3 von 7 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Das Team fand ich gut, jedoch existiert das so sowieso nicht mehr, da alle gegangen sind.
Einfach alles.
Ganz ehrlich: Es muss sich alles ändern.
Von der Führung über die Arbeitsbedingungen bis hin zur Kommunikation und Wertschätzung – ohne radikale Veränderungen wird sich hier nichts verbessern. Nur wer wirklich bereit ist, zuzuhören, Mitarbeitende ernst zu nehmen und Verantwortung zu übernehmen, kann etwas verändern.
Die Atmosphäre war geprägt von Dauerstress, Frust und Misstrauen. Motivation? Schnell im Keim erstickt. Wertschätzung? Nicht existent. Statt einem Miteinander herrschte ein Klima der Angst, in dem man permanent das Gefühl hatte, auf der Abschussliste zu stehen – besonders wenn man eine eigene Meinung hatte. Gelobt wurde höchstens, wenn man sich bedingungslos untergeordnet hat. Wer einfach nur seinen Job machen wollte, wurde regelrecht zermürbt. Man kam zur Arbeit und wollte am liebsten sofort wieder gehen – das sagt eigentlich alles.
Nach außen wird ein Bild von einem etablierten, erfolgreichen Arbeitgeber gezeichnet – etwa durch Events wie die 40-Jahr-Feier, die vor allem dazu dient, den Schein zu wahren. Doch hinter dieser Fassade sieht alles ganz anders aus: Das Unternehmen ist intern kaputt, mit veralteten Strukturen, schlechtem Führungsverhalten und hoher Fluktuation. Diese „glänzenden“ Veranstaltungen wirken geradezu lächerlich, wenn man weiß, wie es wirklich läuft.
Gab’s nicht. Punkt.
Was als normaler Dienstplan begann, wurde schnell zu einem undurchsichtigen Albtraum: Dienste wurden immer mehr, Nachtdienste häuften sich, Einspringen wurde zur Regel und nicht zur Ausnahme.
Freizeit war ein Luxus, den man sich hier schlicht nicht leisten konnte. Private Termine, Erholung oder gar verlässliche Planung? Illusion.
Wer hier arbeitet, muss bereit sein, sich selbst komplett hintenanzustellen – und bekommt dafür nicht einmal ein „Danke“. Eine völlige Grenzüberschreitung auf Dauer.
Karrierechancen? Eher Mangelware.
Ein gutes Beispiel dafür ist die Gruppenleitung, die trotz zusätzlicher Verantwortung kaum mehr verdient hat. Wertschätzung sieht anders aus.
Das Gehalt war definitiv nicht gut – vor allem wenn man die Arbeitsbelastung und Überstunden bedenkt, die erwartet wurden. Für das, was man geleistet hat, definitiv zu wenig.
Nicht mal einfache Dinge wie Mülltrennung wurden umgesetzt oder gefördert. Sozialbewusstsein beschränkte sich auf Worthülsen nach außen – intern spielte es keine Rolle.
Nachhaltigkeit? Ein Fremdwort. Wer auf verantwortungsvolles Handeln Wert legt, wird hier enttäuscht.
Der Zusammenhalt unter einigen Kolleg*innen war tatsächlich gut – aber eher aus purer Verzweiflung heraus. Man hat sich gegenseitig gestützt, weil sonst niemand da war, der einen aufgefangen hätte.
Leider gab es auch im Team Personen, die so falsch und intrigant waren, dass sie einem sinnbildlich das Messer in den Rücken gerammt haben.
Gab es nicht.
Ein Paradebeispiel dafür, wie man es nicht machen sollte.
Die Führungskräfte waren fachlich überfordert, menschlich distanziert und autoritär im schlechtesten Sinne.
Mitspracherecht existierte nicht, stattdessen herrschte ein von oben nach unten durchgedrückter Befehlston.
Kritik wurde grundsätzlich als persönlicher Angriff gewertet, und wer es wagte, Missstände anzusprechen, galt schnell als „schwierig“ oder „illoyal“.
