


Atruvia und Finanz Informatik starten gemeinsamen Informatik-Studiengang mit der FH Münster
Unterschrieben am 18. Mai den Kooperationsvertrag: v.l.: Prof. Dr. Patrick Stalljohann, Dekan Fachbereich Elektrotechnik und Informatik, FH Münster, Daniela Bücker, Vorständin Atruvia AG, Martin Waldmann, Geschäftsführer Finanz Informatik GmbH & Co. KG und Prof. Dr. phil. Stephan Barth, Vizepräsident für Forschung, Weiterbildung und Personalentwicklung, FH Münster
Ab dem Wintersemester 2026/27 wird es an der FH Münster einen neuen Informatikstudiengang für dual Studierende der Atruvia AG und der Finanz Informatik GmbH & Co. KG geben. Damit kooperieren die beiden größten Digitalisierungspartner für Banken Deutschlands: Atruvia als Dienstleister der Volks- und Raiffeisenbanken und die Finanz Informatik (FI) als Dienstleister der Sparkassen.
Ab sofort sind Atruvia und die Finanz Informatik feste Kooperationspartner der FH Münster für einen neuen dualen praxisintegrierenden Studiengang der Informatik. Auf dem Technologie-Campus Steinfurt werden die Studierenden gemeinsam in dem von Atruvia und der Finanz Informatik mitentwickelten neuen Studienmodell ausgebildet. Ziel der Kooperation ist es, dem Fachkräftemangel in der IT entgegenzuwirken und ein attraktives Bildungsangebot für jüngere Generationen zu schaffen.
Als Digitalisierungspartner der VR-Banken und der Sparkassen haben beide Unternehmen einen hohen Bedarf an hochspezialisierten IT-Fachkräften. Der neue Studiengang bietet Atruvia und der Finanz Informatik die Möglichkeit, auf partnerschaftliche Weise an der Gestaltung des Curriculums mitzuwirken und den Austausch zur Hochschule zu pflegen. Die FH Münster wiederum begrüßt den engen Schulterschluss mit den Partnern, um für konkrete Praxis-Bedarfe auszubilden – sei es als Entwickler*in, Netzwerkadministrator*in oder IT-Berater*in.
Das Studium dauert sechs Semester und endet mit einem Bachelor-Abschluss. Jährlich bildet Atruvia rund 85 junge Nachwuchskräfte aus. Bei der Finanz Informatik sind es 90 Auszubildende im Jahr.
„Exzellente IT-Fachkräfte entstehen nicht von allein – sie brauchen eine Ausbildung, die nah an der Praxis und zugleich wissenschaftlich fundiert ist. Mit diesem Studiengang an der FH Münster schaffen wir genau das: ein Umfeld, in dem angehende IT-Expert*innen von Beginn an verstehen, wie Banking-Technologie wirklich funktioniert und welche Verantwortung damit verbunden ist“, sagt Daniela Bücker, Vorständin Core Banking & Technology bei Atruvia, anlässlich der Vertragsunterzeichnung.
„Auch in Zukunft werden wir in Deutschland Fachkräfte benötigen, um die Digitalisierung des Bankings souverän, innovativ und kreativ voranzutreiben. Der neue Studiengang zielt darauf ab, unseren IT-Nachwuchs auf die immer komplexeren Herausforderungen vorzubereiten – und weiter in der Lage zu sein, marktführende Produkte im eigenen Haus zu entwickeln und deren hochverfügbaren Betrieb sicherzustellen“, sagt Martin Waldmann, der als FI-Geschäftsführer unter anderem für den Bereich Personal verantwortlich ist.
„Duale Studiengänge wie dieser sind ein wichtiges Angebot unserer Hochschule“, sagt FH-Präsident Prof. Dr. Frank Dellmann. „Dadurch ermöglichen wir jungen Menschen, wissenschaftliche und praxisnahe Ausbildung noch zielgerichteter zu vereinen – und das am Puls der Zeit.“ Atruvia und die Hochschule haben seit Juli letzten Jahres eine Kooperationsvereinbarung, durch die das Unternehmen eine Stiftungsprofessur im Bereich IT-Sicherheit am Fachbereich Elektrotechnik und Informatik der FH Münster fördert. Informationen zum neuen Studiengang finden Interessierte unter fh.ms/dual-informatik.
