Serviceberater ASW (Audi)
Gut am Arbeitgeber finde ich
-
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Schlecht am Arbeitgeber fand ich insbesondere die mangelnde Kommunikation, die geringe Wertschätzung gegenüber Mitarbeitern sowie die aus meiner Sicht unzureichende Unterstützung durch die Führungskräfte. Viele Anliegen mussten mehrfach angesprochen werden, bevor überhaupt eine Reaktion erfolgte.
Kritisch empfand ich außerdem die hohe Arbeitsbelastung bei gleichzeitigem Personalmangel, die fehlende Planbarkeit bei Urlaub und Arbeitszeiten, die begrenzten Weiterentwicklungsmöglichkeiten trotz mehrfacher Nachfrage sowie die teilweise fehlende Gleichbehandlung innerhalb des Teams. Auch die Vergütung entsprach aus meiner Sicht nicht der Verantwortung, Qualifikation und Arbeitsbelastung der Position. Trotz entsprechender fachlicher Qualifikation und hoher Arbeitsbelastung empfand ich das Gehalt als nicht angemessen.
Die Arbeitsatmosphäre war nach meiner Wahrnehmung häufig von Druck, Schuldzuweisungen und Spannungen geprägt. Konstruktive Kritik und offene Gespräche führten nur selten zu Verbesserungen. Insgesamt fehlten mir Transparenz, Fairness, Wertschätzung, Entwicklungsmöglichkeiten und eine Führungskultur, die Mitarbeiter unterstützt und fördert.
Verbesserungsvorschläge
Die Verbesserungsvorschläge liegen aus meiner Sicht auf der Hand: mehr Wertschätzung für Mitarbeiter, eine offenere und respektvollere Kommunikation, eine bessere Personalplanung sowie eine stärkere Unterstützung durch Führungskräfte im Arbeitsalltag. Zudem sollten Urlaubswünsche und Mitarbeiteranliegen zeitnah bearbeitet, Weiterbildungsmaßnahmen verbindlich umgesetzt und Entscheidungen transparent kommuniziert werden. Eine faire und nachvollziehbare Behandlung aller Mitarbeiter, unabhängig von persönlichen Beziehungen, würde ebenfalls zu einem besseren Arbeitsklima beitragen. Darüber hinaus wären eine angemessenere Vergütung, realistische Arbeitsbelastungen, die Einhaltung von Pausen sowie eine stärkere Förderung der fachlichen Entwicklung wichtige Schritte, um die Mitarbeiterzufriedenheit und langfristige Bindung an das Unternehmen zu verbessern.
Arbeitsatmosphäre
Die Feedbackkultur habe ich überwiegend als einseitig empfunden. Rückmeldungen erfolgten häufig dann, wenn etwas nicht wie erwartet lief oder Fehler gemacht wurden. Anerkennung für gute Leistungen oder erfolgreich erledigte Aufgaben erhielt man hingegen nur selten. Dadurch entstand bei mir oft das Gefühl, dass vor allem Probleme und Fehler im Fokus standen, während positive Beiträge kaum wahrgenommen wurden. Eine ausgewogenere Feedbackkultur mit konstruktiver Kritik, aber auch regelmäßiger Wertschätzung, hätte aus meiner Sicht zu einem besseren Arbeitsklima beigetragen.
Image
Das öffentliche Erscheinungsbild des Unternehmens wurde aus meiner Sicht nicht immer durch das Verhalten einzelner Führungskräfte unterstützt. Nach meiner Wahrnehmung kam es vereinzelt zu Situationen, in denen mit Kunden in einem unangemessenen oder wenig professionellen Ton kommuniziert wurde.
Ähnlich empfand ich teilweise auch den Umgang mit Mitarbeitern. Kritik wurde nach meinem Eindruck nicht immer respektvoll oder konstruktiv vermittelt. Wiederkehrende negative oder abwertende Äußerungen gegenüber Mitarbeitern wirkten sich aus meiner Sicht nicht nur auf die Motivation, sondern auch auf das Arbeitsklima aus.
