Ihr Unternehmen?

Kein Logo hinterlegt

Alsitan 
GmbH
Bewertungen

Ihr Unternehmen?

2 von 10 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Gleichberechtigung
kununu Score: 2,1Weiterempfehlung: 0%
Score-Details

2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Zum zweiten Mal versucht dieser Arbeitgeber alles, mich zum Schweigen zu bringen.

1,8
Nicht empfohlen
Ex-Zeitarbeiter/inHat bis 2025 im Bereich Finanzen / Controlling in Greifenberg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Eine 3 monatige Lektion für`s Leben, vor allem für das Berufsleben.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Siehe die Ausführungen zu den einzelnen Punkten.
Besonders schlecht: Meine erste Bewertung löschte ich zunächst, in einem ersten, unüberlegten Moment, nachdem diese Firma Druck aufbaute, indem man an die Zeitarbeitsfirma trat und versuchte, über diese mich zu bewegen, die Bewertung offline zu nehmen.
Wir haben in Deutschland Meinungsfreiheit, davon mache ich Gebrauch. Man hätte mit mir reden sollen, meine Rückmeldung Ernst nehmen. Kosmetische Lippenbekenntnisse oder die simple Antwort "Ihre Darstellungen wurden intern nicht bestätigt" lassen eine gebührende Selbstreflexion vermissen. Zumal es sich nicht um einen Einzelfall handelt.
Jetzt weiß ich sicher: Es waren nur nichtsbedeutende Phrasen, auch die zweite Bewertung wurde nach ein paar Wochen aufgrund weiterer fadenscheiniger Gründe, die dieses Unternehmen vorbrachte, inaktiv gesetzt, um mich endlich zum Schweigen zu bringen. Es dauerte etwas, die "beanstandeten" Passagen so neu zu formulieren, dass die Message dabei nicht verloren geht.

Verbesserungsvorschläge

Mehr Wertschätzung den Angestellten gegenüber!!! Denn nur die halten ein Unternehmen am Laufen!
In Konfliktsituationen müssen alle Beteiligten gehört werden, dass wird in dieser Firma nicht umgesetzt. Man hat sich nicht ein einziges Mal mit mir unterhalten, um ein komplettes Bild von der Situation in der Abteilung "Finanzen/Buchhaltung" zu bekommen.

Arbeitsatmosphäre

Ich bewerte hier in erster Linie die Abteilung, in der ich eingesetzt war. Eine Atmosphäre der Angst, der Unsicherheit, des Drucks und der absoluten Kontrolle.
Mir gegenüber übte man nur in den ersten 3 Wochen eine gewisse Freundlichkeit, dann ging es los: kurze, knappe Anweisungen, die einem militärischem Befehl glichen, alles muss grundsätzlich exakt so umgesetzt werden wie angeordnet! Selbst kleinste Abweichungen seien schlicht falsch. Und Eigeninitiative ist in gar keinem Fall gewollt.
Beispiele:
Ich kürze in Buchungstexten z.B. "vom" ab als "v." - in dieser Abteilung hieß es aber, ich würde damit Textsuchen erschweren und sogar die Digitalisierung torpedieren. 3 Ablagekörbe standen übereinander auf einem Tisch rechts neben mir - wurde mir untersagt mit der Begründung, man mag keine Unordnung. Kam ich in den Raum, in dem man gerade saß und sich unterhielt, verstummte man schlagartig. Ging ich in den Feierabend und wollte mich freundlich verabschieden, wurde ich direkt "Ja, Tschüss!" unterbrochen und keines Blickes gewürdigt. Der Zugang zur Kasse war mir verboten, nicht mal Geld wechseln war erlaubt.

Image

Als Marke in den Reformhäusern bekannt, aber sehr, sehr, sehr teuer.

Work-Life-Balance

1 Tag Homeoffice ist für Festangestellte möglich. Prinzipiell kann man nach Absprache die Arbeitszeit recht flexibel gestalten, wird einem aber auch in dieser Abteilung gerne vorgehalten.
Und doch: Das Lager arbeitet sehr wohl auch schon mal am Samstag.
Überstunden sind - wie in was jedem Unternehmen - auch hier üblich.

Karriere/Weiterbildung

Aktive Weiterbildung wird seitens des Unternehmens gar nicht angeboten!
Da ich nur 3 Monate als Leiharbeiterin dort tätig war, bleibt der Punkt "Karriere" unbewertet.

Gehalt/Benefits

Als ehemalige Zeitarbeiterin habe ich nur mitbekommen, dass es eine Essenszulage gibt, aber so gering, dass es kaum der Rede wert ist.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Müll wird getrennt, Küchendienst haben die Abteilungen wechselweise.
Nach gerade mal 3 Monaten kann ich dazu nur wenig sagen.

