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2 von 7 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich
kununu Score: 2,0Weiterempfehlung: 0%
Score-Details

2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Hohe Fluktuation und unsichere Führung – Kaum Perspektiven für Mitarbeitende

1,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2024 im Bereich Vertrieb / Verkauf in Kempten gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Möglichkeit, selbst an Gruppenreisen teilzunehmen.

Ambitionierte Positionierungsstrategie.

Sehr schönes Büro.

Kaffee und Milch für Mitarbeiter.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Hohe Fluktuation: Bei einem recht überschaubaren Team wurden mehrere Mitarbeiter eingestellt und gekündigt.

Begründung für Kündigungen waren nicht immer nachvollziehbar

Meinungsverschiedenheit oder Äußerungen wurden oft gegen einen verwendet und man musste sehr aufpassen, nicht „auf der Liste“ zu landen.

Kritik wurde oft als Angriff betrachtet, anstatt als konstruktiver Input.

Der Teamleiter sorgte für eine belastende Atmosphäre.

Das Gehalt entsprach nicht der geforderten Leistung.
Man wird mit einer guten Provisionsvereinbarung geködert und na h dem vertraglichen Verfall wird nicht Leistungsgerecht bezahlt.

Angstkultur: Die ständige Unsicherheit über den eigenen Arbeitsplatz demotivierte viele Mitarbeitende.

Keine Benefits.

Verbesserungsvorschläge

Die Geschäftsleitung sollte sich ein eigenes Bild der Mitarbeitenden machen, anstatt sich nur auf die Meinung einzelner Personen zu verlassen.

Ein nachhaltigerer Umgang mit Mitarbeitenden wäre wünschenswert, statt einer "Fire & Hire"-Mentalität.

Klare und schriftlich festgelegte Provisionsmodelle zur besseren Planbarkeit für die Mitarbeitenden.

Arbeitsatmosphäre

Das Team intern hat gut zusammengearbeitet, allerdings wurde durch den Leiter häufig eine autoritäre und angespannte Stimmung geschaffen. Anstatt zu fördern, wirkte das eher einschüchternd und hemmend.

Image

Nach außen hin genoss das Unternehmen ein positives Image, insbesondere durch das Engagement der Mitarbeitenden, Guides und des Geschäftsführers. Unter den Mitarbeitern herrschte Unsicherheit und Misstrauen, was die Identität und die gewollte „Loyalität“ einschränkte.

Work-Life-Balance

Urlaubswünsche wurden meistens problemlos akzeptiert. Durch die festen Arbeitszeiten konnte man sich gut die Zeit einteilen. Auch spontane Ereignisse, die der Arbeitszeit im Wege standen wurden genehmigt. In den Wintermonaten kommen auf einen sehr viele Überstunden, die aber als selbstverständlich angesehen werden und nicht nennenswert gelobt werden.

Karriere/Weiterbildung

Zwei Mitarbeiter wurden durch einen Kurs von Mission Mittelstand weitergebildet. Weitere Seminare erwiesen sich hingegen als wenig hilfreich und unprofessionell. Über die Seriosität der Fortbildungen lässt sich streiten.
Das geringe Gehalt wurde immer damit gerechtfertigt, in Zukunft Teil eines großen Projektes zu sein, mit viel Verantwortung und mehr Geld. Das einzige was übrig blieb waren zahlreiche Kündigungen innerhalb eines Kalenderjahres.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt lag leicht über dem Mindestlohn (ca. 2.800 € brutto nach der Probezeit). Die Provisionsvereinbarung wurde nur mündlich festgelegt ohne Vertrag. Teamumsatzziele sollte besonders vergütet werden, was aber nie vorkam. Diese lagen in utopischen Höhen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es wurde weitestgehend papierlos gearbeitet, und es gab die Möglichkeit, einmal jährlich einen Social-Tag für wohltätige Zwecke zu nutzen. Digitalisierung wurde gefördert. Produkt sind nunmal kleine Schiffe, die eine große Umweltbelastung darstellen.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt unter den Kollegen war stark. Der Umgang miteinander war kollegial und respektvoll, was ein positiver Aspekt der Arbeitsatmosphäre war. Wenn die Führungsetage einen braucht, dann sind sie nett zu dir. Sobald sie dich loswerden wollen, werden Sachen außer Kontext gestellt und man wird frei gestellt.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kollegen wurden respektvoll behandelt und wertgeschätzt.

