1 Bewertung von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
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Positiv fand ich, dass es hilfsbereite Kolleginnen und Kollegen gab, mit denen die Zusammenarbeit im Arbeitsalltag angenehm und unkompliziert war. Gerade bei Fragen oder neuen Aufgaben konnte man sich gegenseitig unterstützen.
Es fehlt aus meiner Erfahrung an klaren Strukturen, verlässlicher Kommunikation und echten Entwicklungsmöglichkeiten. Hinzu kommen nicht eingehaltene vertragliche Rahmenbedingungen, fehlende Benefits und Arbeitsbedingungen, die teilweise deutlich hinter den Erwartungen zurückbleiben.
Mehr Wert auf eine strukturierte Einarbeitung, klare Kommunikation und die Einhaltung der vertraglich vereinbarten Rahmenbedingungen legen. Ebenso wären echte Weiterbildungsmöglichkeiten und eine bessere Organisation der Arbeitsabläufe wünschenswert.
Die Arbeitsatmosphäre war insgesamt durchwachsen. Mit einzelnen Kollegen war die Zusammenarbeit angenehm und unkompliziert. Die Kommunikation war für mich einer der größten Kritikpunkte. Absprachen wurden teilweise nicht eingehalten und wichtige Informationen nicht transparent kommuniziert. Auch beim Thema Arbeitszeit und Überstunden gab es erhebliche Probleme. Geleistete Überstunden wurden weder entsprechend vergütet noch anderweitig ausgeglichen.
Der Kollegenzusammenhalt war für mich einer der wenigen wirklich positiven Punkte. Gerade im direkten Team waren die Kollegen hilfsbereit, freundlich und haben sich gegenseitig unterstützt.
Im normalen Arbeitsalltag war das Vorgesetztenverhalten grundsätzlich freundlich. Wichtige Informationen wurden jedoch nicht immer zuverlässig weitergegeben, sodass notwendige Abstimmungen teilweise gefehlt haben. Bei Missverständnissen wurde zudem teilweise sehr scharf reagiert, was ich als einschüchternd empfunden habe und letztlich einen nachhaltig negativen Eindruck hinterlassen hat.
Eine ausgewogene Work-Life-Balance war für mich nicht gegeben. Durch die Arbeitsbedingungen und die nicht Vergütung von Mehrarbeit.
Das Gehalt bewegt sich auf einem eher niedrigen Niveau. Zusätzliche Benefits sind praktisch nicht vorhanden. Ein Firmenwagen wurde in der Stellenausschreibung in Aussicht gestellt, tatsächlich stand dieser jedoch nicht zur Verfügung. Insgesamt besteht hier eine deutliche Diskrepanz zwischen den Erwartungen aus der Ausschreibung und den tatsächlichen Rahmenbedingungen.
Das öffentliche bzw. regionale Image des Unternehmens ist aus meiner Erfahrung heraus eher durchwachsen. Im Kundenkontakt bekommt man regelmäßig mit, dass die Zufriedenheit nicht immer besonders hoch ist. Gerade im Verkauf gebrauchter Fahrzeuge wirkt sich die Qualität bzw. der Zustand einzelner Fahrzeuge unmittelbar auf die Wahrnehmung des Unternehmens aus. Hier wäre aus meiner Sicht mehr Wert auf eine nachhaltige Kundenzufriedenheit und eine entsprechende Fahrzeugqualität zu legen.
Weiterbildungsmöglichkeiten sind nicht vorhanden. Eine strukturierte Einarbeitung oder gezielte fachliche Weiterentwicklung findet keineswegs statt. Gerade im Automobilverkauf wäre es wichtig, Mitarbeitern Möglichkeiten zu geben, ihr Fachwissen und ihre Verkaufskompetenz kontinuierlich auszubauen
Das Umweltbewusstsein wird sehr konsequent umgesetzt – allerdings teilweise auf Kosten der Arbeitsbedingungen. Im Winter wird die Halle bzw. der Arbeitsbereich kaum bis gar nicht beheizt, sodass es teilweise extrem kalt ist und man während der Arbeitszeit friert. Teilweise werden auch Beleuchtungen ausgeschaltet, um Strom zu sparen, wodurch die Arbeitsumgebung zusätzlich ungemütlich und wenig einladend wirkt.
Grundsätzlich ist ein bewusster Umgang mit Energie natürlich sinnvoll. Wenn dadurch jedoch dauerhaft Temperaturen erreicht werden, bei denen Mitarbeiter frieren und sich am Arbeitsplatz nicht wohlfühlen, sollte das Verhältnis zwischen Einsparmaßnahmen und den tatsächlichen Arbeitsbedingungen überdacht werden.
Hierzu kann ich keine besonderen positiven oder negativen Erfahrungen hervorheben und bewerte diesen Punkt neutral.