Kollegenzusammenhalt

In der Abteilung "Finanzen/Buchhaltung" gibt es das überhaupt nicht, das ist kein Team!!!
Schon in der ersten Woche erzählte man mir die Geschichte meiner(s) Vorgänger*In. Dank social media haben wir uns persönlich kennengelernt. Ein Mensch, der derart verzweifelt war, dass man nach 14 Jahren Betriebszugehörigkeit und nur ganz wenige Jahre vor der Rente kündigte! Aufgrund ähnlicher bzw. noch heftigerer Vorkommnisse wie bei mir. Das sagt alles denke ich.
Teamorientierung ist hier nicht mal im Ansatz vorhanden! Ein besonders krasses Beispiel, was ich erleben musste:
Einmal nahm die Stempeluhr am Eingang nicht meine morgendliche Stempelung. Statt mich zu fragen, wann ich in etwa im Büro war, trug man eigenmächtig eine Uhrzeit ein. Ich entdeckte das nach ein paar Tagen, verwies auf das Ereignisprotokoll meines PC`s. Ließ man nicht gelten, ich hätte mich ja von überall einloggen können. Dabei hatte ich eine solche Berechtigung zu keinem Zeitpunkt! Dann meinte man, ich wäre nach dem Einloggen wieder gegangen. Wohin denn? Das war unglaublich absurd.

Umgang mit älteren Kollegen

Der Altersdurchschnitt in diesem Unternehmen ist ungewöhnlich hoch, unbestritten.
Doch selbst die "Älteren" untereinander reden gerne und viel übereinander, oft nicht gerade Nettes.

Vorgesetztenverhalten

Nach mehr als 25 Jahren Erfahrung im Berufsleben kann ich sagen, dass ich so was noch nicht erlebt habe.
Ich wurde gegängelt, als wäre ich ein Lehrmädchen! Ein paar Beispiele:
Grundsätzlich sollte ich immer fragen, selbst dann, wenn ich mir sicher sei! Fragen an andere Abteilungen hätte ich schon mal gar nicht zu richten!
Ich wollte mich über "DIN 5008" auf den neuesten Stand bringen - wurde mir in barschem Ton untersagt, es reiche, wenn man mir das dann mitteilte, sollte ich es brauchen. Mit Kunden etc. durfte ich nie telefonieren, die gesamte Zeit war das Telefon an meinem Arbeitsplatz umgeleitet. In jede - auch interne - Email musste ich den Rest der Abteilung in "cc" setzen, zuletzt durfte ich Mails nur noch in den "Entwürfen" speichern, nicht senden. Auf den digitalen Belegen sollte nichts notiert werden - weder Infos noch Kontierungen - obwohl das eindeutig Zeit sparen würde, wenn man was sucht, weil man es dann halt auf einen Blick sieht. Einmal bat ich um Hilfe bei einer sog.FIBU1-Buchung - man wurde sehr wütend, meinte, ob ich ernsthaft erwarte, dass man mir da jetzt helfen und sogar selber buchen würde.

Arbeitsbedingungen

Neues Gebäude samt Lagerhalle. So modern, dass in den meisten Räumen (mit massiven Fensterfronten von der Decke bis zum Boden) keine zu öffnenden Fenster sind. Kühlung bzw. Heizung läuft ausschließlich über eine Klimaanlage. Frische Luft, frischer Sauerstoff wären meiner Meinung nach deutlich gesünder.
Arbeitsplätze sind unterschiedlich ausgestattet, letzten Endes erfüllt alles seinen Zweck.
Größtes Manko: die Digitalisierung wurde erst im Mai 2024 tatsächlich in Angriff genommen! Das sorgt für unglaublich viele Probleme, viele der älteren Kollegen haben auch mir gegenüber Unbehagen bis hin zu purer Ablehnung geäußert. Gerade diese Mitarbeiter werden nicht motiviert, sondern es wird einfach gesagt "Das musst Du aber jetzt!" anstatt zu erklären, welche Vorteile diese Digitalisierung haben kann, anstatt zusammen zu üben.

Kommunikation

In dieser Abteilung ganz schwierig! Oft wurde stundenlang mit niemanden von uns geredet. Ging der Rest der Abteilung in den Feierabend, wurde meistens prompt die Tür zu dem Büro geschlossen.
Hatte ich Fragen, wurde ich erst minutenlang komplett ignoriert, dann kam nur ein knappes "Ja, bitte?", wobei man mich nicht einmal ansah. Vermeintliche oder tatsächliche Fehler hielt man mir erst vor, wenn der Rest der Abteilung nicht mehr zugegen war. Der Ton mir gegenüber war gereizt-genervt, ungeduldig, ungehalten, unglaublich herablassend. Mir wurde das Gefühl vermittelt, ich sei einfach nichts wert, dass ich nie etwas richtig machen kann.

