insgesamt ein Positives Arbeitsumfeld trotz regelmäßigen Rückschlägen wegen wilden Entscheidungen + mangelnder Vergütung
Gut am Arbeitgeber finde ich
Sozialer-Umgang, Verpflegung in der Geschäfsstelle.
Man darf den Hund mit ins Büro nehmen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Der kritischste Punkt ist die Vergütung.
Direkt gefolgt von Fokus auf die falschen Probleme.
Die Anwesenheit im Büro oder KV Stunden sind der falsche Maßstab.
Verbesserungsvorschläge
Mitarbeiter aktiver bei ihrer Entwicklung fördern und Perspektiven aufzeigen und umsetzen. Hier könnte man einen längerfristigen Plan mit den Mitarbeitern aufstellen. Schulungen und Aufgaben aufbauend auf die Karriereentwicklung planen. Hier fühlt sich vieles eher nach "mach mal" an.
Da die meisten Menschen einen Job nach gehen um Geld zu verdienen, sollte man auch mal mehr Geld für die Vergütung der Mitarbeiter in die Hand nehmen, anstatt dies in ungenutzte Benefits, überflüssige Bürofläche oder übertriebene Events zu stecken.
Die Mitarbeiter aktiv fördern und diese nicht um Gehaltserhöhungen betteln lassen. Leistung sehen und honorieren.
Die Hardware mehr den Anforderungen anpassen und alternativen zu Apple und Dell ausloten.
Linux als Betriebssystem für Entwickler ermöglichen.
Mehr gesunde Snack alternativen zu Obst und Nüssen.
Arbeitsatmosphäre
Je nach Team und Kollegen kann es sehr positiv ausfallen.
Image
von außen sehr gut. von innen okay bis gut.
Work-Life-Balance
Je nach Projekt ganz okay. Es wird zwar oft überflüssigerweise gefordert im Büro anwesend zu sein, selbst wenn das Team nicht vor Ort ist. Jedoch kann man die reguläre Arbeitszeit gut einhalten und den Stress meistens auf der Arbeit lassen.
Karriere/Weiterbildung
Viele Möglichkeiten und Programme die im Arbeitsalltag eher weniger zum Einsatz kommen. Hier ist viel ungenutztes Potential.
Gehalt/Benefits
Es schmerzt regelmäßig von anderen Firmen höhere Angebote zu bekommen und nicht gehen zu wollen, weil das Team gut funktioniert.
Man muss für Gehaltserhöhungen sehr lange kämpfen und kratzt dann im Vergleich am unteren Durchschnitt.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Schwer zu bewerten da Greenwashing in jeder modernen Firma vorhanden ist. Im direkten Blick auf die Bürogebäude würde Begrünung/Dachbegrünung und Nutzung von Solarenergie für die ungenutzte Fassade vielleicht helfen.
Sozialbewusstsein ist zumindest gegenüber den Mitarbeitern sehr gut.
Kollegenzusammenhalt
Es gibt bei vielen Mitarbeitern entsprechend viele Ausreißer, doch insgesamt würde ich es als positiv bezeichnen.
Vorgesetztenverhalten
Auf der persönlichen Ebene gegenüber den Mitarbeitern Top, auf Augenhöhe und freundlich. Jedoch sollten die allgemeinen Entscheidungen bzgl. flexibilität der Tage im Office, Vertriebsentscheidungen, Wertschätzung der Mitarbeiter und Sparmaßnahmen maximal 1-2 Sterne bekommen.
Arbeitsbedingungen
Die Büros sind aufgeräumt und hell.
Die Schreibtische sind nicht Höhenverstellbar aber man hat genug Platz. Leider sind die Stühle nur Mittelmäßig und gelegentlich dreckig.
Die Monitore sind angenehm Groß und bieten eine Hohe Auflösung, hier gibts nichts zu meckern.
Leider hat man in Dortmund den Vergleich zum Neubau, indem ich nicht arbeite. Hier gäbe es Höhenverstellbare Schreibtische und eine insgesamt schönere Ausstattung.
Die Dockinstations machen regelmäßig Probleme und die Klimatisierung ist gerade im Sommer so gut wie nicht vorhanden.
Die ausgeteilte Hardware ist gerade so Leistungsstark genug um die Arbeit bewältigen zu können und die Geräte von Dell haben viele Probleme.
Die eingesetzten Sicherheitsregelungen führen dazu dass die PCs schon mit dem Scannen des Systems überfordert sind und man die meiste Zeit gegen die Hardware arbeiten muss.
Für Großraum Büros ist es vergleichsweise normal laut, jedoch ist die Arbeit eines Entwicklers auch dann schnell gestört, da fast alle Büros Durchgangsbüros oder komplett offen an Gängen liegen dadurch wird man schnell abgelenkt und aus dem flow gerissen (wenn man dank mangelnder Hardware man in den flow kommt)
Kommunikation
Es wird versucht offen zu kommunizieren, leider wird auch mehr kommuniziert als gehandelt. Man ist über viele Entscheidungen informiert, nur leider kann es vorkommen, dass Fehlentscheidungen euphemistisch dargestellt werden und manchmal Gründe für bestimmte Dinge sehr konstruiert wirken.