Infos zum neuen Studiengang: fh.ms/dual-informatik
Weitere Informationen: www.atruvia.de, www.f-i.de

Fünf Jahre Kununu Top Company – was hinter der Auszeichnung bei Atruvia steckt
Atruvia wird im fünften Jahr in Folge von kununu als Top Company ausgezeichnet – und legt 2026 gleich dreifach nach: Zusätzlich zur Top Company Auszeichnung erhält Atruvia die Siegel Top Rated Employer für Gehaltszufriedenheit, für Familienfreundlichkeit und als Top Female Workplace.
Grundlage sind mehr als 1.900 Bewertungen von Mitarbeitenden und Bewerbenden: 4,3 von 5 Sternen, 93 % Weiterempfehlungsquote. Diese Zahlen freuen uns – aber sie bilden nur einen Teil unserer Arbeit als Arbeitgeber ab. Was einen guten IT-Arbeitgeber grundsätzlich ausmacht, haben wir in einem vorherigen Artikel beschrieben.
Was die Kununu Top Company Auszeichnung bedeutet
Das Kununu Top Company Siegel wird jährlich neu vergeben – ausschließlich auf Basis anonymer Bewertungen von Mitarbeitenden, ohne Jury und ohne externes Audit. Voraussetzung ist ein Score von mindestens 3,8 von 5 Sternen, sowohl im Gesamtschnitt als auch im Durchschnitt der letzten zwölf Monate. Insgesamt erfüllen nur rund 5 % der bei kununu gelisteten Unternehmen diese Kriterien.
Dass die Bewertungen von echten Mitarbeitenden stammen, stellt kununu über einen mehrstufigen Prüfprozess sicher: Jede Bewertung durchläuft zunächst eine automatische Prüfung, anschließend eine manuelle Kontrolle durch das kununu Support-Team. Bei Auffälligkeiten wird die bewertende Person kontaktiert und gebeten, regelwidrige Textstellen anzupassen oder einen Tätigkeitsnachweis einzureichen. Bewertungen, die diesen Prozess nicht bestehen, bleiben offline. Wie das im Detail funktioniert, beschreibt kununu hier: Zum kununu Prüfprozess
Bei Atruvia erfüllen wir die Kriterien für die Top Company Auszeichnung im fünften Jahr in Folge. Das bedeutet: fünfmal bewertet, fünfmal bestätigt. Kein einmaliger Schnappschuss, sondern ein kontinuierliches Signal – und ein Spiegel der Zufriedenheit von Menschen, die täglich ihre Zeit und Arbeitskraft einbringen.
Drei Auszeichnungen, eine Haltung
Die drei Top Rated Siegel – für Gehaltszufriedenheit, Familienfreundlichkeit und als Top Female Workplace – stehen nicht nebeneinander, sie gehören zusammen. Bei der Gehaltszufriedenheit geht es nicht um das höchste Gehalt, sondern darum, ob Mitarbeitende ihre Vergütung als fair für ihre Leistung empfinden.
Das Gehalt ist absolut fair und teilweise überdurchschnittlich. Dazu gibt es noch viele Zusatzleistungen wie betriebliche Altersvorsorge, Gesundheitsangebote und weitere tolle Benefits.Bewertung auf kununu über Atruvia
Die Auszeichnung für Familienfreundlichkeit geht nur an die Top 3 % der Arbeitgeber auf kununu – bewertet wird nicht, was Unternehmen versprechen, sondern was im Arbeitsalltag tatsächlich erlebt wird. Ein konkretes Beispiel dafür, wie Familienfreundlichkeit bei Atruvia aussieht: Eltern können sich pro Kind und Monat drei Stunden auf ein Freizeitkonto gutschreiben lassen – 36 Stunden im Jahr, um Termine zu koordinieren oder nachmittags früher da zu sein. Voraussetzung ist, dass das Kind noch keine sieben Jahre alt ist.
