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kununu Prüfprozess
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Das Bewerbungsverfahren in diesem Haus ist eine absolute Katastrophe. Ich hatte bereits vor circa 2–3 Wochen ein gutes Probearbeiten als Reinigungskraft absolviert, woraufhin mir am vergangenen Montag in einem vielversprechenden Telefonat ein zweiter Termin zum erneuten Probearbeiten mit einer mündlichen Zusage von der Hauswirtschaftsleitung zugesagt wurde.
Nur einen Tag später, am Dienstag, wurde ich dann aus dem Nichts per E-Mail mit einer Standard-Absage „abserviert“. Ich war natürlich zuerst extrem skeptisch und konnte es nicht glauben, auch weil ich in der Nachricht fälschlicherweise als Frau angesprochen wurde. Wir hielten es für eine Verwechslung (z. B. eine Absage an meine Mutter anstatt an mich) oder einen Systemfehler. Doch nach mühsamer Nachforschung und unzähligen Telefonaten stellte sich 2–3 Tage später heraus, dass dies doch die traurige Realität ist.
Die Hauswirtschaftsleitung ist unter der Woche für Rückfragen von Bewerbern nicht zu erreichen und im Büro geht kaum jemand unter der Woche ans Telefon. Ich habe es die ganze Woche probieren müssen, nur um mir am Hörer die Absage bestätigen zu lassen.
Besonders belastend wiegt für mich, dass mein offizieller Status als schwerbehinderter Mensch im gesamten Verfahren überhaupt nicht berücksichtigt wurde – das ignoriert man im Auswahlverfahren einfach.
Man lässt mich erst probearbeiten, legt mir süße Worte in den Mund, lässt mich wochenlang warten mit großen Hoffnungen und serviert mich dann am nächsten Tag so unprofessionell mit einer fehlerhaften E-Mail ab. Das ist menschlich, fachlich und arbeitsrechtlich die unterste Schublade und so etwas passiert ausgerechnet bei der AWO, wirklich erstaunlich.
Sich in diesem Haus zu bewerben, kann ich nicht empfehlen, besonders nicht für Menschen mit Behinderung!