und der Führung. Grob überschlagen habe ich durch das fehlen der Pausen ca 120 Stunden pro Jahr unbezahlt gearbeitet ( 30min am Tag Pause x ca 250 Tage Arbeit im Jahr).

Ausbildungsvergütung

Die Ausbildungsvergütung war in Ordnung. Es gab jeden Monat wo wir geöffnet hatten eine Auszahlung der Trinkgeld Einnahmen aller Angestellten

Die Ausbilder

Die Ausbilder waren immer Vorort oder notfalls erreichbar. Es hieß immer von den Ausbildern das man ja über alles reden könne, aber das war leider fast nie so. Selten Verständnis meiner Anliegen, gaben sehr viel Tadel jedoch nie Lob( einmal im Jahr zur Betriebsversammlung) desweiteren kamen leider oft Situation wo mir patzig oder sogar zickig geantwortet wurde, was in meinen Augen ein unprofessionelles Verhalten eines Ausbilders darstellte. Es kam leider auch vor das ich belogen wurde.

Spaßfaktor

Die Ausbildung kann Spaß machen wenn man nicht dauerhaft unter hohem Druck der Geschäftsführung und der Ausbilder stehen würde. Die Tätigkeiten mit den Gästen sowie drumherum haben mir persönlich sehr viel Spaß bereitet.

Aufgaben/Tätigkeiten

Ich war sehr viel arbeiten und hatte kaum Freizeit daher gab es nicht viel Zeit zum Lernen.

Variation

Ich habe jede Abteilung in diesem Hotel kennengelernt und wurde in jede auch eingewiesen dennoch gab’s zum Ende hin (ca. 1Jahr) kaum noch Abwechslung da wir fast jeden Tag die selben Schichten hatten.

Respekt

Den Stern gibt es nur da ich keine Null Sterne ohne Kommentar abgeben kann. Respektvoller Umgang sollte in beide Richtungen gelten nicht nur von den Angestellten gegenüber der Führung, sondern ebenso von der Führung gegenüber den Angestellten.

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