Für die richtigen Leute ein sehr spannendes Umfeld
Gut am Arbeitgeber finde ich
Es wird einem sehr viel geboten, sowohl was die Aufgaben als auch die Rahmenbedingungen angeht. Für ein Formel-1-Team geht es einem diesbezüglich schon sehr gut.
Wer fachlich sehr ambitioniert ist und für seine Aufgabe brennt, ist hier sehr gut aufgehoben.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Das Zwischenmenschliche tritt in einem kompetitiven Umfeld nun mal teils in den Hintergrund.
Die Wertschätzung gegenüber Praktikanten könnte aus meiner Sicht teilweise etwas höher sein. Als "billige Arbeitskraft" bezeichnet zu werden, stand jedenfalls nicht unbedingt auf meiner Bucket List.
Verbesserungsvorschläge
Eine unabhängige und vertrauliche Anlaufstelle für Praktikanten sowie insbesondere Mitarbeiterinnen wäre aus meiner Sicht sinnvoll. Gerade für Personen, die sich in einer "schwächeren" Position befinden, kann es schwierig sein, Probleme offen anzusprechen, wenn innerhalb des direkten Umfelds keine geeignete Anlaufstelle besteht.
Arbeitsatmosphäre
Abhängig von der Abteilung.
Die Arbeitsatmosphäre war für mich leider einer der Gründe, wieso ich gegangen bin. Besonders schade, da die Aufgaben und das Projekt an sich sehr spannend waren und ich dort viel lernen konnte.
Work-Life-Balance
Eine 40-Stunden-Woche ist hier nicht zu erwarten :D man ist hier aber auch an erster Stelle aus Leidenschaft und nicht nur, um Rechnungen zu bezahlen.
Karriere/Weiterbildung
Einige junge Leute (aus Praktikum & Werkstudenten-Jobs) wurden übernommen, gehört aber auch etwas Glück dazu (richtiger Zeitpunkt, Abteilung, Ressourcen etc.).
Kollegenzusammenhalt
In meiner Abteilung gab es leider wenig Zusammenhalt.
Vor allem unter den jüngeren Mitarbeitenden war das Umfeld stark kompetitiv, was allerdings nicht wirklich überraschend ist.
Vorgesetztenverhalten
Abteilungsleiter und Hauptbetreuer waren top.
Kommunikation
nicht immer transparent
Gehalt/Benefits
kann man sich als Praktikant / Absolvent nicht beschweren
Interessante Aufgaben
Habe in der Zeit viel gelernt und viel Freiraum gehabt, um Ideen umzusetzen. Ein System von Grund auf mitgestalten zu dürfen, in Kombination mit der Formel 1, ist auf jeden Fall ein Privileg.


