1 Bewertung von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
Guter Zusammenhalt der Kollegen, Entspanntere Arbeitsatmosphäre
- Arbeitsbedingungen und Umgang mit Mitarbeitern
Während meiner Tätigkeit hatte ich mehrfach den persönlichen Eindruck, dass bei den Arbeitsbedingungen sehr stark auf Kosten geachtet wurde.
Bei einer Dienstreise musste ich mir beispielsweise ein Bett mit einem Kollegen teilen. Bei einer anderen Dienstreise hatte ich zunächst ein Einzelbett. Anschließend wurde mir mitgeteilt, dass dies zukünftig zu unterlassen sei. Diese Situationen habe ich persönlich als unangenehm und wenig wertschätzend empfunden.
Auch die Außendienste habe ich als belastend erlebt. Über einen längeren Zeitraum wurden diese aus meiner Sicht lediglich als reguläre Arbeitszeit angerechnet, für die ich keine besondere Vergütung erhalten habe. Ich persönlich empfand das Verhältnis zwischen Arbeitsbelastung und der dafür erhaltenen Gegenleistung als nicht angemessen.
Auch an meinem Arbeitsplatz gab es aus meiner Sicht Mängel bei der Ausstattung. Die Polsterung meines Bürostuhls war während meiner Tätigkeit beschädigt. Zudem hatte ich Probleme mit einen beschädigten Laptopscreen beziehungsweise der technischen Ausstattung meines Arbeitsplatzes. Ich hätte mir in diesen Situationen eine schnellere beziehungsweise bessere Lösung gewünscht.
Während meines dualen Studiums musste ich außerdem einmal mein eigenes Fahrzeug für eine Dienstfahrt verwenden. Für mich war diese Situation besonders unbefriedigend, da mir gesagt wurde ich hätte mich im Vorfeld selber um einen Dienstwagen kümmern müssen.
Zusätzlich habe ich mehrfach unter der Woche und vereinzelt auch samstags einen Hotline-Bereitschaftsdienst übernommen. Ich persönlich empfand die hierfür erhaltene beziehungsweise vereinbarte Kompensation als nicht angemessen. Mir wurde dazu mitgeteilt, dass die entsprechende Regelung im Arbeitsvertrag enthalten sei.
- Einarbeitung und Unterstützung
Ein weiterer Punkt, den ich persönlich als schwierig empfunden habe, war die Einarbeitung.
Ich hatte während meiner Tätigkeit nicht das Gefühl, dass mir für alle Aufgaben eine ausreichende und strukturierte Einarbeitung beziehungsweise Schulung zur Verfügung gestellt wurde. Gleichzeitig wurde später von mir erwartet, dass bestimmte Kenntnisse bereits vorhanden seien. Wenn mir entsprechendes Wissen fehlte, wurde dies teilweise kritisch angesprochen.
Für mich entstand dadurch der Eindruck, dass von mir Kenntnisse erwartet wurden, die mir zuvor nicht ausreichend vermittelt worden waren. Eine stärkere Unterstützung während der Einarbeitung hätte ich persönlich als hilfreich empfunden.
- Umgang mit Krankheitstagen
Auch ein Gespräch über meine Krankheitstage habe ich persönlich als unangenehm empfunden. Ich wurde zu diesem Gespräch gebeten, ohne dass mir der konkrete Anlass vorher ausführlich angekündigt worden war.
Im Gespräch wurde mir aufgezeigt, dass meine Krankheitstage deutlich über einem von der Geschäftsführung genannten europäischen Durchschnitt liegen würden. Ich persönlich empfand die Situation als belastend.
Ich hätte mir in diesem Zusammenhang eher ein Gespräch gewünscht, bei dem gemeinsam über mögliche Ursachen und Verbesserungen meiner Arbeitssituation gesprochen wird. Maßnahmen wie beispielsweise Homeoffice oder eine Verbesserung der technischen beziehungsweise sonstigen Arbeitsausstattung wurden aus meiner Wahrnehmung anschließend nicht in dem Umfang umgesetzt, den ich mir gewünscht hätte.
- Verlängerung meines dualen Studiums
Eine für mich besonders einschneidende Erfahrung war die Verlängerung meines dualen Studiums um neun Monate durch den Betrieb.
Dadurch erhielt ich aus meiner persönlichen Sicht auch neun Monate nach dem Abschluss meines Studiums weiterhin ein reduziertes Gehalt. Diese Situation habe ich als sehr frustrierend empfunden und sie hat meine Wahrnehmung des Arbeitsverhältnisses deutlich negativ beeinflusst.
- Kommunikation und Führungsstil
Auch die Kommunikation durch die Geschäftsführung habe ich persönlich häufig als schwierig erlebt.
Bei verschiedenen Situationen hatte ich den Eindruck, dass Entscheidungen eher gegen die Mitarbeiter als gemeinsam mit ihnen getroffen wurden. Neue Regelungen wurden aus meiner Sicht teilweise kurzfristig kommuniziert. Teilweise wurden Mitarbeiter spontan im Büro zusammengerufen, um neue Vorgaben oder Änderungen zu besprechen.
Ich persönlich hätte mir hier eine frühzeitigere und transparentere Kommunikation gewünscht.
Auch den Tonfall in einigen Gesprächen habe ich als unfreundlich beziehungsweise teilweise schroff empfunden. Dabei handelt es sich ausdrücklich um meine persönliche Wahrnehmung der Kommunikation und nicht um eine allgemeingültige Aussage über jede Kommunikation innerhalb des Unternehmens.
- Mein persönliches Fazit
Insgesamt habe ich mich während meiner Tätigkeit häufig nicht ausreichend wertgeschätzt und unterstützt gefühlt.
Kein Homeoffice, Hotline-Bereitschaftsdienst ohne besondere Vergütung
Unterdurchschnittliches Gehalt
Micromanagement durch Vorgesetzte, Geringe Transparenz in der Entscheidungsfindung, Oftmals negative Kommunikation
Beschädigte Arbeitsmaterialien
Führungskräfte haben mich oftmals per Telefon außerhalb der Arbeitszeit kontaktiert