Und das Top Female Workplace Siegel zeigt, dass Gleichstellung bei Atruvia kein Lippenbekenntnis ist. Insgesamt wurden 420.000 Unternehmen bewertet, nur 0,24 Prozent davon erfüllen die Kriterien für diesen Award. Die jeweils 300 besten des Landes (Deutschland und Österreich) haben es auf die Liste geschafft. Atruvia steht deutschlandweit in der IT-Kategorie auf Platz 6, in Baden-Württemberg sogar Platz 3! Unser Erfolgsrezept: flexible Arbeitszeit, mobiles Arbeiten, Kinderbetreuung Angebote, Frauen Initiativen wie z. B.: #SheTransfromsIT oder #Sheconnects für mehr Vernetzung, Austausche, Impulsvorträge und Sichtbarkeit im Unternehmen. Wir wollen immer ein offenes Ohr für unsere Mitarbeiterinnen haben und bauen unser Angebot für sie kontinuierlich aus.
Übersicht der gesamten Auszeichnungen, die Atruvia von kununu erhalten hat
Warum diese Bewertungen für Atruvia besonderes Gewicht haben
Atruvia ist der IT-Dienstleister der Volksbanken und Raiffeisenbanken und unterhält fünf Standorte in Deutschland – Karlsruhe, Münster, München, Berlin und Frankfurt. Teams sind häufig über mehrere Standorte verteilt, direkte Vorgesetzte nicht täglich physisch präsent. Das bringt echte Herausforderungen für Arbeitsklima und Zusammenhalt mit sich. Dass die Zufriedenheitswerte unter diesen Bedingungen so stark sind, macht die Auszeichnungen für uns besonders bedeutsam. Gerade beim Thema Familienfreundlichkeit gewinnt das nochmal an Gewicht: Wer regelmäßig zwischen Standorten pendelt oder reist, weiß, was das für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie bedeutet.
Warum uns Bewertungen wichtig sind
Mit genossenschaftlichen Werten in der Unternehmens-DNA ist ein gutes Miteinander kein Nice-to-have – es ist Teil des unternehmerischen Selbstverständnisses von Atruvia. Offenheit, Ehrlichkeit, Respekt und füreinander da sein: Diese Werte funktionieren nur, wenn sie von Mitarbeitenden im Alltag tatsächlich gelebt werden. Bewertungen auf Plattformen wie kununu zeigen, ob das gelingt – und spornen uns an, besser zu werden. Intern erheben wir beispielsweise regelmäßig Check-ups, um die Stimmung im Unternehmen und einzelnen Teams abzufragen.
Du willst Teil davon werden? Entdecke offene Stellen bei Atruvia – dem IT-Arbeitgeber der Genossenschaftsbanken: Zu unserer Karriereseite

Als IT-Arbeitgeber überzeugen – wie Atruvia Arbeitgeberattraktivität lebt
Der Arbeitsmarkt ist mal wieder Wandel. Nach Jahren, in denen Fachkräfte teilweise die Konditionen diktierten, hat sich das Bild zuletzt verschoben. Unternehmen atmen auf, der Druck lässt nach. Und genau hier liegt die Gefahr: Wer jetzt das Thema Arbeitgeberattraktivität zurückstellt, verliert langfristig – vor allem an Glaubwürdigkeit. Die besten Köpfe im IT-Bereich haben nach wie vor die Wahl – und sie treffen sie bewusst.
Auch wenn manche High Potentials immer neue Herausforderungen suchen, zeigt sich bei vielen anderen: Sobald die Grundbedürfnisse erfüllt sind und eine echte Bindung zum Unternehmen und den Kolleg*innen entsteht, entscheiden sie sich zu bleiben. Das ist keine Selbstverständlichkeit – das ist das Ergebnis aktiver Kulturarbeit.
Was einen attraktiven IT-Arbeitgeber ausmacht
Erfolgreiches Recruiting im IT-Umfeld braucht mehr als eine lange Liste von Benefits. Natürlich setzt ein gewisser Standard voraus: gutes Gehalt, Zuschüsse zur Altersvorsorge, Home-Office-Möglichkeiten und moderne Büros. Das ist das Pflichtprogramm.
Der entscheidende Unterschied entsteht woanders: beim Match in Sachen Unternehmenskultur und Werten. Bietet das Unternehmen Raum zur Entfaltung? Ist die Tätigkeit sinnstiftend? Wie geht das Unternehmen mit Mitarbeitenden unterschiedlichen Alters, Geschlechts und Herkunft um? Ist das Verhältnis geprägt von Wertschätzung, Vertrauen und echten Gestaltungsmöglichkeiten? Diese Fragen werden im Recruiting-Prozess gestellt – die ehrlichsten Antworten liefern oft Bewertungen auf Plattformen wie Kununu.