Vorgesetztenverhalten

Die Führungskräfte taten sich schwer mit Machtverantwortung. Kündigungsdrohungen bei Nichterreichen von Umsatzzielen waren keine Seltenheit. Arbeitsweisen und Prozesse wurden häufig geändert, und es wurde regelmäßig hinterfragt, wie stark sich Mitarbeitende dem Unternehmen verpflichtet fühlen. Es schien nie etwas gut genug zu sein. Symbiose zwischen Chef und Teamleiter sehr gefährlich, da sich der Chef keine eigene Meinung seiner Mitarbeiter bildete, sondern nur das galt, was der Teamleiter ihm erzählen wollte.

Arbeitsbedingungen

Das Büro war modern ausgestattet mit neuester Technologie, großzügigen Räumen, einem Fernsehstudio und einer modernen Küche. Besonders der Blick auf den Fluss sorgte für eine angenehme Arbeitsumgebung. Die Lage allerdings etwas außerhalb der Stadt Kempten. Eine laute Baustelle beeinträchtigte die Konzentration.

Kommunikation

Die Kommunikation innerhalb des Unternehmens war ausbaufähig. Informationen wurden oft spät oder indirekt weitergegeben, da vieles in der Führungsebene hängen blieb. Obwohl eine offene und tolerante Kommunikationskultur propagiert wurde, empfanden viele Kritik als persönlichen Angriff.

Gleichberechtigung

Frauen und Männer wurden gleich behandelt. Allerdings war es oft schwierig, sich mit der eigenen Meinung durchzusetzen, wenn diese nicht der der Führungsetage gleichte, was zu späteren Problemen führte. Es galt nur die Meinung des Teamleiters, der gerne mal die Realität etwas verzerrt darstellte.

Interessante Aufgaben

Die Produktvielfalt ermöglichte abwechslungsreiche Aufgaben. Allerdings wurden viele Prozesse schnell monoton, was die langfristige Motivation beeinträchtigte.

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Arbeitgeber-Kommentar

Ingo Oswald, Geschäftsführer
Ingo OswaldGeschäftsführer

Hallo,

vielen Dank für deine Bewertung und das Feedback zu deiner Zeit in unserem Unternehmen.

Als zukunftsorientierter Betrieb nehmen wir deine Punkte gerne auf, setzen uns intern mit diesen selbstkritisch auseinander und stellen uns als Arbeitgeber auf den Prüfstand.
Denn auch aus leider aufgelösten Arbeitsverhältnissen können gute & wichtige Learnings gezogen werden – diese Offenheit & Selbstkritik sollte jedoch auf beiden Seiten vorhanden sein.
Die einseitige Einnahme der „Opfer-Rolle“ halten wir an dieser Stelle für ungeeignet.

Daher möchten wir deine Bewertung gerne mit einigen Kommentaren ergänzen:

Nicht ganz stimmig erscheinen deine freien Anmerkungen in Relation zu den dann vergebenen Sternen – die zuvor gelobten und als angenehm bezeichneten Arbeitsbedingungen werden z.B. mit nur 3 Sternen bewertet.

Von einer „Hire-& Fire Mentalität“ des Unternehmens zu sprechen, erscheint uns nicht wirklich nachvollziehbar – v.a. wenn der Betrieb auch in extremen Situationen wie der vergangenen langjährigen Covid-Pandemie oder dem folgenden Ukraine-Krieg keinerlei Kündigungen ausgesprochen hat und das gesamte Team durch diese herausfordernden Zeiten getragen hat – und damit langfristig Arbeitsplätze & Existenzen erhalten wurden!

Am Ende des Tages ist Arktis Tours jedoch nicht „die Kirche“ und lebt als Wirtschaftsbetrieb auch nicht von Spendengeldern – daher müssen messbare und nachvollziehbare Arbeitsergebnisse vorliegen. Arbeitsleistung & erhaltene Konditionen / Benefits müssen für beide Seiten in Balance sein, hier geht es um erreichte Resultate und nicht den Tausch „Gehalt gegen Anwesenheit / Arbeitszeit“.

In den regelmäßig stattfindenden Mitarbeiter-Feedback- & Entwicklungsgesprächen, die als konstruktiver und offener Austausch zwischen Mitarbeiter, Teamleiter und auch mir als Geschäftsführer dienen, wurden Stärken, aber auch vorhandene Schwächen, Verbesserungspotential und resultierende Maßnahmen mehrfach mit dir erörtert.
Diese Gespräche und Feedback-Schleifen müssen aber auch zu einer Verhaltensänderung führen und können nicht ohne Umsetzung „verpuffen“.

Seitens Unternehmen wurden dir in diesen Gesprächen mehrfach Entwicklungsmöglichkeiten aufgezeigt und die Schritte dazu angegangen, wie z.B. mit der Übergabe spezieller Destinationen und Reisearten als betreuender Sales-Mitarbeiter.
Doch gerade im Premium- & Luxus-Reisesegment muss die dann folgende Kundenbetreuung und Reiseorganisation auf qualitativ hochwertigem Niveau erfolgen. Dieser Anspruch wurde teils nicht oder mit Unzulänglichkeiten erfüllt und es kam häufig zu berechtigten Reklamationen seitens der Reisenden – in unseren besonderen Destinationen wie der Arktis und Antarktis ist die hohe Verlässlichkeit des Veranstalters jedoch ein entscheidender Faktor für unsere Kunden.
Hier sollte der „schnelle Verkaufsabschluss mit Blick auf die Provision“ mit der Qualität der darauf folgenden Reiseorganisation in Einklang stehen.

Erwähnen möchten wir in diesem Zusammenhang auch, dass viele dieser klar verantwortlichen Reklamationen mit resultierenden, teils erheblichen finanziellen Rückerstattungen an die Gäste vom Betrieb getragen wurden! Eine tolerierende „Fehlerkultur“, die sicher nicht in vielen Unternehmen in dieser Form praktiziert wird.

Zum Thema Provisionsvereinbarung kann angemerkt werden, dass diese stets für einen definierten Zeitraum vereinbart sind, nach Ablauf dann neu an die neuen wirtschaftlichen Ziele und Ergebnisse angepasst erstellt werden – ein normales Handling in Wirtschaftsbetrieben. Hier sollte die abgegebene Bewertung der Realität entsprechen. Was darüber hinaus auch auf das Thema „sehr viele Überstunden in den Wintermonaten“ zutrifft!

Abschließend noch eine Anmerkung zum erwähnten Unternehmensberater und den Seminaren:
Dieser gehört zu den führenden Experten, wurde für seine Leistungen mehrfach national und international ausgezeichnet, u.a. mit dem renommiertesten deutschen Wirtschaftspreis – dem „Ludwig-Erhard-Preis“.
Auch der eingesetzte Verkaufstrainer gilt als einer der Besten Deutschlands. Die aus den angebotenen Fortbildungen erzielten Ergebnisse liegen aber immer sehr stark am Umsetzungswillen und der realen Leistungsbereitschaft des Mitarbeiters. Hier sollte eigener ausbleibender oder geringer Erfolg nicht durch die mangelnde Qualität der Trainer / Fortbildungen gerechtfertigt werden.

