Der Fisch stinkt vom Kopf
Gut am Arbeitgeber finde ich
Wenn man Bock auf Kleinkrieg hat und Energie dafür, ist man hier richtig. Intrigen und Lästern lernt man hier auf jeden Fall.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Nicht nur bei dieser Person, sondern bei einigen Personen in der Firma ist es so, dass sie Lieblingspersonen haben, denen auch streng vertrauliche Dinge erzählt werden dürfen. Ein Beispiel aus älterer Vergangenheit ist, ein Abteilungswechsel, der streng geheim gehalten werden musste. Keinem durfte ich davon erzählen, nur um dann zu lernen, dass meine damalige vorgesetzte Person es ihren zwei engsten Vertrauten schon brühwarm erzählt hat. Eine davon so schweigsam, dass sie es auch hätte an die Klotür schreiben können. TL hat aber nochmal alles getoppt, das ich bisher erlebt habe. Wenn ein Stein oder ein Stück Holz mehr Empathie haben, als die eigene Führungskraft ist das schon schade und schwer. Wenn man aber nicht nur von Empathielosigkeit sprechen muss, sondern von Machtmissbrauch und völlig unangebrachtem Verhalten für eine Führungskraft, dann ist das nochmal was anderes. Hier ein paar Beispiele, die das ganze besser Ausdrücken als 1000 andere Worte:
TL ist stolz darauf, dass die Teamleiter der externen Dienstleister Angst haben, wenn TL mit ihnen spricht.
TL sagt: „wenn ich alle privaten Geschichten von meinen Mitarbeitern wüsste, könnte man mich auch einweisen.“ Wobei zu fragen, bleibt warum auch.
TL legt einem Worte in den Mund und kreiert wahrlich ihre eigene Wirklichkeit. Dies wird nur bei bestimmten Personen praktiziert, und durch HOD toleriert.
TL hat also tatsächlich Spaß daran andere Leute klein zu machen. Am besten kann TL nach unten treten und nach oben buckeln.
Ganz besonders ungerecht fühlt es sich an, wenn ständig mit zweierlei Maß gemessen wird. Ein Fehler kann einer Person hat ein anderes Gewicht als ein Fehler einer anderen Person. Auch wird ganz anders mit den Fehlern umgegangen. Eine Person wird im Teammeeting bloßgestellt, während die andere Person gar keine Sanktionen fürchten muss. Beispiel, Handy Vibrationsalarm wird extra im Teammeeting angesprochen, während die Lieblingsperson von TL neben TL lauthals private Telefonate an dem Arbeitsplatz mit dem Handy tätigt. Dies wird nicht im Meeting thematisiert. Es ist vielleicht erwähnenswert, dass eine eigentlich attraktive Position von nicht wenigen Personen in dem Unternehmen nicht angetreten werden würde wegen TL.
Verbesserungsvorschläge
Tabula Rasa. Alle schwelenden Konflikte auf den Tisch und dann mal einmal richtig aufräumen, ohne Rücksicht auf Verluste oder darauf, welches Gesicht einem besser gefällt.
Arbeitsatmosphäre
Zu Beginn meiner Zeit bei AurumTours hätte ich die Firma sicher sehr viel besser bewertet. Man kann hier wirklich sagen "der Fisch stinkt vom Kopf" und diese Firma ist ein gutes Beispiel dafür, wie eine schlechte Führungskraft eine ganze Firma kompromittieren kann. Im Kleinen kann ich aber zunächst sagen, dass ein Großteil meiner jüngsten Erfahrung war, dass keine Arbeitsatmosphäre geschaffen wurde, in der man sich konzentrieren kann. Dies wurde zum Ende hin besser, aber es gab eine Zeit, da war es so laut in unserem Team und es wurde auf Krampf mit kindischem Gebaren versucht gute Laune zu machen. Ich werde keine Geschlechter Preisgeben aber TL und HOD verwenden. Es war also so, dass TL eine Lieblingsperson in dem Team hatte und das war deutlich zu spüren. Mit dieser wurde munter gelästert und sensible Informationen wurden breitgetreten. Bei Kritik wurde sich schnell wie ein Igel zusammengekugelt und auf Abwehr gegangen. Dann kam eine Zeit, in der ich mich ganz persönlich extrem unwohl in dem Team gefühlt habe. Man kann also sagen, es ging Richtung Mobbing. Ich hatte zuvor gehört, dass es dies wohl in der Firma geben sollte, hatte es aber nie direkt mitbekommen, geschweige denn wa
Work-Life-Balance
Das geht schon aber nicht besonderes. Also man arbeitet halt normal seine Stunden, zu festen Uhrzeiten. Im Service arbeitet man Schichten. Es gibt keine Gleitzeit und Homeoffice nur, wen man auf eine Prämie verzichtet. Ich würde sagen, ein ganz normaler Job ohne besondere Work-Life-Balance.