Atruvia als IT-Arbeitgeber: Gemeinschaft über Standorte hinweg
Atruvia ist der IT-Dienstleister der Volksbanken und Raiffeisenbanken und beschäftigt Mitarbeitende an fünf Standorten in Deutschland: Karlsruhe, Münster, München, Berlin und Frankfurt.
Diese räumliche Verteilung stellt besondere Anforderungen an Unternehmenskultur und Zusammenhalt. Deshalb stimmt bei Atruvia das Grundpaket – und geht darüber hinaus: Eltern können sich pro Kind Stunden auf ein Freizeitkonto gutschreiben lassen oder als Zusatzgehalt nehmen. Regelmäßige Offsites sorgen dafür, dass Kolleg*innen aus ganz Deutschland sich begegnen, austauschen und zusammenwachsen können.
Arbeitgeberattraktivität messen – und daran wachsen
Arbeitgeberattraktivität ist bei Atruvia ein messbares Unternehmensziel – mit Ressourcen, Kreativität und dem nötigen Nachdruck. Gemessen wird an konkreten Kennzahlen: Bewerbungseingang, Fluktuation, Mitarbeiterzufriedenheit. Weil Transformation bei Atruvia dauerhaft auf der Agenda steht, gibt es dafür ein eigenes internes Servicefeld.
Klare Ziele, belegbare Ergebnisse
Mit dem genossenschaftlichen Grundsatz „Was einer nicht schafft, schaffen viele" in der DNA setzt Atruvia auf externe, unabhängige Bewertungen, in die Rückmeldungen von Arbeitnehmer*innen direkt einfließen. Das Ergebnis: eine Weiterempfehlungsquote von über 90 % auf Kununu und fünf Jahre in Folge die Auszeichnung als „Top Company".
Transparenz und Offenheit als Haltung
Atruvia möchte potenziellen Mitarbeitenden einen authentischen Blick auf Arbeit und Kultur geben. Der New-Work-Ansatz bleibt nicht intern – er wird nach außen getragen: über LinkedIn und Instagram, durch Veranstaltungsformate, bei denen man Atruvia wirklich kennenlernen kann. Im Mittelpunkt stehen dabei immer die Mitarbeitenden – denn sie prägen das Unternehmen täglich, im Kontakt mit Kund*innen, Partner*innen und potenziellen Kolleg*innen.
Du willst Teil davon werden? Entdecke offene Stellen bei Atruvia – dem IT-Arbeitgeber der Genossenschaftsbanken.

Data, Analytics & AI Tag 2025: Was Banken bewegt
Diskussionen über konkrete Herausforderungen, neue Datenlösungen und Erfahrungen aus den Banken prägten die Stimmung beim Data, Analytics & AI Tag 2025 von Atruvia. Zwischen den Marktständen und im Foyer entstanden spontane Austauschpunkte, an denen Teilnehmende Fragen zu Implementierungen, Tools und organisatorischen Veränderungen stellten. Netzwerken und Wissensaustausch standen klar im Vordergrund – viele kamen, um konkrete Lösungen für ihre eigenen Datenprojekte zu finden und Kolleg*innen aus anderen Häusern zu treffen.
Keynotes und Impulse regen zum Nachdenken an
Ulrich Coenen eröffnete den Tag mit seinem Vortrag „Von Komposthaufen und Atombomben“. Er stellte die Frage, ob Künstliche Intelligenz (KI) das „Manhattan-Projekt unserer Zeit“ sei, und betonte zugleich, dass Entscheidungen letztlich beim Menschen liegen müssen. Sein Konzept „Human in the lead“ setzte als wiederkehrendes Thema eine klare Linie: Technologie soll die Arbeit unterstützen, nicht ersetzen. Prof. Dr. Alexander Mädche (KIT) ergänzte eine wissenschaftliche Perspektive. Anhand von Studien zu personalisierten Analytics-Anwendungen zeigte er, dass individuell zugeschnittene Lösungen die Effizienz und Entscheidungsqualität erhöhen. Teilnehmer*innen diskutierten, wie diese Ansätze in ihren eigenen Häusern umgesetzt werden können, und welche organisatorischen Voraussetzungen nötig sind, damit die Personalisierung nicht zu Mehraufwand, sondern zu tatsächlichem Nutzen führt.
