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Arrowsmith 
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14 von 26 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich
kununu Score: 2,9Weiterempfehlung: 36%
Score-Details

14 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

anspruchsvolle und abwechslungsreiche Arbeit

4,8
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Ich habe sehr gerne bei Arrowsmith gearbeitet und bin immer gern ins Büro gegangen und habe auch das Remote-Arbeiten sehr geschätzt, gerade wenn es um Arbeit an Manuskripten ging. Die Meetings und Technik waren auf dem neuesten Stand und alles sehr übersichtlich organisiert, auch im HO. Die Inhaberin wie auch das Team und die Klienten empfand ich alle als sehr angenehm in der Zusammenarbeit und die Arbeit selbst war anspruchsvoll und abwechslungsreich. Ich habe sehr viel gelernt und bei meinem anschließenden Job einiges vermisst.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Manchmal kam es zu Verzögerungen in der Kommunikation, gerade während der Buchmessen, aber insgesamt fand ich es alles sehr gut strukturiert und mit den modernen Tools der Agentur und zu lösen.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Niemals wieder Arrowsmith

1,0
Nicht empfohlen
Ex-FreelancerHat bis 2023 im Bereich Forschung / Entwicklung in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

-

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

s. o.

Verbesserungsvorschläge

Ich schreibe meine Gedanken zur Agentur Arrowsmith hier auf, um Kolleg*innen ähnliche Erfahrungen zu ersparen. Ich arbeite seit Jahrzehnten professionell in der Musikbranche, habe in dieser aber nicht annähernd ähnliche Erfahrungen gehabt.
Der Kontakt zur Agentur Arrowsmith erfolgte Anfang 2023 über den früheren Inhaber der Agentur. Er übersandte mein zunächst ihm vorgelegtes Manuskript an die heutige Inhaberin. Nach mehreren Wochen meldete sich die Agentur per Mail mit einem Termin für eine Videokonferenz mit der Inhaberin der Agentur Arrowsmith. In diesem Gespräch attestierte diese ihr großes Interesse am Manuskript und sprach „aufgrund meines Schreibstils und des Inhalts“ von einem möglichen „Bestseller“. Ich solle doch aber bitte 2 wesentliche Inhalte verändern, die Erzählperspektive wechseln und mir bis zum nächsten Gespräch in 2 Wochen überlegen, ob ich willens und fähig sei, diese Änderungen anzugehen. Diese Änderungsvorschläge erschienen mir plausibel, also akzeptierte ich diese und signalisierte während der zweiten Videokonferenz meine Bereitschaft, das ursprüngliche Manuskript umzuschreiben. Die Inhaberin der Agentur war darüber hoch erfreut und entwickelte bereits Ideen für eine Fortsetzungsgeschichte. Wir vereinbarten mündlich, ohne dies in irgendeiner Form schriftlich zu dokumentieren, dass ich die nächsten Monate das ursprüngliche Manuskript umarbeite. Mir werde in allernächster Zeit ein Agenturvertrag zugesandt. Dies geschah tatsächlich im Juni 2023. Außerdem lieferte ich Fotos, Klappentexte für mein Projekt und manches mehr, was angeblich für die Gestaltung eines Werbeprospektes dienen sollte. Dieser Prospekt wurde mir nie zugestellt, zudem konnte ich meinen Namen im Netz in keiner Form in Zusammenhang mit der Agentur finden.
Aus dem ursprünglich ca. 100 Seiten Manuskript wurde ein solches doppelten Umfangs, ich schrieb in den folgenden Monaten quasi ein neues Buch.
Seit Unterzeichnung des Agenturvertrags im Juni 2023 gab es von Seiten der Agentur Arrowsmith KEINERLEI Kontaktaufnahme mehr. Meine zahlreichen Emails blieben unbeantwortet, telefonisch an Mitarbeiterinnen vorgetragene Bitten um Rückmeldung blieben ohne Reaktion, wobei es erstaunlich war festzustellen, dass Anrufe in der Regel gar nicht abgenommen wurden, was vor der Vertragsunterzeichnung niemals geschah. Postalisch zugesandte Nachrichten blieben ohne Reaktion.
Im Herbst 2024 stellte ich die Agentur (nach zweimaliger vergeblicher Bitte per Email um eine erneute Videokonferenz) per Einschreiben mit Rückantwort vor ein Ultimatum mit Fristangabe. Die Antwort der Agentur (und die erste Reaktion überhaupt nach 17 (!) Monaten) kam um einige Wochen verspätet im November 2024.
Man sei – so Inhalt der etwas kleinmütigen Mail – durchaus an einer weiteren Zusammenarbeit interessiert, entschuldige sich für die Verspätung und mein Manuskript sei im Übrigen gerade „im Versandprozess“. Meine Frage, um welches Manuskript es sich denn hierbei handele, da mein neues der Agentur ja gar nicht vorliege, blieb ebenso unbeantwortet wie jede andere Kontaktaufnahme meinerseits.
Von diesem „Versandprozess“ gibt es für mich keinerlei schriftliche Dokumentation in Form eines Prospektes o. Ä.
Ab diesem November 2024 wiederholte sich das Spielchen des vergangenen Jahres. Kontakt: Fehlanzeige.
Meine Geduld war definitiv zu Ende. Eine erneute Fristsetzung zum 1. Mai 2025 per Einschreiben mit Rückantwort blieb bis zum heutigen Tag unbeantwortet.
Ich habe die Zusammenarbeit mit dieser Agentur beendet, den Agenturvertrag habe ich gekündigt. Mich hat die Angelegenheit ca. zwei Jahre ohne irgendein Ergebnis gekostet. Die Frustrationen, die bei einem „Newcomer“ in der Literaturszene (der ich mit meinen 68 Jahren ja definitiv bin) zwangsläufig entstehen, wenn bei einem Erstgespräch mit der Agenturinhaberin diese von „Bestseller“-Potential spricht und daraufhin 2 Jahre NICHTS mehr von sich hören lässt, sogar KEINERLEI Motivation zeigt, das auf ihren eigen Wunsch überarbeitete Manuskript überhaupt zur Kenntnis zu nehmen, geschweige denn, es zu lesen – diese Frustrationen würde ich vor allem gerne jüngeren Kolleg*innen ersparen.
15. Mai 2025 //

Arbeitsatmosphäre

mäßig

Image

ohne Kommentar

Karriere/Weiterbildung

ohne Kommentar

Vorgesetztenverhalten

katastrophal

Gehalt/Benefits

ohne Kommentar


Kommunikation

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Das "Praktikum" bei Arrowsmith ist reine Ausbeutung mit null Lerneffekt

1,8
Nicht empfohlen
Ex-Praktikant/inHat bis 2024 für dieses Unternehmen in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- gute Urlaubspolicy
- relativ moderne technische Ausstattung

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

All of the above

Verbesserungsvorschläge

- Mehr Festangestellte, damit die Praktikanten zuarbeiten und lernen können, statt 90% der Arbeit des Unternehmens zu leisten, damit die Chefin abkassieren kann
- Wertschätzung der Praktis durch Bezahlung, Zeugnis und Dankbarkeit

Arbeitsatmosphäre

Man arbeitet unter hohem Druck, da das Unternehmen (meiner Wahrnehmung nach) irgendwie den Bach runter geht. Als PraktikantIn lernt man absolut nichts sondern wird nur dazu verdonnert, eintönige Routine-Aufgaben zu erledigen, 40 Stunden pro Woche. Man wird als PraktikantIn weder mit zu Verlags- oder Autorenmeetings genommen, um einen Einblick zu bekommen, noch bekommt man eine Einführung in die Arbeit der Agentur über die technischen Know Hows von Monday, Adobe und Excel hinaus.

Image

In der Branche ist diese Agentur bereits als unzuverlässig und unprofessionell bekannt. Es ist fraglich, ob ein Praktikum hier wirklich gut für die eigene Karriere ist.

Work-Life-Balance

40 Stunden unbezahlt ist wirklich viel, leiser sind die Stunden auch nicht sehr flexibel. Allerdings bekommt man immer ein paar Tage Urlaub, wenn man fragt.

Karriere/Weiterbildung

Man lernt viel zu wenig, das für später wichtig sein könnte.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt ist unter den Praktis gut, man hilft sich gegenseitig, da sonst gar nichts funktionieren würde.

Vorgesetztenverhalten

Unvorstellbar.
- unzuverlässig & intransparent
- stellt hohe Erwartungen ohne ansatzweise genug Einarbeitung und Kommunikation
- profitiert von der kostenlosen Arbeitskraft von manchmal 3 Praktis gleichzeitig
- nicht kritikfähig
- kümmert sich unzureichend um Autoren und Klienten, diese erreichen telefonisch natürlich nicht die Chefin, sondern nur die armen Praktis, die diese Beschwerden ausbaden müssen

Arbeitsbedingungen

Unbezahlte, überwiegend eintönige Arbeit, der keinerlei Dankbarkeit gezeigt wird! Man ist meist auf sich allein gestellt und lernt dadurch nur sehr wenig.

Kommunikation

Kommunikation ist miserabel. Chefin meldet sich manchmal für Tage am Stück nicht, erwartet, dass man einfach weiß, was man noch alles machen soll, in das man gar nicht eingearbeitet wurde. Konnte man anstehende Aufgaben nicht vorhersehen, regt sich die Chefin auf.

Gehalt/Benefits

Kein Gehalt, KEIN Praktikumszeugnis. Hier auf keinen Fall ein Pflichtpraktikum machen, für das man bei der Uni eine Bestätigung einreichen muss!

Interessante Aufgaben

Man bekommt einen Einblick in die Vermittlung von Manuskripten und bereitet diese für Verlage auf. Das kann je nach Werk ganz spannend sein. Hier gibt es aber noch sehr viel Potenzial, von der Chefin "an die Hand genommen zu werden" um einen richtigen Einblick in die Literaturbranche zu gewinnen.

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Edit meiner Bewertung der Agentur Arrowsmith in 2024 für "Praktikum Arrowsmith Agency August-Oktober 2021"

1,9
Nicht empfohlen
Ex-Praktikant/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Administration / Verwaltung in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- eigenverantwortliches Arbeiten
- tägliche Check-In‘s, regelmäßige Meetings
- Flexibilität in Bezug auf Wohnort/Lebensumstände, e.g. Arbeit vom HO aus
- spannende und vielseitige Aufgaben
- Berücksichtigung eigener Interessen/Vorlieben z.B. Genre

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- Fehlende Vergütung
- Büroräume sind zentral gelegen aber sehr veraltet und weist viele „Stehrümmchen“ auf, das könnte etwas aussortierter, ausgeräumter, strukturierter und moderner sein (was aber daran liegt, dass sehr viel im HO gearbeitet wird)
- Inhaberin

Verbesserungsvorschläge

- Mehr Zeit für Ausbildung/Einblick in weitere Bereiche
- Vergütung

Arbeitsatmosphäre

Ich muss diese Bewertung einfach anpassen, da neue Bewertungen gleiche Erfahrungen zeigen und ich nach meiner Veröffentlichung damals zur Anpassung genötigt wurde, mit dem verlockenden Angebot in Zukunft noch zusammenzuarbeiten. Ich habe NIE WIEDER von der Inhaberin gehört.

Ich habe das Praktikum aus dem HO und im Ausland absolviert.
Als Praktikantin wurde ich schnell im Kollegium aufgenommen. Die Einarbeitung war zwar holprig, da meine Vorgängerin bereits weg war als ich angefangen habe, und es hat eine Weile gedauert bis ich mich zurechtgefunden habe (zum Glück ist sie nochmal für einen Morgen zurückgekommen und hat mir ein paar Dinge erklärt), doch letztlich habe ich es vor allem durch viel Eigeninitiative und Ehrgeiz geschafft mich einzufinden. Mit den täglichen Check-In‘s war die Aufgabenverteilung und die Arbeitsatmosphäre angenehm. Geliebt habe ich das eigenverantwortliche Arbeiten und die vielseitigen Aufgaben. Allerdings wusste ich bereits genau, dass eine Agentur mein Ziel nach dem Studium ist und diese Art unbezahlte Praktika dazugehören und hatte entsprechend die Motivation. Frisch aus der Schule wäre ich ins kalte Wasser geschubst worden.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance war ok. Das Management schenkt einem in diesem Punkt einen Vertrauensvorschuss (oder mangelndes Interesse?); solange man seine Aufgaben und Buchprojekte im Blick hatte, war es kein Problem mal einen Nachmittag zu verkürzen oder frei zu nehmen, besonders nach langen Meetings. Ich hatte auch viele Nachmittage und Abende, an denen ich zusätzlich gearbeitet habe, da ich mich gerne mit den Skripten beschäftigt habe und super viel Motivation und die Lernbereitschaft hatte, aber das war natürlich freiwillig.

Karriere/Weiterbildung

Dazu habe ich bereits in vorherigen Kategorien etwas gesagt. Das war ein ganz mieses Spiel damals und hat bei mir auch Spuren hinterlassen. I hatte mich damals sehr reingekniet in diese Arbeit, und Ehrlichkeit hätte ich zu schätzen gewusst. Dadurch hätte ich nicht weniger gemacht, denn ich wollte ja etwas lernen. Aber leere Versprechungen in Bezug auf eine fortführende Anstellung, plus leere Versprechungen im freelancer Bereich, um eine bessere Bewertung abzustauben, sind eine Unmöglichkeit. Manchmal kann ich es immer noch nicht fassen, dass ich mich so habe ausnutzen lassen damals. Aber da wird einfach viel mit den Hoffnungen der Menschen gespielt. Jetzt weiß ich es besser. Und ich hoffe, dass die Agentur in Bezug auf Praktikant*innen Arbeit zukünftig vom wem geprüft wird. Das kann doch nicht richtig sein.

Kollegenzusammenhalt

Sehr gut, ich habe mich mit allen prima verstanden und immer das Gefühl gehabt, dass mein Input wertgeschätzt wurde. Eingebunden in seriösere Agent*innen-Aufgaben, die zu meiner Zeit vor allem eine Volontär*in gemacht hat, wurde ich allerdings nicht, und die Inhaberin hat mir später erzählt, dass diese Volontär*in sich aktiv gegen eine fortführende Anstellung für ein Volontariat gegen mich ausgesprochen hat, was ich zwar arg bezweifle, jedoch trotzdem einen bitteren Beigeschmack hinterlassen hat, ob im Unternehmen am Ende alle so ehrlich freundlich zu mir waren wie es schien.

Vorgesetztenverhalten

Leider kann ich außer zu unserem allerersten Gespräch nicht so viel gutes dazu sagen. Als das Praktikum angefangen hatte, haben wir kaum noch gesprochen, außer bei Meetings mit den anderen. Mir wurden Hoffnungen auf eine weitere Anstellung gemacht, das wurde bis in die letzte Woche herausgezögert, um möglichst viele Überstunden und die Motivation herauszukitzeln, und dann wurde ich fallengelassen wie eine heiße Kartoffel. Das Standard-Zeugnis habe ich auf Nachfrage erhalten. Nachdem ich mein Feedback hier reingeschrieben habe, was sehr konstruktiv und höflich war, wenn man bedenkt wie das teilweise für mich als überarbeitende, unbezahlte Praktikantin war, hat die Inhaberin mich SOFORT kontaktiert und mich dazu genötigt diverse Passagen abzuändern oder gar zu löschen, weil das ein schlechtes Bild auf die Agentur wirft. Mir wurden wieder Versprechungen gemacht, dass ich zukünftige Manuskripte lektorieren kann. Nach der Abänderung habe ich NIE WIEDER von ihr gehört. Aus diesem Grund die Ergänzung dieser Rubrik, die ich damals löschen "musste". Diese Form der Nötigung habe ich auch in anderen Bewertungen gelesen. Inzwischen schäme ich mich es damals geändert zu haben.

