AIR HAMBURG Luftverkehrsgesellschaft mbH als Arbeitgeber

AIR HAMBURG Luftverkehrsgesellschaft mbH

2 von 40 Bewertungen von Mitarbeitern (gefiltert)

Coronavirus
kununu Score: 2,3Weiterempfehlung: 0%
Score-Details

2 Mitarbeiter haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Keiner dieser Mitarbeiter hat den Arbeitgeber in seiner Bewertung weiterempfohlen.

Außen hui, innen pfui.

2,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat im Bereich Vertrieb / Verkauf gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Vergünstigte Flugstunden an der Flugschule, ID travel

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Unterirdisches Gehalt, schlechte Abteilungsleiter. Bei den Einstellungen evtl. mal bisschen mehr Geld in die Hand nehemen und nicht immer an der Resterampe headhunting betreiben. Ich weiß, dass solche Mitarbeiter günstig sind, aber erwartet nicht von jemanden mit 2500 Brutto gehalt, dass diese Person mehr als Dienst nach Vorschrift macht.

Verbesserungsvorschläge

Ich schließe mich meiner/meinem VorrednerIn an. Die Geschäftsführung kennt diese Kommentare hier. Sie kennt die Probleme und ignoriert diese seit Jahren. Ein Wechsel wird es nicht geben. Ebenfalls fände ich es wirklich prima, wenn die Firma sich hier nicht selber immer wieder 5 Sterne Bewertungen verpassen würde, da dies die Realität der Tatsachen verzerrt. Wäre ja schade, wenn Mitarbeiter weiterhin so viel kündigen, wenn hier falsche Erwartungshaltungen produziert werden. Nur als freundlicher Tip! Evtl könnten auch einige Abteilungsleiter, sowie teile des Managements sich in gesunder Selbstreflexion üben?

Arbeitsatmosphäre

Die Atmoshphäre ist aufgrunde des Teams eigentlich meistens gut. Wenn es stressig ist, wird es auch mal ruppig. Damit muss man umgehen können.

Image

Das nach außen gelebte Image stimmt leider nicht mit der Realität überein. Intern ist die Unzufriedenheit sehr groß. Nach wie vor kündigen Mitarbeiter trotz der Coronakrise. Und das will was heißen...Kündigung sind regelmäßig ein Drama, da die Unternehmensführung dies höchst infantil persönlich auffasst und wie ein kleines beleidigtes bockiges Kind auf etwaige Kündigungen reagiert. Nach außen verkörpert die Air Hamburg ein modernes und junges Image, intern arbeitet das Unternehmen sehr veraltet und ineffizeient.

Work-Life-Balance

Wenig Urlaubstage, teilweise 11 Tage Schicht am Stück. Fließender Übergang von Spät auf Früh. Oft lagen zwischen meinen Diensten weniger als 11 Stunden. Urlaubswünsche wurden im großen und ganzen jedoch immer möglich gemacht.

Karriere/Weiterbildung

Air Hamburg ist nach wie vor ein super Sprungbrett, durch Air Hamburg bekommt man bei anderen Arbeitgebern einen deutlichen Karrieresprung. Intern werden fliegerische möglichkeiten mit Selbstbeteiligungen geschaffen. Sonst hat man langfristig keine großartigen Entwicklungsmöglichkeiten zu erwarten.

Gehalt/Sozialleistungen

Das Gehalt ist leider, wie bereits von vielen vorher geschrieben, unterste Schublade.
Selbst nach vielen Jahren Firmenzugehörigkeit stellt man oft fest, dass selbt KollegInnen mit deutlich weniger seniorität und Verantwortung dennoch mehr verdient haben. Der Nasenfaktor ist auch hier von bestimmten Abteilungsleitern leider ein Faktor, was die unprofesseionelle Arbeitsweise des Unternehmens unterstreicht.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nicht vorhanden. Was für Projekte mit "behinderten & kranken" Menschen geführt worden sein sollen entzieht sich meiner Kenntnis, möchte sagen - stimmt nicht. Klimaschutzaspekte finden in dieser Branche ohnehin keinen Anklang, so realistisch muss man sein.