Ein professioneller und wertschätzender Umgang mit Kunden und Mitarbeitern ist für das Ansehen eines Unternehmens von großer Bedeutung. In diesem Bereich habe ich leider Verbesserungspotenzial gesehen.
Work-Life-Balance
Die Arbeitsbelastung war nach meiner Erfahrung über längere Zeiträume sehr hoch. Ich habe wiederholt Arbeitstage von über 12 Stunden geleistet und konnte aufgrund der personellen Situation oftmals keine reguläre Mittagspause nehmen. Nach meiner Wahrnehmung betraf dies nicht nur mich. Auch andere Mitarbeiter arbeiteten bei starker Unterbesetzung teilweise über längere Zeiträume unter hoher Belastung. Die Situation war den zuständigen Führungskräften aus meiner Sicht bekannt, spürbare Maßnahmen zur Entlastung blieben jedoch aus. Besonders enttäuschend war für mich der Umgang mit dem Thema Pausen. Wenn ich auf die Belastung hinwies oder eine Pause in Anspruch nehmen wollte, entstand bei mir teilweise der Eindruck, selbst als Problem dargestellt zu werden, da dadurch Kollegen zusätzlich belastet würden. Statt nach Lösungen für die personelle Situation zu suchen, wurde die Verantwortung nach meinem Empfinden auf die Mitarbeiter verlagert. Ich hätte mir mehr Unterstützung, eine bessere Personalplanung und einen stärkeren Fokus auf die Gesundheit und Belastbarkeit der Mitarbeiter gewünscht.
Karriere/Weiterbildung
Die Weiterbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten haben meine Erwartungen leider nicht erfüllt. Die vorgeschriebenen Online-Pflichtschulungen wurden zwar durchgeführt, darüber hinausgehende fachliche Qualifizierungen waren für mich jedoch nicht vorgesehen.
Insbesondere Weiterbildungen wie die Zertifizierung zum Serviceberater oder entsprechende Fachschulungen wurden trotz meines Interesses und mehrfacher Nachfragen nicht umgesetzt. Bereits in Aussicht gestellte Weiterbildungsmaßnahmen wurden nach meiner Wahrnehmung immer wieder verschoben oder verliefen letztlich im Sande. Dadurch hatte ich nur begrenzte Möglichkeiten, mich fachlich weiterzuentwickeln und zusätzliche Qualifikationen zu erwerben. Wiederholte Nachfragen zu diesem Thema wurden aus meiner Sicht nicht ernsthaft aufgegriffen. Statt konkreter Perspektiven oder Termine erhielt ich nur selten eine verbindliche Rückmeldung. Ich hätte mir eine aktivere Förderung der Mitarbeiter sowie eine klarere Perspektive für die persönliche und fachliche Weiterentwicklung gewünscht.
Gehalt/Benefits
Auch die Planungssicherheit für Mitarbeiter empfand ich als problematisch. Bereits im Bewerbungsgespräch wurde mir mitgeteilt, dass zunächst befristete Verträge vorgesehen seien und eine längerfristige Perspektive erst zu einem späteren Zeitpunkt in Aussicht gestellt werden könne. Umso überraschender war es, als nach einigen Monaten bekannt wurde, dass die Filiale zum Jahresende geschlossen werden sollte – zu einem Zeitpunkt, zu dem mein befristeter Vertrag ohnehin auslief. Diese Information kam für mich unerwartet und ließ viele Fragen hinsichtlich der langfristigen Planung offen. Ich hätte mir mehr Transparenz und Offenheit gewünscht. Falls entsprechende Überlegungen oder Unsicherheiten bereits früher bestanden haben sollten, wäre eine frühzeitige Kommunikation aus meiner Sicht fairer gegenüber Bewerbern und Mitarbeitern gewesen. So fehlte mir die notwendige Planungssicherheit für meine berufliche Zukunft. Bei einem Bruttogehalt von rund 3.200 € monatlich empfand ich die Vergütung angesichts meiner Qualifikation als Kfz-Meister, der übernommenen Verantwortung und der Arbeitsbelastung als nicht angemessen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Mülltrennung
Kollegenzusammenhalt
Das Betriebsklima habe ich über weite Strecken als angespannt empfunden. Durch die hohe Arbeitsbelastung und den anhaltenden Personalmangel entstanden nach meiner Wahrnehmung innerhalb des Teams unterschiedliche Gruppen und Spannungen zwischen Mitarbeitern.
