5 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
5 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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5 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die Kollegen sind nett.
Alles andere.
Gleitzeit. Schaffst du deine Arbeit, ist Freizeit. Schaffst du nicht - nicht.
Durch die vorher genannten Probleme kommt es zu einer immensen Verschwendung an Material/ Lösungen, was vermieden werden kann.
Ansonsten kann ich datu keine Aussage treffen.
Wenig Belegschaft und schlechte Verteilung der Arbeitskraft sorgen in einigen Abteilungen für höheren Krankheitsstand. Für diese Kollegen müssen dann teilweise Aufgaben übernommen werden, klar. Aber wenn diese nicht genau und pflichtgebunden verteilt sind, fühlt sich keiner verantwortlich.
Alle sind sehr nett und freundlich - aber das heißt noch lange nicht, dass man sich auch unterstützt, wenn es nicht explizit abgesprochen ist.
Es muss wirklich aufgepasst werden, was wie wann an die Geschäftsführung weitergegeben wird.
Werden Probleme zu früh weitergeleitet, ohne mit der "Zwischenebene" zu kommunizieren (oder auch mit Zwischenebene), urteilt und vor allem verurteilt die Geschäftsführung sehr vorschnell, ohne sich weitere Informationen einzuholen.
Dabei ist der Tonfall auch externen Technikern gegenüber oftmals alles andere als höflich.
Das Lächeln täuscht.
Es gibt ein großes Problem mit der Dokumentation.
Wenn man ein altes System hat, und auf ein neues umstellt, sollte dies sehr strukturiert und durchdacht geschehen. Fehlanzeige. Wenn man Pech hat, hat man an einem Tag eine Analyse von einem Produkt nach 3 verschiedenen Prüfvorschriften und muss in 5 unterschiedliche Dokumente nach 2 Systemen dokumentieren. Eine Katastrophe die stresst und den Arbeitsfluss blockiert.
Ein weiteres Problem in der Dokumentation, was mittlerweile evtl. Behoben oder verbessert worden ist: fehlende Standards. Falsch deklarierte standards. Immer und immer wieder. Verlasse dich nicht auf interne Etiketten, prüfe immer nochmal nach, weil eine falsche Info führt zu fehlerhaften Ergebnissen, führt zu Wiederholungsmessungen - macht einen ganzen Arbeitstag überflüssig.
Ein weiterer Punkt sind Prüfvorschriften: ein Produkt kommt von verschiedenen Auftraggebern, hat dann auch verschiedene Prüfvorschriften. Nur die richtige, schnell zu findende Bezeichnung derer, eine eindeutige Zuordnung - das ist sehr häufig nicht gegeben.
Bei einem kleinen Betrieb ist gte Kommunikation noch wichtiger, als bei einem großen.
Auch wenn die Kommunikation innerhalb der Firma von der Geschäftsführung als Stärke angesehen wird, sieht die Wahrheit anders aus.
Gerade der Geschäftsführung mangelt es an Kommunikationskraft ihren Mitarbeitern gegenüber. Betreffen Probleme die Geschäftsleitung nicht direkt, sind sie nicht wichtig genug, um bearbeitet oder teilweise auch nur darauf reagiert zu werden.
Auch unter den Kollegen mangelt es teilweise an Kommunikation oder der Bereitschaft, abgesprochene Dinge umzusetzen, besonders wenn diese Kommunikation voraussetzen.
Das Gehalt ist das Minimum.
Keine Zahlung nach Tarif, okay. Aber auch so kann man nicht besonders viel erwarten.
Und so wie ich erfahren hab, muss man Erhöhungen immer hinterherrennen und auch rechtlich geregelte Erhöhungen regelrecht einfordern nach Diskussion.
Kein Weihnachtsgeld.
Kein Urlaubsgeld.
Keine Sonderzahlungen.
Es wird kein Unterschied gemacht zwischen Alter, Geschlecht usw.
Pharmazeutische Analytik, schnell Routine.
Interessant sind Validierungen, denn da gilt es, Probleme zu lösen, für die es noch keine Vorschrift gibt.
Flexible Arbeitszeiten und Gleittage
Die Arbeitszeitflexibilität
Das Vorgesetztenverhalten und wie es die Firmenkultur beeinflusst.
Mehr Ehrlichkeit, Transparenz und Mitbestimmung.
Die Atmosphäre ist an sich freundlich. Die meisten kommen gut miteinander aus. Die oft hohe Arbeitslast und fehlende Anerkennung von oben führen aber regelmäßig zu Frustration und Unfriede. Zwischen den Abteilungen herrscht eine gewisse Konkurrenz.
Wie sich die Firma nach außen präsentiert und wie die Mitarbeiter über sie reden, geht doch ein wenig auseinander.
Es gibt zwar nur 24 Urlaubstage. Dafür können Überstunden als Gleittage abgebummelt werden. Man ist relativ Flexibel, was die tägliche Arbeitszeit angeht. Urlaub wird unkompliziert gewährt. Die Geschäftsführung achtet nicht auf gerechte Lastenverteilung und es gibt einzelne Kollegen, die ein enormes Überstundenkonto angesammelt haben.
Weiterbildungen gibt es praktisch nicht. Karriere machen kann man woanders.
Die Geschäftsführung verbietet es den Mitarbeitern über ihre Gehälter zu reden. Die letzte Gehaltserhöhung ist Jahre her, wer fragt, wird vertröstet. Für die Brache im unteren Rahmen.
Alle Mitarbeiter sind fest angestellt und unbefristet bzw. werden relativ schnell entfristet.
Es wird mehr neben- als miteinander gearbeitet. Jeder sieht vor allem wo er selbst bleibt. Einen Betriebsrat gibt es nicht und innerhalb der Belegschaft fehlt es auch an gegenseitigem Vertrauen und Mut dafür.
Ältere Kollegen gibt es so gut wie keine, die wenigen werden aber nicht schlechter und nicht besser behandelt als alle anderen.
Teils ziemlich daneben. Den Mitarbeitern wird nichts zugetraut. Die Geschäftsführung schwankt zwischen Mikromanagement und Gleichgültigkeit. Kritik ist oft unsachlich und herabwürdigend, persönlich beleidigend. Eigene Fehler werden nicht erkannt und den Mitarbeitern zugeschrieben. Entscheidungen sind oft sprunghaft und und ohne Rücksicht auf die Mitarbeiter.
Es werden leere Versprechen gemacht, so wurde letztes Jahr versprochen, den Jahresurlaub auf 28 Tage zu erhöhen, was aber nicht umgesetzt wurde.
Es wurde sehr lange sehr wenig investiert, was jetzt erst so langsam nachgeholt wird. Die Raumluft im Gebäude ist ungewöhnlich trocken (ca 20%rh).
Offene Kommunikation findet kaum statt. Wichtige Entscheidungen erfährt man regelmäßig nur über den Flurfunk. Geschäftsführung und Belegschaft teilen sich einander so gut wie nicht mit. Eine gesunde Fehlerkultur sucht man ebenfalls vergeblich.
Das Frauenbild einiger Herren besonders in der Geschäftsführung und der Gesellschafterfamilie ist etwas aus der Zeit gefallen. Man überlegte offen, keine Frauen mehr einzustellen wegen der Sorge, sie könnten schwanger werden...
Eine gute Mischung aus Herausforderung und Routine.