Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Februar 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 8.2.2026
Bei ARYZTA Deutschland herrscht insgesamt eine neutrale Stimmung unter den Mitarbeiter:innen. Der Kollegenzusammenhalt wird positiv bewertet - viele schätzen die Unterstützung und das Engagement im Team, wobei dies allerdings nicht in allen Abteilungen gleich ausgeprägt ist. Die Arbeitsatmosphäre zeigt ein gespaltenes Bild: Einerseits berichten Mitarbeiter:innen von einer guten Stimmung und positiver Aufnahme neuer Kolleg:innen, andererseits wird eine Verschlechterung des Arbeitsklimas bemerkt. Besonders kritisch werden die Kommunikation, die Karrieremöglichkeiten und das Vorgesetztenverhalten gesehen, wobei mangelnde Transparenz, fehlende Weiterbildungsmöglichkeiten und uneinheitliche Führungsstile bemängelt werden. Auch das Unternehmensimage hat sich laut Bewertungen in den letzten Jahren verschlechtert.
Die Work...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei ARYZTA Deutschland wird von den Mitarbeiter:innen unterschiedlich wahrgenommen und ist insgesamt ausgeglichen in der Bewertung. Einerseits berichten einige Beschäftigte von einer angenehmen Atmosphäre, in der sich neue Kolleg:innen willkommen fühlen und die Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen gut funktioniert. Auch die Möglichkeit zum Remote-Arbeiten wird positiv hervorgehoben. Andererseits gibt es deutliche Anzeichen für eine Verschlechterung des Arbeitsklimas. Mitarbeiter:innen bemängeln fehlendes Lob und Motivation sowie die Ignoranz der Führungskräfte gegenüber Überlastungssituationen. Das lokale Management wird als gleichgültig gegenüber der Arbeitsatmosphäre beschrieben, wobei Fassade und Prestige priorisiert werden. Interessanterweise berichten einige, dass die Stimmung während der Nachtschichten ohne Vorgesetzte entspannter sei, während die Arbeit trotzdem effektiv erledigt werde.
Die Kommunikation bei ARYZTA Deutschland wird von den Mitarbeiter:innen insgesamt durchwachsen bewertet. Während einige Beschäftigte die verschiedenen Formate wie Mitarbeiterzeitungen, Town Halls und Abteilungsmeetings als informativ empfinden und den Austausch mit Kolleg:innen schätzen, zeigt sich in den meisten Bewertungen ein deutlich kritischeres Bild. Mehrere Mitarbeiter:innen beschreiben die interne Kommunikation als mangelhaft oder sogar nicht existent. Es wird bemängelt, dass Informationen spärlich und vage weitergegeben werden, was zu Fehlinterpretationen führt. Besonders kritisiert wird, dass neue Ideen als Forderungen präsentiert werden und Personalveränderungen oft erst durch veröffentlichte Stellenanzeigen bekannt werden. Einige Stimmen weisen auch auf problematische Führungsmethoden hin, wobei die Gerüchteküche teilweise als einziger Informationskanal dient.
Der Kollegenzusammenhalt bei ARYZTA Deutschland wird überwiegend positiv bewertet. Mitarbeiter:innen schätzen die gute Teamarbeit und berichten von unterstützenden Kolleg:innen ohne Ellbogenmentalität. Mehrere Nutzer:innen heben die tolle Zusammenarbeit in den Teams hervor und erwähnen, dass dies ein wesentlicher Faktor ist, der das Unternehmen zusammenhält. Allerdings gibt es auch Hinweise, dass der Zusammenhalt nicht überall gleich ausgeprägt ist. Einige Bewertungen deuten auf die Existenz von Grüppchenbildung hin, wobei regional bedingte Cliquen entstehen können, die Außenstehende manchmal ausschließen. Zudem wird erwähnt, dass in manchen Abteilungen Klatsch hinter dem Rücken stattfindet und die Zusammenarbeit nur mit ausgewählten Personen gut funktioniert.
Bei ARYZTA Deutschland werden die Karrieremöglichkeiten und Weiterbildungsangebote von den Mitarbeiter:innen kritisch bewertet. Es wird bemängelt, dass Beförderungen kaum stattfinden und trotz absolvierter Fortbildungen oft nur Hilfstätigkeiten zugewiesen werden. Auch fehlt es an finanziellen Anreizen für die berufliche Weiterentwicklung. Einige Beschäftigte berichten, dass von ihnen erwartet wird, kritiklos ihre täglichen Aufgaben zu erledigen, selbst wenn sie diese frühzeitig abschließen. Zudem wird kritisiert, dass Einstellungsentscheidungen von höheren Führungskräften ohne Mitarbeiterbeteiligung getroffen werden, was zu unpassenden Personalentscheidungen führt und anonyme Abstimmungen nötig macht, um geeignete Kandidat:innen zu finden.
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