Gleichberechtigung

Soweit ich das nach nur 3 Monaten beurteilen kann, scheint es da keine Probleme zu geben.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben sind definitiv sehr interessant. Spannend. Vielfältig. Diese hätten mir mit Sicherheit Spaß gemacht.

2Hilfreichfinden das hilfreich1Zustimmenstimmt zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Marc SpechtGeschäftsführer

Vielen Dank für Ihre offenen Worte. Auch wenn Ihre Zeit bei uns nur kurz war, nehmen wir Ihre Rückmeldung ernst – gerade weil sie deutlich macht, dass Sie sich in Ihrer Rolle nicht wohlgefühlt haben.

Die geschilderten Situationen in der Abteilung Finanz- und Rechnungswesen, insbesondere im Umgang mit der Abteilungsleitung, geben uns zu denken. Wir wissen, wie wichtig ein respektvoller und wertschätzender Umgang im Team ist – und dass jede Perspektive zählt.

Wir haben Ihre Bewertung deshalb ausführlich in der Abteilung besprochen und auch mit Kolleginnen und Kollegen aus anderen Abteilungen Rücksprache gehalten. Dabei wurden Ihre Darstellungen nicht bestätigt.

Dennoch möchten wir Ihre Sichtweise nicht abtun. Zwischenmenschliche Konflikte sind oft vielschichtig, und wir nehmen es als unsere Aufgabe wahr, auch kritische Stimmen zu reflektieren und daraus zu lernen.

Wir werden daher unsere Kommunikationskultur und Führungsprinzipien weiterentwickeln und auch intern nochmals deutlich machen, dass offene Türen nicht nur symbolisch gemeint sind.

Wir wünschen Ihnen für Ihren weiteren Weg alles Gute – beruflich wie persönlich.

Dieser Kommentar bezieht sich auf eine frühere Version der Bewertung.

Alsitan, Nahrungsmittel

2,4
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Finanzen / Controlling in Greifenberg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Liegt im Grünen

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Sehr schlecht mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen, man ist auf das Auto angewiesen
Kein Lift für OG vorhanden

Verbesserungsvorschläge

Eine anonyme Feedback Box einrichten. Dies könnte helfen um die Schwächen zu beheben

Arbeitsatmosphäre

Das Betriebsklima lässt zu wünschen übrig. Hier besteht deutlich Verbesserungspotential, gerade im Umgangston.

Image

In den Reformhäusern als Marke bekannt

Work-Life-Balance

Wenn man einen Arztbesuch hat, kann man diesen, nach Absprache, problemlos wahrnehmen

Karriere/Weiterbildung

Wenn man mit einer Begründung zur Geschäftsleitung kommt, und diese gut ist, kann man eine Weiterbildung erhalten.
Aktiv wird diese jedoch nicht angeboten. Auch nicht im Rahmen von Weiterentwicklungen.

Gehalt/Benefits

Gehalt wird pünktlich überwiesen.
Zum Geburtstag gab es derzeit noch ein Gutschein von der Gärtnerei.
Essenszulage gibt es zwar, aber zu gering.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Müll wird getrennt

Kollegenzusammenhalt

Kommt auf die Abteilung an. In manchen gut, aber auch jeder gegen jeden möglich. Hauptsache, man steht gut da.

Umgang mit älteren Kollegen

Da großer Teil der Belegschaft > 50 ist hier bezüglich dem Alter ein guter Umgang. Zwar nicht immer respektvoll untereinander, kommt aber auf die Situation an.

Vorgesetztenverhalten

Gibt es nicht. Die „Teamleads“ haben keine Befugnisse.

Arbeitsbedingungen

Schöne helle Büroräume. Technik aber an den Arbeitsplätzen unterschiedlich ausgestattet.

Kommunikation

Ohne Flurfunk würde man gar nichts mitbekommen, Schade

Gleichberechtigung

Naja. Jüngere Kollegen < 50 Jahre werden nicht für voll genommen. So nach dem Motto „du kannst nicht mitreden, dafür bist du zu jung“

Interessante Aufgaben

Durchaus vorhanden, jedoch nicht unbedingt dem eigenen Fachbereich zuzuordnen. Sprich übergreifende Aufgaben, die nichts mit dem Fachbereich zu tun haben.

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen