8 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
8 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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8 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Stelle bewusst online lassen - obwohl diese Bereits besetzt sind…
Das Unternehmen möchte selbst maximale Sicherheit, während weitere Bewerber:innen Zeit in Bewerbungen auf faktisch bereits vergebene Stellen investieren. Wertschätzung vom Unternehmen gleich null…
Ich hatte mich auf zwei Trainee Stellen beworben. Eine Absage habe ich erhalten, wohlgemerkt auf eine der Positionen. Erst als ich nachgehackt habe, habe ich erfahren, dass sich die Absage auf beide Positionen bezogen hat, mit der zusätzlich Aussage: Wir haben die Ausschreibung noch online, da die neuen MitarbeiterInnen erst Mitte/Ende September bei uns starten und wir auf Nummer sicher gehen wollen, falls sich auf Arbeitnehmerseite doch noch etwas ändert.
Also solch einen unfaireren und undurchsichtigen Prozess habe ich noch nie erlebt.
Faktisch verschwenden Bewerber ihre Zeit damit, sich auf bereits vergebende Stellen zu bewerben. Wie viel Zeit man in einer gute Bewerbung steckt, ist dem Unternehmen wohl egal.
Ich habe mich für eine Position beworben, die ein abgeschlossenes Studium voraussetzt und als Trainee Stelle ausgeschrieben war. Das vorgeschlagene Gehalt war extrem unverhältnismäßig niedrig und normalerweise sind Positionen als Junior mindestens 15.000 und mehr bei der Konkurrenz besser bezahlt.
Es wirkt so, als ob hier bewusst gut ausgebildete Absolventen ausgenutzt werden sollen. Ein solches Angebot ist nicht nur unattraktiv, sondern im Vergleich zum Markt schlichtweg respektlos.
Sollte das die allgemeine Gehaltspolitik des Unternehmens widerspiegeln, dann erklärt das einiges und könnte langfristig auch das Arbeitgeberimage massiv schädigen.
Ich möchte mein Feedback zum Bewerbungsprozess mit dem Wunsch nach Verbesserung teilen. Leider zog sich der Ablauf über einen ungewöhnlich langen Zeitraum hin, ohne dass klare Informationen über den aktuellen Stand gegeben wurden. Rückfragen meinerseits blieben oft unbeantwortet oder führten zu wenig konkreten Aussagen, was den Eindruck vermittelte, dass sich niemand wirklich verantwortlich fühlte.
Zudem wurde meine Art zu kommunizieren – insbesondere ausführlichere Antworten – kritisch angemerkt. Dabei ist gerade im vertrieblichen Kontext eine klare, verständliche und strukturierte Kommunikation essenziell, um Missverständnisse zu vermeiden und Verbindlichkeit zu schaffen.
Ich sehe in diesen Punkten Verbesserungspotenzial für einen wertschätzenden und professionellen Umgang mit Bewerberinnen und Bewerbern – gerade in einem Bereich, in dem Kommunikation eine Schlüsselrolle spielt.
Es ist einfach nicht nötig, hier als Trainee zu arbeiten, wenn man nicht schon in der Region wohnt. Ich meine, Geld ist nicht alles, aber für den Mindestlohn und hohen Erwartungen, die die Firma hat, muss man dann eben auch eine umwerfende Atmosphäre bieten. Hier geht das alles sehr unpersönlich zu. Im ersten Gespräch hört man Sätze wie "Bei uns fährt die Führungsriege auch keinen Porsche mit goldenen Felgen". Also war klar, Geld ist nicht zu erwarten und München ein denkbar ungünstiger Standort. Seis drum. Im zweiten Gespräch fängt man dann im Gespräch mit den Entscheidungsträgern mit der Prämisse an: "Hier geht es eher darum, Ihnen eine Möglichkeit zu geben, Fragen zu stellen". hört sich doch gut an, aber dann wird die zweite Fragestellerin auf einmal zur stresstesterin. Classic Good Cop - Bad Cop. Das ist alles viel zu berechnend und man sucht eher nach Fehlern des Bewerbers und lobt nicht, was Dieser mitbringt.
Ich hab einen Tag später die Zusage bekommen, aber konnte defintiv sagen, dass ich mich hier für das Risiko (Hinziehen, ausprobieren etc.) nicht ausreichend wertgeschätzt fühle.
Um sich in München eine Wohnung leisten zu können, bedarf es selbst für Trainees einer besseren Bezahlung. Bei einer 40-Stunden-Woche noch zusätzliche 10 unbezahlte Überstunden zu erwarten, umgeht das Mindestlohngesetz und entspricht keiner Wertschätzung der Arbeitskraft. Hier muss unbedingt nachgebessert werden.
Ich würde jeden, der nicht Muttersprachler ist abraten, sich bei dieser Firma zu bewerben. Während meines Vorstellungsgespräch wurde mir von einer Mitarbeiterin vorgeworfen, dass ich nicht fähig wäre meine Aufgaben gut und rechtzeitig zu machen, weil ich Akzent habe und nicht Muttersprachler bin.
Meine Verbesserungsvorschlag: Bitte erwähnen Sie nächstes Mal in der Stellenausschreibung, dass bei euch nur Muttersprachler willkommen sind! So würden sie viel Zeit und Aufwand von Nicht-Muttersprachler sparen, welche aber in anderen, offenen Unternehmen willkommen sind!
Für das zuständige Entwickler-Team war die Sache nach dem ersten Gespräch recht zuversichtlich, in Runde 2 allerdings wurde stark, beinahe zu stark um das Gehalt verhandelt und mehrfach betont, dass es einer scheinbar so speziellen Einarbeitung bedarf, dass es somit durch das Gehalt ausgeglichen wird. Hier hat es sich für mich nach einer Einbahnstraße seitens des Vorgesetzten angefühlt. Hier bin ich nicht ganz mitgefahren. Die Absage folgte.
Verbesserung:
- Mehr Freiraum für Verhandlungen lassen, bzw. hinterfragen wie das Gehalt gerechtfertigt wird
- Transparenz schaffen: Wenn Lead und Co. ihr OK geben und man dann schon in Runde zwei kommt, sollte bei Absage klarer gemacht werden, was genau (fühlte sich plötzlich an) nicht gepasst hat oder man spricht im selben Zuge noch darüber, wo man Differenzen sieht, an denen man durchaus arbeiten kann
- Antwortzeiten/Zeitrahmen genauer definieren: Zwar ging es in meinem Fall recht schnell (binnen 1 - 2 Tagen) allerdings wurde mir eine Antwortzeit von bis zu einer Woche oder mehr kommuniziert.
Auf meine Bewerbung als Webentwicklerin bekam ich eine zeitnahe Antwort. Leider war es eine Absage, aber als ich nach Feedback gefragt habe, wurde mir eine ausführliche und freundliche Rückmeldung gegeben. Darum Daumen hoch für einen respektvollen Bewerberkontakt.