Arbeitsbedingungen

Es sind wirklich lange Tage. Ansonsten war das Management sehr flexibel und modern, was das Equipment angeht (tolle Programme zum Arbeiten und Apple Equipment), denn ich lebe im Ausland und habe meinen eigenen Computer verwenden dürfen. Die Arbeit im HO hat mir viel Freude bereitet. Natürlich wäre mehr Austausch untereinander im Büro schön gewesen, aber für mich hat das unabhängige Arbeiten für eine deutsche Agentur so wunderbar funktioniert. Ich bin einmal (weil ich meine Familie besucht habe) im Büro vorbeigekommen und habe sogar Gebäck mitgebracht, und da habe ich mich richtig erschrocken, wie verlottert und unprofessionell dieses Büro aussieht. Meine Anwesenheit dort war komplett egal, hat niemanden interessiert, und bedankt hat sich auch keiner. Die Chefin war natürlich nicht da, die lebt ebenfalls im Ausland. Alles eher enttäuschend, weshalb ich umso froher war, dass ich sonst im Home office arbeiten konnte und mit dem Büro nicht viel zu tun hatte.

Kommunikation

Die Kommunikation unter den Kollegen war stets gut, trotz der Entfernungen zwischen allen im Team durch das HO. Die Kommunikation mit dem Management, z.B für die Besprechung nächster Schritte, Meetings oder Feedback nach intensiven und extra Arbeitsstunden an einem Projekt, war oft nicht gut, Meetings wurden abgesagt und gelegte Hoffnungen auf ein Volontariat nicht erfüllt. Meine Anmerkungen zum Zeugnis wurden problemlos berücksichtigt und angepasst, was ich als sehr positiv empfunden habe, und wenn ich das andere Feedback nach meiner Praktikumszeit so sehe, kann ich glaube ich froh sein, dass ich überhaupt ein Zeugnis erhalten habe.

Gehalt/Benefits

Leider ist das Praktikum nicht vergütet, ein Zustand, der dem Arbeitspensum und der Verantwortung eines Praktikanten in der Agentur und den einhergehenden einzelnen Aufgaben absolut nicht gerecht wird. Auch wenn es branchenüblich ist, hinterlassen unbezahlte Praktika, wenn auch freiwillig angetreten, immer einen leicht bitteren Beigeschmack. Ich war zum Zeitpunkt des Praktikums bereits 28 Jahre alt und hätte es ohne die Abfindung meines vorherigen Arbeitsgebers nicht antreten können. Jede Arbeit, egal ob Praktikum, Volontariat oder feste Anstellung, sollte vergütet werden. Punkt.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben waren vielseitig und spannend, ich habe alle sehr gerne ausgeführt, auch die Administration. Es war ein guter Mix aus lesen, organisieren und Kommunikation. Jedoch war man IMMER auf sich alleine gestellt und es zu viel an Arbeitspensum. Ab Mitte des Praktikums hätte ich mir gerne etwas mehr Abwechslung und Weiterentwicklung gewünscht, und Einbindung in die Arbeit mit Autoren und Lizenzen. Da fehlte mir ein bisschen die Bereitschaft zu lehren. Leider haben das die aktuellen Umstände des Managements nicht zugelassen, was etwas schade war.

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Den Einstieg in die Branche schafft man nicht dank, sondern trotz Station bei Arrowsmith

1,4
Nicht empfohlen
Ex-Praktikant/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Sehr gute und übersichtliche Arbeitsmaterialien.
- Man hat schnell das Gefühl, dass die eigene Arbeit auch einen Sinn für die Agentur hat und übernimmt schnell Verantwortung.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

First of all: Dieser Bericht dient nicht dazu, der Agentur eins auszuwischen! Allerdings möchte ich all diejenigen, die auf den Bericht stoßen und Arrowsmith als Ort für ein Praktikum erwägen entsprechend vorwarnen: Mich persönlich hat das Praktikum und die Umstände dort fast elementar daran zweifeln lassen, ob ich überhaupt in diese Branche möchte. Da ich noch weitere Praktika gemacht habe und inzwischen glücklicherweise in der Branche angekommen bin, kann ich sagen, dass die Zustände bei Arrowsmith so nicht der Standard sind. Vielleicht kommt ihr damit klar, dass ihr nur zuarbeitet und dadurch wenig neues lernt. Vielleicht kommt ihr damit klar, dass eure Kolleginnen fast ausschließlich andere Praktikantinnen sind und ihr die Inhaberin fast nie erreicht. Vielleicht kommt ihr damit klar, dass ihr verhältnismäßig wenig dazulernt und jede Investition, sei es finanziell oder anderes, für das Praktikum selbst tätigen müsst. Vielleicht kommt ihr damit klar, eigentlich die ganze Zeit von zuhause aus zu arbeiten und über Monate niemanden zu sehen oder wahlweise in einem engen Büro in Hamburg mit random Untermietern zusammenzuhocken, die mit der Branche nichts zu tun haben. Vielleicht kommt ihr damit klar, dass von euch ohne große Gegenleistung erwartet wird, dass ihr während eures Praktikums die Agentur unabdingbar als erste Lebenspriorität seht. Vielleicht ist es euch egal, dass ihr nie eine Art Zeugnis für eure Arbeit erhalten werdet. Sollte das alles der Fall sein: go for it, dieses Praktikum wird euch nicht brechen und die Zuarbeit kann sogar Spaß machen. Sollte euch das alles nicht egal sein und solltet ihr mit all dem eher nicht klar kommen: Es gibt so viele Unternehmen in der Branche, die sich mit Herzblut dafür einsetzen, dass sowohl Unternehmen, als auch die Praktis (!), von der Zusammenarbeit maximal profitieren und eure Arbeit honorieren. Arrowsmith ist leider, meiner Erfahrung nach, keins davon. Das kann einem egal sein oder nicht.