Unterstützung? Nur wenn’s nach außen gut aussieht. Verantwortung wurde regelmäßig nach unten weitergereicht – Fehler der Leitung? Wurden entweder ignoriert oder auf andere geschoben. Kein Rückhalt, keine Klarheit, kein Vertrauen.
Auch beim Wechsel der Leitungen, ändert sich nichts, denn diese Personen waren bereits ein Teil des abwertenden Leitungssystems und sind nun noch weiter aufgestiegen.
Anfangs schienen die Arbeitsbedingungen akzeptabel. Doch das änderte sich schnell. Nach kurzer Zeit wurde erwartet, dass man alle Dienste übernimmt, egal ob tagsüber, nachts oder am Wochenende. Der Personalmangel und die schlechte Organisation führten zu dauerhaften Überlastungen. Unterstützung gab es kaum, die Ausstattung war oft veraltet oder unzureichend. So wurde aus einem vermeintlich guten Arbeitsplatz schnell eine Belastung ohne Ende.
Die Kommunikation war ein einziges Chaos, sofern sie überhaupt stattfand. Wichtige Informationen wurden entweder zu spät oder gar nicht weitergegeben.
Transparenz? Nicht vorhanden.
Entscheidungen kamen plötzlich und ohne Rücksprache, meist von oben herab. Rückfragen wurden als lästig empfunden, Kritik als Angriff verstanden. Wer etwas ändern wollte, stieß auf eine Mauer aus Ignoranz oder wurde direkt zum „Problem“ erklärt.
Wer laut genug nickt und sich anpasst, wird bevorzugt behandelt.
Beurteilungen sind häufig willkürlich und hängen mehr von der persönlichen Gunst der Führung ab als von Leistung oder Kompetenz. Objektivität und Fairness sucht man vergeblich.
Die Aufgaben an sich waren durchaus spannend. Doch das hielt leider nicht lange an, da man schnell alleine gelassen wurde und alle anderen Punkte irgendwann überwiegen und die Arbeit, trotz interessantere Aufgaben, irgendwann der reinste Horror ist.
Die Arbeit mit den Thema Essstörung und komorbiden psychischen Erkrankungen ist super spannend.
Im Grunde genommen, dass die Mitarbeitenden verbrannt werden.
Mitarbeitende ernst nehmen und deren Feedback nicht direkt ablehnen, sondern vielleicht kurz drüber nachdenken. Außerdem mit der Zeit gehen, digitalisieren und Prozesse starten, die die Arbeit erleichtern (Dokumentation zB.: teilweise mussten Dinge doppelt dokumentiert werden, aber in unterschiedlicher Form).
Im Team mega gut! Sehr unterstützend und wertschätzend. Durch die Leitungen wurde das allerdings nicht so gelebt. Da war das Motto eher: alles dafür tun, um die Mitarbeitenden kleinzuhalten und keine Initiativen Ideen möglich zu machen.
Der Ruf ist gut, verstehe ich auch, wenn sich alle den A*** aufreißen.
Die Dienste waren: Frühdienst (ab 7:45 bis i.d.R. 17/18 Uhr, weil chronisch zu wenige Leute anwesend waren), Spätdienst (von 10 bis 19 Uhr, wegen der Übergabe meistens aber länger), Abenddienst (14 - 22 Uhr, es wurde immer die Bereitschaft erwartet, länger zu bleiben, möglicherweise spontan über Nacht, sollte ein Nachtdienst ausfallen). Außerdem wurde gegen Ende meiner Zeit bei Anad erwartet, rein aus Kollegialität am Freitag bereit zu sein, einen Wochenenddienst zu übernehmen. War also eher eine work-work-balance. Hat man dann nämlich einen Nachtdienst übernommen, fehlt natürlich die Zeit tagsüber für die eigentlichen Aufgaben. Das musste dann aber trotzdem gemacht werden.
Fortbildungen wurden mit bis zu 200 euro bezuschusst. In den letzten Monaten meiner Zeit dort hatte ich keine Zeit, mich um interessante Fortbildungen zu kümmern
Wenn man eine Leitungsrolle übernehmen will, wird das nicht vergütet. Die Nachtdienstleitungen haben ihren Job neben der Bezugsbetreuung gemacht.