Kollegenzusammenhalt

Im Großen und Ganzen eher gut. Gibt hier und da aber auch Sündenböcke, welche regelmäßig durchs Dorf getrieben werden müssen. Meistens von Vorgesetzten.

Umgang mit älteren Kollegen

Im großen und ganzen sehr gut. Es gibt bei Air Hamburg allerdings so gut wie niemand "älteren".

Vorgesetztenverhalten

Nasenfaktor spielt bei Air Hamburg eine riesengroße Rolle. Sollte sich jeder bewusst sein, der sich bewirbt. Die meisten Abteilungsleiter verfügen über kein abgeschlossenes Studium (was erstmal nichts heißen muss), jedoch geht damit einher, dass die Personen niemals sich ernsthaft mit Personalführung auseinandergesetzt haben. Lügen, leere Versprechen oder konplett rätselhafte und weit hergeholte Argumentationen in Personalgesprächen um das Gehalt zu drücken, emtionsgeladene Urteilsfindungen etc. Alles an der Tagesordnung. Das zieht die Stimmung leider oft runter, das tolle Team federt dies aber meistens ab...jedoch nicht immer.

Arbeitsbedingungen

Das Büro ist modern ausgestattet. Das Coronavirus wird jedoch in diesen vier Wänden ein Schlaraffenland vorfinden. Es wird wenig gelüftet, teilweise sitzen über 50 Kollegen aufeinander, es ist sehr laut.

Kommunikation

Oft haben wir aus Interviews in der Zeitung erfahren, wie der Fahrplan aussah und was für Flugzeuge angeschafft werden sollen. Die Kommunikation der Geschäftsführung zu dem Mitarbeitern beschränkt sich auf ein Minimum. Ebenfalls wird alles getan, damit man nie genau weiß wie die Firma finanzell da steht... man soll ja keine Gehaltsansprüche entwickeln, wäre ja schade. Intern ist die Kommunikation aufgrund veralteter, aufgeblasener und ineffiezienten Strukturen leider meistens schlecht.

Gleichberechtigung

Ich muss mich dem vorhergigen Kommentar anschließen. Frauen haben bei Air Hamburg definitiv NICHT die Selben Aufstiegschancen und haben in der "strategischen" Führungsebene der Firma auch kein Mitspracherecht, sofern man von strategischer Führung sprechen kann. Bestimmte Vorgesetzte fallen regelmäßig mit sexistischen Äußerungen negativ auf, gerade auf Firmenfeiern oder nach ein paar Bieren.

Interessante Aufgaben

Man lernt in der GA nie aus. Spannender kann Luftfahrt nicht sein

Leider nicht mehr das, was es mal war...

2,3
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/in

Gut am Arbeitgeber finde ich

Feste Roster, Urlaubstage werden meistens möglich gemacht.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Air Hamburg investiert durch ihre Geldgeber fleißig in neue Maschinen. Die Personen, welche das Geld für die Investoren und die GL verdient jedoch, bleiben mehr als auf der Strecke. Der Monetäre Aspekt ist ja bekannt, wie schlecht er ist. Jedoch ähnelt die AHO nach außen einem modernen Unternehmen, intern ist die Struktur kein bisschen gewachsen und es wird mehr als ineffizient gearbeitet. Ob im OPS oder in der Luft wird den Menschen dadurch das Leben schwer gemacht. Ich hab noch nie in einem Unternehmen so viele unnötige Exceltabellen gesehen, ferner werden Leute eingestellt, die Fachlich ihrer Aufgabe nicht gewachsen sind (Dispatch/Sales). Aber sind ja schön billig! Perspektiven gibt es keine. Evtl, hilft ein Consulting für das Management? Sehr schade um diese Firma.

Verbesserungsvorschläge

Liebe Marketingabteilung, ich freue mich sehr auf euer Kommentar wie wichtig alles ist was ich hier geschrieben habe. Da ich nicht der Erste bin der auf diese Missstände hinweist und Berichte sich mit meinen Aussagen decken, welche schon deutlich älter sind, halte ich es für angemessen dass ihr eure Zeit nicht damit verschwendet meine Kritik weiter zu tragen oder diesen Beitrag mit einem Angebot für "offene Kommunkiation" kommentiert, da dies der GL hinlänglich bekannt ist. Würde das Unternehmen was ernsthaft ändern wollen, wäre dies längst umgesetzt worden - aber hey, coole Regenschirme !