Verbesserungsvorschläge

- Das gesamte Konzept überdenken: Wenn das eigene Unternehmen ohne die Schar unbezahlter Praktikantinnen in dieser Form überhaupt nicht funktionieren würde, was meiner Wahrnehmung nach der Fall zu sein scheint, dann sollte man über Reformen nachdenken. Lieber auch mal in ein, zwei Festangestellte investieren (die auch nach einem Volontariat noch da sind), dann ist auch die Fluktuation nicht so hoch und die Agentur alles in allem produktiver. Es würde auch eine Menge Druck von den Praktikantinnen nehmen.
- Praktikantinnen nicht nur zuarbeiten lassen, sondern ihnen auch richtige Einblicke in die Agentur gewähren, vielleicht mal zu Meetings mitnehmen und den eigenen Tagesablauf ein bisschen transparenter teilen.
- Praktikumszeugnisse ausstellen (!!!). Das ist nicht nur ein unverbindlicher Vorschlag, sondern wirklich wichtig. Viele Praktikantinnen, die einen Job in der Branche möchten, brauchen so ein Zeugnis für spätere Bewerbungen und es ist echt überhaupt nicht in Ordnung eine Reihe von jungen Menschen unbezahlt zuarbeiten zu lassen und sie am Ende einfach ziehen zu lassen, als wären sie nie da gewesen. Das ist dann schlicht ausnutzen und bringt den Praktis für ihre Zukunft überhaupt nichts.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre war grundsätzlich von Druck geprägt. Der Workload war hoch, eine Mischung aus spontanen Aufgaben und dem tagtäglichen Routinegeschäft. Rückmeldungen erfolgten gefühlt nur dann, wenn etwas mal nicht gepasst hat. Es gab nur eine sporadische Einarbeitung, da in der gesamten Agentur zu meiner Zeit ausschließlich Praktikantinnen (und ein, zwei Volontärinnen sowie die unerreichbare Inhaberin) gearbeitet haben und davon fast alle remote waren (ich auch). Die Möglichkeit dazu ist ja ersteinmal löblich, führt aber auch dazu, dass man zuhause im stillen Kämmerlein seine Aufgaben abstottert, dadurch nur eingeschränkt dazulernt und selten bis über längere Zeit gar kein Feedback erhält. Trotzdem hat man das Gefühl, viel Verantwortung zu haben, da alle Aufgaben wie Einzelteile des großen Ganzen sind, ohne die die gesamten Abläufe nicht funktionieren.

Image

Hier gibt es eine große Diskrepanz zwischen Innen- und Außenwirkung. Auf alle, die nicht viel mit der Branche zutun haben, macht die Agentur einen sehr seriösen Eindruck. Vor allem die Webseite glänzt sehr im Vergleich mit Webseiten von ähnlichen Agenturen. Innerhalb der Branche sieht das jedoch ein wenig anders aus. Da ich inzwischen in der Branche tätig bin, habe ich schon voneinander unabhängige Meinungen gehört, die, gelinde gesprochen, eher ein unterdurchschnittliches Bild von der Agentur hatten. Das waren aber zu wenige Meinungen, um ein repräsentatives Bild davon zu haben.

Work-Life-Balance

Im Praktikum hast du deine 40h die Woche zu arbeiten und der Agentur ist es sehr wichtig, dass das auch geschieht und während des Praktikums grundsätzlich immer unabdingbar die erste Priorität ist. Zugegeben, das weiß man vorher, man darf aber nicht vergessen, dass es sich um ein unbezahltes Praktikum handelt. Wenn folglich jemand einen Nebenjob ausgeübt hat (um es nochmal zu betonen: das Praktikum war unvergütet, irgendwovon müssen die Praktis ja leben), Hausarbeiten für die Uni schreiben musste (die meisten waren Pflichtpraktikantinnen und ihr Hauptjob somit eigentlich ihr Studium) etc, dann wurde auch erwartet, dass das hinten ansteht. Aus anderen Praktika in der Branche habe ich glücklicherweise mitnehmen können, dass das nicht der Normalfall ist!

Karriere/Weiterbildung

Überhaupt nicht, leider. Karriere ohnehin nicht, aber zum Thema Weiterbildung: Ich habe ausschließlich zugearbeitet und deshalb nicht das Gefühl einen genuinen Eindruck von dem Berufsbild der Literaturagentin zu haben. Liegt wohl auch daran, dass die eigentliche Agentin sehr unnahbar ist und einen in die wirklich spannenden Aufgaben nicht involviert, einen in dieser Hinsicht auch nichts erklärt und so die Weiterbildung komplett auf der Strecke bleibt, obwohl diese ja das Ziel eines Praktikums ist. Klar, als Praktikantin gehören Routineaufgaben dazu, allerdings habe ich aus meinen anderen Praktika viel mehr mitnehmen können, da die Unternehmen mich dahingehend entsprechend weitergebildet haben. Wenn in diese Richtung gar nichts kommt, dann erschließt sich der Sinn des Praktikums nicht.

Kollegenzusammenhalt

An und für sich nicht zu beanstanden, jedoch ist mir eine Tatsache dann doch sehr negativ aufgestoßen: Alle paar Wochen ist urplötzlich eine "Kollegin" (aka Mitpraktikantin) einfach verschwunden und eine Neue aufgetaucht. Die vorherige war dann weg, frei nach dem Motto "aus den Augen aus dem Sinn". Folglich gab es kein konstantes Team und eine sehr hohe Fluktuation, was ein langfristiges Bonding sehr erschwert hat. Generell habe ich überhaupt nicht das Gefühl, dass ich während meiner Zeit dort langfristige Kontakte knüpfen konnte. Aber das kann ja auch einfach an mir liegen...