Praxis aus der Bank für die Banken
Die Talk-Runden boten Einblicke in die Umsetzung von Projekten auf der DIP. Die Sparda-Bank Berlin erläuterte, wie die zentrale Datenhaltung und die Nutzung des Intelligence Workspace ihre Datenprozesse verändert haben. Besonders interessant war, wie Mitarbeitende durch Schulungen und definierte Rollen in neue Verantwortlichkeiten eingeführt wurden. Die Berliner Volksbank berichtete über den datenproduktorientierten Ansatz, der Self-Service-Lösungen für Mitarbeitende etabliert und Verantwortlichkeiten klar verteilt. TRUUCO zeigte, wie der Intelligence Workspace den gesamten Lebenszyklus von Smart-Data-Modellen unterstützt – von der Entwicklung bis zur Implementierung. In allen Beispielen wurde deutlich: Technologie allein reicht nicht. Change-Management, klare Prozesse und die Einbindung der Mitarbeitenden sind entscheidend, um Datenprojekte erfolgreich umzusetzen.
KI wird zur Organisationsfrage
Zwischen den Vorträgen und Praxistalks fanden intensive Gespräche statt. Einige Teilnehmerinnen diskutierten über konkrete Herausforderungen bei der Datenintegration, andere über Erfahrungen bei der Einführung von KI-Anwendungen in der Praxis. Auffällig war, dass viele ähnliche Fragestellungen hatten: Wie lässt sich eine Balance zwischen technischer Innovation und organisatorischer Machbarkeit finden? Wie können Mitarbeitende motiviert und befähigt werden, Datenlösungen effektiv zu nutzen? Diese Debatten zeigten, dass die Veranstaltung nicht nur Wissen vermittelte, sondern auch einen konkreten Mehrwert im Austausch zwischen Praktiker*innen bot.
Blick nach vorn: Agentic AI
Beim Agentic-AI-Roundtable wurden autonomer KI-Agenten diskutiert. Ein Beispiel aus dem Kundenservice verdeutlichte, wie Bots eigenständig Anfragen bearbeiten, Informationen von anderen spezialisierten Agenten abrufen und Prozesse automatisieren können. Die Diskussionen fokussierten sich auf konkrete Anwendungen, Herausforderungen bei der Integration in bestehende Systeme und mögliche organisatorische Anpassungen. Auch ethische Fragen wurden angesprochen: Wie stellen wir sicher, dass Entscheidungen nachvollziehbar bleiben, wenn KI eigenständig handelt?
Fazit: Zufriedene Teilnehmer*innen und viel Input
Der Data, Analytics & AI Tag zeigte, dass technologische Entwicklungen, praxisnahe Erfahrungen und organisatorische Fragestellungen untrennbar miteinander verbunden sind. Wer teilnahm, erhielt nicht nur Einblicke in die neue Data Intelligence Platform, sondern konnte konkrete Herausforderungen diskutieren, von den Erfahrungen anderer Banken lernen und Impulse für die eigene Arbeit mitnehmen. Die Veranstaltung machte deutlich: Data, Analytics und KI sind kein Selbstzweck, sondern Werkzeuge, um Arbeitsprozesse zu verbessern, Entscheidungen zu fundieren und Innovationen in der genossenschaftlichen FinanzGruppe greifbar zu machen.

KI-Kompetenzcenter der GFG: Innovation mit Verantwortung
Die genossenschaftliche FinanzGruppe (GFG) hat mit der Gründung des KI-Kompetenzcenters eine entscheidende Initiative ins Leben gerufen, um den Reifegrad von KI in der gesamten Gruppe übergreifend zu definieren und in Zusammenarbeit mit den Banken zu erhöhen. Gleichzeitig wird den hohen Anforderungen an Sicherheit, Ethik und Regulatorik Rechnung getragen.
Das Kompetenzcenter fungiert als zentrale Plattform für die strategische Ausrichtung und alle notwendigen Aktivitäten, damit die Implementierung und Skalierung von KI-Lösungen für die Institute ganzheitlich erfolgen kann. Gleichzeitig fungiert das Kompetenzcenter als unterstützende Kraft, die Handlungssicherheit bietet und bei der Förderung von KI-Kompetenzen sowie den Banken bei der Ausarbeitung eines rechtlichen KI-Nutzungsrahmens zur Seite steht.
