Katastrophale Zustände - nicht bewerben!
Gut am Arbeitgeber finde ich
- Die Kollegen
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Eigentlich alles, außer die Kollegen. Beispielsweise die Beleidungen, der Dauerstress, die schlechte Kommunikation, die schlechte Ausstattung, das Überweisen des falschen Gehalts, Firmenkultur der Angst
Verbesserungsvorschläge
- Mitarbeiter mit Respekt behandeln
- Gehalt in der korrekten Höhe überweisen
- Aktuelle Technik verwenden
- Mitarbeiter auch mal ohne irgendein Aber loben
- Besseres Gehalt bezahlen
- Mitarbeitern vertrauen
- Von Anfang an richtige Angaben zur Stelle machen
...
Arbeitsatmosphäre
Durch die ständige Sorge, der Vorgesetzte könnte schlechte Laune haben und sich an einem Mitarbeiter abreagieren, lässt einen irgendwann in Dauerstress kommen. Kollegen sind wiederum super und sorgen hier für den 2. Stern.
Image
Image stimmt nicht überein. Obwohl es eine Werbeagentur ist, gibt es niemanden, der vom Fach Marketing kommt. Ich war der Einzige. Jeder spricht intern schlecht über das Unternehmen.
Work-Life-Balance
Überstunden werden als selbstverständlich angesehen und wenn Kollegen pünktlich gehen, wird hinter dem Rücken vom Chef gelästert, dass ja die junge Generation nicht mehr leistungsbereit sei. Überstunden kann man sich nicht auszahlen lassen, abfeiern kann man sie nur, wenn man sehr viele angesammelt hat.
Karriere/Weiterbildung
Karriereperspektive ist nicht gegeben, weil es einen Chef gibt und dieser über alles bestimmt. Ja, es gibt Projektmanager, die haben aber nicht das ungeteilte Vertrauen und der Arbeitsvertrag sieht dann auch nicht anders aus. Das einzige, was Projektmanager haben, ist mehr Arbeit. Weiterbildung ist nur willkommen, wenn man es in seiner Freizeit macht.
Gehalt/Benefits
Lohn ist echt schlecht, ungefähr so hoch wie der bald wirkende Mindestlohn von knapp 15€.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Wenigstens gibt es ein Umweltbewusstsein vom Vorgesetzten. Sozialbewusstsein aber auf keinen Fall. "Fair" ist nicht Teil des Wörterbuchs.
Kollegenzusammenhalt
Ich habe mich mit jedem gut verstanden, aber dennoch war auf manche Kollegen mehr verlass als auf andere. Ab und zu gab es Lästerreien zwischen zwei Teams, ging aber nie unter die Gürtellinie. Wenn es (wie eigentlich jeden Tag) vom Chef unnötigen Ärger gab, konnten sich die Kollegen gut auffangen.
Umgang mit älteren Kollegen
Umgang mit älteren Kollegen ist genauso schlecht.
Vorgesetztenverhalten
Das war das Schlimmste. Vor Meetings mit dem Vorgesetztem waren Bauchschmerzen relativ normal. Oft wurde man beschimpft oder es wurde sich über einen oder über die eigene Leistung lustig gemacht. Im morgendlichen Meeting wurden wir alle in der Runde hart beleidigt.
Arbeitsbedingungen
Räume sind okay, aber auch nicht hervorragend. Keine Meetingräume. Nur alte Computer, weil man an allem sparen will. Wenigstens kostenloser Kaffee
Kommunikation
Gut, dass es jeden Morgen ein Meeting gibt. Allerdings regt sich hier der Vorgesetzte regelmäßig an jemandem ab. Wer an dem Morgen eine verbale Ohrfeie bekommt, bleibt eine Überraschung. Somit wird das Meeting mehr eine Massenbeleidigung als eine gut strukturierter Informationsaustausch.
Gleichberechtigung
Ausländer aus dem Iran werden sehr geschätzt, weil sie so günstig sind. Mitarbeiter werden ganz und gar nicht geschätzt.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben waren ganz interessant, man wurde aber auch schnell zum Mädchen für alles und irgendwann hat man nur noch wenig mit seinen Kernaufgaben zu tun.