Umgang mit älteren Kollegen

In dieser Agentur wird niemand alt. Dort arbeiten, neben der Inhaberin, nur Frauen in den Zwanzigern, da alles entweder Volontärinnen oder Praktikantinnen sind (zu meiner Zeit, kann mir aber nicht vorstellen, dass sich das groß geändert hat), wovon letztere Gruppe maximal nach 6 Monaten, zumeist jedoch deutlich früher, aus der Agentur scheidet und, das leite ich aus dem Umgang der Agentur mit mir persönlich her, auch gar kein Interesse besteht langfristig Kontakt zu erhalten oder positiv in Erinnerung zu bleiben.

Vorgesetztenverhalten

Sorry, aber gar nicht in Ordnung! Teilweise wurden meine Rückfragen an die Vorgesetzte komplett ignoriert oder erst Tage später beantwortet. Generell hatte ich das Gefühl, dass der Kontakt ausschließlich dann stattfand, wenn die Vorgesetzte etwas von mir wollte und nie anders herum. Dieses Muster zieht sich auch über die Zeit nach dem Praktikum hinaus: Das Ende meines Praktikums ist über ein Jahr her und ich habe noch immer kein Praktikumszeugnis erhalten, trotz höflicher Nachfrage. Ich glaube auch nicht mehr, dass da noch was kommt. Finde ich überhaupt nicht okay, alle Nachfragen in die Richtung werden konsequent ignoriert, nicht mal beantwortet. Meiner Meinung nach sind angemessene Praktikumszeugnisse die mindeste (!) Art um Wertschätzung gegenüber unbezahlten Praktikantinnen zum Ausdruck zu bringen. Da nicht einmal das geschieht, spricht das Bände.

Arbeitsbedingungen

Der Arbeitscomputer ist top, die Programme übersichtlich und damit lässt sich gut arbeiten! Allerdings bin ich sehr froh, dass ich, von wenigen Tagen abgesehen, komplett in remote war: Das Büro der Agentur liegt zwar sehr zentral, keine fünf Gehminuten vom Hamburger Rathaus entfernt und macht von außen auch einen wirklich eindrucksvollen Eindruck, inkl goldschimmerndem Klingelschild. Allerdings trügt dieser Schein: Das Büro befindet sich in einem halben Dachgeschoss und präsent sind dort eigentlich nur die Untermieter, die mit der Agentur nichts zu tun haben. Da die meisten für die Agentur in remote arbeiten, ist das nicht verwunderlich. Ich habe mich im Büro nicht wohlgefühlt.

Kommunikation

Ja, es gab die berühmtberüchtigen "Teammeetings". Die finden auch regelmäßig statt, jedoch wurden sie meiner Wahrnehmung nach immer schnell abgehandelt, ließen kaum Raum für Fragen und waren auch wirklich der einzige Weg, um überhaupt zu kommunizieren. Die Vorgesetzte war grundsätzlich unnahbar, die Mitpraktis und Volontärinnen oft selbst mit ihrem Kram so beschäftigt, dass da nicht so viel Raum blieb.

Gehalt/Benefits

Gar nichts! Klar, Praktika in dieser Branche sind immer unvergütet, allerdings darf man nicht vergessen, dass man bei Arrowsmith nicht in erster Linie lernende Praktikantin ist, sondern Arbeitskraft, ohne die das gesamte Konzept der Agentur in sich zusammensacken würde, so mein Eindruck. Das ganze Unternehmen auf einer Reihe von gänzlich unbezahlten Praktikantinnen aufzubauen ist meiner Meinung nach nicht in Ordnung! Hinzu kommt, dass vorausgesetzt wird, dass sich Praktis die Arbeitsmaterialien selbst aus dem Hamburger Büro abholen. Kommt man da aus Konstanz, München o.ä. kann so ein Ticket sehr schnell mal in den guten dreistelligen Bereich kosten. Bezuschusst wird dafür jedoch auch nichts.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben an sich waren jetzt nicht schrecklich, an manchen hatte ich sogar echt Spaß! Allerdings: Es war eigentlich ausschließlich Zuarbeit. Habe ich dadurch etwas gelernt, dass ich nicht schon vorher konnte? Habe ich etwas über Literaturagenturen erfahren, dass ich nicht schon vorher wusste oder mir leicht herleiten konnte? Beides leider nicht. Wenn ich auch bei einigen meiner Aufgaben Spaß hatte und Routineaufgaben zu Praktika numal dazugehören, so muss ich sagen: Alles was wirklich interessant gewesen wäre oder richtige Einblicke in den Alltag einer Literaturagentin ermöglicht hätte, war grundsätzlich "Chefsache" und für Praktikantinnen unzugänglich. Ich habe beispielsweise überhaupt gar keinen Einblick darin bekommen, wie der Alltag der eigentlichen Agentin nun aussieht. Zudem war es meinem Gefühl nach nicht erwünscht, dass die Praktikantinnen Einblicke in das "Große Ganze" erhalten. Die Sparten Rechte- und Lizenzen und Lektorat waren beispielsweise strikt voneinander getrennt und man hat sich untereinander nur in den Meetings kurz gesehen.

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Würde ich nicht nochmal machen!