Für deinen weiteren beruflichen und privaten Lebensweg wünschen wir dir alles Gute.
Ingo Oswald,
Geschäftsführer Arktis Tours

Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

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Unprofessionell und nicht zeitgemäß geführtes Unternehmen mit sehr wenig Perspektive und schlechtem Arbeitsklima

2,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Vertrieb / Verkauf in Kempten gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Hunde im Büro

Geräumiges Büro in schöner Lage

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Fluktuation war auffallend hoch – bei einem kleinen Team von etwa zehn Personen gab es innerhalb eines Jahres sieben Kündigungen. Das spricht für sich.

Kritik wurde oft als persönlicher Angriff verstanden, statt als konstruktiver Beitrag zur Weiterentwicklung. Eine offene Feedbackkultur war dadurch kaum möglich.

Das Verhalten des Teamleiters trug maßgeblich zu einer dauerhaft angespannten und teils belastenden Atmosphäre bei.

Auch das Thema Gehalt war enttäuschend: Zu Beginn wurde mit einer attraktiven Provisionsregelung geworben, die jedoch nach Ablauf der Frist ersatzlos wegfiel. Danach entsprach die Bezahlung nicht mehr der tatsächlichen Arbeitsleistung.

Hinzu kam eine permanente Unsicherheit über die eigene Zukunft im Unternehmen, die viele Mitarbeitende stark belastet und demotiviert hat. Eine solche Atmosphäre erzeugt Druck, aber keine nachhaltige Motivation.

Verbesserungsvorschläge

Mitarbeitern Vertrauen schenken und wirkliches Mitspracherecht einräumen - nur so schafft man eine wirkliche Verbindung und die vom GF gewünschte Loyalität

Mehr Kontinuität und Wertschätzung im Umgang mit Mitarbeitenden wären wünschenswert – kurzfristige Wechsel wirkten oft wenig nachhaltig.

Faires Gehalt und Provisionsregelungen für Sales-Mitarbeiter

Zusammenarbeit mit Unternehmensberatung hinterfragen

Leute in Führungspositionen kritisch hinterfragen, da diese mehr ihre eigenen Interessen als die des Unternehmens im Sinn haben

Arbeitsatmosphäre

Mitarbeitern wird vom Geschäftsführer und dem "Teamleiter" kein Vertrauen geschenkt, statt motivierenden und positiven Gesprächen, wird viel kontrolliert und nach Fehlern gesucht. Kritik wird nicht wirklich zielführend und konstruktiv kommuniziert, sondern unsachlich und teilweise auf sehr persönlicher Art und Weise.

Image

Das Unternehmen hatte nach außen ein positives Erscheinungsbild.

Work-Life-Balance

Zumindest im Sales hatte man feste Arbeits- und Pausenzeiten, was natürlich auch mit der Erreichbarkeit der Kunden zusammenhängt. Insgesamt sollte man hier trotzdem etwas flexibler sein. Besonders was Home Office betrifft, was nicht wirklich verbreitet ist.

Karriere/Weiterbildung

Statt auf fundierte Weiterbildungskonzepte oder individuelle Förderung zu setzen, wurde immer wieder auf externe Vertriebscoaches und Unternehmensberater zurückgegriffen – leider oft ohne erkennbare Qualifikation oder nachhaltigen Mehrwert. Inhalte wirkten häufig oberflächlich, wiederholten sich oder hatten eher motivatorischen Charakter als echten fachlichen Tiefgang. Teilweise hatten die eingesetzten Coaches fragwürdige Methoden, die mehr Verwirrung als Entwicklung schafften. Eine klare Strategie für berufliche Weiterentwicklung innerhalb des Unternehmens war nicht erkennbar, Aufstiegschancen gab es nur sehr begrenzt – wenn überhaupt.