Teilweise hatte ich den Eindruck, dass Kollegen gegeneinander ausgespielt wurden oder sich aufgrund des hohen Drucks gegenseitig die Verantwortung für Probleme zuschoben. Dies erschwerte die Zusammenarbeit und wirkte sich negativ auf den Teamzusammenhalt aus.
Statt eines gemeinsamen Lösungsansatzes entstand häufig das Gefühl, dass Schuldzuweisungen im Vordergrund standen. Aus meiner Sicht hätte eine stärkere Unterstützung durch die Führungskräfte sowie eine offenere Kommunikation wesentlich zu einem besseren Arbeitsklima beitragen können.
Vorgesetztenverhalten
Im Umgang mit Kritik und Problemen hatte ich häufig den Eindruck, dass die Verantwortung einseitig auf mich übertragen wurde. In mehreren Situationen fühlte ich mich für Schwierigkeiten oder Fehler verantwortlich gemacht, auch wenn die Ursachen aus meiner Sicht komplexer waren. Besonders belastend empfand ich dabei die Art der Kommunikation. Kritik wurde nach meiner Wahrnehmung teilweise in einem lauten und aggressiven Ton geäußert, was eine sachliche Klärung der Situation erschwerte. Konstruktive Gespräche auf Augenhöhe habe ich in solchen Situationen vermisst. Ich hätte mir einen respektvollen Umgang, eine gemeinsame Suche nach Lösungen und eine ausgewogene Betrachtung von Verantwortlichkeiten gewünscht.
Arbeitsbedingungen
Was das angeht war es soweit ok. Ausstattung mit der man Arbeiten konnte war gegeben.
Kommunikation
Die hohe Arbeitsbelastung wurde nach meinem Empfinden von der Führungsebene nicht ausreichend ernst genommen. Als ich die langen Arbeitszeiten und die daraus resultierende Belastung ansprach, erhielt ich keine Unterstützung oder Lösungsansätze.
In einem Gespräch über die Situation wurde mir sinngemäß vermittelt, dass es durchaus akzeptabel sei, über einen längeren Zeitraum sehr lange Arbeitstage zu leisten. Diese Haltung empfand ich als wenig wertschätzend gegenüber den Mitarbeitern und ihren Belastungsgrenzen.
Gerade in Phasen mit personellen Engpässen hätte ich mir mehr Verständnis, Unterstützung und eine aktive Suche nach Lösungen gewünscht.
Gleichberechtigung
Beim Thema Gleichbehandlung hatte ich leider nicht immer den Eindruck, dass für alle Mitarbeiter die gleichen Maßstäbe galten. Trotz hohen Engagements und der Bereitschaft, zusätzliche Aufgaben zu übernehmen, entstand bei mir teilweise das Gefühl, dass einzelne Mitarbeiter bevorzugt behandelt wurden. Insbesondere hatte ich den Eindruck, dass persönliche Beziehungen zu Vorgesetzten mitunter einen Einfluss auf Entscheidungen, Freiheiten oder die Behandlung im Arbeitsalltag hatten. Dadurch entstand aus meiner Sicht nicht immer ein Gefühl von Fairness und Chancengleichheit innerhalb des Teams. Ich hätte mir eine transparentere und nachvollziehbarere Behandlung aller Mitarbeiter gewünscht, unabhängig von persönlichen Sympathien oder dem Verhältnis zu einzelnen Führungskräften.
Interessante Aufgaben
Es wiederholt sich