1,9
Nicht empfohlen
Ex-Praktikant/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Meine Mitpraktikantinnen. Der Zusammenhalt war sehr stark.
Das Möglichmachen von Wunschurlaubstagen.
Die technische Ausstattung.
Eigentlich interessantes Produkt.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Kommunikation.
Den Umgang mit Mitarbeiterinnen.
Keine Bezahlung.
Kein Zeugnis.
Das Selbstverständnis, das Praktikantinnen immer Ja sagen und Dinge erledigen, die nicht in deren Zuständigkeit fallen.
Dass man sich sehr egal vorkommt. Der Traum in diese Branche zu kommen, wird meines Erachtens nach ausgenutzt.

Verbesserungsvorschläge

Transparente und zuverlässige Kommunikation etablieren. Nicht zu antworten, ist das mehr als unprofessionell.
Sich ab Absprachen halten!
Ist der Branche an sich geschuldet, aber eine Bezahlung wäre zeitgemäß.
Vielleicht auch mal 1:1 Gespräche führen, um zu zeigen, dass da Interesse an den Mitarbeiter:innen besteht und ggf. Probleme zu besprechen.

Arbeitsatmosphäre

Nicht besonders inspirierend. Ich war die ganze Zeit allein und auch die Meetings wurden schnell abgehandelt und das wars. Sehr schade, weil das Fachgebiet eigentlich so spannend ist.

Image

Die Website sieht sehr gut aus und weckt einen positiven Eindruck. Aus der Branche selbst hört man anderes.

Work-Life-Balance

Wenn ich Arzttermine oder Urlaubswünsche hatte, hat das in meinem Fall immer geklappt.

Karriere/Weiterbildung

Zu meiner Zeit gab es da nichts.

Kollegenzusammenhalt

Sehr stark unter den Praktikantinnen.

Vorgesetztenverhalten

Mein erster Eindruck war eigentlich ein positiver. Ich hatte in der mir zugeteilten Position auch kaum Überschneidungen mit der Geschäftsführung. Leider hat dann die Kollegin gekündigt, der ich zuarbeiten sollte. Ab dann habe ich kein Feedback mehr erhalten, habe stumpf meine Sachen abgearbeitet und hatte zunehmend das Gefühl, das läuft ins Leere. Denn auch auf mehrmaliges Nachfragen kam einfach keine Antwort. Es sind immer mal Mitarbeiterinnen verschwunden. Warum die auf einmal nicht mehr in den Meetings waren oder generell nicht mehr erreichbar waren, dazu wurde nie etwas gesagt. Man macht sein Praktikum und verschwindet scheinbar unmittelbar danach aus dem Sinn. Man ist ein Mittel zum Zweck, so fühlt sich das an. Auch das zugesicherte Zeugnis ist nach einigen Monaten nicht bei mir angekommen. Für private Unstände und Verzögerungen habe ich immer Verständnis. Letztendlich müssen aber nur in einer Vorlage der Name und der Schwerpunkt angepasst werden. Allein, dass das ein scheinbar unlösbares Ding darstellt, sagt alles über die Arbeitsweise aus. Nach mehrmaligem höflichen Nachfragen werde ich nun konsequent geghostet. Sehr unzuverlässiges Verhalten.

Arbeitsbedingungen

Die Technik fürs Home Office hat durchgehend einwandfrei funktioniert. Ich war ausschließlich im Home Office. Eine Option, die ich gut finde. Ich war nur einen Tag im Büro und habe mich dort allerdings nicht besonders wohlgefühlt, da ich auch ganz alleine war und mich nicht auskannte. Es ist alles recht unaufgeräumt und vollgestellt.

Kommunikation

Die Kommunikation war extrem schleppend. Die liebe Mitarbeiterin, mit der ich das Bewerbungsgespräch hatte, hat zwischenzeitlich leider gekündigt und ab da habe ich keine Infos mehr erhalten. Ich wusste nicht einmal, wann ich am ersten Tag wo zu sein habe und habe dann improvisiert. Theoretisch sind alle relevanten Channel bei Slack eingerichtet, aber wenn man auf eine Rückmeldung der Geschäftsführung wartet, wartet man teilweise sehr lange. Selbst, wenn es dringend ist. Unter den Praktis hat die Kommunikation sehr gut funktioniert, weil man eben auch aufeinander angewiesen war.
Meetings sind oft kurzfristig verschoben oder ganz abgesagt worden. Ein wirklicher Gesprächsfluss ist meiner Meinung nach auch nicht entstanden.

Gehalt/Benefits

Das Praktikum ist komplett unvergütet.

Interessante Aufgaben

Man bekommt zu Beginn eine Funktion zugeteilt, für die man dann verantwortlich ist. An sich finde ich das sehr gut, weil man das Gefühl bekommt, in der Position wichtig zu sein. Man muss aber Glück haben. Während andere Praktis nicht mal annähernd die Stelle bekamen, auf die sie sich beworben haben, hatte ich tatsächlich Glück. So konnte ich einen guten Einblick in die eher kreativen Tätigkeiten der Agentur bekommen.

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Selbst für ein kurzes Praktikum mehr als grenzwertig

2,1
Nicht empfohlen
Ex-Praktikant/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Man lernt viel über die Branche und hat direkt viel Verantwortung. Das ist zwar überfordernd, aber im Nachhinein lernt man sehr viel.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Alles andere.

Verbesserungsvorschläge

Praktikanten bezahlen
Öfter anwesend sein
Für bessere Einarbeitung sorgen
Sich bemühen, dass Praktikant*innen bleiben wollen

Arbeitsatmosphäre

Unter den Kolleg*innen (wovon während meiner Zeit alle bis auf eine ebenfalls unbezahlte Praktis waren) war die Atmosphäre recht locker und freundschaftlich. Sobald die Chefin da war war es allerdings anders.

