Ihr Unternehmen?

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Bewertung

Ihr Unternehmen?

Der reinste Horror!

1,4
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das Team fand ich gut, jedoch existiert das so sowieso nicht mehr, da alle gegangen sind.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Einfach alles.

Verbesserungsvorschläge

Ganz ehrlich: Es muss sich alles ändern.
Von der Führung über die Arbeitsbedingungen bis hin zur Kommunikation und Wertschätzung – ohne radikale Veränderungen wird sich hier nichts verbessern. Nur wer wirklich bereit ist, zuzuhören, Mitarbeitende ernst zu nehmen und Verantwortung zu übernehmen, kann etwas verändern.

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre war geprägt von Dauerstress, Frust und Misstrauen. Motivation? Schnell im Keim erstickt. Wertschätzung? Nicht existent. Statt einem Miteinander herrschte ein Klima der Angst, in dem man permanent das Gefühl hatte, auf der Abschussliste zu stehen – besonders wenn man eine eigene Meinung hatte. Gelobt wurde höchstens, wenn man sich bedingungslos untergeordnet hat. Wer einfach nur seinen Job machen wollte, wurde regelrecht zermürbt. Man kam zur Arbeit und wollte am liebsten sofort wieder gehen – das sagt eigentlich alles.

Image

Nach außen wird ein Bild von einem etablierten, erfolgreichen Arbeitgeber gezeichnet – etwa durch Events wie die 40-Jahr-Feier, die vor allem dazu dient, den Schein zu wahren. Doch hinter dieser Fassade sieht alles ganz anders aus: Das Unternehmen ist intern kaputt, mit veralteten Strukturen, schlechtem Führungsverhalten und hoher Fluktuation. Diese „glänzenden“ Veranstaltungen wirken geradezu lächerlich, wenn man weiß, wie es wirklich läuft.

Work-Life-Balance

Gab’s nicht. Punkt.

Was als normaler Dienstplan begann, wurde schnell zu einem undurchsichtigen Albtraum: Dienste wurden immer mehr, Nachtdienste häuften sich, Einspringen wurde zur Regel und nicht zur Ausnahme.

Freizeit war ein Luxus, den man sich hier schlicht nicht leisten konnte. Private Termine, Erholung oder gar verlässliche Planung? Illusion.
Wer hier arbeitet, muss bereit sein, sich selbst komplett hintenanzustellen – und bekommt dafür nicht einmal ein „Danke“. Eine völlige Grenzüberschreitung auf Dauer.

Karriere/Weiterbildung

Karrierechancen? Eher Mangelware.
Ein gutes Beispiel dafür ist die Gruppenleitung, die trotz zusätzlicher Verantwortung kaum mehr verdient hat. Wertschätzung sieht anders aus.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt war definitiv nicht gut – vor allem wenn man die Arbeitsbelastung und Überstunden bedenkt, die erwartet wurden. Für das, was man geleistet hat, definitiv zu wenig.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nicht mal einfache Dinge wie Mülltrennung wurden umgesetzt oder gefördert. Sozialbewusstsein beschränkte sich auf Worthülsen nach außen – intern spielte es keine Rolle.
Nachhaltigkeit? Ein Fremdwort. Wer auf verantwortungsvolles Handeln Wert legt, wird hier enttäuscht.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt unter einigen Kolleg*innen war tatsächlich gut – aber eher aus purer Verzweiflung heraus. Man hat sich gegenseitig gestützt, weil sonst niemand da war, der einen aufgefangen hätte.

Leider gab es auch im Team Personen, die so falsch und intrigant waren, dass sie einem sinnbildlich das Messer in den Rücken gerammt haben.

Umgang mit älteren Kollegen

Gab es nicht.

Vorgesetztenverhalten

Ein Paradebeispiel dafür, wie man es nicht machen sollte.

Die Führungskräfte waren fachlich überfordert, menschlich distanziert und autoritär im schlechtesten Sinne.
Mitspracherecht existierte nicht, stattdessen herrschte ein von oben nach unten durchgedrückter Befehlston.
Kritik wurde grundsätzlich als persönlicher Angriff gewertet, und wer es wagte, Missstände anzusprechen, galt schnell als „schwierig“ oder „illoyal“.

Unterstützung? Nur wenn’s nach außen gut aussieht. Verantwortung wurde regelmäßig nach unten weitergereicht – Fehler der Leitung? Wurden entweder ignoriert oder auf andere geschoben. Kein Rückhalt, keine Klarheit, kein Vertrauen.

Auch beim Wechsel der Leitungen, ändert sich nichts, denn diese Personen waren bereits ein Teil des abwertenden Leitungssystems und sind nun noch weiter aufgestiegen.

Arbeitsbedingungen

Anfangs schienen die Arbeitsbedingungen akzeptabel. Doch das änderte sich schnell. Nach kurzer Zeit wurde erwartet, dass man alle Dienste übernimmt, egal ob tagsüber, nachts oder am Wochenende. Der Personalmangel und die schlechte Organisation führten zu dauerhaften Überlastungen. Unterstützung gab es kaum, die Ausstattung war oft veraltet oder unzureichend. So wurde aus einem vermeintlich guten Arbeitsplatz schnell eine Belastung ohne Ende.

Kommunikation

Die Kommunikation war ein einziges Chaos, sofern sie überhaupt stattfand. Wichtige Informationen wurden entweder zu spät oder gar nicht weitergegeben.
Transparenz? Nicht vorhanden.
Entscheidungen kamen plötzlich und ohne Rücksprache, meist von oben herab. Rückfragen wurden als lästig empfunden, Kritik als Angriff verstanden. Wer etwas ändern wollte, stieß auf eine Mauer aus Ignoranz oder wurde direkt zum „Problem“ erklärt.

Gleichberechtigung

Wer laut genug nickt und sich anpasst, wird bevorzugt behandelt.

Beurteilungen sind häufig willkürlich und hängen mehr von der persönlichen Gunst der Führung ab als von Leistung oder Kompetenz. Objektivität und Fairness sucht man vergeblich.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben an sich waren durchaus spannend. Doch das hielt leider nicht lange an, da man schnell alleine gelassen wurde und alle anderen Punkte irgendwann überwiegen und die Arbeit, trotz interessantere Aufgaben, irgendwann der reinste Horror ist.

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.