Da ist noch ganz viel Luft nach oben!!!
What I like about the employer
Tja, das ist eine gute Frage. Wenigstens aber die Grundwerte die die AWO sich auf die Fahne geschrieben hat:
Freiheit: Selbstbestimmt und menschenwürdig leben.
Gleichheit: Chancengleichheit für alle Menschen.
Gerechtigkeit: Soziale Gerechtigkeit und Fairness.
Solidarität: Unterstützung und Zusammenhalt in der Gemeinschaft.
Toleranz: Respekt und Akzeptanz gegenüber Vielfalt und Andersartigkeit.
Diese Werte bestimmen das Handeln der AWO und sind zentral für ihren Ansatz im demokratischen Sozialismus.
What I dislike about the employer
-Dass das oben genannte nicht für die Mitarbeitenden gilt und manchmal wohl auch nicht für die Hilfesuchenden.
-Die wenige Wertschätzung der Mitarbeitenden
-Die furchtbare Verwaltung und dieses formalistische Rumgetue.
-Die mangelnde Einbeziehung der Mitarbeitenden an der Zukunftsplanung.
-Die gar nicht ausgeprägte Idee von Partizipation.
-Die teilwiese hierarchischen Strukturen.
-Die Strukturen die hinderlich sind um die Arbeit gut zu machen.
-Das nicht vorhandene Ziel, was wir eigentlich erreichen wollen.
-Die nicht vorhandenen Werte, die gemeinsam ausgehandelt wurden oder sind.
Suggestions for improvement
Die AWO -Stormarn sollte sich ihrer eigentlichen Aufgabe bewusst zuwenden, sich den neuen Anforderungen stellen und sich ihrer Werte bewusst werden, oder neu finden!
Insbesondere im Hinblick auf die Mitarbeitenden und die Kunden.
Wir haben "Wohlfahrt" im Titel und das verpflichtet genau dazu.
Das man sich nach hundert Jahren mal auf die Probe stellt, ist doch hoffentlich selbstverständlich, insbesondere aus dem Selbstverständnis der AWO-Stormarn.
Ich wünsche mir mehr Innovation.
Working atmosphere
Wenn du viel Selbstbewusstsein und Kraft hast, kannst du dir selber eine schaffen.
Von den direkten Vorgesetzten bekommst du schon eine Rückmeldung. Von der Geschäftsführung gibt es dann und wann Lobhudelei, die schwer ernst zunehmen ist.
Eingebrachte gute Ideen werden von Leitungskräften eher konsumiert, ein Danke habe ich bislang auch noch nicht erlebt.
Es ist häufig holperig so zu arbeiten, dass ich die Aufgaben, die ich erfüllen müsste, stressfrei erledigen kann.
Communication
Unglaublich kompliziert und aus dem letzten Jahrhundert. Das Meiste muss man selber in Erfahrung bringen. Aussagen widersprechen sich.
Insgesamt scheint mir eine große Intransparenz zu herrschen. Eingebrachte gute Ideen werden nicht honoriert, sondern tauchen später als Idee der Führungsebene auf.
Collegiality
Kommt darauf an in welcher Einrichtung man arbeitet. Viele Kolleg: innen scheinen ausgebrannt und desillusioniert.
Es gibt Bestrebungen auf Leitungsebene das zu ändern, scheint mir aber nicht wirklich ernstgemeint, weil es nicht darauf abzielt alle mitzunehmen.
Work-Life Balance
Leider sehe ich keine Verlässlichkeit in der Dienstplanung und der Kommunikation der Planung. Es erscheint mir oftmals als eine Holschuld, an die Dienstplanung zu kommen. Hinterherlaufen ist selten gut. Kommt aber wohl wieder darauf an in welcher Einrichtung man arbeitet.
Leadership behavior
Kommt wieder darauf an in welcher Einrichtung man tätig ist. Manche Leitungen verstehen ihren Job, das ist gut. Manche nicht, das ist dann schlecht.
Kritik an den Vorgesetzten wird meistens nicht gut aufgenommen, Augenhöhe findet nicht statt. Wirkliche Partizipation ist nicht erwünscht.
Es gibt zu viele unsinnige Verwaltungsvorgaben, die die eigentliche Arbeit schwer machen und (siehe Kollegenzusammenhalt) dazu führen gute Angebote lieber nicht anzubieten.
Interesting tasks
Es ist nirgendwo eine klare Aufgabenbeschreibung zu finden, musst du dir halt suchen. Gibt es sicher, kann aber sein, dass das so dann nicht erwünscht ist.
Equality
Vielfalt erlebe ich hier nicht als einen Schatz.
Interaction with older colleagues
Die Erfahrungen und erworbenen Fähigkeiten werden wenig abgefragt, ernstgenommen oder geschätzt. Neue Ideen aus alten Erfahrungen stören eher.
Working conditions
Die Räume sind häufig nicht gut geplant, also nicht aufgabengerecht. Es fehlt an Lagermöglichkeiten und klaren Zuordnungen. Gute Ideen werden auch hier nicht guttiert.
Environmental and social responsibility
Umweltbewusstsein ist kaum zu finden. Es gibt meines Wissen nach kaum eine Einrichtung, die trotz vorhandener Möglichkeiten energetisch autark ist oder gar einspeist.
Sozial gesehen erlebe ich eine große Inkompetenz. Weder die Kunden noch die Mitarbeitenden scheinen wertvoll für das Unternehmen zu sein. Kritik wird nicht aufgenommen als Möglichkeit besser zu werden.
Salary/Social benefits
Das Gehalt kommt pünktlich, Jahre werden angerechnet. Ansonsten gibt es nur was angeboten werden muss, eher geizig, im Sinne von, ich bezahle das was ich muss, nicht das was ich kann.
Trotz Tarifvertrag kommt die beu ausgehandelte Erhöhung deutlich später. Das beutet mindestens ein halbes Jahr warten auf den neu ausgehandelten Tarif. Das beutet auf die Gehaltserhöhung zu warten, während die anderen Träger die Erhöhung schon zahlen. In HH wirst du sowieso besser bezahlt, meistens eine Gehaltsstufe.
Image
Scheint mir nicht so gut zu sein, kann ich mir auch nicht vorstellen warum.
Career/Professional development
Die Planung der Fortbildungen ist schlecht und die wesentlichen Fortbildungen sollen nur an einem besonderen Institut stattfinden, das zufällig von einer Leitungsperson geführt wird.