Die Initiative gliedert sich in vier Phasen, die von der Entwicklung bis zur Operationalisierung der KI-Strategie reichen. In der kürzlich abgeschlossenen Projektphase 2 lag der Fokus auf der strategischen Ausrichtung und der Bereitstellung praxisnaher Unterstützungsformate. Diese sollen den Banken helfen, KI sicher und effizient in ihre Prozesse zu integrieren, während zentrale Leitplanken für den verantwortungsvollen Einsatz definiert wurden.
Meilensteine der zweiten Projektphase
In dieser Phase wurden wesentliche Grundlagen geschaffen, um Genossenschaftsbanken Orientierung und Unterstützung beim Ausbau ihres KI-Reifegrads zu geben. Dazu gehörte die Verabschiedung einer KI-Strategie, die eine dezentrale Umsetzung bei gleichzeitiger Einhaltung zentraler Governance-Vorgaben erlaubt. Unterstützungsformate wie Leitfäden und Quick-Checks erleichtern die rechtssichere Implementierung von KI-Systemen gemäß den Anforderungen des EU AI Acts. Ergänzend dazu bieten Starter- und Exzellenz-Kits konkrete Handlungsempfehlungen für die Integration von KI.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Befähigung der Mitarbeitenden. Zielgerichtete Schulungen und KI-Lernpfade haben dazu beigetragen, ein breites Verständnis für den sicheren und effizienten Einsatz von KI zu schaffen. Bereits im Einsatz befindliche KI-Lösungen, darunter GenoGPT und Smart-Data-Prognosemodelle, demonstrierten das Potenzial von KI, Prozesse zu optimieren und die Kundenbetreuung zu personalisieren.
Ausblick: Gemeinsam in die nächste Phase
Mit der abgeschlossenen Projektphase 2 ist die GFG gut gerüstet, um die nächsten Schritte zu gehen:
Die operative Umsetzung der KI-Strategie
Die kontinuierliche Integration von KI-Lösungen in den Bankalltag
Die Weiterentwicklung durch Feedback und Monitoring
Unser Ziel bleibt klar: den sicheren, vertrauenswürdigen und effizienten Einsatz von KI zu fördern – im Einklang mit den genossenschaftlichen Werten und zum Nutzen unserer Mitglieder und Kund*innen.

Gemeinsamer Schritt in Richtung Klimaneutralität
Seit Mai 2025 liefert eine schwarmfinanzierte Photovoltaikanlage Sonnenstrom für Atruvia in Münster. Ein Beispiel dafür, wie Teamgeist und Klimaschutz Hand in Hand gehen können.
Schwarze Platten, die in der Sonne glänzen, Alurahmen, gerasterte Oberfläche – optisch unterscheiden sich die Solarpaneele auf dem Atruvia-Parkhaus in Münster nicht von anderen Photovoltaikanlagen (PV). Doch das Münsteraner Sonnenkraftwerk, das seit Frühsommer 2025 klimafreundlichen Strom direkt vom Dach in die Büros und Serverräume liefert, hat es in sich: Denn nicht Atruvia als Unternehmen, sondern die Mitarbeitenden selbst waren es, die in die Anlage investiert und so den Bau finanziert haben.
Ausgangspunkt für das außergewöhnliche Projekt war das erklärte Unternehmensziel von Atruvia, mittelfristig klimaneutral zu werden. Ein ambitioniertes Vorhaben, denn ein wichtiger Hebel, um die CO2-Emissionen zu reduzieren, ist der Stromverbrauch. Als kritische Infrastruktur und Digitalisierungspartner der genossenschaftlichen FinanzGruppe ist der bei Atruvia nicht gerade gering. Um den Verbrauch zu senken, gibt es nur begrenzte Möglichkeiten – die Server müssen schließlich laufen. Rund um die Uhr, 24 Stunden, sieben Tage die Woche. Allerdings ist Strom nicht gleich Strom. Aus der Sonne gewonnene Energie schont Ressourcen sowie Klima und macht gleichzeitig unabhängiger von großen Anbietern. Die Hürde: Um von der Sonnenenergie zu profitieren, sind zunächst hohe Investitionen in eine PV-Anlage nötig. Ganz im Sinne des genossenschaftlichen Prinzips, entwickelte ein Projektteam die Idee, die Finanzierung auf viele Schultern zu verteilen und den Mitarbeitenden die Möglichkeit zu geben, sich zu beteiligen.