Gehalt/Benefits

Gehalt ist auf unterstem Niveau auch im Vergleich zu anderen Jobs in der Tourismusbranche. Im Vorstellungsgespräch wurde mit einer Provisionsvereinbarung gelockt, nach Antritt der Stelle wurde diese nie wieder erwähnt. Mitarbeiter-Benefits gibt es nicht, nach außen hin wird damit aber geworben.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nach außen wird großer Wert auf Nachhaltigkeit gelegt und es wurden auch soziale Projekte unterstützt. Bei der Zusammenstellung der Reisen wurde allerdings nicht wirklich Wert darauf gelegt, die Emissionen durch weniger Flüge gering zu halten. Auch die Schiffsreisen verursachen natürlich große Umweltbelastungen. Gerade deshalb sollte man Mitarbeitern Home Office ermöglichen, statt alle Kollegen mit teilweise sehr langem Anfahrtsweg jeden Tag ins Büro fahren zu lassen.

Kollegenzusammenhalt

Nimmt man den Geschäftsführer und den Teamleiter aus, war der Zusammenhalt innerhalb der Kollegen wirklich gut. Bei Fragen konnte man sich jederzeit an andere Kollegen wenden und es wurde einem immer geholfen.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Teammitglieder wurden fair und mit Anerkennung behandelt.

Vorgesetztenverhalten

Leider habe ich die Führungsebene als wenig unterstützend und teilweise respektlos erlebt. Konstruktives Feedback war selten, stattdessen herrschte oft ein autoritärer Ton. Entscheidungen wurden intransparent getroffen und kaum kommuniziert, was zu Unsicherheit im Team geführt hat. Kritik wurde häufig persönlich genommen, was eine offene Fehlerkultur nahezu unmöglich gemacht hat. Vorschläge und Eigeninitiative wurden eher abgewertet als gefördert. Insgesamt habe ich mich durch das Verhalten der Vorgesetzten nicht wertgeschätzt gefühlt. Die Vorgesetzten erwarten volle Loyalität zum Unternehmen, im Gegenzug ist man jedoch nur eine Nummer und wird bei der nächsten Gelegenheit gekündigt. Loyalität ist keine Einbahnstraße.

Arbeitsbedingungen

Büroräume sind auf dem neusten Stand, freundlich und großzügig gestaltet. Technische Ausstattung ist in Ordnung.

Kommunikation

Es gibt regelmäßige Meetings innerhalb der Abteilungen und des gesamten Unternehmens, bei denen die Mitarbeiter über Neuigkeiten informiert werden. Leider werden hier oft die immer gleichen Phrasen und Motivationsreden wiederholt, anstatt die Mitarbeiter wirklich miteinzubeziehen und nach ehrlichem Feedback zu fragen.

Gleichberechtigung

Soweit ich das einschätzen kann, wurden Frauen gleichwertig behandelt und haben auch verantwortungsvolle Aufgaben und Positionen übernommen.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben waren leider größtenteils monoton und wenig herausfordernd. Kreative Ideen oder neue Ansätze wurden kaum zugelassen, und eigenverantwortliches Arbeiten war kaum möglich. Statt Weiterentwicklung oder abwechslungsreicher Projekte gab es vor allem wiederkehrende Routinearbeiten. Insgesamt fehlte es an Gestaltungsspielraum, was langfristig eher demotivierend war.

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Arbeitgeber-Kommentar

Ingo Oswald, Geschäftsführer
Ingo OswaldGeschäftsführer

Hallo,

vielen Dank für deine Bewertung und das Feedback zu deiner Zeit in unserem Unternehmen.

Als zukunftsorientierter Betrieb nehmen wir deine Punkte gerne auf, setzen uns intern mit diesen selbstkritisch auseinander und stellen uns als Arbeitgeber auf den Prüfstand.
Denn auch aus leider im Rahmen der Probezeit aufgelösten Arbeitsverhältnissen können gute & wichtige Learnings gezogen werden – diese Offenheit & Selbstkritik sollte jedoch auf beiden Seiten vorhanden sein.
Die einseitige Einnahme der „Opfer-Rolle“ halten wir an dieser Stelle für ungeeignet.

