Niemals wieder Arrowsmith
Gut am Arbeitgeber finde ich
-
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
s. o.
Verbesserungsvorschläge
Ich schreibe meine Gedanken zur Agentur Arrowsmith hier auf, um Kolleg*innen ähnliche Erfahrungen zu ersparen. Ich arbeite seit Jahrzehnten professionell in der Musikbranche, habe in dieser aber nicht annähernd ähnliche Erfahrungen gehabt.
Der Kontakt zur Agentur Arrowsmith erfolgte Anfang 2023 über den früheren Inhaber der Agentur. Er übersandte mein zunächst ihm vorgelegtes Manuskript an die heutige Inhaberin. Nach mehreren Wochen meldete sich die Agentur per Mail mit einem Termin für eine Videokonferenz mit der Inhaberin der Agentur Arrowsmith. In diesem Gespräch attestierte diese ihr großes Interesse am Manuskript und sprach „aufgrund meines Schreibstils und des Inhalts“ von einem möglichen „Bestseller“. Ich solle doch aber bitte 2 wesentliche Inhalte verändern, die Erzählperspektive wechseln und mir bis zum nächsten Gespräch in 2 Wochen überlegen, ob ich willens und fähig sei, diese Änderungen anzugehen. Diese Änderungsvorschläge erschienen mir plausibel, also akzeptierte ich diese und signalisierte während der zweiten Videokonferenz meine Bereitschaft, das ursprüngliche Manuskript umzuschreiben. Die Inhaberin der Agentur war darüber hoch erfreut und entwickelte bereits Ideen für eine Fortsetzungsgeschichte. Wir vereinbarten mündlich, ohne dies in irgendeiner Form schriftlich zu dokumentieren, dass ich die nächsten Monate das ursprüngliche Manuskript umarbeite. Mir werde in allernächster Zeit ein Agenturvertrag zugesandt. Dies geschah tatsächlich im Juni 2023. Außerdem lieferte ich Fotos, Klappentexte für mein Projekt und manches mehr, was angeblich für die Gestaltung eines Werbeprospektes dienen sollte. Dieser Prospekt wurde mir nie zugestellt, zudem konnte ich meinen Namen im Netz in keiner Form in Zusammenhang mit der Agentur finden.
Aus dem ursprünglich ca. 100 Seiten Manuskript wurde ein solches doppelten Umfangs, ich schrieb in den folgenden Monaten quasi ein neues Buch.
Seit Unterzeichnung des Agenturvertrags im Juni 2023 gab es von Seiten der Agentur Arrowsmith KEINERLEI Kontaktaufnahme mehr. Meine zahlreichen Emails blieben unbeantwortet, telefonisch an Mitarbeiterinnen vorgetragene Bitten um Rückmeldung blieben ohne Reaktion, wobei es erstaunlich war festzustellen, dass Anrufe in der Regel gar nicht abgenommen wurden, was vor der Vertragsunterzeichnung niemals geschah. Postalisch zugesandte Nachrichten blieben ohne Reaktion.
Im Herbst 2024 stellte ich die Agentur (nach zweimaliger vergeblicher Bitte per Email um eine erneute Videokonferenz) per Einschreiben mit Rückantwort vor ein Ultimatum mit Fristangabe. Die Antwort der Agentur (und die erste Reaktion überhaupt nach 17 (!) Monaten) kam um einige Wochen verspätet im November 2024.
Man sei – so Inhalt der etwas kleinmütigen Mail – durchaus an einer weiteren Zusammenarbeit interessiert, entschuldige sich für die Verspätung und mein Manuskript sei im Übrigen gerade „im Versandprozess“. Meine Frage, um welches Manuskript es sich denn hierbei handele, da mein neues der Agentur ja gar nicht vorliege, blieb ebenso unbeantwortet wie jede andere Kontaktaufnahme meinerseits.
Von diesem „Versandprozess“ gibt es für mich keinerlei schriftliche Dokumentation in Form eines Prospektes o. Ä.
Ab diesem November 2024 wiederholte sich das Spielchen des vergangenen Jahres. Kontakt: Fehlanzeige.
Meine Geduld war definitiv zu Ende. Eine erneute Fristsetzung zum 1. Mai 2025 per Einschreiben mit Rückantwort blieb bis zum heutigen Tag unbeantwortet.
Ich habe die Zusammenarbeit mit dieser Agentur beendet, den Agenturvertrag habe ich gekündigt. Mich hat die Angelegenheit ca. zwei Jahre ohne irgendein Ergebnis gekostet. Die Frustrationen, die bei einem „Newcomer“ in der Literaturszene (der ich mit meinen 68 Jahren ja definitiv bin) zwangsläufig entstehen, wenn bei einem Erstgespräch mit der Agenturinhaberin diese von „Bestseller“-Potential spricht und daraufhin 2 Jahre NICHTS mehr von sich hören lässt, sogar KEINERLEI Motivation zeigt, das auf ihren eigen Wunsch überarbeitete Manuskript überhaupt zur Kenntnis zu nehmen, geschweige denn, es zu lesen – diese Frustrationen würde ich vor allem gerne jüngeren Kolleg*innen ersparen.
15. Mai 2025 //
Arbeitsatmosphäre
mäßig
Image
ohne Kommentar
Karriere/Weiterbildung
ohne Kommentar
Vorgesetztenverhalten
katastrophal
Gehalt/Benefits
ohne Kommentar