Arbeitsatmosphäre

Das junge Team im OPS sowie die fliegenden Kollegen, sind meistens sehr offen und nett.

Image

Die Ryanair der BizAV

Work-Life-Balance

Durch die Schichtarbeit und Mehrarbeit die man leistet, sind freie Tage in der vom Unternehmen vorgegebenen Taktung oft nicht erhohlsam. Der Stress durch die ineffiziente Arbeitsweise sowie Software und Kommunikation erhöhen den Stresslevel gerade im Sommer bei vielen Flügen.

Karriere/Weiterbildung

Perspektiven gibt es kaum. Weder hier im Cockpit noch am Boden. Viele jüngere und vor allem gute Kollegen verlassen das Unternehmen trotz "Coronakrise".

Gehalt/Sozialleistungen

Gehälter sind mehr als unwürdig. Kollegen fliegen im Cockpit u.a. mit 2500€ Brutto, im Büro können Gehälter teilweise unter 2000€ liegen. Die notorisch niedrigen Gehälter sowie kein Urlaubs/Weihnachtsgeld oder eine Erfolgsbeteiligung lassen den Unmut der Mitarbeiter wachsen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Null.

Kollegenzusammenhalt

Aus Kollegen werden hier in der Tat (teilweise) Freunde.

Umgang mit älteren Kollegen

Ist ok.

Vorgesetztenverhalten

Ob OPS, FBL oder Sales, sämtliche Vorgesetzten sind fachlich nicht als Führungskraft qualifiziert. Mitarbeiterführung liegt ihnen ebenso fern, wie eine gesunde Selbstreflektion. Durch das immense Wachstum des Unternehmens kam es zu einer (woher auch immer stammenden) Arroganz, vor allem im Vertrieb sowie FBL. Vom hohlen Phrasengeballer aus der GL bis hin zu absolut nicht akzeptablen Verhaltensweisen der Teamleiter, ist alles dabei. Interessant sind dann immer die Gründe im Personalgespräch, weshalb man nach wie vor unterirdisch bezahlt werden müsse.

Arbeitsbedingungen

Das Großraumbüro ist schlecht gelüftet. Es besteht keine Möglichkeit für Home Office. Mitarbeiter die dies wegen COVID 19 anprangern, werden als "pingelig" und "Stock im Ar..." abgetan. Man sitzt gleichzeitig mit teilweise über 60 Kollegen und Kolleginnen im Raum. MA, deren Kinder z.B. Symptone zeigen werden trotzdem zur Arbeit gebeten. Inzwischen wurden die Büros aufgeteilt, bringt aber nichts wenn trotzdem alle paar Minuten sog. "Führungskräfte" zwischen allen Büros hin und her laufen. Auch hier AHO typisch Effekthascherei, damit das Gesundheitsamt Ruhe gibt.

Die Air Hamburg investiert fleißig in neue Maschinen, aber nicht in ihre Mitarbeiter. Die Strukturen intern, gleichen einer Airline welche lediglich 2-3 Maschinen betreibt. Die Qualität der Mitarbeiter ist teilweise für den Job mehr als unzureichend (sind ja aber billig)... Es ist traurig wie sich ein Unternehmen so entwickeln kann. Air Hamburg ist kein Arbeitgeber, bei dem man bis in den Ruhestand arbeiten möchte. Als Sprungbrett für anschließend besser bezahlte Jobs eigenet sich die Firma dagegen hervorragend.

Kommunikation

Interne Kommunikation ist seit Jahren schlecht und wird auch niemals besser werden. Sämtliche Verbesserungsvorschläge werden abgelehnt und schlecht geredet.

Gleichberechtigung

Ob eine Pilotin hinter vorgehaltener Hand "Prinzessin" heißt oder ob man von Vorgesetzen sowie GL sexistische Sprüche kassiert... alles im Angebot bei AHO! :) Als Frau wird man in diesem Unternehmen keine ernstzunehmende Führungskraft.

Interessante Aufgaben

Durch die Vielseitigkeit der Industrie lernt man sehr viel neues, jeden Tag. Auch nach mehreren Jahren noch.