Es könnte ein sehr guter Arbeitgeber sein, wenn man ein wenig Zeit, Geld und Verstand ins Unternehmen stecken würde.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
In alten Denkensweisen stecken geblieben. Minimalprinzip.
Verbesserungsvorschläge
Mehr Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitenden, mehr Gehalt und Benefits. Benefits sollten in allen 5 Säulen von Geld, Arbeitsinfrastruktur, Persönlichkeit und Karriere, Gesundheit und Freizeit und Familie möglich sein. Weiterbildungen sollten angeboten werden und Möglichkeiten im Betrieb aufzusteigen. Klimanlage. Wenn man seine Mitarbeiter und Kunden wertschätzt und gut behandelt, kommen diese gerne arbeiten und kommen immer wieder.
Arbeitsatmosphäre
Ich finde aufgrund von Mikromanagement und vielen Hektikern ist diese meist im Keller. Sehr viel Stress und Druck.
Image
Für die Außenwelt hört es sich immer toll an, "Ohh wow du arbeitest bei Audi", jedoch trügt der Schein.
Work-Life-Balance
Klassische 40 oder 36,5 Stunden Woche, in der Regel ist nach Feierabend auch Schluss. Teilzeitmodelle sind Ausnahmefälle. Vollzeitbeschäftigung ist die Regel.
Karriere/Weiterbildung
Ich finde es gibt wenig bis gar keine Angebote. Es gibt Schulungen, diese bringen einen jedoch nicht weiter und sind meist einfach nur vom Konzern verpflichtend.
Gehalt/Benefits
Tarifvertrag, Orientierung am Minimum.
Kollegenzusammenhalt
Unter direkten Kollegen auf jeden Fall.
Vorgesetztenverhalten
Von dem was ich mitbekomme und was mir selbst widerfahren ist, überhaupt nicht fair oder verhältnismäßig. Verhalten gegenüber den Azubis ist sehr schlecht. Gegenüber den Mitarbeitenden ist es okay. Verbesserungsvorschläge werden nicht beachtet. Kritikfähigkeit gibt es auch nicht.
Arbeitsbedingungen
Eigentlich ganz okay. Spezialwerkzeug ist da. Wenn man Werkzeug braucht, bekommt man es. Man muss nur nachhaken. Arbeitskleidung bis auf Schuhe wird erst nach einem halben Jahr gestellt, was bei der Betriebsgröße meiner Meinung nach echt peinlich ist. Keine Klimaanlage. Gratiswasser bei hohen Temperaturen. Moderne Technik, die teils den Job erleichtern.
Gleichberechtigung
Ich finde jeder wird gleich schlecht behandelt. Arbeit, Fleiß und Einsatz wird hier nicht belohnt.
Interessante Aufgaben
In der Werkstatt meist sehr repetitiv, nur Ölwechsel, Inspektion, Reifenwechsel, Garantiefälle. Aufgrund dessen, dass es sich um eine Vertragswerkstatt handelt und die Meisterstunden sehr hoch vergütet werden, kommt hier selten mal ein Auto, das älter als 10 Jahre ist. Richtiges Schrauben oder Reparieren gibt es hier nicht. Einfach verdientes Geld.