Image

Die Webseite sieht extrem gut und seriös aus, aber das war es dann auch schon.

Work-Life-Balance

Wenn man Urlaubsanspruch hat, wird dieser auch genehmigt. Homeoffice gibt es auch, wird sogar präferiert, da eh niemand im "Büro" (sprich das versteckte Dachgeschoss mit fragwürdigen Untermietern) ist.

Karriere/Weiterbildung

Zu meiner Zeit wurden Werkstudentenjobs angeboten.

Kollegenzusammenhalt

Sehr stark, gerade durch die gegebenen Umstände.

Vorgesetztenverhalten

Unterirdisch, was man vllt schon entnehmen konnte. Die Stimmung in der gesamten Agentur ist abhängig von der Chefin, die teilweise für Stunden am Stück verschwindet und jede Aufgabe an unerfahrene Praktis abwälzt. Meetings werden in letzter Sekunde aufgrund persönlicher Vorkommnisse gestrichen, weswegen man teilweise mehrere Tage aufgrund von Homeoffice niemanden hört/spricht und komplett auf sich alleine gestellt ist. Generell komplett unprofessionelles Verhalten, während Gesprächen sowie über Text. Während meiner Zeit hat sich die andere fest angestellte sehr viel Mühe gegeben, aber leider hat das auch nur bedingt viel gebracht.

Arbeitsbedingungen

Das Büro ist absolut problematisch - unaufgeräumt und bewohnt von anderen Untermietern, die teils sehr dubiose Firmen besitzen. Wenn man im Homeoffice ist, bekommt man das aber nicht mit. Man wird mit Laptops sowie Ladegeräten ausgestattet, die auch super funktionieren.

Kommunikation

Einarbeitung erfolgt von der/dem Praktikant*in, der vorher die jeweilige Stelle für 3-6 Monate besetzt hat - wenn man Glück hat. Dementsprechend geht viel Information verloren. Die Chefin arbeitete komplett von zu Hause aus und antwortet über Stunden (teilweise Tage) nicht auf Nachrichten, bemängelt dann aber dass etwas nicht komplett richtig funktioniert. Als unerfahrene Arbeitskraft fühlt man sich schnell ins kalte Wasser geworfen und muss sich auf Mitpraktis oder die (wenn vorhanden) festangestellten Kolleginnen verlassen.

Gehalt/Benefits

Kein Praktikum wird bezahlt. Das ist nicht unbedingt Schuld der Agentur, aber trotzdem absolut nicht angemessen.

Interessante Aufgaben

Die sind auf jeden Fall vorhanden, obwohl man sich diese selbst aneignen muss.

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Abwechslungsreich und spannend

5,0
Empfohlen
Ex-Praktikant/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Ich persönlich fand es super, dass man sehr eigenverantwortlich arbeiten konnte. Es gab eine Schritt-für-Schritt Einführungen (d.h. kein riesiger Informationshaufen, der am Anfang überfordert hätte) und ich konnte danach jederzeit nachfragen und habe schnell Antworten/Feedback/Hilfe bekommen. Dazu wurde super auf individuelle Genre-Vorlieben eingegangen und jeder konnte bei den Meetings eigene Ideen mit einbringen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Klar, wie es jetzt gerade eben leider ist, hat Corona schon einen Strich durch die Rechnung gemacht. Ich war das gesamte Praktikum im Homeoffice (was dank zur Verfügung gestelltem Computer aber super funktioniert hat), durch die morgendlichen Check-Ins wurde aber trotzdem jeder mit in das Team eingebunden.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Karriere/Weiterbildung

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Super Praktikum

5,0
Empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das Praktikum hat echt Spaß gemacht. Man genießt das Vertrauen der Vorgesetzten und kann viele interessante Aufgaben übernehmen und sehr viel lernen. Ich wurde immer unterstützt und konnte in den Genres mitarbeiten, die mich am meisten interessieren. Super fand ich die regelmäßigen Meetings und die Arbeitsatmosphäre im Team. Auch die IT ist sehr modern und es macht Spaß damit zu arbeiten.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ich hätte lieber im Büro gearbeitet, aber das war aufgrund von Corona leider nicht möglich. Ich war überrascht wie sehr ich mich trotzdem als Teil des Teams gefühlt habe. Die Vorgesetzten nehmen sich viel Zeit dafür zuzuhören und alle einzubinden. Das war super, aber ich fand es trotzdem schade nach all der Zeit vor dem Laptop zu Hause im Homeoffice zu sein.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Karriere/Weiterbildung

Kollegenzusammenhalt

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gehalt/Benefits

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Große Red Flag

1,9
Nicht empfohlen
Ex-Praktikant/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die beiden Kolleginnen, die ich damals hatte. Auch die Aufgaben waren recht interessant, da ich noch wenig Erfahrung hatte.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Keine wertschätzende Kommunikation von oben, kurze und knappe Anweisungen. Wenn man mal nachgefragt hat, bekam man nur einen genervten Blick und ein „mach einfach.“ Ansonsten habe ich das meiste von von meinen sehr freundlichen Kolleginnen gelernt. Unglaublich, dass ich damals so vor der „Führungskraft“ gekuscht habe, als Praktikantin macht man wohl doch vieles mit. Ganz schlecht: Praktikant:innen bekamen damals genau 0€ Gehalt. Ich hoffe, das hat sich geändert.

Verbesserungsvorschläge

Wertschätzung zeigen, in Form von Lob und Gehalt. Insgesamt klarer kommunizieren.


Arbeitsatmosphäre

Work-Life-Balance

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gehalt/Benefits

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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