Karriere/Weiterbildung
wenn man sich mit den richtigen Leuten gut stellt, kommt man weiter. So richtig gefördert wird aber eigentlich keiner.
Gehalt/Benefits
Für Tourismus durchschnittlich, nichts besonderes.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Den Mitarbeitern ist das größtenteils egal. Selbst Licht ausschalten ist eigentlich eine zu lästige Aufgabe.
Kollegenzusammenhalt
Vermutlich könnt ihr euch jetzt denken, was ich zum Kollegenzusammenhalt zu sagen habe. Dieser entsteht an vielen Stellen nur dadurch, weil man sich gegen das „gegnerische Team“ zusammenschließen muss und irgendwelche Verbündete braucht in dieser Firma. Im Kundenservice geht es aber glaube ich auch an vielen Stellen voll klar, aber ich denke man kann sagen, die Firma ist wie eine große Familie. Da gehen auch ständig die krassesten Sachen ab und alle kommen damit durch oder es wird verziehen und toleriert.
Umgang mit älteren Kollegen
es gibt kaum ältere Kollegen, ageshaming ist aber schon en vogue.
Vorgesetztenverhalten
Jo, mein Lieblingsthema. Ich fange beim HOD an. Dieser glänzt vor allem durch Inkompetenz und Gelaber. In Gesprächen schweift HOD so umfangreich aus, fast wie ein/e Politiker/in. Häufig schafft HOD es so, keine richtige Antwort zu geben, vor allem keine die HOD zu Schuldgeständnissen bringen würde. HOD hat auch Lieblingsmenschen und diesen wird blind vertraut. Ganze Personas bauen auf den Erzählungen dieser Lieblingsmenschen auf und der wahre Kern von manchen Angestellten wird HOD für immer fernbleiben, weil HOD sich auf die Urteile seiner Lieblingsmenschen verlassen hat. Leider ist HOD auch unprofessionell. HOD schießt auch gerne Ideen raus, die in der Praxis erhebliche Unannehmlichkeiten bereiten. Die fehlende Kompetenz ist auch ein Grund dafür, dass einige Leute mit ihrem unprofessionellen schlechtem Verhalten durchkommen. Ohne die Kompetenz bestimmter Leute wäre HOD aufgeschmissen und das Wissen bestimmte Leute auch.
Jetzt zu TL und dem Verhalten, das durch HOD geduldet und zum Teil sogar noch befeuert wird. Fortsetzung in "schlecht an dem Arbeitgeber finde ich".
Arbeitsbedingungen
Das physische Umfeld ist ok, den Rest habe ich ausführlich geschildert
Kommunikation
Es gibt einen running Gag: "Das K in AurumTours steht für Kommunikation" und am Anfang findet man es lustig. Irgendwann geht es einem aber eher auf die Nerven, weil es zum Teil die Arbeit wirklich erschwert und manche Kommunikation auch gezielt zurückgehalten wird, um es anderen schwer zu machen. Die Dienstwege sind für „Normalsterbliche“ lang, weil man eine E-Mail schreiben muss. Ist man eher dem Adel der Firma zugehörig, darf man auch gerne mal schnell zu jemandem gehen und es direkt bequatschen.
Interessante Aufgaben
Bei einem Teil der Aufgabe ist nicht klar, ob es eigentlich Sinn ergibt, dass wir sie machen. Aufgrund der fehlenden Förderungen durch TL oder wenigstens der Zeit sich selbst zu bilden, bleiben die Möglichkeiten gering.


