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stets bemühter Ausbildungsplatz

2,9
Nicht empfohlen
Ex-Auszubildende:rHat eine Ausbildung zum/zur Kaufmann im E-Commerce im Bereich Marketing / Produktmanagement in Hamm gemacht.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Größtenteils nette Kollegen und ein menschlicher Chef.

- Flexible Arbeitszeiten und Parkplätze.

- Übernahme von Deutschlandticket und Lehrmitteln.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- Geringe Wertschätzung am Ende der Ausbildung.

- Die Personalleitung ist zu selten vor Ort, um die interne Dynamik wirklich mitzubekommen.

- Die unprofessionelle Art der Verabschiedung.

Verbesserungsvorschläge

- Strukturierte Feedbackgespräche für Azubis fest etablieren.

- Den Ausbildungslehrplan einhalten und Einblicke in mehr Abteilungen ermöglichen.

- Theoretisches Wissen aus der Berufsschule besser in die Praxisphasen integrieren.

Arbeitsatmosphäre

Das Miteinander in den Teams (Content, Technik) war sehr gut. Im Bereich Kundenservice empfand ich die Atmosphäre jedoch teilweise als sehr belastend. Ich habe dort einen Umgangston und "Humor" wahrgenommen, den ich als sehr respektlos und unangebracht empfunden habe. Kritik an diesem Tonfall wurde nach meiner Wahrnehmung eher abgeblockt. Es wurde teilweise abteilungsübergreifend gelästert.

Karrierechancen

Aus meiner Sicht kaum Entwicklungsmöglichkeiten. Gehaltsgefüge und Förderungen empfand ich im Vergleich zum Markt als nicht zeitgemäß.

Arbeitszeiten

Flexible Arbeitszeiteinteilung bis 9 Uhr morgens. Arbeitszeiten werden nicht kontrolliert und werden auf Vertrauensbasis vom Mitarbeiter selbst geführt.

Ausbildungsvergütung

Durchschnittlich, Zahlung kam immer pünktlich an

Die Ausbilder

Der Beginn der Ausbildung war positiv, doch das Ende empfand ich als sehr belastend. Die Kommunikation bezüglich meiner Perspektiven nach der Ausbildung empfand ich als sehr widersprüchlich und für mich persönlich enttäuschend. Ich hatte aufgrund des bisherigen Verlaufs eine andere Erwartungshaltung an den Prozess der Übernahme, weshalb die spätere Entscheidung für mich sehr überraschend kam. Als Begründung wurden angebliche Beschwerden über meine Arbeitsweise angeführt, die für mich jedoch nicht nachvollziehbar waren, da ich während der Ausbildung kein entsprechendes negatives Feedback erhalten hatte. In den morgendlichen Meetings hatte ich stattdessen den Eindruck, dass man mit meiner Leistung zufrieden sei. Die Kommunikation zum Ende hin, insbesondere bezüglich des Arbeitszeugnisses, empfand ich als sehr unprofessionell und wenig wertschätzend.

Aufgaben/Tätigkeiten

Ich hatte oft das Gefühl, wie eine volle Arbeitskraft eingesetzt zu werden, jedoch bei entsprechender Azubi-Vergütung. Man trägt früh Verantwortung, für die man bei Fehlern auch geradestehen muss. Positiv war, dass Erledigungen (wie der wöchentliche Frühstückseinkauf) während der Arbeitszeit erledigt werden konnten. Meinem Empfinden nach fehlte es jedoch an einem strukturierten Abteilungswechsel, wie er laut Ausbildungsplan vorgesehen ist; ich habe in meiner Zeit vor allem Einblicke in sehr begrenzte Bereiche des E-Commerce erhalten.

Variation

Die Aufgaben waren aus meiner Sicht wenig abwechslungsreich. Ich hatte den Eindruck, dass der Ausbildungsrahmenplan hinter den aktuellen betrieblichen Personalbedarfen zurückstehen musste. Ich war primär im Kundenservice und Content Management eingesetzt.

Respekt

Ich habe mich von den Kollegen zum Großteil respektiert gefühlt.


Spaßfaktor

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