Gehalt ist ok, wenn man ausklammert, dass man nichts fürs spontane Einspringen bekommt. Egal, wie spontan man einen Dienst übernimmt oder spontan länger/ über Nacht bleibt.
Umwelt als Thema kam nicht vor. Sozialbewusstsein müsste durch die anderen Punkte klar werden. Faktisch ist es immer wichtig, dass das Image aufrechterhalten wird und die Betten belegt sind
Neben der Arbeit mit den Bewohnerinnen, die wirklich sehr spannend und wertvoll ist, war der Zusammenhalt und die gegenseitige Wertschätzung im Team das einzige, dass mich so lange bei Anad gehalten hat.
Gibt es eher nicht, außer auf der Leitungsebene
Die Haltung der Leitungen hat sich sehr angefühlt wie ein „Leitungen gegen den Rest“. Rückmeldungen und Verbesserungsvorschläge, oder einfach nur das simple Ansprechen der Belastung durch die viel zu hohe Arbeitsbelastung wurde wegignoriert, höchstens vorgeschlagen, wie man sein Zeitmanagement verbessern kann. Zeit für die Bewohnerinnen gab es im Endeffekt immer weniger.
Wenn man wie ein Esel mehrfach 10-14 Stunden manchmal ohne Pause (auch bei Klinikeinweisungen oder sonstigen Stressigen Tagen gilt, dass eine Pause aufgeschrieben werden muss, die nicht gemacht werden konnte) arbeiten möchte, einem Wertschätzung oder ein Privatleben nicht so wichtig ist, dann gefällts einem bestimmt.
Über ein wöchentliches Protokoll aus den Leitungssitzungen wurden in teilweise sehr forschem Ton die neuesten Entscheidungen kommuniziert. Transparenz dabei war eher unerwünscht. Verbesserungswünsche an diesem Kommunikationsweg wurden mit einem „nimm das nicht so ernst, wie wenig wertschätzend und freundlich das Protokoll geschrieben ist“. So kann man Eigenverantwortung natürlich auch gut von sich selbst wegschieben.
Die wenigen männlichen Kollegen dort haben eine besondere Stellung.
Die Einzelfallarbeit mit den Bewohnerinnen war sehr spannend. Besonders wenn dann eine Bewohnerin mit Strategien gegen die Essstörung, Plänen und Träumen für die Zukunft und einer neuen Perspektive abseits der Essstörung ausgezogen ist, war es ein wundervoller Moment. Und die Zusammenarbeit in dem sehr professionellen Team war sehr bereichernd.
Es gibt schon auch mal gute Tage, die meiste Zeit wird aber sehr empfindlich darauf reagiert, wenn man mal nachfragt wie gewisse Entscheidungen getroffen wurden. Das führt zu dicker Luft, die für jeden zu spüren ist.
Außen hui, innen pfui
Wenn gerade nicht viel los ist, wird eine gute Work-Life-Balance möglich gemacht. Wenn jemand kündigt oder gerade viel los ist, hat man halt Pech gehabt.
Kaum Aufstiegsmöglichkeiten
Sehr schlechte Bezahlung! Definitiv unter dem, was normalerweise im sozialen Bereich bezahlt werden sollte
Die Kollegen sind super! Das einzige, was mich all die Jahre gehalten hat.
Die meisten gehen recht schnell wieder, deshalb gibt es nicht viele ältere Kollegen
Jede Frage, die man den Vorgesetzten stellt, wird als Kritik wahrgenommen und dementsprechend wird darauf reagiert. Am liebsten hätten sie es, wenn man einfach nur seinen Job macht und nichts hinterfragt
Zum Teil arbeitsrechtlich sehr fragwürdig
Sehr intransparente Kommunikation, die Entscheidungen der Geschäftsleitung darf niemals hinterfragt werden.
Die Arbeit mit den PatientInnen ist sehr spannend!