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AWO 
Darmstadt 
Solidarität 
gemeinnützige 
GmbH
Bewertungen

Ihr Unternehmen?

Tolle Selbstdarstellung, aber in der Praxis das krasse Gegenteil

1,6
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Darmstadt gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Nichts mehr. Es war ja alles Fake, Lug und Trug, auch wenn es am Angang ganz anders aussah.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Was ich schon erwähnt habe. Und wenn es richtig Ärger gibt, verhalten sich Vorgesetzte und Geschäftsleitung nicht nur unfair, sondern mitunter sogar gegen geltende Gesetze und Gerichtsprüche, als müssten mit persönlichem Einsatz und allen zur Verfügung stehenden Mitteln Mitarbeiter "bekämpft" werden. Tipp an Ehemalige: Unbedingt das Arbeitszeugnis prüfen lassen, denn gern werden Formulierungen verwendet, die mehr als zynisch sind und dem Mitarbeiter unerlaubt schaden sollen. Wie schon gesagt, als würde da jemand seinen persönlichen Krieg austragen wollen.
Von den "persönlichen Benefits" unten kann ich nichts ankreuzen, denn es gab davon praktisch nichts. Und "Hund erlaubt" ist kein Vorteil, wenn man ungefragt den Hund der Vorgesetzten ertragen muss (Allergie und angeknurrt zu werden hebt nicht die Arbeitsstimmung).

Verbesserungsvorschläge

Ehlich sein. Nicht von "flachen Hierarchien" reden, aber dann mit Abmahnungen Druck aufbauen. Mobbing, Geklüngel, Seilschaften und Gerüchten entgegenwirken und nicht selbst nutzen. Die oft manipulativ geführten Personal-Akten zum Personal abschießen abschaffen, der Schuss kann leicht nach hinten losgehen.

Arbeitsatmosphäre

Ja, zeitweise "gute Stimmung", aber wenn man dann herausfindet, was wirklich läuft, ist es aber erschreckend wie heulerisch und verlogen es dort zugeht.

Image

Darauf wird größten Wert gelegt und daher immer mit "Leitbilden" und sozialen Sprüchlein geworben. Kritische Stimmen gibt es kaum, nicht weil es nichts zu kritisieren gäbe, sondern...siehe oben. Etwa jedes Jahr ein AWO-Skandal, das spricht für sich, das Image ja schon länger von außen als total unterirdisch wahrgenommen. Allein aus dem was ich erlebt habe könnte man einen mittelgroßen Skandal aufbauen. Ich überlege, ob ich nicht vielleicht...

Work-Life-Balance

Es gab sogar (ha ha) Supervisionen, die allerdings nur Gemeinplätze vermittelt haben, da den Supervisionären kein echter Einblick gewährt wurde. Man hat auch keine Lust vor so vielen falschen Kollegen auszupacken und sitzt die Dinger einfach nur ab.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildungsangebote gibt es zwar, aber entweder bringt das nichts für die Arbeitspraxis oder wird als berufliche Weiterbildung nicht entsprechend annerkannt, also überhaupt nicht zur Karriereförderung geeignet. Viel Larifari eben. Die Ansprüche der Weiterbildungen sind sehr bescheiden.

Gehalt/Benefits

Juchu, ein Job bei dem man etwas über Mindeslohn verdient, also unterdurchschnittlich und klar im Niedriglohnsektor. Deswegen verdiente 2 Sterne.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Mültrennung okay, aber das machen wir ja schon seit 45 Jahren. Ansonsten, wenn die AWO regelmäßig bei Amazon & Co Billigprodukte einkauft, kann man wohl kaum von Umwelt-/Sozialbewusstsein reden.

Kollegenzusammenhalt

Rein persönlich wollen manche schon, trauen sich aber nicht, aus Angst um ihren Job oder "weil man nichts bewirken kann". Die Guten kündigen ohnehin bald oder fliegen raus.

Umgang mit älteren Kollegen

So lange sie arbeiten können, sollen sie arbeiten. Keine kleine Sonderbehandlung oder Extra-Leistung, wie in anderen Jobs oder Firmen. War bei mir auch nicht nötig, ich war (als Ältster) wohl der mit den wenigsten Krankheitstagen, einschließlich meiner Vorgesetzten und habe micht auch nicht ständig, wie viele andere, wegen Unwohlseins oder Kopfschmerzen von der Arbeit abgemeldet oder sich selbst aus anstrengenden Tätigkeiten "herausgenommen".

Vorgesetztenverhalten

Hinterhältig. Vornerum lobend und es werden sogar persönliche Gefallen und Geschenke von den Vorgesetzen angenommen. Verständnis ist aber teils geheuchelt oder es ist von vorn herein klar, dass jemand auf bestimmte Mitarbeiter "angesetzt" ist, um gezielt Fehlververhalten zu dokumentieren (statt selbst zu arbeiten). Dabei geht es nur darum, dass sich die Vorsetzten selbst absichern, falls jemand gesucht wird, wegen dem der Laden nicht läuft - was er nicht tut. Es wird dafür so etwas wie eine "Rausschmeiß-Akte" aufgebaut. (Tipp: Jeder AWO-Mitarbeiter sollte sein Recht auf Personalakteneinsicht nutzen!). Schlechte oder unvollständige Mitarbeiterinformation, trotz Informationspflichten. Drohen und Aussprechen von Abmahnungen kommt oft vor und manchmnal sogar als erstes Mittel der Wahl, keine vorherigen kollegialen Gespräche. So gewinnt man keinen Respekt oder fachliche Autorität vor Mitarbeitern. Das sind vielmehr Indizien für Vorgesetztenversagen.

Arbeitsbedingungen

So lange man sie selbst verbessern konnte, nicht die Allerschlechtesten. Aber die Vorsetzten hatten keine Ahnung von Arbeitsschutz, Ergonomie und Mitarbeiterrechten oder wollten nichts davon wissen.

Kommunikation

Findet statt, aber nur vorgeblich. Hintenrum läuft es anders als es den Arbeitnehmern mitgeteilt wird. Es finden de facto Datenschutzverstöße statt.

Gleichberechtigung

Zunächst scheinbar schon, man verkauft sich ja als sozial. Dann habe ich aber im Erziehungsberuf deutlich die verbreitete "Männerdiskriminierung" erlebt - man steht unter Generalverdacht: Welche Gründe könnte wohl ein Mann haben in diesem Job zu arbeiten? Lasst mal eure (kranke) Fantasie spielen, da wird euch schon genügend perverses Zeugs einfallen. Wer will, findet schon etwas. Auf dieser Basis läuft das. Beweise für Fehlverhalten, werden dann noch nicht einmal benötigt, es genügt die Behauptung - wie damals während der Inquisition. So habe ich mich am Ende dort gefühlt.

Interessante Aufgaben

Interessante Aufgaben findet man wenn man nur, wenn man sie sich und den betreuten Kunden interessant macht, was bei diesen auch gut ankommt. Diese Initiative scheint aber von Seiten Vorgesetzten und des Geschäftsführung nicht erwünscht zu sein. Auch mit Kompetenzen und Fähigkeiten, welche die der Vorsetzten und alteingessenen Mitarbeiter übertreffen, werden einem eher nachteilig ausgelegt. Es geht, wie schon gesagt, darum die eigenen Bestände abzusichern, nicht um Fairness gegenüber Mitarbeiter oder Kunden.

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