Daher möchten wir deine Bewertung gerne mit einigen Kommentaren ergänzen:

Deine freien Anmerkungen erscheinen uns nicht wirklich in Relation zu dann vergebenen Sternen zu stehen – auch gut und positiv genannte Faktoren wie „Büroausstattung“ und der „Umgang mit älteren Kollegen“, den du als fair und wertschätzend einstufst, erhalten im Gegenzug nur 3 Sterne.

Probezeiten dienen Arbeitnehmer und Arbeitgeber dazu, sich einen realistischen Gesamteindruck im Berufsalltag zu machen. Arbeitsleistung & erhaltene Konditionen müssen für beide Seiten in Balance sein, hier geht es um erreichte Resultate und nicht den Tausch „Gehalt gegen Anwesenheit / Arbeitszeit“.

Mitarbeiter-Benefits wie die vorhandene betriebliche Altersvorsoge und betriebliche Krankenzusatzversicherung sind unseren Arbeitsverträgen klar geregelt – diese werden mit erfolgreichem Abschluss der Probezeit aktiviert! Mit Unterschrift war diese Regelung für dich bekannt und akzeptiert.

Auch stehen die Unternehmens- & Teamwerte „Ehrlichkeit“ und „Vertrauen“ für uns als Kriterium für den erfolgreichen Abschluss einer Probezeit.
In diesem Bereich sollten auch hier geäußerte Angaben der Realität entsprechen und keiner „kreativen und phantasievollen Auslegung“ zum Opfer fallen.

Dies trifft aus unserer Sicht auch für deine Bewertung in punkto „Umweltbewusstsein“ zu.
Als Reiseveranstalter für die Nordländer, Arktis und Antarktis sind wir auf Flugverbindungen angewiesen und diese werden genauso wie die lokalen Partner in den Ländern sinnvoll und überlegt ausgewählt.
Wir sind und unserer Verantwortung bewusst und haben aus diesem Grund seit vielen Jahren uns Nachhaltigkeitsprogramm „Heute für Morgen“ etabliert. Dabei werden die Flüge unserer Gäste zu 50% über die Organisation Atmosfair CO2-kompensiert und zusätzlich werden ökologische und soziale Projekte in den Zielgebieten und unserer Heimat Allgäu gefördert.
Die Teilnahme des gesamten Arktis Tours Teams an den jährlichen Allgäuer Clean Up Days von Patron e.V. gehört ebenfalls zum Engagement wie 3 zusätzliche Urlaubstage, die jeder Mitarbeiter für soziale und ökologische Tätigkeiten vom Betrieb erhält.

Wenn diese Maßnahmen, die dir vor Stellenantritt bekannt waren, gegen deine Werte, Moral und Umweltschutz-Gedanken sprechen (mit 2 Sternen bewertet), stellt sich für uns die Frage, wieso eine entsprechende Arbeitsstelle überhaupt angetreten wird.

Abschließend noch eine Anmerkung zum erwähnten Unternehmensberater und den Fortbildungsseminaren:
Dieser gehört zu den führenden Experten, wurde für seine Leistungen mehrfach national und international ausgezeichnet, u.a. mit dem renommiertesten deutschen Wirtschaftspreis – dem „Ludwig-Erhard-Preis“. Auch der eingesetzte Verkaufstrainer gilt als einer der besten Deutschlands. Die aus den angebotenen Fortbildungen erzielten Ergebnisse liegen aber immer sehr stark am Umsetzungswillen und der realen Leistungsbereitschaft des Mitarbeiters. Hier sollte eigener ausbleibender oder geringer Erfolg nicht durch die mangelnde Qualität der Trainer / Fortbildungen gerechtfertigt werden.

Für deinen weiteren beruflichen und privaten Lebensweg wünschen wir dir alles Gute.
Ingo Oswald,
Geschäftsführer Arktis Tours