Beteiligung der Mitarbeitenden über Crowdfunding stößt auf großes Interesse
Ein Vorschlag, der auf großes Interesse stieß: Schon bei einer Vorab-Umfrage signalisierten über 600 Mitarbeitende, dass sie bereit wären, sich an einer Solaranlage zu beteiligen – ein Ansporn für das Projektteam, die unkonventionelle Idee weiterzuverfolgen.
1,7 Millionen Euro – diese stolze Summe galt es zu erreichen, um die Finanzierung zu sichern. Der Betrag, mit dem sich die einzelnen Mitarbeitenden beteiligen konnten, wurde auf 500 bis maximal 5.000 Euro festgelegt, bei einer Laufzeit von fünf Jahren und zu einem festen Zinssatz. Doch so einfach und charmant die Idee der gemeinschaftlichen Finanzierung in der Theorie klingt, so aufwändig gestaltete sich die Umsetzung in der Praxis. Viele rechtliche und regulatorische Vorgaben mussten berücksichtigt, Genehmigungen und Zertifizierungen eingeholt werden. Eine Herausforderung dabei: In den meisten Fällen wird Crowdfunding von Start-ups genutzt – entsprechend sind auch die vorgefertigten Verträge der Partner formuliert. Da der Projektzuschnitt bei Atruvia jedoch ein ganz anderer war, galt es, akribisch Formulierungen zu überprüfen, anzupassen und rechtlich abzusichern. Umso reibungsloser lief parallel dazu die Suche nach einem geeigneten Handwerksbetrieb, um die PV-Anlage fachgerecht zu installieren.
Soweit zu den Rahmenbedingungen. Nach mehreren Monaten Vorlaufszeit, sollte es dann ans Eingemachte gehen – die Finanzierung. Durch den außergewöhnlichen Ansatz hatte das Projekt zwar schon im Vorfeld eine sehr hohe Aufmerksamkeit in der Belegschaft erfahren, damit hatte aber kaum einer gerechnet: Bereits nach einer Stunde war die ausgeschriebene Summe erreicht – abgeebbt war das enorme Interesse trotz langer Vorauszeit also keinesfalls. Fast 400 Mitarbeitende haben es „geschafft“, sich an der Solaranlage zu beteiligen. Viele weitere hätten gerne ebenfalls investiert, doch da war das Finanzierungsziel schon erreicht.
500.000 Kilowattstunden Sonnenstrom
Nach Abnahme und Testphase startete die neue PV-Anlage im Mai 2025 in den Probebetrieb, anschließend dann in den Testbetrieb mit voller Leistung. „Da die Anlage für den Eigenverbrauch optimiert ist, war für uns bei der Planung nicht der Spitzenertrag beim Höchststand der Sonne entscheidend, sondern der maximale Ertrag über die Sonnenscheindauer eines ganzen Tages“, erklärt Kai Witt, Tribe Lead Facility Management und verantwortlich für das Energie- und Gebäudemanagement bei Atruvia. Der angepeilte Ertrag von etwa 500.000 Kilowattstunden im Jahr wird ihm zufolge komplett ins Atruvia-Netz fließen. „Gut 13 Prozent des Verbrauchs zweier Gebäude können wir über die neue Anlage abdecken“, so Kai Witt. Atruvia geht damit einen weiteren Schritt auf das angestrebte Ziel der Klimaneutralität zu und die Mitarbeitenden gehen mit – das hat das Projekt eindrucksvoll gezeigt.

Die Atruvia AG ist ein Top-Arbeitsplatz für Frauen
Wir sind stolz, verkünden zu dürfen, dass die Atruvia AG am 28. April den „Top Female Workplace“-Award von SHEconomy und kununu erhalten hat!
Dies ist eine besondere Ehre, da eine Bewerbung oder Anmeldung nicht möglich ist. Aus über 320.000 bewerteten Unternehmen gehören wir zu den Top-250-Arbeitsplätzen für Frauen in Deutschland und Österreich.
Die Grundlage für diese Auszeichnung sind authentische, anonyme Bewertungen, die über unser Arbeitgeberprofil auf kununu abgegeben wurden.
Marc Wagner, Head of Employee Experience, sagt dazu: „Wir können stolz sein! Diese Auszeichnung unterstützt unsere ambitionierten Ziele in der Arbeitgeberattraktivität für Frauen und zahlt ebenfalls auf unser kununu- Unternehmensziel ein. Wir erhoffen uns, dass wir durch das Siegel und unsere Präsenz auf kununu noch mehr talentierte Frauen für uns begeistern können.“
Vielen Dank an alle, die zu diesem Erfolg beigetragen haben!
#TopFemaleWorkplace #SHEconomy #WomenInBusiness #WomenEmpowerment #WomenInTech

Corporate Health Award
Wir freuen uns riesig über den 1. Platz beim Corporate Health Award 2023 in der Kategorie „Informations- und Kommunikationstechnik".
Ende 2023 durften unsere Kolleg*innen Lara, Sandra und Marc den Preis stellvertretend für das gesamte „Health, Familiy and Life“-Team entgegennehmen. Der Weg zum Award hatte es in sich: In einem unabhängigen Audit wurde das betriebliche Gesundheitsmanagement von Atruvia zunächst auf Herz ❤ und Nieren geprüft und musste dabei ganzen 150 Kriterien standhalten. Danach ging das Ergebnis vor einen Beirat aus Expert*innen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesundheitswesen.
Mit dem Zusammenspiel aus Gesundheitsprävention und -förderung, der Unterstützung der Mitarbeitenden in herausfordernden Lebens- und Familiensituationen und einem systemischen Blick auf gesunde Arbeitsbedingungen konnten wir überzeugen. Nach den virtuellen Gesundheitswochen und den Gesundheitstagen an allen Standorten im November und Dezember, ist die Auszeichnung das i-Tüpfelchen.
#corporatehealth #mentalhealth #banking #corporateresponsibility

Deutscher Personalwirtschaftspreis in der Kategorie Leadership & Kultur
Wir haben gewonnen! In der Kategorie Leadership und Kultur haben wir beim Deutschen Personalwirtschaftspreis 2022 überzeugt und konnten uns gegen starke Konkurrenz durchsetzen. Ein großer Erfolg und ein Grund zum Feiern, denn wir haben uns durch eine neue Führungs- und Unternehmenskultur etabliert, wofür Hierarchien, Strukturen und Silos aufgebrochen und eine eigenverantwortliche und crossfunktionale Arbeitsweise eingeführt wurden.
Hier gibt es weitere Infos dazu: https://deutscher-personalwirtschaftspreis.de/

Fiducia & GAD IT AG ist „Top-Arbeitgeber im Mittelstand 2021“
Yourfirm.de hat uns zum „Top-Arbeitgeber im Mittelstand 2021“ ausgezeichnet!
Das Jobportal für Unternehmen im Mittelstand kürt jährlich die 1.000 „Top-Arbeitgeber im Mittelstand“. Wir freuen uns und sind stolz darauf, dass die Fiducia & GAD unter insgesamt 10.000 Arbeitgebern auf der Plattform zu den am besten bewerteten Firmen ausgewählt wurde.
Das Besondere an dieser Auszeichnung: Die Auslobung basiert nicht auf Umfragen, die oft niedrige Teilnahmequoten und somit eine nur bedingt aussagekräftige Datenbasis haben. Stattdessen wird das Zugriffs- und Leseverhalten der User auf Yourfirm.de auf mehr als 60.000 Stellenanzeigen innerhalb eines Jahres ausgewertet.
Die Bewertungskriterien sind:
• die Zahl der User, die ein Unternehmen im Schnitt pro Stellenanzeige und Firmenprofil erreicht,
• der Prozentsatz der User, die die Inhalte tatsächlich durchlesen, also entsprechend lange auf der Seite verweilen
• sowie der Anteil der Leser, die eine bewerbungsnahe Aktion vornehmen, indem sie z. B. auf „Jetzt bewerben“ oder den Website-Link des Unternehmens klicken.
Basierend auf diesen drei Kategorien wird ein „Beliebtheitsindex“ für jeden Arbeitgeber ermittelt.
Wir freuen uns, dass wir bei allen Kriterien punkten können!
Möchtest auch du dich in einem zukunftserfahrenen, mittelständischen Unternehmen verwirklichen?
Dann freuen wir uns auf deine Bewerbung: www.fiducia.de/karriere.html